V-Klasse Bluetec AdBlue-Verbrauch

Mercedes V-Klasse 447

nach etwas 5500 km freudiger fahrt ist bei unserer v klasse V250 der adblue tank leer und musste gefüllt werden. eigentlich hatte ich mind. 20 tkm erwartet. habt ihr hier schon Erfahrungen? MB selbst war überfragt wieso der tank schon leer war?

vg
max bell

Beste Antwort im Thema

Ich verstehe die ganze Aufregung über den AB-Mehrverbrauch nicht.

Bei 20K Kilometer Jahresleistung entstehen Spritkosten in Höhe von ca. 1.820 Euro (7 * 1,3 * 200), hinzu kommen Steuer, Versicherung, Inspektion usw., sind wir also bei Kosten von 3.000 bis 4.000 Euro pro Jahr.

Jetzt verbraucht das Auto 0,2L mehr AB pro 1.000 KM, Da hat man dann Mehrkosten in Höhe von = 0,2 * 20 * 1 Euro = 4 Euro oder (wer zu bequem ist zum Bestellen) 0,2 * 20 * 5 = 20 Euro im Jahr, das sind dann Mehrkosten von 0,001% bis 0,005%.

Ist es das Wert, sich darüber aufzuregen?

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Selbst in Köln habe ich die nächste Adblue Möglichkeit in 7 km vom Wohnort.....Also möglich ist viel

Ok, ich sehe schon, Ihr wollt es genau wissen 😉 ... also:

Ich habe über Clever-Tanken nach der nächstgelegenen Tankstelle mit AdBlue-Zapfsäule gesucht, da werden mir zwei im Suchradius 10 km jeweils an einer der vielen Autobahnen angezeigt. So weit so gut. An beiden Stellen kommen wir aber nicht regelmäßig vorbei, da wir uns die meiste Zeit abseits der Autobahnen bewegen.

Über Google habe ich mir die Entfernung rausgesucht, die nächstgelegene und am besten erreichbare dieser Tankstellen anzusteuern: das sind 13 km hin und 19 km zurrück. D.h. ich müsste mit dem neuen, höheren AdBlue-Verbrauch alle 2 Monate 32 km extra fahren, nur um AdBlue zu tanken! Aus meiner Sicht keine wirkliche Alternative zur Plackerei mit den großen Kanistern.

Nur mal so als Gedankenspiel: wenn mir vor der Kaufentscheidung der Verkäufer gesagt hätte, dass das die Situation ist, dann hätte ich zumindest gesagt: „Ihr habt bei Mercedes wohl einen an der Waffel, mir das als ‚neuesten Stand der Technik‘ zu verkaufen“ und gefragt: „was sind Ihre Vorschläge, diese Situation für mich erträglicher und mir das Auto trotzdem schmackhaft zu machen?“.

Um das klarzumachen: einen rechtlichen Anspruch auf irgendwelchen Schadenersatz oder gar Wandlung sehe ich auch nicht. Ins Grübeln über die „Wunder“ der angebotenen Automobiltechnik darf man aber schon kommen.

P.S. Ich wohne übrigens nicht auf dem Land sondern im dicht besiedelten Rhein-Main-Gebiet (nördlicher Teil).

P.P.S. Genaugenommen müsste ich, laut Betriebsanleitung, bei meinem Kurzstreckenverkehr ja auch noch alle 500 km für 20 Min. Autobahn fahren, um den Dieselpartikelfilter freizubrennen. Das könnte ich natürlich miteinander verbinden. Aber geht‘s noch? Ich kauf mir doch kein modernes Auto nach dem Stand der Technik, bei dem ich diese Technik permanent mit unnötigen Fahrten am Laufen halten muss (mit entsprechendem unnötigen Verbrauch, Umweltverschmutzung und vor allem meinem persönlichen Zeitaufwand)!

Also, die AdBlue-Geschichte ist zwar ein zusätzlicher Aufwand, für mich aber ein geringer, da ich glücklicherweise eine Tankstelle mit entsprechendem Angebot in der Nähe habe. Kann aber schon verstehen, wenn es nervt, ständig (also alle 5 tkm) mit einem Kanister hantieren zu müssen.

Die Frage ist nun aber: Wer trägt die Schuld an diesem Dilemma? Und das ist aus meiner Sicht ganz klar der Kunde. So lange Autos mit derlei "Umständlichkeiten" ihren Absatz finden, wird es herstellerseitig keine Änderungen geben. Und zu diesen Schuld Tragenden gehören wir ja alle irgendwie - sonst würden wir T* fahren. ;-)

Da ist es um Mainz ja ganz gut gestellt.

ADblue Tankstellen Mainz.jpg
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Alle 5tkm sind vermutlich bei großem Diese Tank allerhöchstens alle 10x tanken. Ich sehe immer noch nicht, was daran ständig sein soll.

Adblue ist ein Betriebsstoff, genauso wie Scheibenwaschanlagenzusatz oder Diesel oder euer Kaffee, den ihr zum Fahren braucht.

Beim kleinen Adbluetank kann die Warnschwelle bei mehr als Halbvollem Tank schon nervig sein.

Aber Auf die Idee ist nicht der Daimler gekommen, sondern das sind konkretisierte Anforderungen des Gesetzgebers.

Gibt es jetzt die neue Warnschwelle beim kleinen Tank nur bei aktuellen Fahrzeugen oder auch durch das Update?

Hat wer einen V vor EZ 06/16 der bereits bei halb vollem Tank klingelt?

Es gibt ein Dokument im WIS in denen nur von Fahrzeugen mit Euro 6 Gr. 1 ab 01.04.2017 gesprochen wird.

Mehr konnte ich dazu nicht finden.

Bestell dir doch AbBlue übers Internet bequem nach hause....

Oder nimm bei jedem Auffüllen gleich einen zweiten Kanister mit.

Den Zauber wegen den paar Literchen kann ich ehrlich gesagt auch nicht verstehen.

Ich wurde gestern aufgefordert AdBlue nachzufühlen obwohl Anzeige noch über halbvoll anzeigte.
Da ich mir den letzten Zählerstand gemerkt habe, ergibt es jetzt folgende Rechnung:
- Software stand Mitte September 2017 (keine Ahnung wie man der Softwarestand angezeigt kriegt)
- Fahrprofil: 70% Autobahn, 20% Stadt , 10% Landstraße
- 2400km = 5,9 Liter AdBlue

Hast Du den kleinen Adblue Tank?
Bei Deinem Fahrprofil mit so viel Autobahn, sprich hoher Last, ist Dein Adblue Verbrauch doch völlig im Rahmen...

Schade ist das man sich das nicht über MB Me anzeigen kann. Aktueller Tankinhalt und Durchschnitts Verbrauch.

Zitat:

@Neuling2005 schrieb am 15. November 2017 um 21:30:22 Uhr:


Hast Du den kleinen Adblue Tank?
Bei Deinem Fahrprofil mit so viel Autobahn, sprich hoher Last, ist Dein Adblue Verbrauch doch völlig im Rahmen...

ja, kleiner AdBlue tank.
Vorm Softwareupdate war Verbrauch vom AdBlue ca. 1Liter auf 1000km.
Nach dem Update ca. 2,4 Liter auf 1000km.
Das war nur eine Feststellung , für die 5,9 Liter AdBlue finden sich im Geldbeutel 3,2€ schon 😉

ps. vor der letzter Tankung , sagte V " Nach 450 km kein Motorstart " - ist es wirklich so ? Hat es jemand ausprobiert ?

Ausprobiert hat es sicher keiner, aber Mercedes musste es so programmieren, da man sonst Steuerbetrug begeht.

Was mich aber wundert ist die Aussage von Neuling2005. AdBlue hat meines Wissens nach den Sinn den Freibrennvorgang schon bei niedrigeren Temperaturen und somit schon bei geringeren Fahrstrecken zu ermöglichen. Wenn jetzt viel Autobahn gefahren wird, dann ist in meinen Augen kein Einspritzen von AdBlue nötig, da die nötigen Temperaturen auch so erreicht werden. Wie bei jedem Diesel ohne AdBlue auch. Demzufolge müsste der AdBlue-Verbrauch bei mehr Kurzstrecke und Stadtverkehr höher liegen als bei Autobahnfahrten.

Oder habe ich hier einen Denkfehler?

Ja, Denkfehler 😉

Die katalytische Reduktion funktioniert nur, wenn das Abgas eine bestimmte Temperatur hat. Das hat also nichts mit kaltem Motor zu tun...

Es hat auch nichts mit einem Freibrennvorgang zu tun. Hier wirfst du Einiges durcheinander. "Freigebrannt" wird der Rußpartikelfilter, der hat nichts mit dem NOx bzw. AdBlue zu tun.

Gruß
Befner

Hier mal der beispielhafte Aufbau einer EURO 6 Diesel Abgasanlage. Hier sieht man deutlich, dass das System recht kompliziert und aufwändig ist.

Gruß
Befner

Euro-6-abgasanlage
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