Umweltzone ein neuer Irrsinn kommt auf uns zu

OHNE WORTE

http://www.sueddeutsche.de/.../...leibt-blaue-plakette-kommt-1.2939572

Beste Antwort im Thema

Das kollektive Schuldgefühl wird weiter geschürt! Wenn man sich mal den Schadstoffausstoß der heutigen Fahrzeuge anschaut, vor allem im Vergleich zu früheren Schadstoffklassen, wird man feststellen, dass eine Reduzierung kaum noch möglich, geschweige denn Sinnvoll ist. Ich habe bei meinem letzten AU-Wiederholungslehrgang mal eine schöne Vergleichsgrafik in der Hand gehabt. Worum es hier nur noch geht ist, der mobile Gesellschaft ein schlechtes Gewissen zu machen und abzuzocken! Die Schäden an den heutigen Motoren, die diese Sparmaßnamen hervorrufen (Nur als ein Beispiel, Diesel: Verkokung des gesamten Ansaugtraktes oder Benziner: Verschlammung des gesamten ölführenden Bereiches des Motors, durch AGR) erzeugen durch die daran hängende Logistik und Ersatzbeschaffung ungeahnte Verschwendungen in anderen Bereichen! Wegwerfgesellschaft eben. Das beste Beispiel ist hier die Elektromobilität, der "saubere" Strom aus der Steckdose, der aber erstmal bereitgestellt werden muss (Kohleverbrennung, Transport Abbau..., oder Bio-Diesel, erzeugt 4x soviel Emissionen bei der Herstellung als herkömmlicher diesel in älteren Fahrzeugen verursacht.

Hier passt dass bekannte Zitat von Bodo Buschmann, Geschäftsführer Brabus GmbH:
"...und solange man in chinesischen Flüssen
seine Fotos entwickeln kann, ist es nicht sehr sinnvoll, den
autobedingten CO2 Ausstoß mit unfassbarem Aufwand um 0,02% zu senken."

365 weitere Antworten
365 Antworten

Zitat:

@HairyOtter schrieb am 14. April 2016 um 07:08:33 Uhr:


Das ist der falsche Ansatz. Wer verkaufen will, muss fördern, nicht fordern. Der Kat Anfang der 90 er war nur eine moderate Einschränkung in der Leistung. Das Ellektroauto ist da eine ganz andere Größenordnung. Wer kauft schon ein Fahrzeug für 80% der Fahrten?

Der, der kein anderes (bezahlbares) mehr bekommt vielleicht?

Zudem gilt es dann abzuwägen ob es sinnvoller ist für 10% der Fahren (Langstrecken) auf Alternativen umzusteigen, und dafür im Gegenzug 75% der Fahrten ermöglicht zu bekommen (Stadtverkehr), oder lieber auf die 10% zu bestehen und dafür halt dann zu Fuß oder mit dem OPNV in die Stadt gelangen zu müssen.
Alles eine Frage des pro und contra und der persönlichen Leidensfähigkeit.
Wie es kommt wird man sehen.

Übrigens waren die Einschränkungen bei einem KAT-Auto zu Beginn durchaus einschneidend:
Man war damit auf bleifreies Benzin angewiesen, und das verkauften europaweit beileibe noch nicht alle Tankstellen. Ich meine die erste überhaupt bot es ab 1983 an.
100% der Fahrten waren also auch damit nicht möglich.😁

Zitat:

Das war jetzt böse. Bleib mir bloß weg mit den Grünen... Amen
Ansonsten sind wir wieder am Anfang. Verbrennen von wertvollen Ressourcen mit einem leider immer noch miserablen Wirkungsgrad kann nicht die Zukunft sein wenn es bessere Alternativen gibt. Eine andere Alternative zum E-Antrieb sehe ich in den nächsten 50 Jahren nicht. Wasswrstoff und Btennstoffzelle würde die gleichen bzw. noch mehr "Probleme"schaffen wie du sie z.b. auch bei E-Mobiliät siehst. Es gibt keine Infrastruktur für Wasserstoff; diese zu schaffen koster mehr als ein paar Stromnetze aufzubauen, du hast im Brennstoffzellenauto auch einen Akku wenn auch nicht so groß. Du bist wieder von einer zentralen Erzeugung abhängig, brauchst ein vielfaches an Energie und auch die muss aus Erneuerbaten sein usw. Dass alles nur damit du ein paar km mehr Reichweite hast und einen in Summe genauso miserablen Wirkungsgrad wie beim Ottomotor ?! Und die Umwelt ? Also unsere; nicht die Natur als solches ! Die Erde unterlag schon immer Klimawandeln. Meiner Meinung nach macht diesen also nicht fer Mensch, allen Kohlenstoff den wir jetzt in Form von CO2 rausblasen war früher auch schon in der Atmosphäre, wurde durch Fauna gebunden und hat sich letztlich in Form von Kohle und Öl "zwischengelagert". Allerdings über Millionen von Jahren.Wir setzten dass nun alles binnen Jahrzehnten frei. Aber wir schaden primär uns und unseren Gewohnheiten. Die Natur wird sich danit arrangieren. Und, auch das hat ich schon mal geschrieben: Alle Kosten für den Umbau der Energieerzeugung und -verteilung oder Umbau auf E-Mobilitätwären ein Klacks im Vergleich zu den Kosten die wir tragen müssten um ein paar Millionen Deutsche ( muss man ja mittlerweile bewusst schreiben) von unseren Küsten an dann neue Küsten umzusiedeln. Anderst gefragt: Was kosten Hamburg, Bremerhaven, Cuxhaven, Wilhelmshaven, Emden..... ? Wieviele Milliarden gehen uns verloren und wieviele weitere Milliarden kostet es uns wieder ähnliche Strukturen aufzubauen ? Ich denke die paar Cent Mineralölsteuer die wir zahlen reichen da nicht :-). Alles weitere wäre dann auch moralisch wo man uns bzw. die Industrienationen in der Pflicht sehen könnte. "Der" Afrikaner, Polynesier etc. hat sicher nicht viel dazu beigetragen. Da gibt es kaum Fahrzeuge oder Industrie.

Die Mineralölsteuer ist längst futsch, für ganz und gar artfremdes Zeug, bis auf ein paar Krümel für den Straßenbau

Beim Rest tja, die Natur kommt auch ganz gut ohne uns aus.
Gibts eben Häuser mit Meerblick in Hannover, wird bestimmt lustig, wie die Bäume aus dem Meer kucken - äh, natürlich nicht für uns 🙄
Aber im tiefsten Inneren wollen wir doch wieder zurück ins Meer, wieso wird sonst bis ganz dicht ans Wasser gebaut, auch bei Flüssen, die man regelmäßig im Keller wiederfindet?
(Ob es irgendwann Luftkissenboote von AMG gibt?)

Nehmen wir das Leben nicht ganz so ernst, lebendig kommen wir doch nicht raus

Zitat:

@reox schrieb am 13. April 2016 um 23:37:44 Uhr:



Zitat:

@Mimro schrieb am 13. April 2016 um 22:44:54 Uhr:


Die Stromtankstellen, die bei uns im Ort geschaffen wurden, sind Alibi-Projekte... Im Kundenkreis haben wir va. 0,1% Elektroautos, im Übrigen alle drei Elektroinstallateure, die die Werbung mitnehmen. Ich sehe aktuell wöchentlich ca. 5 Autos mit E-Kennzeichen, alle auf BMW zugelassen. Vielleicht weil ich nahe der BMW-Teststrecke wohne? Ich kenne kein privat zugelassenes E-Auto und auch niemand der in Versuchung kommen könnte, sich eins zu kaufen... Warum auch? Hybride haben wir sogar zwei in der Familie: mein Schwager fährt einen Lexus CT200, meine Schwiegereltern auf meinen Rat einen Yaris Hybrid. Beide Autos sind super, allerdings nicht für mein Fahrprofil und auch nicht für das von 80% meiner Freunde...

Danke für deine fundierte, schlüssige und äusserst faktenreiche Ausführung.
Ich denke, spätestens jetzt müsste allen klar sein, dass man mit E-Mobilität aber sowas von auf dem Holzweg ist.
Hoffentlich ist es noch nicht zu spät zur Umkehr.
😉

Ungefähr so seh ich das... Auch ohne Fakten! 2018 sollen 1 Mio. E-Autos fahren? Warum liegt die Bundesregierung so falsch? Weil das einzige kaufbare E-Auto ein Tesla Model S ist! Der direkte Konkurrent MB S-Klasse verkauft derzeit noch das Fünffache... Warum? Weil die Technologie noch nicht so weit ist, dass ein E-Auto für Jedermann interessant ist. Und es wird auch noch dauern, bis Du bei 42 Mio. PKW nennenswert E-Autos sehen wirst...

Versuchen wir es doch erst einmal bei den Immobilien, bevor wir uns bei den Mobilen lächerlich machen... ??

Das ist korrekt.
Die spannende Frage ist, warum die Technik noch nicht so weit ist.
Sond die Ingenieure bei Daimler, VW, BMW, Bosch, ZF, Siemens, Renault, Ford und Konsorten dümmer als die eines amerikanischen Startups?
Glaube ich nicht.
Wenn ich aber (erst gestern) lese, dass beispielsweise bei Audi ab dem A4 aufwärts >80% Dieselanteil mit steigender Tendenz verkauft wird, dann zeigt mir das, dass bei den etablierten Herstellern zwei Dinge fehlen:

1. Der Mut
2. Der Wille

Solange sich die Geldkuh Verbrennungsmotor noch so ertragreich melken lässt, werden die Hersteller, Werkstätten und demzufolge die Lobbyisten weiterhin mit aller Macht auf der Bremse stehen, um ihren Status zu erhalten und Elektromobilität zu verhindern.
Außer Placebos wird nichts angeboten, und ohne Druck von außen wird das auf absehbare Zeit so bleiben (siehe z.B. die de Facto nicht existente deutsche Antriebsbatterieindustrie).
Ändern kann und wird das nur die Politik, indem sie dieser Geldkuh irgendwann den Hals abschnürt.
Das das nicht so bald passiert, dafür wird die Lobby sorgen.
Du wirst staunen, wie schnell dann entsprechende Technik bezahlbar auf dem Markt sein wird wenn irgendeine Regierung irgendwann „jetzt“ sagt..
Aber solange beide Seiten nicht müssen, werden sie das tunlichst bleiben lassen.
Lächerlich war daher ganz klar Merkels Millionenansage, die sie wider besseren Wissens getätigt hat.
Wie bei vielen anderen Entwicklungen der letzten Jahre hat sie dabei keine durchweg gute Figur gemacht.

Ähnliche Themen

Zitat:

@Creeper45 schrieb am 14. April 2016 um 18:02:39 Uhr:



Zitat:

Das war jetzt böse. Bleib mir bloß weg mit den Grünen... Amen
Ansonsten sind wir wieder am Anfang. Verbrennen von wertvollen Ressourcen mit einem leider immer noch miserablen Wirkungsgrad kann nicht die Zukunft sein wenn es bessere Alternativen gibt. Eine andere Alternative zum E-Antrieb sehe ich in den nächsten 50 Jahren nicht. Wasswrstoff und Btennstoffzelle würde die gleichen bzw. noch mehr "Probleme"schaffen wie du sie z.b. auch bei E-Mobiliät siehst. Es gibt keine Infrastruktur für Wasserstoff; diese zu schaffen koster mehr als ein paar Stromnetze aufzubauen, du hast im Brennstoffzellenauto auch einen Akku wenn auch nicht so groß. Du bist wieder von einer zentralen Erzeugung abhängig, brauchst ein vielfaches an Energie und auch die muss aus Erneuerbaten sein usw. Dass alles nur damit du ein paar km mehr Reichweite hast und einen in Summe genauso miserablen Wirkungsgrad wie beim Ottomotor ?! Und die Umwelt ? Also unsere; nicht die Natur als solches ! Die Erde unterlag schon immer Klimawandeln. Meiner Meinung nach macht diesen also nicht fer Mensch, allen Kohlenstoff den wir jetzt in Form von CO2 rausblasen war früher auch schon in der Atmosphäre, wurde durch Fauna gebunden und hat sich letztlich in Form von Kohle und Öl "zwischengelagert". Allerdings über Millionen von Jahren.Wir setzten dass nun alles binnen Jahrzehnten frei. Aber wir schaden primär uns und unseren Gewohnheiten. Die Natur wird sich danit arrangieren. Und, auch das hat ich schon mal geschrieben: Alle Kosten für den Umbau der Energieerzeugung und -verteilung oder Umbau auf E-Mobilitätwären ein Klacks im Vergleich zu den Kosten die wir tragen müssten um ein paar Millionen Deutsche ( muss man ja mittlerweile bewusst schreiben) von unseren Küsten an dann neue Küsten umzusiedeln. Anderst gefragt: Was kosten Hamburg, Bremerhaven, Cuxhaven, Wilhelmshaven, Emden..... ? Wieviele Milliarden gehen uns verloren und wieviele weitere Milliarden kostet es uns wieder ähnliche Strukturen aufzubauen ? Ich denke die paar Cent Mineralölsteuer die wir zahlen reichen da nicht :-). Alles weitere wäre dann auch moralisch wo man uns bzw. die Industrienationen in der Pflicht sehen könnte. "Der" Afrikaner, Polynesier etc. hat sicher nicht viel dazu beigetragen. Da gibt es kaum Fahrzeuge oder Industrie.

Die Mineralölsteuer ist längst futsch, für ganz und gar artfremdes Zeug, bis auf ein paar Krümel für den Straßenbau

Beim Rest tja, die Natur kommt auch ganz gut ohne uns aus.
Gibts eben Häuser mit Meerblick in Hannover, wird bestimmt lustig, wie die Bäume aus dem Meer kucken - äh, natürlich nicht für uns 🙄
Aber im tiefsten Inneren wollen wir doch wieder zurück ins Meer, wieso wird sonst bis ganz dicht ans Wasser gebaut, auch bei Flüssen, die man regelmäßig im Keller wiederfindet?
(Ob es irgendwann Luftkissenboote von AMG gibt?)

Nehmen wir das Leben nicht ganz so ernst, lebendig kommen wir doch nicht raus

Also wenn schon denn schon. Um mir persönlich dann etwas Puffer zur Küste zu verschaffen sollte diese dann zumindest bis Frankfurt/Main "verlagert" werden, der Rest Richtung Norden interessiert mich persönlich dann nicht und kann bedenkenlos in der Nordsee versinken :-)

Wieso sollte die Politik soweit in die Geschäfte der (Auto-) - Industrie eingreifen?

Die Politik sollte Volkes Willen umsetzen und der wird kaum den Plänen mit E-Autos entsprechen. Dem internationalen Druck kann Deutschland wesentlich besser standhalten als kleine Länder wie Norwegen oder Holland. Demokratie ist wesentlich wichtiger als irgendein Antrieb für Staubsauger, Autos oder Rasierapparate...

Zitat:

@Mimro schrieb am 15. April 2016 um 00:42:32 Uhr:



Zitat:

@reox schrieb am 13. April 2016 um 23:37:44 Uhr:



Danke für deine fundierte, schlüssige und äusserst faktenreiche Ausführung.
Ich denke, spätestens jetzt müsste allen klar sein, dass man mit E-Mobilität aber sowas von auf dem Holzweg ist.
Hoffentlich ist es noch nicht zu spät zur Umkehr.
😉

Ungefähr so seh ich das... Auch ohne Fakten! 2018 sollen 1 Mio. E-Autos fahren? Warum liegt die Bundesregierung so falsch? Weil das einzige kaufbare E-Auto ein Tesla Model S ist! Der direkte Konkurrent MB S-Klasse verkauft derzeit noch das Fünffache... Warum? Weil die Technologie noch nicht so weit ist, dass ein E-Auto für Jedermann interessant ist. Und es wird auch noch dauern, bis Du bei 42 Mio. PKW nennenswert E-Autos sehen wirst...

Versuchen wir es doch erst einmal bei den Immobilien, bevor wir uns bei den Mobilen lächerlich machen... ??

Ich meine kürzlich gehört zu haben dass der Trend zu Ölheizungen im Moment wieder ansteigt. Heizöl ist halt zur Zeit grad billig und da ist halt die Verlockung scheinbar groß. Dass Heizöl aber morgen auch schon wieder teuer sein kann... soweit denken eben wohl nicht viele.

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 15. April 2016 um 08:45:41 Uhr:


Wieso sollte die Politik soweit in die Geschäfte der (Auto-) - Industrie eingreifen?
...

Weil es der Industrie und dem Autofahrer egal ist, welcher Dreck

hinten

aus den Auspuff rauskommt...

Und so lange der Dreck nur hinten rauskommt, wird das auch so bleiben.

Es sei denn, die Politik kommt auf verrückte Ideen, wie Schadstoffnormen, Umweltzonen od. Fahrverbote.

Der war gut:-)
Du glaubst ernsthaft, das wären politischen Entscheidungen gewesen?

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 15. April 2016 um 09:16:43 Uhr:


Der war gut:-)
Du glaubst ernsthaft, das wären politischen Entscheidungen gewesen?

Wessen Entscheidungen waren es denn, deiner Meinung nach? Welche Maßnahmen sind denn für dich sinnvoll, den Kfz-Emissionen sinnvoll zu entgegnen und in welchem angemessenen zeitlichen Rahmen? Die EU Richtlinien sind auch von D einzuhalten. Damit muss man sich doch auseinandersetzen und kann nicht einfach darüber hinwegsehen. Mit der Umsetzung der Maßnahmen ist in erster Linie die Politik gefragt.

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 15. April 2016 um 09:16:43 Uhr:


Der war gut:-)
Du glaubst ernsthaft, das wären politischen Entscheidungen gewesen?

Etwa nicht?
Glaubst Du ernsthaft, es würde heute Euro 4/5/6 Fahrzeuge durch die Gegend fahren, wenn Autofahrer und Industrie nicht von der Gesetzgebung dazu gezwungen worden wären?
Ohne den Zwang der nicht Zulassungsfähigkeit wäre kein Hersteller bereit gewesen Teile ihrer Gewinne in Abgastechnik zu investieren, und kaum ein Käufer hätte auch nur einen Gedanken daran verschwendet auch nur einen zusätzlichen Pfennig/Cent Aufpreis dafür auszugeben.
So aber hat die Politik Fakten geschaffen, und alle haben das (wenn auch unfreiwillig) akzeptieren müssen.
Das wird nicht zum letzten Mal passiert sein.

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 15. April 2016 um 08:45:41 Uhr:



Die Politik sollte Volkes Willen umsetzen und der wird kaum den Plänen mit E-Autos entsprechen.

Und was ist Volkes Wille?
Brot und Spiele, und das alles so billig wie möglich oder noch besser kostenlos, stimmts?

Man schaue sich die Wahlergebnisse an, wo sind denn die Grünen, bei 10 oder 12 %? Das ist keine Mehrheit...

Die internationalen Vereinbarungen werden doch grundsätzlich sehr träge, kaum oder gar nicht umgesetzt in D. Ob das gut oder schlecht ist, soll mal dahingestellt sein. Bei der Schuldengrenze gar nicht, bei Korruption gar nicht, bei Tabak sehr schleppend, beim Dublin - Abkommen (in PL, H, ec.) gar nicht. Es wäre kurios wenn es beim Thema Abgas nun eine radikalte Umsetzung geben würde.
Die Umsetzung ist vom Volk wohl durchaus gewünscht, aber nicht in diesen harschen Schritten die derzeit erfolgen. Ein neugekaufter Wagen ist im übernächsten Jahr schon nichts mehr wert, dass will doch der Bürger nicht.

Ich persönlich bin für Schritte, die weit über das E-Auto hinausgehen. Aber das ist ein anderes Thema:-)

Zitat:

@Matsches schrieb am 15. April 2016 um 10:13:19 Uhr:


Und was ist Volkes Wille?
...

Ich geb Gas, ich will Spaß...

Nach mir die Sintflut...

Freie Fahrt für freie Bürger...

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 15. April 2016 um 10:27:22 Uhr:


Man schaue sich die Wahlergebnisse an, wo sind denn die Grünen, bei 10 oder 12 %? Das ist keine Mehrheit...

Die internationalen Vereinbarungen werden doch grundsätzlich sehr träge, kaum oder gar nicht umgesetzt in D. Ob das gut oder schlecht ist, soll mal dahingestellt sein. Bei der Schuldengrenze gar nicht, bei Korruption gar nicht, bei Tabak sehr schleppend, beim Dublin - Abkommen (in PL, H, ec.) gar nicht. Es wäre kurios wenn es beim Thema Abgas nun eine radikalte Umsetzung geben würde.
Die Umsetzung ist vom Volk wohl durchaus gewünscht, aber nicht in diesen harschen Schritten die derzeit erfolgen. Ein neugekaufter Wagen ist im übernächsten Jahr schon nichts mehr wert, dass will doch der Bürger nicht.

Ich persönlich bin für Schritte, die weit über das E-Auto hinausgehen. Aber das ist ein anderes Thema:-)

Wen jucken die Grünen?
Das würde jetzt weit vom Thema weg führen, aber mir ist es ein Rätsel wie diese Partei überhaupt 10-12% der Wählerstimmen erreichen kann.
Hat aber nichts mit diesem Thema zu tun.
Allerdings sehe ich zwischen Elektromobilität und Grünwähler keinerlei Zusammenhang.

Und nein, natürlich wird die Politik erst recht die deutsche nicht von heute auf morgen radikale Schritte einführen.
Du hast schon recht mit der trägen Umsetzung, das Rauchverbot ist ein schönes Beispiel. Die lange verboteten Glühbirnen gibt’s immernoch zu kaufen und Autos mit R134a laufen immernoch vom Band.
Natürlich liebt es Deutschland, lieben es die deutschen sich auf internationaler Bühne als zeigefingerhebende Gesundheits- und Umweltapostel zu profilieren.
Aber bitte doch nur wenn sie nicht selbst betrofen sind.
Die Amis, Chinesen japaner sollen endlich zu vereinbarten Klimaschutzzielen stehn, denn bei uns ist ja schon alles in Ordnung.
Ein paar wenige Ausnahmen (wie zum Beispiel bei der recht überhasteten Ankündigung der Energiewende) gabs zwar, allerdings hapert es nun ja mächtig an der Umsetzung.
Ja, wir produzieren irgendwann keinen Atomstrom mehr. Wir kaufen ihn fortan lieber aus Tschechien und Frankreich zu.
Diese Aktion war allerdings eher typisch für Merkel („ich sage jetzt wie es richtig ist“), nicht typisch für Deutschland.
Schnell auf Vorgaben reagiert hat unsere Politik nie, und wenn dann erst als es nicht mehr anders ging.
Die Gefahr von Panikreaktionen ist allerdings latent, siehe „blaue Plakette“ , Finanzrettungsschirme oder wirkungslose Umweltzonen im allgemeinen.

Irgendwann muss sie reagieren, ob sie will oder nicht.
Würden nicht Audi, Mercedes, BMW und Konsorten mit entsicherter und gezückter Pistole hinter dem merkelschen Rednerpult lauern, Deutschland wäre sicherlich schon ein bisschen norwegischer.

Deine Antwort
Ähnliche Themen