Verkauf an Minderjährige!
Hallo!
Ich bin zur Zeit noch 17 Jahre jung und benötigte ein Auto für den 18. Oktober (Geburtstag). Als ich damals in die Autohäuser kam um mir Infomationen zu holen, stoss ich nciht gerade auf viel respeckt bzw. aufmerksamkeit mir gegenüber. Ich kann das Verhalten der Händler nciht verstehen, immerhin bin ich doch ein junger potenzieller Kunde, oder nicht?!
Nun ja, nachdem ich im Alfa Romeo Hause nicht beraten wurde, weil mir gesagt wurde, er hätte nun keine Zeit, habe ich mit meinem Eltern einen Test in einem Opel Autohaus unternommen.
Das ganze lief so ab:
- Ich komm in das Autohaus (alleine ohne Eltern) unn sehe mir dort verschiedene Modelle an die in Frage kommen könnten. Sofort kam ein Verkäufer und lud mich auf eine Tasse Kaffee ein.
- Meine Eltern kamen rund 15 Minuten später in das Autohaus und wurden erst bediehnt als wir unser "Verkaufs- & Beratungsgespräch" beendet hatten.
Bei BMW war es ähnlich. Prompt jubelte man mir nen 118d auf und meine Eltern unterschrieben. Ich kann mir noch niht so viel Ausstattung leisten ( ist ja wohl verständlich) aber trotzalledem lass ich bei nem AUtohaus um die 27tausend Euronen! da will ich schon das ich ernst genommen werde! Wie sind eure erfahrung?! Wurde euch auch der 1er "untergejubelt" weil ihr etwas jünger seid? Der 1er peilt ja schon die Zielgruppe 18+ an ( hab ich mal gehört)...
Grüsse, Bboy
34 Antworten
Also wenn jemand in T-shirt und Jeans mit knapp 18 Lenzen im Autohaus rumtigert, dann wird der für einen Verkäufer kaum den Eindruck erwecken, jetzt einen Neuwagen erstehen zu wollen. Schon garnicht bei BMW oder Mercedes.
Und das Mazda solchen "Kunden!?" nicht sofort den Schlüssel für einen RX-8 hinlegt sollte auch klar sein.
Außerdem stört es mich persönlich recht wenig, wenn mich beim Betreten eines Autohauses nicht gleich fünf Verkäufer umzingeln.
Ich will mich schließlich erst einmal umschauen was der Händler zu bieten hat.
Wenn mich ein Bock interessiert, gehe halt ich zu einem Verkäufer und frage nach. Wenn mir nix taugt geh ich einfach wieder.
Und wenn ich mit fester Kaufabsicht ein Autohaus betrete, dann kleide ich mich schon ein wenig besser ein. Muss ja nicht gleich ein Anzug sein. Aber was besseres als alte Jeans & T-Shirt dürte jeder zu bieten haben.
Sowas soll dann ja auch beim Verkaufsgespräch positiver wirken.
Aber genau da liegt doch der Hase im Pfeffer. Zum einen war hier ja AUCH die Rede davon, daß man auch dann nicht die Beachtung findet, wenn man deutlich älter ist als 18 (also auch Ü30) und außerdem werde ich NIEMALS meinen Dress wechseln um eine Auto zu kaufen (wir reden nicht von einer Probefahrt in einem Auto, was ich mir nicht leisten kann)!
Wer ist denn hier der Kunde? Auch wenn es vordergründig den Anschein erweckt, daß ich vom Verkäufer etwas will, so ist doch letztlich immer noch so, daß er von mir lebt. Und dabei ist es mir auch noch egal, ob er nen Anzug trägt oder nicht solange er mir keinen Schmuh erzählt und wirklich kompetent ist ...
@DukeFak
Zitat:
Außerdem stört es mich persönlich recht wenig, wenn mich beim Betreten eines Autohauses nicht gleich fünf Verkäufer umzingeln.
Ich will mich schließlich erst einmal umschauen was der Händler zu bieten hat.
Natürlich, sehe ich auch so. Diese "kann ich Ihnen helfen"-Fragen sind zwar vom Qualitätsmanagement so vorgeschrieben (leider!), aber völlig überflüssig. Wenn ich Hilfe brauche, melde ich mich schon! Ich bin ein gesunder Mensch mit einem gesunden Mundwerk und weiss dieses auch zu benutzen!
Die Kleidung wechsele ich, wenn mir danach ist, weil ich z.B. abends zum Essen ausgehe oder Freunde treffe. Aber zum Kauf eines Autos? Ich ziehe doch auch nicht mein Hemd aus, wenn ich zum Aldi gehe, um dort "standesgemäß" aufzutreten. ;-)
Es gab mal eine Liste mit der "sozialen Anerkennung" von Berufen. Ganz oben standen Arzt, Apotheker, Pfarrer. Ganz unten standen Versicherungsvertreter und Autoverkäufer. Man sieht: Oben stehen solche Berufe, zu denen der Kunde freiwillig hinkommt, weil er keine andere Wahl hat. Unten stehen solche, die sich dem Kunden anbiedern müssen.
Dieses Anbiedern verursacht beim BMW-Verkäufer scheinbar ein Ego-Loch, das sie dann mit Arroganz wieder auffüllen müssen.
Es war auch nicht die Rede von Gammel-Look sondern Freizeitkleidung.
Ich gehe da schon einigermaßen ordentlich hin. So wie wenn ich abends weggehe.
Ich finde es ebendfalls nicht so wirklich toll, wenn sich direkt nen Verkäufer auf mich stürzt. Aber er sollte doch ansprechbar sein, wenn man ihn sucht und nicht schnell wegschauen, wenn man nach ihm sucht.
Ähnliche Themen
servus,
die meisten autoverkäufer werden zwar am produkt geschult (techn.daten usw.) aber an menschenkenntnis fehlt`s den meisten. es können auch junge interessenten genug geld in der tasche haben, um sich ein ordentliches auto zu leisten.
die junge generation ist meist technisch mehr auf dem stand der dinge als ältere autokäufer. und einen menschen auf grund seines auftretens und
kleidung nicht ernst zu nehmen, kann oft in die hose gehen.
gruß willi