Ursache für Rost, Insider gefragt !!!
Ich kann´s nicht lassen und eröffne erneut dieses Thema. Wir alle wissen, daß W210 bei sehr vielen Exemplaren rostet. Egal ob Bj. 1997 oder 2001, Kombi oder Limo...
Nachdem es jedoch auch Bj 1997 ohne einen Rostfleck gibt, stelle ich mir nachwievor die Frage, was die Ursache ist.
Entweder liegt es am Lack ( Unilack gegen Metallic ) oder es gab zwei Produktionsstätten mit unterschiedlichen Lackier- und Konservierungmaßnahmen. Es mag zwar extrem traurig sein, daß ein Hersteller diesen Fehler über die gesamte Produktionsdauer aufrecht erhält, jedoch suche nach dem letzten Argument, mir einen 1-2 Jahre alte E 320 T zu kaufen, da ich ansonsten nur noch die S-Klasse als Alternative hätte, oder ich muß zu Lexus, wenn ich für mein Geld eine vernünftige Gegenleistung bekommen möchte.
Vielleicht meldet sich mal ein Werksangehöriger oder Insider, der definitiv weiss, warum manche rosten und manche nicht...
47 Antworten
Da hilft wohl nur eines :
Nie wieder einen Mercedes kaufen und sofort umsteigen!!!
Mercedes versteht nur eine einzige Sprache und die heißt Absatzverlust.
gekauft
Hallo Wantoberich,
sei nicht sauer, aber manchmal kann man das Forum wirklich nicht mehr lesen. Das ist dann genauso, als ob man in der Bild-Zeitng einen Artikel über die Renten/Sozialpolitik liest!
Hab mir gestern einen 270 cdi Kombi ohne Rost (DCB hat extra eine Rostdurchsicht durchgeführt - der Wagen ist clean!) gekauft!
Hab halt 3 Monate gesucht und hab ihn gefunden - ob die Sache richtig war wird sich sowieso erst in 2-3 Jahren entscheiden.
Hab parallel einen 300er TD 124 gesucht. Gute kosten 10 bis 14 KiloEuro - 10 liter Diesel pro 100km und Typenklassen bei Haftpflicht und Kasko wie bei einem Golf RS 32! - nach 4 Jahren hast du nur bei Sprit, Steuern und Versicherung (ein guter 300er muss VK sein) ca. 3000 bis 4000 Euro gegenüber einem 270 cdi verspielt - und der Fahrspass geht gegen Null - ich hab im Moment eine perfekte Spardose (250er TD Kombi, 124, 6/92, 222Tkm - übrigens ab sofort für 5500 Euro mit Becker Mexico pro CD zu verkaufen) und weiss wovon ich rede!
Entscheidend war mE, dass ich mir nur noch Autos in der Nähe angeschaut habe, die ich kontrollieren konnnte - dafür lieber 3-4 Extras weniger als alle Autos im Netz!
Die Bewegung von A nach B mit dem Cdi ist perfekt!
Also "Handeln statt Jammern"
Viele Grüße und viel Erfolg
Euer Jan
Dieses Jahr wird mein Jahr!!!!!!
@JanUllrich
Gratulation zu Deinem Mut. Ich würde gerne wie mein Bauch, kann jedoch nicht bevor auch mein Kopf dazu sein Einverständnis erklärt hat.
Sicherlich kann ich einen 2-3 Jahre alten Wagen finden, der keinen Rost hat, weil der Vorbesitzer nur bei Sonnenschein den Wagen aus der gut ventilierten Garage geholt hat. Aber nach einem Jahr täglichem Einsatz habe ich eine Rostlaube dastehen, und dafür ist mir der Geldeinsatz definitv zu hoch.
Es mag sein, daß Unterhalt der alten W124 bei Steuern und Versicherung ein bischen teuer sind, allerdings ist das Risiko kapitaler Reparaturen bei den neueren Fahrzeugen viel höher.
Die alten Automatikgetriebe denken und schalten hydraulisch, können also nach 200-300 tkm von einem richtigen Mechaniker wieder überholt werden. Die neuen Automatikgetriebe sind elektronisch gesteuert und werden nur noch getauscht, und daß nach wesentlich weniger km. Und das kostet !
Der Dieselverbrauch eines alten W124 ist deutlich höher als eines CDI, nur läuft der W124 mit Salatöl. Eine kleine Fehlbetankung mit Benzin, und beim CDI fliegen in der Einspritzpumpe die Metallspäne, die die Einspritzdüsen, die Ventile... bis hin zur Kraftstoffleitung demolieren. Schaden fängt bei 5T€ an.
Und das ist das eigentliche Problem : Du investiert ca. 30 T€ in ein gebrauchtes Auto, was bei entsprechender Laufleistung mit ordentlichen Reparaturkosten und ungeplanten Werkstattaufenthalten zu Buche schlägt, und wenig später rostet die Gurke aufgrund von billigem Blech, keiner Konservierung, sparsamster Lackdicke so unaufhaltsam vor sich hin, daß es ein Greuel ist.
Wenn es eine koreanische Brot-und-Butter-Fabrikation wäre, ist es im Bereich der Erwartung. Erweckt der Hersteller jedoch aufgrund sines bisherigen Images und der saftigen Preise den Anspruch auf Premium, dann ist dies bitter. Umso erstaunlicher ist es jedoch, daß viele enttäuschte Kunden das Problemfahrzeug in Zahlung geben oder wandeln, und das gleiche Produkt nochmals erwerben, in der Hoffnung diesmal wird alles besser.
Dies ist nicht nur bei DC so, sondern auch bei anderen Premiumherstellern wie BMW und Audi.
Warum ist das eigentlich so ? Dazu sage knallhart nur eins : Früher wurde derjenige zur Führungskraft befördert, der durch seine Arbeit und Einbringung sich diese Position erarbeitet hat. Seit ca. 10 Jahren hat sich dies gewandelt. Heute kommt Derjenige weiter, der sich gut selbst darstellen kann, dessen Rethorik zu den oberflächlichen Powerpoint-Präsentationen passt, und der es versteht seine fachliche Inkompetenz durch Freundlichkeit und Auftreten geschickt zu verschleiern.
Mein Grundsatz lautet : Menschen arbeiten nur für Menschen.
Und für solche Menschen entwickelt, tüftelt und produziert Niemand gerne. Das Ergebnis sind die bekannten Probleme.
In einfachstem Taschenbuch Management für Anfänger steht überall die klassische Vorgehensweise : Problem erkennen, Ursache finden und abstellen.
Hätte im Fall DC bedeutet : Rostlaube in 96/97 produzieren, aufgrund Kundenresonanz spätestens in 99 Problem erkennen. Ursache dürfte ziemlich klar und deutlich sein, so daß ab Ende 99 die Ursache abgestellt ist. Fehlanzeige ! Der gleiche Fehler wurde jahrelang tausendfach weiter gepflegt.
Ganz ganz traurig.
@WantToBeRich
Da kann ich nur rundum zustimmen! Besser kann man diese desolate "Vorstellung" nicht zusammenfassen und auf den Punkt bringen.
@JanUllrich
Nicht jeder hat das "Glück", über diese Rosthaufen aus der 210er-Serie VOR dem Kauf Bescheid zu wissen. Ich jedenfalls wusste vor dem Kauf von nix (ist natürlich mein eigener Fehler) und hatte nur das Riesenglück, dass ein lückenloses Serviceheft vorlag. Das alles nur als Gejammere abzutun, finde ich ein bisschen vordergründig. Wir reden hier von Benz-Autos, die je nach Ausstattung ab 70.000 DM aufwärts gekostet haben, die nach kürzester Zeit vor sich hin gammeln und rosten.
Sollen wir alle hier im Forum schweigen und wie bei den Sozialgesetzen (darauf hast Du ja angespielt) alles hinnehmen und nur noch übers Tuning des Auspuffrohres reden? Ich persönlich bin dafür, dass wir uns wehren. Und genau das vermisse ich bei uns Deutschen allzu oft. Aber man kann ja handeln, wie Du sagst, und einfach auswandern...
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hi ihr da, hier meine persönliche meinung:
ich hatte einen e 220 t cdi bj 03/99, der rostete nach 4 jahren an der heckklpappe beim öffner. wurde in stand gesetzt ohne murren. sonst war er bis 100.000 km "sauber". hatte aber viele, viele kleinere und nicht ganz so kleine wehwehchen.
jetzt bin ich auf einen gemopften e 320 t cdi bj. 5/00 umgestiegen mit 37.000 km. gleich nach 2.000 km automatik defekt, wurde auf kulanz (material) & gebrauchtwagengaranie (arbeit) getauscht. momentan bin ich happy, das auto ist auch "sauber".
d.h. für mich:
- es gibt "rostfreie" e-klassen
- es gibt viele andere probleme
- wenn ich noch anderen gröberen ärger damit habe kauf ich mir *jetzt nicht lachen* einen Vectra Kombi Disel-v6. Kostet die Hälfte, ist aber nicht nur halb so gut. und wenn der rostet, kauf ich mir einfach vom ersparten geld einen neuen!
man kann sicher nicht sagen, dass mercedes eine bessere qualität verbaut als andere hersteller.
besser ist sicher das jeweilige fahrzeugkonzept, da nicht bei der planung schon so viel gespart werden muss.
und schlechter ist sicher das zusammenspiel von mehr elektronik als in den meisten anderen autos.
und das bedeuttet für mich:
- gib das geld für weniger comand & co aus
- andere bauen auch gute autos
Rost
Hallo,
also ich war neulich bein VT Gossens in Kempen. Dort sagte man mir die Rostprobleme treten aus folgendem Grund auf: beim einziehen der Türgummis wurden Werkzeuge eingesetzt die scharfkantig waren und den Lack haben. Aber mein Kombi ist von 07 2001 und somit nach der Modellpflege produziert. Das würde bedeuten, daß erkannte Fehler bei DC einfach ignoriert würden. Na ja bin mal gespannt was der VT Schmidt in Willich zum Rost sagt.
Rost
Hallo,
also ich war neulich beim VT Gossens in Kempen. Dort sagte man mir die Rostprobleme treten aus folgendem Grund auf: beim einziehen der Türgummis wurden Werkzeuge eingesetzt die scharfkantig waren und den Lack beschädigt haben. Mein E 200 K T ist von 07 /2001 und somit nach der Modellpflege produziert. Das würde doch bedeuten, daß erkannte Fehler bei DC einfach ignoriert würden. Na ja bin mal gespannt was der VT Schmidt in Willich zum Rost sagt. Ich habe vor einigen Jahren 6 Alfa`s in Folge gefahren Rost ist für mich also eine bekannte Erscheinung!. Nur haben damals die Autotester die MB hochglobt haben Alfa zerrissen habt ihr schon mal etwas entsprechendes in DC Testberichten gelesen?
Meine 2. Anfrage an DC wurde wie folgt beantwortet :
Sehr geehrter Herr,
haben Sie vielen Dank, dass Sie sich erneut an uns wenden.
Eine Auflistung in der Art, wie Sie es wünschen, liegt uns nicht vor. Bei den
Fahrzeugen der Baureihe 210, welche seit 1995 produziert wurde, gab es im Rahmen
der Modellpflegemaßnahme im Jahr 1999 sehr viele Änderungen in der
Serientechnik. Ob arunter jedoch auch Änderungen waren, welche Einfluss auf den
Korrosionsschutz haben, ist für uns nicht ersichtlich dokumentiert.
Grundsätzlich kam bei der Mercedes-Benz E-Klasse des Typ 210 wärend des gesamten
Produktionszeitraumes die "Drei-Schicht-Lackierung" zur Anwendung.
Die sogenannte Drei-Schicht-Lackierung besteht tatsächlich nicht aus drei,
sondern aus sechs jeweils hauchdünnen Schichten:
- Phosphatierung
- kathodische Elektro-Tauchgrundierung
- Steinschlagzwischengrund
- Polyurethanfüller
- Basislack (Farbe)
- Klarlack
Jede Rohkarosse wird in einem aufwendigen Arbeitsprozess für die Lackierung
vorbereitet. Nachdem die unlackierte Karosserie sorgfältig entfettet und von
anderen Rückständen befreit wurde, durchläuft sie ein Phosphatbad. Dieses Bad
hinterläßt eine Zinkphosphatschicht auf der Karosserieoberfläche, die wiederum
eine gute Basis für die nachfolgende Elektro-Tauchgrundierung und einen lang
anhaltenden Korrosionsschutz darstellt. Nach dem Phosphatieren taucht die
Karosserie in ein Bad mit elektrisch aufgeladenem Grundlack auf Epoxidbasis ein.
Durch diese Elektro-Tauchgrundierung können wir sicherstellen, dass der Lack
auch die entferntesten Ecken, Ritzen, Falze und Kanten der Karosserie erreicht
und vor Korrosion schützt.
Neben all den Schönheiten, die uns die Natur Tag für Tag bietet, gibt es einige
sehr natürliche Dinge, die einem Autolack überhaupt nicht gut bekommen. Gemeint
sind Belastungen biologischer Art, die chemische Zerstörungsprozesse auf der
Haut Ihres Autos in Gang setzen. Die Beispiele dafür sind zahlreich. Vom sauren
Regen über Vogel- und Insektenkot bis hin zu Baumharzen, Blüten, Knospen und
Pollen. Trotz modernster Technologien hat der Mensch bislang keine Möglichkeit
gefunden, die Auswirkungen dieser Angriffe auf den Autolack zu unterbinden.
Ein besonderes Problem für den Lack stellen dabei die folgenden und auch
häufigsten Verunreinigungen dar.
Exkremente von Vögeln und Insekten. Diese Substanzen sind überaus aggressiv und
schädigen die Lackschicht nachhaltig. Experten weisen darauf hin, dass der Grad
der Zerstörung des Lackes entgegen der allgemeinen Ansicht nicht nur von der
Einwirkdauer der Substanzen abhängt. Mindestens ebenso wichtig sind die Faktoren
Feuchtigkeit, Konzentration und Temperatur. Deshalb sollten Sie Vogel- und
Insektenkot sowie Insektenreste immer möglichst schnell vom Lack entfernen.
Meist genügen schon ein weicher Schwamm und viel klares Wasser, um die
schädlichen Flecken zu beseitigen. Dadurch vermeiden Sie unschöne
Lackanätzungen, die auf längere Sicht Folgeschäden mit sich bringen können.
Übrigens bekommen Sie alle anderen Umwelteinflüsse durch eine Fahrzeugwäsche und
anschließende Nachkonservierung normalerweise problemlos in den Griff. So erhöht
die richtige und regelmäßige Lackpflege nicht nur die Freude an Ihrem
Mercedes-Benz, sondern verlängert sie auch.
Bei Ihrer Fragestellung nach der Umsetzung der 30-jährigen Garantie gegen
Durchrostung von innen nach außen im Rahmen von mobilo life bitten wir Sie zu
berücksichtigen, dass dies keine Gewährleistung gegen Korrosion jedweder Art
darstellt. Die Schadensart, bei der diese Gewährleistung greift, tritt in der
Praxis auf Grund der hohen Produktqualität erfahrungsgemäß extrem selten auf. Es
ist davon auszugehen, dass der Marktwert der Aktien der DaimlerChrysler AG davon
nicht betroffen sein wird.
Es würde uns freuen, wenn wir zum besseren Verständnis beitragen konnten und
wünschen eine allzeit gute und sichere Fahrt.
Mit freundlichen Grüßen
Mercedes-Benz Customer Assistance Center N.V.
Die eigentliche Frage warum die Rostlaube von innen durchrostet ist somit wieder nicht beantwortet, da die Vögel recht selten durch Hohlräume fliegen...
Bei soviel Dummheit und Arroganz bleibt mir nichts anderes übrig, als nach all den verschiedenen W124-Modellen nun einen Wechsel der Automarke vorzunehmen.
Es sei denn, Jemand verkauft mir einen vollausgestatteten W124 E280T, E320T, E36T im geplegten Opazustand...
Das ist bestimmt ein vorgefertigtes Antwortschreiben, das auf jede Anfrage bezüglich Rost verschickt wird.
Nach dieser offiziellen Darstellung ist ja alles bestens. Komisch nur, dass mein Auto mit dieser Mega-Lackierung mit sogar sechs Schichten so wunderbar geschützt worden ist und trotzdem durchrostet.
Vielleicht wurde mein Auto ja mal komplett von Vögeln und Insekten vollgeschissen, ohne dass ich es bemerkt habe. Die Vögel haben sich jedenfalls ganz schön Arbeit gemacht, ihre Exkremente unter die Türgummis zu drücken. Wie sie das wohl bei der Dachreling geschafft haben...?
Naja, Spaß beiseite.
Ein komplettes Schuldeingeständnis hatte wohl keiner ernsthaft erwartet. Das käme allerdings beim (geschädigten) Verbraucher sehr viel besser an. Warum nicht zu einem Fehler stehen?
@wanttoberich
Was erwartest du?
Das die schreiben? Tschuldigung wir sind seit 1995 zu blöde Autos zu bauen, nehmen aber immer noch gerne reichlich Geld dafür. Wir ignorieren Probleme einfach, denn was nicht im Geschäftsbericht steht gibt es gar nicht. Übrigens das mit dem Rost war, weil wir an allen Ecken sparen und es dabei scheißegal ist das der Kunde entäuscht zurückbleibt. Auf den sind wir eh nicht angewiesen. Das sieht man an unseren Werkstätten. Oder glauben sie es geht arroganter und inkompetenter?
Nee, das glaubtest du nicht wirklich oder?
Gruß
Ralf
tür
seit 3 wochen bei meinem e420t hinten rechts eine neue tür.
jetzt schlägt sie blasen an den bekannten stellen.
und der hatte nur garage, handwäsche und pflege.....sorry, aber 3 wochen. den bekommen die wieder auf ihren schönen dc-hof gestellt.
Das bestätigt meine Theorie, das die 'neuen' Türen nicht neu sondern nur aufbereitet sind, vielleicht nichtmal das ?
Insgesamt 4 neue Türen haben wir bekommen, seit 1 Jahr alles ok. Kein Rost mehr. Im Frühjahr gucke ich mal die Sänfte von unten an, wahrscheinlich bleibe ich dann mit Herzversagen drunter liegen ...
Georg
Zitat:
Original geschrieben von falk69
Das bestätigt meine Theorie, das die 'neuen' Türen nicht neu sondern nur aufbereitet sind, vielleicht nichtmal das ?
Das wäre ja wohl der absolute Hammer!
Genau so läuft das mit dem Türentausch auf Kulanz:
Meier tauscht mit Schulze, Schulze tauscht mit Müller, Müller tauscht mit ... 😁
Gruß Jörg