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Uniroyal Rain Sport 5 Katastrophe

Themenstarteram 12. April 2020 um 20:55

Hallo Leute

Ich brauche mal euer Fachwissen.

Ich habe jetzt neue Reifen für unser Auto-einen Seat Leon 5f, 6 Jahre alt mit dem 1.8er TSI Motor.

Reifengrösse 225 40 R18

Zwei Reifen waren fällig und da ich die Rain Sport 3 Super fand habe ich mir das aktuelle Modell gekauft und an der Hinterachse aufgezogen.

Vorne sind noch die 6 Jahre alten originalen Contis drauf mit ca 4 mm Profil.

Das Auto fährt wie auf rohen Eiern. Man hat das Gefühl der Wagen schwimmt hinten.

Wenn ich lenke dann reagiert das Auto verzögert, es fühlt sich an als würde der hinten eintauchen und dann auf einmal den Befehl annehmen.

Der Wagen hat mit dem Serienmässigen FR Fahrwerk und den 225er Reifen eigentlich eine Super Kurvenlage

Luftdruck war 2,8 Bar, habe auch 2,5 Bar getestet aber das macht keinen Unterschied.

Und ja, die Felgen sind fest angezogen

Ich bin jetzt ca 250 km mit den Reifen gefahren und ich merke keine Verbesserung.

Schon bei kleinen Kurven regelt sofort das ESP. Lang gezogene Kurven sind ok, aber wenn ich 50 fahre und in eine Kurve fahre und eventuell noch etwas Unebenheiten sind auf der Fahrbahn, dann regelt das ESP und es kotzt mich an. Bin gerade in die Eifel zum Nürburgring gefahren und die Strecke dahin ist ja sehr schön aber in fast jeder engeren Kurve die ich MIT VORGESCHRIEBENER Geschwindigkeit gefahren bin, musste ich schwitzen.

Was kann das sein?

Ich kann natürlich mal die Reifen nach vorne wechseln aber bevor ich das mache will ich erst mal wissen wo das Problem liegt.

Danke für euren Support

Uniroyal Rain Sport 5
Beste Antwort im Thema

Das Problem ist die Verschiedenheit der beiden Paare.

Packste den Uniroyal vorne dran, dann kann es anders sein, aber nicht zwingend besser.

Man kennt das aus diversen Foren.

Ersetze die Contis mit den gleichen Uniroyal und alles wird gut.

Der Uniroyal an sich muss nicht die Katastrophe sein.

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Das Problem ist die Verschiedenheit der beiden Paare.

Packste den Uniroyal vorne dran, dann kann es anders sein, aber nicht zwingend besser.

Man kennt das aus diversen Foren.

Ersetze die Contis mit den gleichen Uniroyal und alles wird gut.

Der Uniroyal an sich muss nicht die Katastrophe sein.

Themenstarteram 12. April 2020 um 21:05

Lässt sich das durch einfahren vorne ändern oder bleibt das wirklich so?

Ich habe oft gelesen das man die auch 400 km einfahren muss bis die gut sind.

Das wären aber meine ersten Reifen die so zickig sind.

Mein Händler meinte das durch einfahren besser wird.

Wenn ich den Reifen vorne mit dem Fuss "drücke" dann arbeitet der Reifen nur mininal.

Wenn ich das Hinten mache dann ist da viel Leben drin.

Klar, hinten ist wenig Gewicht auf der Achse aber der Unterschied ist extrem.

Ich will jetzt nicht nochmal 2xx Euro ausgeben und das bleibt so

Ein Uniroyal ist eben kein Continental. Den Unterschied hast du selbst festgestellt.

 

An “Einfahren“ glaub ich nicht, denkste der Reifen wird durch 400km stabiler/härter/fester oder irgendwie “anders“ als vorher? Ein Reifen ist fertig, wenn er die Fabrik verlässt, außer Verschleiß und Aushärten über etliche Jahre passiert da nichts.

 

Pack vorne ein zweites Paar Uniroyal drauf und alles wird gut.

4 gleiche Reifen und das Problem is weg.

Themenstarteram 12. April 2020 um 22:42

Ich finde krass das die Reifen solche Unterschiede machen.

Vorher hatte ich hankooks nach den contis und der einzige Unterschied war das die Hankooks besser waren

Danke für eure Hilfe

Nur ne Kurze Frage- kanntet ihr das Problem?

Oder worauf beruht eure Aussage?

Und wegen dem einfahren wurde mir gesagt das die Reifen erst mal die silikon Schicht verlieren müssen

Aber ich bin kein Reifen Spezi ?????

Ich schreib doch immer keinesfalls neue Reifen nach hinten, sonst hast du genau dieses Problem.

Bei einem FWD-ler dauert es zudem eine Weile bis die Reifen hinten eingefahren sind.

Also entweder achsweise tauschen, je nach Fahrweise dann ein paar hundert oder Tausend KM kannste wieder umtauschen, dann sollte es gehen. Bei Nässe solltest du halt in der Zeit nicht auf der letzten Rille fahren da die alten Contis dann merklich schlechter sein sollten als neue Uniroyal.

Oder gleich noch 2 neue Unis kaufen, einfahren und glücklich werden.

Bei meinen neuen P Zero war es die ersten paar hundert KM auch schlimm, danach spitze. Aber neue Reifen nach hinten, dass mache ich nie wieder, endete mal in absoluter Unfahrbarkeit.

Zitat:

@gromi schrieb am 12. April 2020 um 21:10:18 Uhr:

Ein Uniroyal ist eben kein Continental. Den Unterschied hast du selbst festgestellt.

An “Einfahren“ glaub ich nicht, denkste der Reifen wird durch 400km stabiler/härter/fester oder irgendwie “anders“ als vorher? Ein Reifen ist fertig, wenn er die Fabrik verlässt, außer Verschleiß und Aushärten über etliche Jahre passiert da nichts.

Kann ich absolut nicht bestätigen.

Ein Reifen muß eingefahren werden, brandneue Reifen lassen sich erstmal mies fahren, ändern das Fahrverhalten

des Autos deutlich. Und dass hat nicht nur mit dem Trennmittel zu tun.

Natürlich kann ich nicht ausschließen dass jemand wegen deiner Fahrart nix merkt, aber der wird auch anderes nicht merken.

Oft ist der unterschiedliche Abrollumfang das Problem. Die Sicherheistsysteme können nur innerhalb eines vom Hersteller vorgegebenen Bereichs sauber Arbeiten. Fällt ein Rad, bzw eine Achse, aus diesem Bereich raus kann es passieren das zb das ESP in Kurven eingreift weil es wegen der unterschiedlichen Raddrehzahlen und weil eine Achse ausserhalb der Toleranz liegt- erlaubte Differenz zwischen den Abrollumfängen der einzelnen Räder - und das kann zu schwammig unsicherem Fahrverhalten führen.

Die Toleranzen in der Reifenindustrie sind relativ groß so das selbst Nachfolgemodelle des bisher montierten Reifens einen anderen Umfang haben kann als die Alten als Sie Neu waren. Wenn man Neue mit Alten kombiniert kommt auch noch das unterschiedliche Gripniveau dazu. Letzten Endes sind alle Systeme bei einem Auto darauf ausgelegt das man 4 identische Reifen montiert, bzw wenn auf einer Achse Breitere sind diese vom gleichen Reifenmodell. Denn nur dann kann man relativ sicher sein das die Systeme nicht zu spinnen anfangen.

Optimal ist die Reifen so durchzuwechseln da man max 2mm Differenz in der Profiltiefe hat und im Idealfall dann alle 4 gleichzeitig reif zum Wechselns sind. Dann gibt es keine Probleme mehr mit den Systemen und wenn das Fahrverhalten dann kacke ist ist es auch der Reifen.

:D Und die Frage wohin mit den Besseren stellt sich auch nicht mehr.

Themenstarteram 12. April 2020 um 23:11

Zitat:

@Scour schrieb am 12. April 2020 um 22:46:17 Uhr:

Ich schreib doch immer keinesfalls neue Reifen nach hinten, sonst hast du genau dieses Problem.

Bei einem FWD-ler dauert es zudem eine Weile bis die Reifen hinten eingefahren sind.

Also entweder achsweise tauschen, je nach Fahrweise dann ein paar hundert oder Tausend KM kannste wieder umtauschen, dann sollte es gehen. Bei Nässe solltest du halt in der Zeit nicht auf der letzten Rille fahren da die alten Contis dann merklich schlechter sein sollten als neue Uniroyal.

Oder gleich noch 2 neue Unis kaufen, einfahren und glücklich werden.

Bei meinen neuen P Zero war es die ersten paar hundert KM auch schlimm, danach spitze. Aber neue Reifen nach hinten, dass mache ich nie wieder, endete mal in absoluter Unfahrbarkeit.

Also meinst du das wenn ich die mal Achsweise tausche und einfahre auf der Vorderachse, das das dann doch wieder klappen kann nach x km?

Ich habe die contis nach vorne gepackt weil ich die dieses Jahr runterfahren will

Und ich kenne nur die Aussage das die besseren Reifen nach hinten kommen

Themenstarteram 12. April 2020 um 23:18

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 12. April 2020 um 22:55:23 Uhr:

Optimal ist die Reifen so durchzuwechseln da man max 2mm Differenz in der Profiltiefe hat und im Idealfall dann alle 4 gleichzeitig reif zum Wechselns sind. Dann gibt es keine Probleme mehr mit den Systemen und wenn das Fahrverhalten dann kacke ist ist es auch der Reifen.

:D Und die Frage wohin mit den Besseren stellt sich auch nicht mehr.

Diese Saison wollte ich noch mit den pellen fahren

Und wenn die 4 mm. haben dann sind die ja auch noch ok

Alles Kacke...

Es wird am Reifenumfang liegen. Das ESP spielt dadurch verrückt und regelt früher. Das Phänomen ist nicht neu und kommt nicht bei allen Modellen gleich stark zum tragen.

Ja, diese Aussage kenne ich auch.

Von der Erfahrung her kann ich das nur begrenzt bestätigen.

Generell empfehle ich entweder 4 neue Reifen oder Reifen die sich sehr ähnlich in der Haftung sind. 6 Jahre und 4mm Unterschied sind schon viel.

Ich hatte auch mal den Fehler gemacht und neue Reifen hinten drauf gepackt. Das Fahrverhalten war eine Katastrophe, in jeder Kurve dachte ich mir fliegt das Heck weg, selbst bei niedriger Speed. Dann umgetauscht, eine Weile so gefahren und in der nächsten Saison wieder getauscht, einwandfreies Fahrverhalten.

Was allerdings zu beachten ist:

 

Alte Reifen hinten:

Nachteil: Bei Nässe vorsichtiger fahren da hinten weniger Haftung ist. Bei trockener Fahrbahn und eingefahrenen Reifen sollte das Fahrverhalten unkritisch sein.

Vorteil: Bessere Aquaplaningsicherheit vorne, kürzerer Bremsweg bei Nässe

 

Eine andere Frage wäre halt wie gut die Regelsysteme mit den unterschiedlichen Abrollumfang klarkommen.

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 12. April 2020 um 22:55:23 Uhr:

Oft ist der unterschiedliche Abrollumfang das Problem. Die Sicherheistsysteme können nur innerhalb eines vom Hersteller vorgegebenen Bereichs sauber Arbeiten.

Meine miese Erfahrung mit neuen Reifen hinten habe ich vor ca. 25 Jahren mit einen Fahrzeug gemacht dass weder ABS noch ESP hatte.

Kann sein dass heute alles noch kritischer ist wegen solcher Systeme.

Früher standen die Straßenränder und Parkplätze voll mit Fahrzeugen die die besseren Reifen vorne hatten, hat nicht für ständige Unfälle gesorgt (auch wenn sie gefahren wurden, ja ;) ).

Wenn ich nur 2 neue Reifen benötige kommen diese selbstverständlich auf die HA. Da trennt sich die Spreu vom Weizen, gut funktionierende Reifen funktionieren auch gut, jedenfalls bei meinem Auto.

Also auch 2 neue URS 5 auf die Vorderachse und bitte unbedingt hier das Ergebnis mitteilen. Danke.

Das “Trennmittel“ braucht keine 400km um sich abzufahren, egal auf welcher Achse.

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