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Unfall mit Anhänger, zählt Versicherung ?

VW Caddy 2 (9KV)
Themenstarteram 18. August 2018 um 17:41

Guten Tag,

ich habe heute mit einen Einachser Anhänger 12 Balken 10x15 a 6 m transportiert. .

Es hing ca 2 m über, ,was ja bei unter 100 km wegstrecke erlaubt ist mit roter Flage.

Ca 20 Kilometer ging es gut , höchsten 40 kmh gefahren.

Doch auf ein mal schwang er aus und drückte das Auto in eine ca 1.5 m tiefen Graben.

Airbag blieben zu, Auto hat Totalschaden .

Zahlt Versicherung etwas, habe Teilkasko ?

Unfallstelle wurde Ohne Polizei mit Helfern geräumt.

Beste Antwort im Thema

Ich tippe mal eher auf eine zu geringe Stützlast und somit eine nicht sehr stabile Fahrweise vielleicht noch in Kombination mit einer Überladung vom Hänger ;).

https://www.youtube.com/watch?v=18-eXStOQDw

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Das Gegenteil schon erlebt.

Hatte einen Eigen/Front-schaden, in jungen Jahren - Geld war knapp - nur TK. Beide Scheinwerfer wurden mir über diese bezahlt, incl a+e.

Ich habe das damals sogar fiktiv abgerechnet, waren die Coburger............:eek:

Probieren würde ichs.

Was hat das Holz eigentlich gewogen? 12 Balken 15x10 cm in 6 m Länge wiegen einiges ... ich denke die Versicherung wird sich für Details interessieren. Und dann muss man Karten auf den Tisch legen. Die wird ohne Bilder etc. nicht einfach so regulieren ...

... sei froh das du nicht noch einen Punkt kassiert hast, der wäre eigentlich Pflicht gewesen.

Zitat:

@Knergy schrieb am 19. August 2018 um 12:35:48 Uhr:

Was hat das Holz eigentlich gewogen? 12 Balken 15x10 cm in 6 m Länge wiegen einiges ...

Das sind genau 1,08 Kubikmeter,

wiegt mit 10% Feuchte als gemeine Fichte ca. 450 kg.

Also für einen normalen Anhänger ohne Bremse mit 750kg noch im üblichen Rahmen.

Würde aber sagen daß eine falsche Beladung mit negativer Stützlast hier ursächlich für den Schlenker in den Graben waren.

Da spricht schon die unsichere Fahrweise mit nur 40kmH Bände.

Zitat:

@gast356 schrieb am 19. August 2018 um 08:31:01 Uhr:

...es ist schlicht und einfach Blödsinn über irgendwelche Maße des Anhängers zu spekulieren - wenn dann ist man auf Angaben des TE zum verwendeten Anhänger angewiesen.

Mir sind beispielsweise auch Einachs-Anhänger bekannt die eine Ladefläche (ohne Deichsel) von um die 6m haben.

Übrigends der in der Skizze eingezeichnete angebliche Schwerpunkt der Ladung ist falsch, da zu weit hinten angenommen. Bei homogener Ladung, was die Balken sind ist der Schwerpunkt in der Mitte der Ladung.

Trotz allem vermute auch ich als Ursache die Kardinalsünde beim Anhängerfahren... eine negative Stützlast.

Weil der Rest der Balken nicht auf die Skizze passt. :D

Bei 6m Balkenlänge und 3m Hänger passt das so wie ich gemalt habe.

Auch ich habe schon einmal einen 1-Achser mit langer Ladefläche gesehen.

Das lief aber unter Sonderanfertigung.

Normal ist ab 3m Länge die Doppelachse drunter.

Dass ich recht habe bestätigt der TE dadurch, dass er jetzt still ist.

Negative Stützlast, wahrscheinlich keine Fahrpraxis und mangelhafte Ladungssicherung. Mich würde wundern, das diese Ladung wenigstens sicher befestigt war ... die allgemein "übliche" an jedem Baumarkt vom Hobbyhandwerker zu beobachtende Praxis sagt doch "das ist so schwer, das kann nicht verrutschen" oder es wird mit gänzlich ungeeigneten Sicherungsmitteln gearbeitet. Und so kommt eins zum andern ...

... was mir noch einfällt. Mangelnde Ladungssicherung müsste doch grob fahrlässig sein ... und je nach Vertragsbedingungen ist doch da die Vollkasko auch manchmal leistungsfrei. Könnte in einem solchen Fall durchaus zutreffen.

...wenn die "Ladungssicherung" nur in den entsprechenden Punkten mangelhaft gewesen wäre, dann hätte der TE vielleicht das Glück gehabt, dass die Ladung abgeflogen wäre und wenigstens das Anhängergespann nicht im Graben gelandet sondern auf der Straße geblieben wäre.

Was würde wohl bei solchen Unfällen (klick) ausgelöst durch zu hohe Geschwindigkeiten auf einer Kurvenfahrt passieren, wenn die Ladung von der LaSi gehalten würde... richtig, der komplette Zug läge auf der Seite.

Zitat:

@tomold schrieb am 18. August 2018 um 21:01:36 Uhr:

Konkret sollte das EP wohl eher lauten:

Was sollen wir der Versicherung sagen damit sie den Schaden zahlen?

(Es gibt keine Zeugen und die Polizei hat auch nichts gemerkt)

Das war ganz einfach die Übersetzung des EP, nichts anderes wollte der TE wissen...

Und nein - das war keine Aufforderung zum Versicherungsbetrug, eher das Gegenteil.

(Ich hätte es besser so (wie mit rot verändert) geschrieben)

Zitat:

@Knergy schrieb am 19. August 2018 um 14:19:24 Uhr:

 

... was mir noch einfällt. Mangelnde Ladungssicherung müsste doch grob fahrlässig sein ... und je nach Vertragsbedingungen ist doch da die Vollkasko auch manchmal leistungsfrei. Könnte in einem solchen Fall durchaus zutreffen.

Das trifft hier gar nicht zu, warum, weil der TE im Eingangsthread nur von Teilkasko geschrieben hat.

Zum Glück hat er niemanden verletzt oder sonst jemand geschädigt.

Das sein eigener Wagen einen Totalschaden erlitten hat ist p.P.

Zitat:

@tomold schrieb am 19. August 2018 um 18:42:51 Uhr:

Zitat:

@tomold schrieb am 18. August 2018 um 21:01:36 Uhr:

Konkret sollte das EP wohl eher lauten:

Was sollen wir der Versicherung sagen damit sie den Schaden zahlen?

(Es gibt keine Zeugen und die Polizei hat auch nichts gemerkt)

Das war ganz einfach die Übersetzung des EP, nichts anderes wollte der TE wissen...

Und nein - das war keine Aufforderung zum Versicherungsbetrug, eher das Gegenteil.

(Ich hätte es besser so (wie mit rot verändert) geschrieben)

Dich meinte ich auch nicht ;)

Zitat:

@schleuti schrieb am 19. August 2018 um 14:15:39 Uhr:

 

Weil der Rest der Balken nicht auf die Skizze passt. :D

Bei 6m Balkenlänge und 3m Hänger passt das so wie ich gemalt habe.

Auch ich habe schon einmal einen 1-Achser mit langer Ladefläche gesehen.

Das lief aber unter Sonderanfertigung.

Normal ist ab 3m Länge die Doppelachse drunter.

Richtig. Bekannter hat längere Zeit nach einem Einachser mit 3,5m Ladefläche gesucht und nichts gefunden. Wurde dann eine Sonderanfertigung...

 

Nachtrag. Ein anderer Bekannter transportiert auch hin und wieder so lange Balken oder Bretter mit seinem (zu) kurzen Hänger, aber da stellt er einfach 2-3 volle Getränkekisten oder Ähnliches Vorne an duie Bordwand damit eine ausreichende Stützlast vorhanden ist.

:D Altgedienter Landwirt, da hängt auch mal ein mit Beton gefülltes Ölfass vorne am Frondlader als Gegengewicht für die Hecklast, oder auch Zwei.

Zitat:

@Pechvogel1989 schrieb am 18. August 2018 um 17:41:58 Uhr:

Guten Tag,

ich habe heute mit einen Einachser Anhänger 12 Balken 10x15 a 6 m transportiert. .

Es hing ca 2 m über, ,was ja bei unter 100 km wegstrecke erlaubt ist mit roter Flage.

Ca 20 Kilometer ging es gut , höchsten 40 kmh gefahren.

Doch auf ein mal schwang er aus und drückte das Auto in eine ca 1.5 m tiefen Graben.

Ja, da hat wohl jemand die nötige Mindeststützlast nicht beachtet, eher sogar negative Stützlast gehabt. Wenn man max. 40 km/h fährt, weil das Fahrverhalten so miserabel ist, dann sollte einem das eigentlich schon zu denken geben.

Aber selbst "Profis" sind manchmal sehr abenteuerlich unterwegs. Unlängst hatte ich den Unimog einer Zimmerei vor mir. Der hatte diverse kräftige Balken auf dem wirklich großen Tandemachsanhänger geladen, hinten stark überstehend. Das war eine elende Wipperei, Schlingerei und der fuhr auch "nur" 40 km/h. Da war ich heilfroh, als ich das Gespann überholen konnte.

Zitat:

Airbag blieben zu, Auto hat Totalschaden .

Zahlt Versicherung etwas, habe Teilkasko ?

Unfallstelle wurde Ohne Polizei mit Helfern geräumt.

Mit Teilkasko wird das nix und die Haftpflicht vom Hänger zahlt auch nix, weil er das Zugfahrzeug beschädigt hat.

Ich hab das ganze mal mit Zahlen untermauert, das Ergebnis ist erschreckend.

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 19. August 2018 um 23:06:32 Uhr:

Zitat:

@schleuti schrieb am 19. August 2018 um 14:15:39 Uhr:

 

Weil der Rest der Balken nicht auf die Skizze passt. :D

Bei 6m Balkenlänge und 3m Hänger passt das so wie ich gemalt habe.

Auch ich habe schon einmal einen 1-Achser mit langer Ladefläche gesehen.

Das lief aber unter Sonderanfertigung.

Normal ist ab 3m Länge die Doppelachse drunter.

Richtig. Bekannter hat längere Zeit nach einem Einachser mit 3,5m Ladefläche gesucht und nichts gefunden. Wurde dann eine Sonderanfertigung...

 

Nachtrag. Ein anderer Bekannter transportiert auch hin und wieder so lange Balken oder Bretter mit seinem (zu) kurzen Hänger, aber da stellt er einfach 2-3 volle Getränkekisten oder Ähnliches Vorne an duie Bordwand damit eine ausreichende Stützlast vorhanden ist.

:D Altgedienter Landwirt, da hängt auch mal ein mit Beton gefülltes Ölfass vorne am Frondlader als Gegengewicht für die Hecklast, oder auch Zwei.

Zitat:

@Weilheimer schrieb am 20. August 2018 um 11:05:45 Uhr:

 

Ja, da hat wohl jemand die nötige Mindeststützlast nicht beachtet, eher sogar negative Stützlast gehabt. Wenn man max. 40 km/h fährt, weil das Fahrverhalten so miserabel ist, dann sollte einem das eigentlich schon zu denken geben.

Das Gewicht der 6m langen Balken schätze ich auf 450 kg gesamt, gewöhnliche 10 % trockene Fichte wiegt in etwa soviel. Das wäre dann schon gutes Bauholz, aber selbst bei 20 % trockener Fichte sind wir "nur" bei ~ 500 kg.

Der gewöhnliche Hänger hat eine 1,3 m lange Deichsel und 2,5 m Ladelänge. Üblich sind bei solchen einachsigen Hängern von den großen Anbietern oft 1,6 m; 2,0m und 2,6 m Ladelänge. Die Achse steht bei 1,4 m der 2,5 m, also nach der Achse kommen nochmal 1,1 m. Das ist nur ein geschätzer Wert, sollte aber einigermaßen passen. Das Holz habe ich vorne 1,2 m überstehen lassen, nach hinten 2,3 m mit roter Fahne. Immerhin wollen wir sicher unterwegs sein :D

So ungefähr dürfte jedenfalls der Hänger des TE ausgesehen haben, siehe meine Skizze mit den Daten. Das passt einigermaßen zu den Angaben des TE, vielleicht hatte der Hänger auch wirklich die 2,6 m Ladelänge, da steht hinten ca. 2,2 m über; ist also noch im Grenzbereich der 2,0m. Ebenso würde bei einem geringfügig längerem Händer sich nichts an der Rechnung ändern, ich habe bei meinem die Achse bewusst etwas nach hinten gesetzt.

Die Achse ist natürlich die Stelle dieser vereinfacht ausgedrückt "Wippe", worüber die Last kippt. Ohne irgendwelche Maßnahmen liegen 195 kg vor der Achse und 255 kg hinter der Achse. Klingt erstmal nicht so schlecht! An der Anhängerkupplung wirkt aber zurzeit nur durch das Holz eine negative Stützlast von ~ 67 kg. In der Praxis ist das etwas weniger, da ja der Hänger auch leer eine positive Stützlast hat.

Wer nun denkt, das er einfach mal für 67 kg Gwicht (Wasserkästen, Ziegelsteine, Gehwegplatten, ...) an die vordere Bordwand stellt, irrt gewaltig. Durch das Hebelgesetz müsste diese Zuladung 1,2 m vor der Achse (Schwerpunkt der Zuladung also 20 cm hinter der vorderen Bordwand) 150 kg betragen. Das wären fast 9 volle Wasserkästen mit den 0,75 Liter Glasflaschen. Dann wäre man schon bei 600 kg Zuladung, das ist neben 800 kg eine der Zuladungsgrenzen von diesen Einachsern.

Kurvenfahrt, vermutlich arbeitet der Hänger mit der negativen Stützlast zu sehr, der TE tritt wahrscheinlich die Bremse, das Zugfahrzeug taucht leicht ein (bzw. wird hinten nochmals leichter) und schon landet man im Graben.

Ich frage mich daher, wie konnte dieses Gespann überhaupt soweit fahren?

Von der problematischen Ladungssicherung der Holzbalken haben wir ja auch nur ansatzweiße gesprochen. Eine Niederzurrung über die scharfen Kanten der Holzbalken mit gewöhnlichen Spanngurten bekommt man den gewöhnlichen 0815-Ratschen auch nicht ohne weiteres hin. Etwas anderes kennt der Hobbyhandwerker üblicherweise nicht, das sieht man tagtäglich auf Baumärkten. Und wenn er etwas anderes kennt, dann setzt er das oft so um, das es alleine durch die falsche Ausführung nichts bringt. Der Reibwert von Holz auf den Alubordwänden sollte etwa 0,2 betragen. Auch das glatte Holz untereinander liegt nur bei 0,3. Bei einer Vollbremsung dürften vor allem die mittleren Balken sehr wahrscheinlich im Kofferraum landen.

Abgesehen davon dürfte die Bordwand diese Art der Ladung auch nicht toll finden, kann mir nicht vorstellen das die als Auflagefläche so viel Last aushält.

Hebel

Und die meisten der ganzen Schreibereien ändern aber an der Grundsatzfrage des TEs, ob/welche Versicherung zahlt nichts. Da keine Vollkasko vorhanden ist, zahlt auch keine Versicherung irgendetwas - außer im Zweifel die Hafptflicht den beschädigten Graben aber da nicht polizeilich gemeldet, entfällt auch das.

Find es lustig wie hier Leute regelrecht philosophieren - ohne irgendwelchen weiteren Informationen vom TE.

 

Langsam reicht es doch :9

 

Glaube er hat selbst bemerkt dass er kacke gebaut hat - sein Auto ist Beweis genug

Ich bin auch mal einen sehr langen Einachs-Hänger gefahren. ZgG 1.000kg. Ich weiß nicht mehr, wie lang die Ladefläche war, aber es waren bestimmt 4 Meter. Es war nämlich ein Wohnwagen, der bis auf das Fahrgestell zurückgebaut und mit einer Holzplatte und Zurrösen versehen wurde. Praktisches Ding, leider hat der Eigentümer das Ding nicht mehr.

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