Verbrauch V60 nur im Hybridmodus
Hallo zusammen
Ich interessiere mich für den V60 Plugin-Hybrid, würde ihn aber nur als Hybrid-Auto nutzen können.
(In der Schweiz sehr wenige öffentliche Aufladestationen und in meiner Garage keine Steckdose in der Nähe meines Parkplatzes.)
Meine Frage:
Wie hoch ist der Verbrauch im Hybridmodus?
Im Test von Welt.de steht 7.5 Liter. Ist dieser Wert auch für Schweizer Strassen gültig?
(Autobahn bis 120 km/h).
http://www.welt.de/.../...V60-Plug-in-Hybrid-rechnet-sich-nie.html?...
Kann der Akku im Hybridmodus überhaupt genügend aufgeladen werden?
Evtl. macht es keinen Sinn, das Auto nur als Hybrid-Fahrzeug zu nutzen.
Vielen Dank für deine Erfahrungen und Meinungen.
Gruss, Kuno
Beste Antwort im Thema
Das ist schon ein Erlebnis, den D6 zu fahren. Das Zusammenspiel der verschiedenen Antriebssysteme, das man nur über die grafische Darstellung wirklich mitkriegt, das lautlose Gleiten im Elektrobetrieb.
Ich war auch ganz begeistert von dem Auto, muss allerdings sagen, dass für mich im Alltag der letztlich gewählte D4 VEA wesentlich passender ist. Der Kofferraum ist ja EH schon nicht groß. (Dann noch die Angst, dass über der Batterie vielleicht der Dackel gegrillt würde 😁) und recht eigentlich...naja...wenn es denn um Verbrauchswerte geht, da hat sich Volvo mit den neuen Motoren ja irgendwie selbst ein Bein gestellt (in Bezug auf den D6). 6,3 irgendwas, das kriegt der D4 einfach mit der moderneren Technik hin. Der enorme Aufwand der Hybrid Technologie verpufft im Grunde. Klar ist es irre, wenn im Power Modus das Ding abgeht wie die öffentliche Debatte nach der Schweizer Volksabstimmung. Aber wie oft macht man das? Und nur als Hybrid? Würd ich nicht empfehlen. Nimm den sparsamen Diesel zum volvotypischen Vorzugspreis 🙂🙂 und kauf dir vom gesparten Geld was Schönes...ein Reihenhäuschen oder so...
31 Antworten
Bin bei Zürich zu Hause, täglicher Höhenunterschied liegt nur bei ca. 300 Metern.
Fahrprofil:
75 % Stadt (bis höchstens 50 km/h)
15% Land (bis höchstens 80 km/h)
10 % Autobahn (bis höchstens 120 km/h).
Es ist schon so, dass die Sammelgarage älteren Baus ist und nirgends Steckdosen vorhanden sind.
An die Möglichkeit von den Lampen Strom abzuleiten habe ich auch mal gedacht.
Tönt einfach alles ziemlich aufwändig.
Zitat:
Original geschrieben von Hoberger
Sorry, bin jetzt ein bißchen ins Lamentieren gekommen, will hier niemanden bekehren!
Ist bei mir eh zu spät die Karre hat fast 40.ooo auf der Uhr 😁
Trotzdem sehe ich auf absehbare Zeit E-Autos nicht massentauglich werden. Ob die paar PiH da was dran ändern wage ich auch eher zu bezweifeln.
Kuno bei dem Fahrprofil fährst Du einen Großteil des Mehrgewicht des PiH -nämlich den Akku- als energiefressenden Ballast mit Dir rum, da würde ich mir viel eher die beiden Franzosenbüder ansehen
Ich habe in unserer Tiefgarage auf eigene Kosten eine Steckdose professionnell installieren lassen die an meinen eigenen Stromkreis (sprich Zähler) angeschlossen ist.
Mit vorgeschriebenem zusätzlichen FI-Schalter und etwa 25 m Kabel in vorhandenem Kabelkanal eine Angelegenheit von nicht mal 2 Stunden und etwa 400 € Kosten.
Zitat:
Original geschrieben von stelen
Kuno bei dem Fahrprofil fährst Du einen Großteil des Mehrgewicht des PiH -nämlich den Akku- als energiefressenden Ballast mit Dir rum, da würde ich mir viel eher die beiden Franzosenbüder ansehen
Umgekehrt ist das Fahrprofil - vor allem, wenn die Strecken nicht zu lang sind - ideal für den PIH, wenn man eine Ladung realisieren kann. Da kann er ja wirklich einen Großteil elektrisch fahren!
Frag doch mal einfach einen Elektriker...
Schönen Gruß
Jürgen
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Wird durch das Anbringen einer solchen Steckdose die Wohnung nicht aufgewertet?
Dann sollte doch auch der Vermieter an einer Installation interessiert sein.
Wieso Wohnung? Die Rede war von einer Mehrfachgarage. Zumindest bei mir ist es so, daß nicht der Hauch einer Chance besteht von meiner Wohnung bis in die Tiefgarage zu kommen und die Eigentümergemeinschaft der Garage hat die Einrichtung von Steckdosen untersagt.
Zitat:
Original geschrieben von stelen
Wieso Wohnung? Die Rede war von einer Mehrfachgarage. Zumindest bei mir ist es so, daß nicht der Hauch einer Chance besteht von meiner Wohnung bis in die Tiefgarage zu kommen und die Eigentümergemeinschaft der Garage hat die Einrichtung von Steckdosen untersagt.
Wenn jemand wirklich ein Elektroauto hat, ist so eine Einschränkung oder Entscheidung ganz sicher nicht zulässig. Weg: Neuen Beschluss in der Versammlung auf die TOP und bei Ablehnung widersprechen. Da wird ja der Sinn einer TG für moderne Techniken ad adsurdum geführt.
Warum sollten 50 Eigentümer so einem Ansinnen zustimmen, nur weil 1 Mieter sowas wünscht? Ob das E-Auto jemals eine massentaugliche Technik wird, muß sich erst noch weisen und für die paar die aktuell auf den Strassen sind lohnt es sich nicht in privaten Gemeinschaften so einen Heckmeck zu machen.
Ich habe mir in der Firma eine Aussendose legen lassen und gut ists.
Ihr diskutiert hier alles total hypothetisch - erstmal muss der TE doch einfach nur mal den Garagenvermieter fragen - und das am Besten mit einer konkreten Kostenschätzung und Realisierbarkeitsinfo vom Elektriker.
Wenn der Vermieter (es ist ja nie gesagt worden, dass es eine Eigentümergemeinschaft ist) dann Nein sagt, ist das schade, aber dann weiß der TE zumindest, woran er ist.
Schönen Gruß
Jürgen
Zitat:
Original geschrieben von stelen
Wieso Wohnung? Die Rede war von einer Mehrfachgarage.
Mit Wohnung meinte ich das Appartement mit zugehörigem Garagenplatz.
Aber wie gseum schon sagte, da wir keine Ahnung von der genauen Situation habe, reden wir nur hypothetisch. Ich wollte auch nur aufzeigen, dass es Möglichkeiten gibt.
Bei mir war die Wohngemeinschaft (ich bin Eigentümer) auch gegen eine allgemeine Installation einer Steckdose auf allen Parkplätzen der Tiefgarage, somit habe ich eben meine auf eigene Rechnung installieren lassen.
Ich bin absolut überzeugt davon, dass in einigen wenigen Jahren ein ganz erheblicher Prozentsatz an Autos hybridisiert oder vollelektrisiert sein wird, und dann wird diese Problematik wieder auf der Tagesordnung der Hauptversammlung der Eigentümer stehen.
Ich werde dann natürlich dagegen stimmen. 😁
Södele ich habe heute mal ein wenig reinen Hybrid-Antrieb simuliert. Elektrisch waren nur die ersten 25km bis zur Autobahn, ab dann Tempomat 110 im Save-Modus. Ergebnis siehe Bild
Hi,
wie würdest du das dann bewerten? Ich finde 4,6 Liter ganz OK, scheint Hybrid ohne Plug-In doch Wirkung zu zeigen - oder?
Schönen Gruß
Jürgen
Zitat:
Original geschrieben von gseum
Hi,wie würdest du das dann bewerten? Ich finde 4,6 Liter ganz OK, scheint Hybrid ohne Plug-In doch Wirkung zu zeigen - oder?
Schönen Gruß
Jürgen
Leider keine Angabe auf welche Gesamtstrecke sich die 4,6l beziehen. Im Display sind die ersten 25 km Strom nicht mehr sichtbar, dann 100 km Dieselfahrt...wenn die im Schnitt mit drin sind kämen rund 20% oben drauf. Immer noch gut. Ich hatte es bei der Erstfahrt Autobahn im Hybridmodus bei Schnitt 115 laut BC und Tempomat 120-140 es auf 7,1 l gebracht. Die dabei verbrauchte E-Reichweite machte an der Gesamtstrecke nur rund 5% aus, konnte also nur wenig den Schnitt drücken.
Daten sind alle im Bild: 382,6km in 4h 6min mit einem Schnittverbrauch von 4,6L.
So schlecht ist der Verbrauch nicht, das letzte Mal habe ich sowas vor 15Jahren mit einem A4 2.5TDi versucht und kam auf ca. 5,5L. Der Hybrid-Antrieb kommt bei einer solchen Gurkerei erheblich öfter zum Einsatz als bei meinem normalen Autobahntempo. Da ich hinter LKW erst rausgezogen bin, wenn genug Platz war, bin ich öfter mal im Windschatten eine Lasters antriebslos gesegelt.
Gleiche Strecke in umgekehrter Richtung mit Tempomat 150 lag ich ziemlich glatt 2L drüber.
Ich frage mich, ob es auch möglich wäre die 3 vor dem Komma, wie bei einem Prius hinzubekommen. Wenn ich die Sommerräder drauf habe packe ich mir vielleicht mal ein Hörbuch ins Auto und versuche die Strecke nur hinter LKW abzureissen. Dann dürfte er recht oft auf E-Betrieb gehen und die 3,x könnten theoretisch schaffbar sein.