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Verguckt in einen W211 E 350 -- könnte das ein Groschengrab werden?

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 7. Januar 2020 um 0:24

Hallo zusammen,

mir geht der schwarze W211 E350, den ich mir vor 2 Wochen auf einem typischen Kiesplatz bei einem Autohändler angeschaut habe, einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ich glaube ich will einen W211 fahren, das wäre übrigens mein erster Benz und mein zweites Auto in meinem Leben. Die offensichtlichen Gedanken, die man mit so einem Wagen verbindet sind mir bewusst, vorallem mit so einer Motorisierung: gut 13 Jahre auf dem Buckel, für heutige Zeit ein horrender Spritverbrauch. Ich habe die letzten Tage nun einiges über ältere MB gelesen und oft wird davor gewarnt, dass diese regelrecht ein Loch ins Portemonnaie brennen können, sofern es alles hart auf hart kommt. Nun möchte ich aber erstmal das Fahrzeug etwas näher beschreiben:

- BJ 2007 (Probleme mit Kettenrad also eher unwahrscheinlicher?)

- Laufleistung von knapp 120.000 Km

- 1 Vorbesitzer

- Avantgarde Ausstattung (nicht allzu viele extras, aber okay für mich)

- schaut im Innenraum gut gepflegt aus

- Kaltstart hat keine "merkwürdigen" Geräusche erzeugt (klang für einen Laien wie mich normal)

- Ausgiebige Probefahrt verlief ohne Überraschungen und fuhr sich 1A

- steht auf Sommerreifen (schlecht im Winter...)

- Für knapp 9.000€ zu haben

Nun das schlimmste:

- Letzter Service bei MB um 2012 (ca. 58.000 Km). Von 2008 - 2011 jedes Jahr eine Wartung.

- Danach keine Historie nachweisbar

- Vorbesitzer habe ich leider noch nicht erreichen können (will es nicht übertreiben, wegen Datenschutz)

Der Wagen lief laut meinem Empfinden gut, deshalb redete ich mir ein, dass er sicher die späteren Jahre in einer freien Werkstatt gewartet wurde. Das ist etwas blauäugig, aber ihr wisst ja wie es ist wenn man sich verguckt hat. Daraufhin brachte ich den Wagen zu einem Gebrauchtwagencheck (DEKRA), hier wurde nichts bemängelt außer folgendes:

- Stabilisator 1. Achse leicht angerostet

- Bremsleitung 2. Achse leicht angerostet

- Bremsbeläge hinüber

Der Händler meinte natürlich, dass dies ausgebessert wird. Dumm nur, dass erst mein selbst bezahlter Check so etwas aufdeckt und den Händler um Ausbesserung bittet. Typisch...

Bleibt noch der Benzinverbrauch, dies würde ich durch einen Autogas Umbau ausbalancieren wollen. Bei einer Fahrleistung von rund 15.000 - 18.000 Km im Jahr, würde sich das relativ schnell rentieren.

Bleiben mir letzten Endes die Fragen:

- So einen Wagen im Jahr 2020 als "daily driver" benutzen? Ist das mit gutem Gewissen möglich, oder einfach nur dumm?

- Was denkt ihr über meinen geschilderten Zustand vom Wagen? Ist das Risiko, die Katze im Sack zu kaufen zu groß, ohne eine Historie und ohne ein Serviceheft (außer Rechnungen von MB?)

- Sehe ich es zu eng, dass ich das Gefühl habe mir rennt die Zeit davon? Wenn ich nun für 3-4 Jahre einen Neuwagen lease (geschäftlich), ist so ein W211 NOCH älter ;-)

Hoffe ihr könnt mir ein paar Eindrücke geben, und vielleicht schildern wie so euer erster W211 Kauf ablief!

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@forstyyy schrieb am 7. Januar 2020 um 00:24:12 Uhr:

 

Hoffe ihr könnt mir ein paar Eindrücke geben, und vielleicht schildern wie so euer erster W211 Kauf ablief!

Der Kauf meines 2007er S211 E350T ging, nachdem ich zuvor etwa ein Jahr lang hunderte von Inseraten bis ins Detail studiert hatte, dann überraschend schnell. Das war Anfang 2012.

Plötzlich war genau so ein 350er von einem Händler inseriert worden, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Laufleistung, Ausstattung, Preis passte alles.

Es waren noch nicht einmal Fotos vom Fahrzeug in der Anzeige, aber ich habe sofort angerufen und einen Besichtigungstermin für den nächsten Tag vereinbart. Mit der FIN noch die Daten bei einer MB-Vertragswerkstatt gegengeprüft. Alles war stimmig und die Laufleistung von damals 54tkm nachweisbar.

Am nächsten Tag 300km hingefahren zur Besichtigung mit Probefahrt. Mein Bauchgefühl sagte mir anschließend, DER soll es werden und kein anderer. Habe dann noch einen Tag Bedenkzeit erbeten, aber am nächsten Morgen rief der Händler schon um 10:00 Uhr bei mir an und meinte, er habe schon 20 weitere Kundenanfragen und drei Kunden stehen gerade vor ihm und wollen den Wagen besichtigen. Habe dann sofort zugesagt und den Wagen gekauft.

Bereue es bis heute nicht. Der Verbrauch liegt bei meinem Fahrprofil bei ca. 11 Liter. Durchgehend MB-scheckheftgepflegt und außerplanmäßig bzw. früher als erwartet bisher eigentlich nur die Wasserpumpe und die Kraftstoffpumpen erneuert. Alles Andere würde ich als normalen Verschleiß bezeichnen (wie z.B. Traggelenke und Zugstreben der Vorderachse, das Kühlmittelthermostat und kürzlich eine Manschette für ein Airmatic-Federbein und ein Paar Kleinigkeiten).

Der Wagen hat jetzt knapp 190tkm gelaufen und wird in diesem Jahr 13 Jahre alt. Ich muss davon ausgehen, dass in absehbarer Zeit auch mal das ein oder andere etwas teurere Teil kaputt geht (Bsp.: ILS-Scheinwerfer, Airmatic-Komponenten, Saugrohr, NW-Versteller, ...), aber wie auch immer, ich gehe im Moment davon aus, dass ich den bei regelmäßiger Pflege und ohne Reparatur- und Wartungsstau noch etliche Jahre fahren kann.

Deinem Eingangspost nach zu urteilen, sagt Dir Dein Bauchgefühl das Gleiche wie mir damals. Also wenn die Laufleistung nachvollziehbar ist und ansonsten alles so ist wie Du es Dir vorstellst, dann solltest Du den Wagen wohl kaufen.

14 weitere Antworten
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14 Antworten
Themenstarteram 7. Januar 2020 um 0:30

EDIT: sorry, auf "Antworten" statt "Editieren geklickt.

Nu, jeder Gebrauchter ohne Garantie kann das werden.

Ich hab einen E350T aus 6.2006 Mopf mit 210.000 KM gekauft. Echte überprüfte km. 6200,- €

Kein Scheckheft gepflegter dafür aber kein Rost, alles drin und drann was ich wollte.

Fahrzeug wurde vordem Verkauf extra in die Werkstatt gegeben.

Klima neubefullt, weil der Zweite Schlüssel durch Renovierung nicht mehr Auffindbar war, neuer Schlüssel auf Kosten des Verkäufers, 360,- €.

Seid dem Kauf im Mai 2018 wurden neue Sommerreifen gekauft, weil sie für mich zu alt waren, neuer Stern, neue Bremsscheiben und Beläge, weil ich ihn lange fahren will.

Alle Filter neu, Ölwechsel, Cupholder neu, Scheibenwischer, Kuhlwassersensor mit Thermostat, Rep. Satz für ENR Pumpe, Zündkerzen,, Getriebeöl Spülung neues Diff. Öl.

Nu hat er 223.000 km runter im März ist der TÜV dran und ich gehe davon aus das ich ohne Mängel bestehe.

Was vor dem Kauf wichtig ist ist die Überprüfung des Fehlerspeicher und ob die KM echt sind.

Also mindestens mit der Carlyapp dahin bishin zur SD oder Gebrauchtwagentest bei ADAC, DEKRA usw.

Kostet, spart aber wenn am Ende geld

Klingt nicht schlecht. Gab schon schlechtere Autos, die uns vorgestellt wurden. Hast du Fotos?

Bezüglich der Kilometer. Ich vermute mal, dass es ein Automatik ist und das Automatikgetriebe nicht bei 60.000km gewechselt wurde? Das würde ich dem Verkäufer noch aufs Brot schmieren. Entweder macht er das noch vor Übergabe oder du drückst den Preis nochmals um 500€ für einen Getriebeölwechsel.

Zitat:

@chruetters schrieb am 7. Januar 2020 um 06:37:36 Uhr:

Ich vermute mal, dass es ein Automatik ist und das Automatikgetriebe nicht bei 60.000km gewechselt wurde? Das würde ich dem Verkäufer noch aufs Brot schmieren.

Du meinst sicher das Getriebeöl ;)

Die Laufleistung ist wirklich recht niedrig, gerade für ein Autobahn-Land wie DE. Aber gut, vielleicht war es das Auto vom Opa? Da möchte ich kurz einhaken. Mir schon öfter passiert, Autos gekauft, die wenig und nicht *artgerecht* bewegt wurden, nach kurzer Zeit hat es überall gesifft, wo nur Flüssigkeit dahinter war. Nicht dass ich es voraussagen will, aber es könnte passieren.

Zum Groschengrab: Du schreibst sehr vernünftig und abgeklärt, also wird dir auch klar sein, dass gute Ersatzteile kosten und billige Chinaware nicht lange hält. Also wenn du den Wagen auch länger fahren willst, rechne immer die besseren Teile, es zahlt sich wirklich aus, gerade bei so einem Auto.

Aufgrund des Alters würde ich solche Teile in nächster Zeit ins Auge fassen: Federn/Dämpfer, Teile der vorderen Aufhängung, Motorlager. Allgemein sind die Teile schon haltbar, z.B. hab ich noch den ersten Auspuff von 2004 drauf.

Zitat:

@forstyyy schrieb am 7. Januar 2020 um 00:24:12 Uhr:

 

Hoffe ihr könnt mir ein paar Eindrücke geben, und vielleicht schildern wie so euer erster W211 Kauf ablief!

Der Kauf meines 2007er S211 E350T ging, nachdem ich zuvor etwa ein Jahr lang hunderte von Inseraten bis ins Detail studiert hatte, dann überraschend schnell. Das war Anfang 2012.

Plötzlich war genau so ein 350er von einem Händler inseriert worden, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Laufleistung, Ausstattung, Preis passte alles.

Es waren noch nicht einmal Fotos vom Fahrzeug in der Anzeige, aber ich habe sofort angerufen und einen Besichtigungstermin für den nächsten Tag vereinbart. Mit der FIN noch die Daten bei einer MB-Vertragswerkstatt gegengeprüft. Alles war stimmig und die Laufleistung von damals 54tkm nachweisbar.

Am nächsten Tag 300km hingefahren zur Besichtigung mit Probefahrt. Mein Bauchgefühl sagte mir anschließend, DER soll es werden und kein anderer. Habe dann noch einen Tag Bedenkzeit erbeten, aber am nächsten Morgen rief der Händler schon um 10:00 Uhr bei mir an und meinte, er habe schon 20 weitere Kundenanfragen und drei Kunden stehen gerade vor ihm und wollen den Wagen besichtigen. Habe dann sofort zugesagt und den Wagen gekauft.

Bereue es bis heute nicht. Der Verbrauch liegt bei meinem Fahrprofil bei ca. 11 Liter. Durchgehend MB-scheckheftgepflegt und außerplanmäßig bzw. früher als erwartet bisher eigentlich nur die Wasserpumpe und die Kraftstoffpumpen erneuert. Alles Andere würde ich als normalen Verschleiß bezeichnen (wie z.B. Traggelenke und Zugstreben der Vorderachse, das Kühlmittelthermostat und kürzlich eine Manschette für ein Airmatic-Federbein und ein Paar Kleinigkeiten).

Der Wagen hat jetzt knapp 190tkm gelaufen und wird in diesem Jahr 13 Jahre alt. Ich muss davon ausgehen, dass in absehbarer Zeit auch mal das ein oder andere etwas teurere Teil kaputt geht (Bsp.: ILS-Scheinwerfer, Airmatic-Komponenten, Saugrohr, NW-Versteller, ...), aber wie auch immer, ich gehe im Moment davon aus, dass ich den bei regelmäßiger Pflege und ohne Reparatur- und Wartungsstau noch etliche Jahre fahren kann.

Deinem Eingangspost nach zu urteilen, sagt Dir Dein Bauchgefühl das Gleiche wie mir damals. Also wenn die Laufleistung nachvollziehbar ist und ansonsten alles so ist wie Du es Dir vorstellst, dann solltest Du den Wagen wohl kaufen.

Wie immer beim Kauf eines Fahrzeugs: jederzeit kann alles kaputt gehen.

Will man zumindest aus finanzieller Sicht kalkulierbar sein least man sich nen Neuwagen mit Wartung & Verschleiß inklusive und wechselt diesen nach Leasingablauf gegen nen neuen.

Alles andere ist sinnlose Glaskugel-Leserei, insbesondere dann wenn der (zukünftige) Fahrzeugbesitzer nichts selber günstig reparieren kann.

Moin,

bin weder Benziner Fan, noch Benziner Fahrer und kann daher nichts zum Motor sagen. Außer vielleicht, dass er in der Stadt mit Stau und Klima 14 Liter verbrauchen wird.

Ich hab 2014 so gerechnet:

Die Preisdifferenz zwischen einem gebrauchten W211 und einen neuen Touran waren gut 10.000€. Dieses Anfangs gesparte Geld investiere ich nach und nach in Reparaturen, Pflege und Erhalt. Verbraucht habe ich zwischen 200 und 400tkm in 6 Jahren vielleicht 6000€ für echte Reparaturen.

Die gröbsten Posten waren:

Anlasser 450€

Getriebe EHS 790€

Getriebesteuergerät 1100€

Lima 640€

Wobei bis 300tkm der o.g. Kram gehalten hat.

Leasing für Privatleute ist Mist und mit einem Neuwagen rollst du mit 6000€ Wertverlust vom Hof.

Machen und sich freuen.

Grüße Christian

Themenstarteram 7. Januar 2020 um 12:00

Zitat:

@burky350 schrieb am 7. Januar 2020 um 09:32:30 Uhr:

 

Deinem Eingangspost nach zu urteilen, sagt Dir Dein Bauchgefühl das Gleiche wie mir damals. Also wenn die Laufleistung nachvollziehbar ist und ansonsten alles so ist wie Du es Dir vorstellst, dann solltest Du den Wagen wohl kaufen.

Hey, vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Das klingt ja nach einer tollen Erfolgsgeschichte mit deinem Wagen :)

Mein Bauchgefühl tendiert auch zum Kauf. Aber wie ich ja geschrieben habe, sind gut die letzten 8 Jahre unbekannt, da es keine Rechnungen oder ein Serviceheft gibt. Das führt bei mir dann zu einem etwas schlechterem Gefühl... Wer weiß wo der Wagen war? Im Ausland? Wie gesagt, er fuhr sich nicht so als hätte man sich gar nicht um ihn gekümmert, aber das schlechte Gefühl bleibt ein wenig.

Im Preis ist übrigens eine 1 jährige Garantie enthalten. Da der Händler im Preis nicht runter gehen wollte, hat er mir die Garantie angeboten. Sollte es zu einem Kauf kommen, werde ich wohl als erstes eine Wartung bei einer guten Werkstatt machen. Falls die dann feststellen das Unmengen an Problemen anstehen, die ich vorher nicht wissen konnte, kann ich diese dann dem Händler vorhalten und auf Nachbesserung bestehen? Kenne mich da nicht so aus mit Garantien. Wie wirksam die sind, wann sie greifen, etc.

Diese Garantie (-Versicherungen) decken einen bestimmten Teil von Reparaturen ab. Da muss man die Versicherungsbedingungen ganz genau lesen. Je nach Laufleistung reduziert sich der von der Versicherung hinzubezahlte Betrag. Für Verschleißteile gilt die Versicherung generell nicht und es gibt viel Teile die von der Garantie-Versicherung ausgeschlossen werden. Das ist selbst bei der MB-Junge-Sterne-Garantie so.

Unabhängig davon muss der Händler aber auch eine 1-jährige Gewährleistung geben. Diese gilt für defekte Teile, die bereits zum Zeitpunkt der Fahrzeugübergabe vorgelegen haben. Aufgrund der Beweislastumkehr nach 6 Monaten, muss ab dem 7 Monat nach Kauf der Käufer nachweisen, dass ein Defekt bereits bei Fahrzeugübergabe vorgelegen hat. Das ist oft schwierig. In den ersten 6 Monaten muss der Verkäufer dies beweisen, was er oft nicht kann, und dann möglicherweise zur einer Nachbesserung aufgefordert werden kann.

Bei meinem 350er hatte ich auf der Heimfahrt nach dem Kauf bemerkt, dass der Wagen irgendwie schwammig fährt und ab 160km/h stark und laut vibriert. Zudem laute Abrollgeräusche von den Reifen bei langsamer Fahrt. Das war bei der Probefahrt nicht feststellbar, da ich da nicht so langsam und auch nicht so schnell (nur bis 120 km/h) gefahren war. Der Händler bat mich dann eine Werkstatt in meiner Nähe aufzusuchen, um den Fehler zu finden. Das Problem waren die beiden Hinterreifen, bei denen sich im inneren das Gummi von der Karkasse gelöst hatte. Vorne hatten die Reifen eine deutliche Sägezahnbildung, was die Abrollgeräusche bei langsamer Fahrt verursachte.

Der Händler bot mir dann eine geringe Rückzahlung an, damit ich mir neue Reifen kaufen kann. Mit der Begründung, dass ja noch mehr als 50% Restprofil auf den Reifen drauf waren sollte ich aber die Hälfte der Kosten dann selber übernehmen. Da ich damit nicht einverstanden war, bekam ich nach etwas Schriftverkehr dann vom Händler letztendlich einen neuen Satz Markenreifen (Conti). Das Aufziehen und Auswuchten habe ich dann selber gezahlt. Schon war die Sache erledigt.

Aber Du hast den Wagen ja bei der DEKRA prüfen lassen. Das ist zwar keine Garantie, dass nicht doch noch etwas defekt ist, aber etwas offensichtliches kann es dann ja kaum sein.

Hast Du mal ein Paar Fotos oder den Link zur Anzeige (mobile / autoscout). Dann können wir mal genauer sehen worüber wir reden und vielleicht noch den ein oder anderen Tipp geben.

Warst Du mit der FIN schon bei MB und hast die Service- und Reparaturhistorie prüfen lassen?

sorry falsch gepostet

Ach ja, und Kettenrad sollte eigentlich kein Problem mehr sein nach 09/2006. Das bezieht sich aber auf das Auslieferungsdatum und nicht auf das Erstzulassungsdatum.

Im Zweifelsfall besser vor dem Kauf die Motornummer prüfen. Das kannst Du mit diversen VIN-Decodern im Netz oder schickst mir die Fahrgestellnummer einfach mal per PM.

Und noch was: Bei Auslieferung im September 2007 erfolge bei der 211er Baureihe ab Werk die Umstellung von gedrucktem Serviceheft auf digitales Serviceheft.

Wenn ein ausreichender finanzieller Polster da ist und die eine oder andere Reparatur die Freude nicht verderben kann dann ist das ein feines Auto. Sicher ein wenig durstig, aber man lebt nur einmal und der Preis war überschaubar.

Unbedingt die Laufleistung auf Plausibilität prüfen (lassen)!!!

Weniger als 10.000 km p.a. kann es geben, ist aber alles andere als die Regel in dieser Fahrzeugklasse.

Rechne mit ca. 1.000 Euro Reparaturkosten p.a. für solch ein Fahrzeug. Mit den Verschleißsachen von Reifen bis Bremsen bist du bei ganz grob 2.000 Euro p.a., wenn du alles in einer guten, nicht zu teuren Werkstatt machen lässt.

Zitat:

@Andimp3 schrieb am 7. Januar 2020 um 07:32:20 Uhr:

Zitat:

@chruetters schrieb am 7. Januar 2020 um 06:37:36 Uhr:

Ich vermute mal, dass es ein Automatik ist und das Automatikgetriebe nicht bei 60.000km gewechselt wurde? Das würde ich dem Verkäufer noch aufs Brot schmieren.

Du meinst sicher das Getriebeöl ;)

Ja meint er.

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