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ungültige Schilder im Straßenverkehr, öfter als man denkt

Themenstarteram 28. Juli 2012 um 21:29

Wem ist noch nie eines begegnet?

Ein ungültiges Schild.

Das geht recht schnell.

Die meisten werden es nichteinmal wissen.

Was seeehr sicher jeder schon einmal gesehen hat ist ein ungültiges altes Zeichen 244.

Das ist ein Rad-Fußwegschild auf dem das Rad oben ist.

Die Zeichennummer 244 wurde inzwischen sogar schon wieder neu vergeben und ist jetzt das Zeichen "Fahrradstraße".

 

Also alle blauen Schilder mit Fuß/Radweg mit Rad oben sind ungültig.

Erstaunlich, oder?

In dem Fall fahren Radfahrer ganz legal auf der Straße (aber bitte nicht hier darüber diskutieren, dafür gibts nen anderes Thema).

 

Dann gibt es z. B. "km" Schilder. Die sind auch schon lang ungültig. Man sieht sie vielleicht noch in kleinen Nebenstraßen als (30 km) Schilder oder in Baustellen - ich habe mal ein Bild angehängt.

Das kann durchaus gefährlich sein, immerhin soll man dort maximal so schnell fahren. Aber das Schild ist ungültig. Das könnte jetzt dazu führen, daß 30 gefahren werden soll, aber 100 gefahren werden darf!

Rein formal. Ein Gericht kann bei einem Unfall durchaus eine Mithaftung sehen, aber ein Bußgeld ist kaum möglich. Vor allem nicht bei einer Geschwindigkeitskontrolle.

 

Wie kommt es eigentlich, daß soviele ungültige Schilder rumstehen?

Das wird am besten auf dieser Seite erklärt:

http://www.rsa-95.de/Schilder2010.htm

http://www.rsa-95.de/schildbuergerstreich.htm

http://www.rsa-95.de/StVO2009.htm

Dort gibt es auch Übersichten über ungültige Schilder und Gegenüberstellungen neu und alt.

Gesamtseite:

http://www.rsa-95.de/index.htm

 

Also mal bei sich zuhause die Augen offen halten ob es ungültige Schilder gibt.

Beste Antwort im Thema

:rolleyes: die beiden Schilder sind ja auch total verschieden und man hat keine Ahnung, was mit einer schwarzen "50 km" auf weißem Grund in rotem Kreis denn bloß gemeint sein könnte :rolleyes::p

ich finde es eher lächerliche Haarspalterei und Geldverbrennung, jetzt gegen die "X km" Schilder vorzugehen, bloß weil die Botschaft angeblich nicht eindeutig und das Schild nicht mehr gültig sei.

Die Definition hat sich nunmal geändert. Aber es ist völlig richtig, diese Schilder durch "natürliche Prozesse" *) allmählich auszutauschen und nicht in einem unnötigen Gewaltakt sämtliche "X km" Schilder durch "X" Schilder zu ersetzen.

 

*)

Früher oder später wird fast jedes Schild mal erneuert oder entfernt. Damit erledigt sich die Sache doch ohne besonderen Kraftakt früher oder später von ganz allein.

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ja ja, die probleme in unserem staat wollen einfach nicht abreißen  :rolleyes:;)

Zitat:

Original geschrieben von Archduchess

Zitat:

Original geschrieben von derbeste44

Scherz !

Nö.

Die Frage der zivilrechtlichen Haftung ist was anderes als eine Ordnungswidrigkeit.

Fährst Du denn die Kuh über den Haufen, nur weil sich das Schild geändert hat ? :D

Die Warnschilder sind nicht das Problem.

Vorsicht sein muss man immer, egal, ob ein neues, ein altes oder gar kein Schild steht.

Wichtiger ist die Frage bei Verbotsschildern.

am 30. Juli 2012 um 18:03

Ob auf einen Bahnübergang mit einer Dampflok oder einem ICE oder sonstiger Art eines Zuges hingwiesen wird ist egal, der Zug kommt, ausweichen kann er bis heute nicht, wenn etwas im Weg steht.

Was aber übel ist, ist das man das Rotlicht aus dem Andreaskreuz herausgenommen hat, das Ding, was man eh im Blick hat, wenn man sich dem Übergang nähert.

In Belgien zB. blinkts weiss aus dem Kreuz heraus, wenn kein Zug in der Nähe ist, rot, wenn ein Zug kommt.

am 27. Mai 2013 um 14:22

Das ist ja wirklich interessant. Vielen Dank fürs Posten!

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