UMFRAGE zu Geschwindigkeitsübertretungen

Hallo,

ich würde gern von euch wissen, in welchem "Toleranzbereich" ihr euch geschwindigkeitsmäßig inner- und außerhalb geschlossener Ortschaften bei optimalen Bedingungen (gute Sicht, trockene Fahrbahn, keine Blitzer in Sicht) bewegt und wieviel km/h überm Tempolimit ihr noch für euch persönlich vertretbar und sicher haltet.

Dafür habe ich in meinem Blog eine kleine Umfrage gestartet:

Umfrage: Wie schnell fahrt ihr wirklich?

Danke für eure ehrlichen Antworten!

Beste Antwort im Thema

Das Thema zeigt leider, wo das Hauptproblem auf unseren Strassen liegt. Jeder meint, selbst entscheiden zu dürfen, welche Geschwindigkeit i.O. ist. Für den einen sind das immer +20km/h, für den anderen knapp unter dem Limit, und jeder hält den anderen für einen Raser oder Penner, wenn er nicht der eigenen Vorstellung von Gut und Böse folgt.

Marcel

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Ich habe mal für +10 km/h abgestimmt. Wenn ich nun 60 nach Tacho fahre, dann ist das eben 54 km/h und wen stört es? Niemand kann mir sagen, dass er wirklich zu 100 % immer Strich 50 fährt, denn minus Toleranz ergibt das unter 50, also vollkommender Blödsinn.
Außerorts kommt es immer auf die Situation an, meistens +10 und an super ausgebauten STraßen auch mal 120 aber mehr nicht.

Schon makaber. Eben reden wir noch drüber und schon werd ich zur Kasse gebeten.

Hab grad mal nen Blick in den hier geposteten Bußgeldkatalog geworfen. Sehe ich richtig, dass ein handelsüblicher PKW unter 3,5 t in der untersten Tabelle steht?
Würde bedeuten: neben wir mal ganz rein fiktiv 75 km/h innerorts an würde das 50 € und nen Punkt bedeuten, aber kein Fahrverbot. Bei 69 km/h wären das 35 € und fertig. Verstehe ich das richtig?

Was könnte bei den rein hypothetisch angenommenen 75 km/h bei raus kommen wenn es schon nen Punkt in Flensburg gibt - der allerdings nicht von einem Geschwindigkeitsverstoß herrührt . . . - diese Frage mal an unseren Polizisten oder sonstige Fachkundige.

Grad mal überlegt ob es o t ist und es besser woanderes hingehört - bin aber zu dem Schluß gekommen, dass so ein kleines anschauliches Beispiel sicherlich ganz hilfreich sein kann 😁

@Lsirion + Topic

Das mit den Anhaltewegen ist natürlich richtig, wenngleich auch wenn es einem mehrfach vorgeführt wird, die Erinnerung daran gefährlich schnell verblasst und ich bin da natürlich keine Ausnahme.
Andererseits, wenn man das so sieht, dann müsste man sagen: innerorts 25, weil das der Erwachsene zumeist noch überlebt, Außerorts max. 60 und Autobahn 100kmh.

Ich war neulich nochmals als Beifahrer beim Grundkurs eines Fahrsicherheitstrainings und was dort für Einstellungen vertreten waren - Wahnsinn !

Deshalb vergleiche ich anders: Wer steht eher aus 70 kmh bei gleicher Reaktionszeit ? Ich, wo wenn ich erschrocken aprupt das Gas lupfe schonmal die Bremsen angelegt werden und schon bei kürzestem Pedalweg die Vollbremsung beginnt und der notfalls dank ESP noch sehr gut ausweichen kann oder der Teilnehmer des Sicherheitstrainings mit seinem alten Vectra, mit hinten defekten Stoßdämpfern und verbautem ABS, der aber beim Training erschrocken feststellte, dass sein ABS außer Funktion ist und die Lehne schön bequem geneigt hatte ?
Von 20 Leuten haben sich 3 gemeldet, die schonmal eine Vollbremsung gemacht haben. Nehmen wir notorische Faulheit an den arm zu heben, aber die Hälfte wird es wohl wirklich noch nie ausprobiert haben.
Dort sollte man ansetzen.

Zitat:

Es gab auch einmal Zeiten in denen war Mord und Totschlag erlaubt...

Einfach mal so eben weder bei den Kelten noch den alten Römern und bis zu den Hölenmenschen brauchen wir ja nun doch nicht zurückgehen. 😉

Zitat:

Und wenn 100 km/h so harmlos sind, warum sterben gerade auf Landstraßen derart viele Leute und warum darf man z.B. in der Schweiz außerorts nur 80 km/h fahren ?

Einige Möglichkeiten:

-die 100kmh waren bedingt durch Schneeglätte für den Stur nach STVO-Fahrer eben zu schnell.

-derjenige fuhr weit über 100

-Es gibt auch Landstraßen wo nicht aller 800m ein Tempo 100 Schild steht und die teilweise einen Verlauf haben, der einfach keine 100kmh erlaubt, was denjenigen, der nur nach Schild fahren kann, natürlich überfordert.

-Alkohol und/oder Übermüdung

-gedacht, man habe ein funktionierendes ABS an Bord, siehe oben

-untalentierte Fahrweise

-technische Defekte

Und wegen dem Aufschlag: mein Tacho geht exakt 5% vor - bei jedem Tempo und ich kann mir aber auch im Display die Geschwindigkeit anzeigen lassen, die das Auto wirklich misst und wo es sonst noch seine 5% aufrechnet. und die stimmt laut Lasermessung aufs kmh genau !

Zitat:

Natürlich sind 20 km/h zu viel außerorts nicht verfolgbar:
Wenn mein Tacho 120 anzeigt, dann sind das etwa geeichte 112 und davon 5 % weg noch satte 6 km/h zu viel... Wahnsinn...

Allgemein zu Verkehrsregeln: Wer ist wohl gefährdeter ? Derjenige Fußgänger, der hellwach und 5 mal sich rückversichernd bei rot über die Straße geht, oder derjenige, der bei grün mit starr nach unten gesenktem Blick läuft und kein rechts und links kennt ?  

Zitat:

Original geschrieben von citius


Allgemein zu Verkehrsregeln: Wer ist wohl gefährdeter ? Derjenige Fußgänger, der hellwach und 5 mal sich rückversichernd bei rot über die Straße geht, oder derjenige, der bei grün mit starr nach unten gesenktem Blick läuft und kein rechts und links kennt ?  

Der wenn auch extrem vorsichtige Rotgänger ist gefährlicher !

Derjenige, der bei grün geht, ist nicht gefährlich (Wirkung auf andere), er ist eventuell gefährdet (Wirkung auf sich selbst).

Derjenige, der bei Rot geht ist tatsächlich gefährlich (hat eine negative Wirkung auf andere), egal wie oft er schaut, er kann trotzdem jemanden übersehen, der Vorrang hat, er kann auch beobachtet werden und seine Handlung als Beispiel bei Personen dienen, die nicht übervorsichtig handeln, weil sie ja sehen, dass nichts passiert.

Gerade diese Übervorsichtigkeit ist doch das Mitentscheidende, der Rotgänger wird nur gehen, wenn ihm nichts passiert, von außen jedoch erkennbar, dass beim Rotgehen nichts passiert. Ein im Verkehrssinn positives Beispiel wäre, wenn der Rotgänger umgesägt wird, denn dann erkennt jeder recht deutlich, dass Rotgehen erstmal grundsätzlich nie gesund ist.

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Zitat:

Original geschrieben von Pepsi15


Genauso sieht man hier und da Hinweisschilder für ne gefährliche Kurve - und das was dann da auftaucht - da hätten wir im Sauerland noch nichtmals Kurve zu gesagt 😁

Das gibt es bei uns im Süden eher weniger.Aber dafür ein paar Ecken bei denen du mit 50 schon optimistisch unterwegs bist und trotzdem 100 erlaubt sind,einziger Hinweis das die Kurve nicht ohne ist ist die Rot-Weiß angemalte Leitplanke.

Mit Sicherheit dient es auf Dauer nicht der Sicherheit wenn vor jede Kurve,Biegung oder Einmündung ein seperates Limit verhängt wird.das sorgt auf Dauer nur dazu das sich die Fahrer(innen) daran gewöhnen das sie auf die nötige Geschwindigkeitsreduzierung hingewiesen werden.Die Strasse selbst zu "lesen" um zu erkennen welches Tempo noch möglich ist wird dadurch nicht unbedingt gefördert.
Bei uns in der gegend kann man das noch schön üben,gibt so schöne Landsträsschen am Rande zum Allgäu die man locker mit 100 fahren kann,was auch erlaubt ist, aber wenn einer entgegenkommt wird es eng.Da lernt man das vorrausschauende Fahren und das lesen der Streckenführung perfekt,wenn nicht hängt man in der Wiese.😉

Das Problem ist vielfach nicht das Einzelne auf bestimmten Strecken etwas schneller als das Limit unterwegs sind,gibt auch Land-/Bundesstrassenstrassen auf denen man problemlos 120 erlauben könnte sondern diejenigen die nicht merken wenn es Zeit ist langsamer als erlaubt zu fahren.Schnell fahren kann jeder Trottel,zu wissen wann man wie langsam fahren muß ist die Kunst die nicht alle beherrschen.
😁 Zu meinem persönlichen Limit sage ich lieber nichts,aber in über 20 Jahren nur zweimal geblitzt und noch nie Punkte gehabt.

Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen


Die unveränderte Reaktionszeit des Fahrers wurde schon angesprochen, was noch fehlt ist aber die deutlich gestiegene Fahrzeugmenge auf der Straße. Wenn die Fahrzeuge 50% sicherer geworden sind (sind sie aber nicht, Bremswege haben sich nicht halbiert, Kurvengrenzgeschwindigkeiten nicht verdoppelt), dann rechnet sich das per null, wenn sich die Anzahl der Fahrzeuge/gefahrenen Kilometer verdoppelt hat.

warum haben wir dann heute nicht mal mehr 20% der verkehrstoten von 1970? und das obwohl 1990 unsere bevölkerungszahl sprunghaft um 25% anstieg?

Die Anzahl der Toten und Verletzten ist doch keinerlei Vergleichsmaß dafür.

Weil die Folgen eines Unfalls deutlich "harmloser" sind, hat das doch nichts mit der Häufigkeit zu tun?
Auch aktive elektronische Helferlein wie ABS oder ESP sind keine Verbesserung der Fahreigenschaften, sondern auch "nur" eine Abmilderung der Folgen eines Fehlverhaltens (Fahr- besser Lenkfehler beim ESP) oder der menschlichen Unfähigkeit zum optimalen Bremsen (ABS).

Schon deutlich relevante Verbesserungen in den Unfallzahlen sind bisher auch immer nur auf die Verschärfung rechtlicher Konsequenzen zu verzeichnen. Der schlagartige Rückgang von rund 15% bei den Unfallzahlen bei Fahranfängern war nicht wegen besserer Fahrzeuge, sondern wegen der Einführung der Probezeitkonsequenzen.

Derartige Effekte gab es auch schon früher bei der Einführung der Gurtpflicht oder auch des Airbags.

Es mag ja sein, dass man mit einem heutigen Fahrzeug schon 10 km/h schneller durch eine Kurve durchkommt, aber die Möglichkeit zur Fehleinschätzung ist nicht geringer geworden, ebenso haben sich die physikalischen Gesetze von Fliehkraft vs. Haftreibung verändert.

Gerade die Argumentation von "sicheren Fahrzeugen" führt oft erst zu Unfällen. Wie war das in den 80ern, wo auf der Heckscheibe "Abstand wegen ABS" groß draufstand, und der Wagen vorne verbeult war?

Die Klagen (tatsächlich bis vor Gericht), weil der Wagen trotz ESP aus der Kurve geflogen ist?

Die Zunahme der allradgetriebenen SUV, mir denen man bei Schneeglätte erstaunlich gut beschleunigen kann, aber nicht einen Millimeter früher zum stehen kommt.

Die teilweise gestiegene Sicherheit durch verbesserte Technik sollte ganz sicher nicht "verplempert" werden um höhere Geschwindigkeiten irgendwo fahren zu können, denn genau dann hätten wir wieder die Verletzten und Toten wie in den 70ern.

Hab nicht abgestimmt da es IMHO zu sehr von den Umständen abhängt. Tagsüber vor einer Schule fahr ich Strich 30, wenn Kinder rumlaufen ggf. auch weniger. Im normalen Verkehr versuch ich weitgehend stressfrei mitzuschwimmen auch wenn das mal 10km/h mehr als erlaubt sind wenn alle so fahren. Nachts auf der BAB wenn kaum was los ist können es auch mal 20km/h nach Tacho zuviel werden. Ok, nicht erlaubt und wenn ich geblitzt werde hab ich halt Pech. Aber 20 nach Tacho sind real vielleicht 15 und das ist dann mal verschmerzbar. In 15 Jahren Führerschein und geschätzten 500tkm aber erst zweimal geblitzt worden, einmal 9, einmal 12km/h zuviel.

Von der Seite her: Keine Pauschalantwort möglich.

Die Unfallzahlen sind gar nicht so toll. Die Zahl der Toten ist deutlich gesunken woran neben ABS und Co. vor allem die passive Sicherheit der Autos beigetragen hat. Vor 20 Jahren war man bei 70 gegen Baum einfach tot, heute hat man selbst dabei noch Chancen "nur" verletzt davon zu kommen. Zudem sind deutlich mehr Tempolimits und eine höhere Verkehrsdichte hinzugekommen. Beides führt je nach Strecke zu einer deutlichen Reduktion der Geschwindigkeiten.

Ob man die Geschwindigkeiten raufsetzten kann daher die Frage. Die Autos sind zwar besser geworden was mehr Tempo zuließe, andererseits eine höhere Verkehrsdichte die eher das Gegenteil fordert.

Gruß Meik

Zitat:

Original geschrieben von Meik´s 190er


Hab nicht abgestimmt da es IMHO zu sehr von den Umständen abhängt.

In der Umfrage sind natürlich Optimalbedingungen (viel Platz, gute Sichtverhältnisse, trockene Strasse, keine Schule, Zoo oder Altenheim in der Nähe, geringe Blitzergefahr) gemeint. 😉

Zitat:

Original geschrieben von citius



Zitat:

Natürlich sind 20 km/h zu viel außerorts nicht verfolgbar:
Wenn mein Tacho 120 anzeigt, dann sind das etwa geeichte 112 und davon 5 % weg noch satte 6 km/h zu viel... Wahnsinn...

Allgemein zu Verkehrsregeln: Wer ist wohl gefährdeter ? Derjenige Fußgänger, der hellwach und 5 mal sich rückversichernd bei rot über die Straße geht, oder derjenige, der bei grün mit starr nach unten gesenktem Blick läuft und kein rechts und links kennt ?  

Kinder erkennen die "Vorsichtigkeit" des Rotgängers nicht, deshalb stelle ich mich auch wenn kein Auto kommt an die Ampel, drücke drauf und warte bis es für mich grün wird. Und wenn ich schon nach vorne auf die Ampel sehe, dann kann ich auch nach links und rechts schauen.

Deshalb sehe ich auch Schülerlotsen als eine Gefahr an:

Da kommen die "Kinder" an, sehen weder rechts noch links und die Schülerlotsen springen einem genau vors Auto... Anstatt dass die "Kinder" auch einmal nach links und rechts schauen würden und in Grüppchen rübergehen wird jeder einzeln rübergelassen (das fördert weder die Aufmerksamkeit noch den Respekt vor den Autos) und ein Rückstau quer durch die Stadt provoziert.

Zur Reaktionszeit:

Natürlich ist ein aufmerksamer Fahrer, der schon vor der Kurve vom Gas geht und den Fuß auf der Bremse hat, besser als ein anderer, der zwar Strich 50 fährt, aber am Steuer "schläft".

Der Bremsweg steigt mit 10 % höherer Geschwindigkeit aber trotzdem um 21 %... und auf diesen 21 % werden immerhin noch fast 50 % der Geschwindigkeit abgebaut.

Warum auf Landstraßen so viele Unfälle passieren, ist mir ehrlich gesagt egal aber bei höheren Geschwindigkeiten herrscht auch eine größere Gefahr für andere. Von daher meine Meinung, dass bei 100 einfach von Gesetz her Schluss sein muss und dass das auch immer so bleiben soll. Wenn ich mir vorstelle, dass irgendein Wahnsinniger statt mit 120 (weil noch nicht so teuer) in Zukunft mit 160 km/h über die Landstraße fährt, dann sehe ich schwarz.

Aber wenn einer bremst wie Superman...

Zitat:

Original geschrieben von Emmet Br0wn



Zitat:

In der Umfrage sind natürlich Optimalbedingungen (viel Platz, gute Sichtverhältnisse, trockene Strasse, keine Schule, Zoo oder Altenheim in der Nähe, geringe Blitzergefahr) gemeint. 😉

Nur wann und wo hat man die Optimalbedingungen schonmal? 😉

Gruß Meik

Zitat:

Original geschrieben von pflaumenkuchen


Gerade die Argumentation von "sicheren Fahrzeugen" führt oft erst zu Unfällen. Wie war das in den 80ern, wo auf der Heckscheibe "Abstand wegen ABS" groß draufstand, und der Wagen vorne verbeult war?

nein, diese argumentationskette wird von absolut KEINER statistik gestützt. das die leute mit esp, abs & co schneller und waghalsiger fahren, kann man keiner unfallstatistik entnehmen.

Zitat:

Original geschrieben von citius


Unsere Tempo 50 innerorts und 100 außerorts stammen hingegen auch schon von 1957 und können schon von daher für heute kein Nonplusultra mehr darstellen.

Schön vorsichtig mit dem was du dir wünschen würdest, aufgrund der zugenommenen Verkehrsdichte könnte sich das die Waage halten bzw. sogar weniger das Nonplusultra sein. 😉

Und zur eigentlichen Diskussion von mir selber in einem anderen Forum zum Thema gesunder Menschenverstand am 22.07.2007:

Zitat:

Das führt uns natürlich zur Durchsetzung von solchen Beschränkungen und Beschränkungen allgemein.

Ich bin nicht notwendigerweise für höhere Strafen bei geringen Tempovergehen, aber:

Die geringen Bußgelder in Deutschland sind(waren) für wirklich versehentliche Übertretungen gedacht.

Was auch eine gute Lösung ist(war).

Wenn sich jemand der 21 km/h innerorts zuviel unterwegs war beschwert, daß er "wegen dem 1 km/h jetzt nen Punkt bekommt" ist das nicht mehr witzig.

Denn derjenige war dann mit ca. 80 km/h lt. Tacho (tachoabweichung+Toleranzabzug) innerorts unterwegs. VORSÄTZLICH, bis 20 km/h waren eingerechnet, nur "aus Versehen" ist er dann noch 1 km/h schneller gefahren.

Die deutsche Lösung wird von den Autofahrern selbst torpediert die sich einfach nicht darüber freuen können, daß versehentlich zuviel bei uns wenig kostet.

Denn dafür sind die geringen Kosten da, nicht damit man vorsätzlich ausrechnet "wieviel mehr denn bei dieser Beschränkung locker drin ist". Die Strafen sind sehr wohl bekannt, nur die geringen werden ignoriert/miteingerechnet.

Höhere Strafen werden irgendwann mit Sicherheit kommen. Gab schon Vorstöße dafür.

Da kann ich nur sagen wir sind selber schuld, denn sogar hier werden die + xx km/h doch als allgemeinverbindlich dargestellt.

Ich fahr in der Schweiz nicht schneller als erlaubt.

Warum? Weil es so schweineteuer ist!

Hallo!

Zitat:

Und wenn 100 km/h so harmlos sind, warum sterben gerade auf Landstraßen derart viele Leute und warum darf man z.B. in der Schweiz außerorts nur 80 km/h fahren ?

Weil auch ein Speedlimit von 60 auf der Landstraße die üblichen Verdächtigen nicht vom Gas Geben anhalten würde. Wer auf dem Land seinen 25. Geburtstag erlebt, wird automatisch ruhiger.

Das Beispiel Schweiz finde ich auch ganz putzig. Die Eidgenossen sind das Land mit den schwachsinnigsten Limitierungen im weltweiten Vergleich und Du ziehst sie als Benchmark heran...

Hier einmal ein vernünftiger Ansatz zum Thema Geschwindigkeitsbegrenzungen:

Innerorts: 60 Km/h. Sanktionen wie aktuell.
In kleinen Wohnstraßen und vor Kindergärten/Schulen: 30 Km/h. Bei Übertretungen ab +10 Km/h Führerscheinentzug für 12 Monate und 2.000 Eur Geldbuße.
Außerorts: 120 wo möglich, Sanktionen wie aktuell. Niedrigere Limits nur dort, wo die Strecke es gebietet.
Autobahn: generell frei, alle vorhandenen Limits müssen überprüft werden. Was nicht wirklich sicherheitsrelevant ist, wird ersatzlos gestrichen. V.a. Lärmschutz und sinnlose Politik-Limits. Auf 3-spurigen Strecken 140 Km/h Mindest-V auf der linken Spur. Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot werden als Nötigung geahndet und mit 3 Monaten Fahrverbot und 500 Eur Bußgeld bestraft.

Gruß,
M.

Die Autos sind von 1957 besser geworden das stimmt.
Daraufhin ist auch die Anzahl der Unfalltoden zurückgegangen.
Ob 50 Km/h noch zeitgemäß ist oder nicht muss man überprüfen.
Es gibt genügend Städte die anstatt 50 km/h nur 60 km/h Schilder haben.

Die meisten Unfalltoden kommen aber erstens durch das fehlverhalten von Fußgänger wie z.b. bei grün stehen bleiben und bei Rot über die Ampel gehen und andere dämliche Scherze. Oder aber auch in letzter Zeit nur noch Radfahrer die ohne Beleuchtung durch die Gegend fahren. Das sind unheimlich viele momentan.
Ich bin für ein Fahrrad Tüv der jedes Jahr gemacht werden muss, ansonsten wenn Fahrrad nicht in Ordnung ist. Punkte in Flensburg und mehr kontrollen bei Fahrrad Fahrern.

Die schlimmen Nachrichten wo wieder welche gestorben sind, sind ausschließlich Junge Fahrer bis 23 Jahre die meinen auf der Landstraße ebend 150 fahren zu müssen in einer Kurve und fliegen dann auch noch raus.

Was interessant ist, sind die neuen Autos die rauskommen mit MyKeys funktion :-)
Sohnemann fährt das Auto bekommt einen eigenen Schlüssel. Der ist so Programmiert das

das Radio nur angeht, wenn der Sicherheitsgurt angelegt ist.
Radio nur maximal 44% der Lautstärke schafft (kann eingestellt werden)
Geschwindigkeitbegrenzung. Auto fährt nicht schneller als 100 :-)
Wenn das Auto mit Navi und GPS unterstützt ist kann es noch weiter begrenzt werden. Autobahn, stadt und Landstraße kann einzeln eingegeben werden.

So gewöhnt sich die Jugend überhaupt erstmal an das Autofahren.

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