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Umfrage: Motorölverbrauch, speziell 2.0l EcoFuel

Themenstarteram 14. August 2009 um 20:58

Hallo miteinander,

auch wenn das Thema evtl. schon tw behandelt wurde, möchte ich es nochmal anstoßen, weil ich mit dem Vorschlag vom :-)) nicht ganz mitgehen will. Außerdem passt es ja auch zu den oben in der Liste stehende "Freds" über Öle.

Anderseits möchte ich einige detaillierte Infos mitgeben und zur Diskussion anregen.

Also, es fing damit an, dass mein EcoFuel (Caddy) die ersten ca. 7.500km kein Öl verbraucht hatte.

Erst dannach fing "er" an sich etwas zu genehmigen, was ja an sich schon etwas komisch ist, weil "normalerweise" der Ölverbrauch in der Einfahrphase vorhanden ist. Und zwar tw recht viel. So viel, wie ich es noch von keinem Fahrzeug, das ich hatte gewohnt war. Bei zügiger Fahrweise bis zu 1l auf 1000km. Also schon sehr dicht an der Grenze, an der selbst VW sagt, dass es zuviel sei. Bei "normaler" Fahrweise so gut wie kein Ölverbrauch. Dazu ist zu sagen, dass ich die maximalen 30tkm von Service zu Service herausfahre, also hauptsächlich Langstrecke. Bis zum 90tkm Service hatte ich schon 30l (!!!) Öl gekauft. Also für den Wechsel 30t, 60t und 90tkm je ca. 4 Liter. Macht 12l. 5 Liter habe ich noch. Also 13l mal so zwischendurch nachgekippt, plus die Erstbefüllung. Ist schon ein Wort.

Ich fahre Longlife III, 0W-30, Delti High Performer.

Der :-)) meinte beim ersten Service ich könne doch auf 10W-40 Umstellen, müsste dann aber alle 15tkm zum Ölwechsel und könne mir ja selbst ausrechnen, ob das günstiger sei (günstigeres Öl, aber öfter zum Service). Hallo, wo leben wir denn??? In den Siebzigern?? Schon vor 15 Jahren waren die Intervalle bei 20tkm mit stinknormalem Öl. Abgesehen davon ist es erstens komisch, bei einem "Neuwagen", der mit WIV ausgeliefert wurde, so einen Offenbahrungseid zu leisten und zweitens scheint es ja genug Fahrer zu geben, die nicht einen so einen hohen Verbrauch an Schmierstoff haben.

Wo kann's dran liegen?

Tausend Möglichkeiten. Ich will erstmal das Öl mit der niedrigen Viskosität im Hochtemperaturbereich außen vor lassen, da der Motor mit der Viskositätsklasse freigegen ist; Punkt.

Also interessant ist ja die Tatsache, dass der Motor nur bei hoher Last / hohen Drehzahlen den immensen Verbrauch hat. Vor drückt es weg. Von außen alles trocken. Muss also verbrannt werden. Ich will gar nicht wissen was der Kat dazu sagt ......

Wo geht's raus?

Theorie 1: Dichtfläche Kolben / Zylinder. Fertigungstoleranzen zu groß, evtl. mal einen kleinen Klemmer gehabt, oder gebrochen Kolbenring, der Riefen erzeugt hat. Durch die höhere Verdichtung von 13 kann das schon etwas asumachen.

Theorie 2: Ich fahre sehr viel mit Motorbremse (Schubbetrieb). Kann es sein, dass durch den sehr hohen Unterdruck, der da im System zwischen Drosselklappe und Kolbenboden entsteht irgendwo Öl durchgezogen wird? Defekte Ventilschaftdichtung?

Ein anderer :-) meinte, dass es ja der uralte EA113 sei, der dürfe sich schon mal etwas Öl genehmige. Ja, etwas schon.

Viele Möglichkeiten gibt es ja nicht mehr.

Jetzt hat der :-)) vorgeschlagen beim nächsten Service das 10W-40 aufzufüllen, den Motor zu verplomben und nach 1000km zu schauen..... Denkste!! Verplomben und nach 1000km schauen ja, aber mit LL3 Öl bitte. Marke darf es sich auch aussuchen, weil ...... Eine Kollegin von mir hatte mit einem 1.9l PD TDI auch mal erhöhten Ölverbrauch. Nach Umstellung auf das von VW empfohlenen Castrol war der Ölverbrauch weg.

Wenn es wirklich nicht zu beheben ist, werde ich nach der Garantiezeit schon auf 10W-40 o.ä. umstellen und den Ölwechsel alle 25tkm selbst machen.

Was habt ihr für Ölverbräuche?? Egal ob EcoFuel oder andere Motoren.

Vielen Dank für Eure Hilfe und viel Spaß beim Diskutieren und Fachsimpeln.

steviewde

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22 Antworten
Themenstarteram 19. August 2009 um 19:40

pttttt (push the topic to the top) ;-)

... und auch danke für den Parallelthread zu fast dem gleichen Thema:

http://www.motor-talk.de/forum/oelverbrauch-2-8-l-v6-30v-t289156.html

Da steht ja schon eine Menge drin, allerdings ohne Berücksichtigung der WIV, die ich einbehalten will.

Ich hatte mir schon überlegt (nach der Garantie) auf ein nicht WIV Öl umzusteigen und trotzdem alle 30tkm oder evtl. 25tkm zu wechseln. Ich weiß, dass SRS seine Öle für 45tkm freigibt.

Ich würde mich dennoch über Diskussionsbeiträge hier freuen.

Gruß

steviewde

Sorry , schön langer Text , aber nachdem ich den gelesen habe war mir erstmal schlecht !

Du fährst ein Öl mit abgesenktem HTHS-Wert , die Wechselintervalle die so in deinem Thread rumlungern sind jenseits von Gut und Böse , du jammerst rum wegen dem Ölverbrauch und versteckst dich dennoch hinten dummen Herstellervorgaben !

Sorry wenn ich mal etwas ehrlich werde , Mann , wach auf , kauf dir endlich ein gescheites Öl und wechsel das spätestens alle 15tkm !!!

Wenn der Longlife-Quatsch funktionieren würde , hättest du die Probleme warscheinlich nicht , darüber lesen kann man hier auf MT mehr als genug !

Entweder finde dich damit ab oder tu was dagegen , Papier ist geduldig und steht oft genug Müll drin , besonders wenn es um die Betriebsanleitung vom Hersteller dazu geht , das sind Dinge um die ich mich vor dem Kauf kümmere und sogar in die Kaufentscheidung mit einfließen , in meinen Augen einfach nur naiv zu glauben das sowas einfach funktionieren muß !

Sorry , mußte ich mal loswerden , werde dazu auch nichts mehr schreiben !

Themenstarteram 20. August 2009 um 6:54

.... gibt es auch Fachleute hier im Forum?

.....

.....

 

Es kann ja nicht sein, dass scheinbar der Ölverbrauch ein Problem von einigen wenigen ist. Wenn LL3 und WIV so schlecht wären, wären sie längst abgeschafft. Das kann sich kein Hersteller erlauben auf Dauer in so schlechtem Licht zu stehen.

Ich warte noch auf konstruktive Antworten und werde mal die Datenblätter nach dem HTHS Wert durchforsten.

Gruß

steviewde

Doch, so wie OHCTuner sehe ich das auch.

Diese 0W und 5W -30 Öle haben - neben Vorteilen - den Nachteil der höheren Verdampfungsneigung.

Der abgesenkte HTHS -wert kommt hinzu.

Du selbst merkst es ja, dass er nur bei Vollast diesen Verbrauch hat.

Bei niedrigen Drehzahlen nicht.

Klar, macht sich der Verbrauch bei Motorbremse eben wg. oben gesagtem besonders bemerkbar. Der entstehende und länger andauernde Unterdruck durch die Motorbremse verdampft das Öl im Zylinderraum noch schneller und wird aus dem Kurbelgehäuse schneller angesaugt, verdampft schneller, u.s.w. .

 

Mit meinem CORSA hatte ich das auch. 0W- oder 5W -30. das Öl war nach 1000km um 1L weniger im Motor bei Autobahnfahrten.

Mit 5W-40 was ich nachkippte, wars dann vorbei. Heute fahre 10W-40 als Test.

Der Mercedes meiner besseren Hälfte hat nun auch das (neu vorgeschriebe) 5W-30, statt dem 10W-40 vorher. Da bin auch schon gespannt auf die erste Highwayfahrt. 2h hauptsächlich Vollgas = 1L weg. Vermute ich. Da werde ich dann auf 5W-40 umsteigen.

 

Das der Ölverbrauch von wenigen gemerkt wird, liegt daran das die das hier nicht rumerzählen; es ist keine statistische Abfrage oder Auswertung, so ein Forum.

Zum anderen merken die das vielleicht nicht  je nach Wechselintervall und Ölvorrat oder fahren nur gemächlich ihre Runde zur Arbeit und 1x im jahr im Urlaub oder so.  Dann darf er auch mal 1x im Jahr 'nen Liter mehr Öl brauchen. Deshalb macht keiner hier die Welle. Bei denen ist dann alles noch in Butter.

 

 

Zu guter letzt: im Ton etwas burschikos, aber technisch ok, das war OHC-tuner. Aber mit"..gibt es auch Fachleute hier im Forum?.." versaust du dir die nächsten Antworten.

Es ist nicht einfach sowas zu kapieren, weiss ich selbst: das vorgeschriebene Öl gg. anderes zu tauschen und Ruhe iss.

 

Themenstarteram 24. August 2009 um 6:39

... alles klar, hört sich erstmal plausibel an, aber es gibt ja auch 5W-30 ohne abgesenkten HTSH Wert.

Durch diese Info kann ich auch den speziellen Öl Beitrag evtl. nochmal versuchen zu durchforsten, was bei 1300 Seiten schon mal an Grenzen stoßen kann; z.B. zeitliche.

Sonst ist Deine Antwort aber wesentlich hilfreicher als andere....

Und der Hinweis auf "Fachleute" bezieht sich lediglich auf den generellen Umgangston und die bereitschaft zur Beantwortung hier.

Scheinbar werden strukturierte, detailierte, in gutem Deutsch geschriebene, mit kurzer und knapper Überschrift angekündigte Beiträge tw ignoriert, aber Beiträge in "Gossensprache" mit 25 Fragezeichen in der Überschrift sehr stark beachtet und frequentiert.

Finde ich schon fragwürdig diese "Strömung".

Danke und Gruß

steviewde

P.S.: .... und immer schön den flatfout am Leben erhalten ;-)

Jo , dein Post lief mir gerade bei etwas gereizter Stimmung zu , deswegen auch die "nette" Schreibweise und da das Thema schon jahrelang bekannt ist und hier wirklich alles wichtige dazu zu lesen gibt , ist deine naivität dazu schon bemerkenswert !

Dazu hab ich schon genug gesagt , also einfach wieder vergessen !

Um meinen Post dennoch hilfreich zu gestalten , empfehle ich dir das Mobil1 0W40 , was Besseres wirst du wohl nicht für deinen Motor finden , es hat ein sehr hochwertiges Additivpaket an Board , hat kein abgesenkten HTHS-Wert und der Verdampfungsfaktor ist sehr niedrig !

Du mußt dich aber von dem Longlife verabschieden , da kommst du nicht drum rum wenn das alles Sinn machen soll !

Wie ich schon schrieb , max. 15tkm , hängt allerdings von Fahrverhalten ab , viel Stadtverkehr oder andere höhere Belastungen verkürzen das Intervall , dann sollte man eher auf 12tkm gehen , ich nutze gerne oft Vollgas und halte mein Intervall nicht ohne Grund auf 10tkm , einfach umdenken und etwas ernsthafter das Thema durchleuchten , mehr bedarf es nicht um was positives zu bewirken !

Ein 5W30 mit A3/B3 bringt dir im vergleich zum Mobil1 keinerlei Vorteile , also auch vergessen !

Themenstarteram 28. August 2009 um 7:16

@OHCTUNER: Danke für Deine erste konstruktive Antwort, die ich von Dir gelesen haben!!

Danke auch an flatfour.

Ich werde jetzt diesen Beitrag für mich als "abgeschlossen" betrachten und im speziellen Motoröl Beitrag weiterlesen und posten.

Eines ist mir nämlich noch nicht ganz schlüssig:

Wenn die 5W-30 Longlife 3 Öle mit WIV so "schlecht" im Hochtemperaturbereich sein sollen wie hier beschrieben, dann wundert es mich, dass nicht mehr Autofahrer über stark erhöhten Ölverbrauch klagen.

Oder sind in Deutschland nur noch "Schleichnasen" unterwegs? ;-)

Danke und Gruß

steviewde

Sorry dass ich mich als Markenfremder äußere,

 

möchte nur kurz die eigene Erfahrung über in meinem V40-Benziner gefahrenen 5W30 (Castrol) und 0W30 A5B5 (SHELL) Ölen etwas schreiben.

Bei keinem d. o.g. hatte mein Motor Ölverbrauch, auch bei Vollgasetappen über viele tausende von Km auch bei zeitweisen Außentemperaturen von knapp 40°C. Diese Öle waren zw. Km-Stand 70t und 102t drin.

Nun fahre ich seit ~3tkm Mobil1 0W40 und werde dabei bleiben.

Gruß

Themenstarteram 28. August 2009 um 13:18

@VolV40: ... allerherzlichen Dank für diesen Beitrag. Das stärkt ja schon wieder meine Theorie, dass speziell mit meinem Motor etwas nicht stimmt.

Habe auch kürzlich erst wieder etwas vom Kolbenringbruch an einem EcoFuel Motor gehört .......

Gruß

steviewde

Alle meine Ecofuels, die teilweise 10.000km/Monat machen, verbrauchen ca. 0,7l auf 10.000km. Service fällt immer bei 30k an. Mit den TDI, die ich noch habe, ist das nicht zu erreichen.

Themenstarteram 2. September 2009 um 7:04

Zitat:

Original geschrieben von nightdancer

Alle meine Ecofuels, die teilweise 10.000km/Monat machen, verbrauchen ca. 0,7l auf 10.000km. Service fällt immer bei 30k an. Mit den TDI, die ich noch habe, ist das nicht zu erreichen.

10.000km pro Monat ist schon ein Wort. Habe ich das richtig verstanden, oder hast Du dich in einer Stelle vertan ;-)

Und wenn Deine EcoFuels wirklich nur 0,7l auf 10.000km verbrauchst - alle Achtung.

Was haben die für ein Fahrprofil, wenn ich fragen darf? Stadt? Land? Fluss ;-)

Danke und Gruß

steviewde

Zitat:

Original geschrieben von steviewde

@OHCTUNER: Danke für Deine erste konstruktive Antwort, die ich von Dir gelesen haben!!

...

Oder sind in Deutschland nur noch "Schleichnasen" unterwegs? ;-)

...

Mich beschleicht das dumme Gefühl, dass du jetzt über den Ölverbrauch den Preis für deine Fahrweise zahlst. Von der weiß ich natürlich nicht viel. Ich schließe nur aufgrund diverser Bemerkungen von dir, dass du es des öfteren richtig krachen lässt und auch Dauervollgas zu deinen bevorzugten Betriebszuständen zählt. Dann wundert mich die Entwicklung deines Ölverbrauichs allerdings weniger. Die Belastung aller mechanischen Bauteile (und des Öls!) ist unter diesen Umständen nun mal die Größte. Das scheinst auch du Ungläubiger ("aber dafür ist der Motor doch auch konstruiert") jetzt ganz konkret zu "erfahren". ;) Erzähl doch mal Genaueres ...

Hilfreich für fundierte Tipps wären auch noch Angaben zu Baujahr, Kilometerstand, Spritverbrauch, Art der meist gefahrenen Strecken etc. Der Motor könnte ja wirklich (einen) gebrochene(n) Kolbenringe haben, dann dürften sich aber noch andere Effekte zeigen - allerdings abhängig davon, wie lange der Ölverbrauch schon so exorbitant hoch (1 l / 1.000 km) ist.

Und verabschiede dich schon mal von dem Standpunkt: Der Wagen hat WIV, also will ich die auch nutzen. Speziell zur Kombination WIV und Gasbetrieb gibt es ja nun noch nicht so langfristige Erfahrungen. Das Gas belastet das Öl zwar geringer mit Rückständen, verbrennt aber auch heißer und belastet daher das Öl stärker. Daher würde auch ich, ohne die Antworten auf die o. g. Fragen zu kennen, für eine Umstellung auf das fixe 15.000-km-Intervall und den Einsatz eines guten vollsynthetischen Motoröls plädieren. Wenn noch etwas zu retten ist, dann so!

Empfehlen würde ich dir dann speziell das -> Megol Super Leichtlauf 5W-40 ("baugleich" mit dem Liqui Moly Synthoil High Tech 5W-40, das im Baumarkt aber fast 20 € pro 5-l-Kanister mehr kostet) oder das Mobil 1 in der 0W-40er oder 5W-50er (seltener und teurer) Ausführung, wobei mir Letzteres allerdings noch geeigneter für den heißen Gasbetrieb erscheint. Bezugsquellen findest du -> hier verlinkt. So ein Ölwechsel kostet selbst bei VW mit mitgebrachtem Öl (das geht eigentlich immer, wenn man vorher anfragt, und hat auch keine Nachteile bzgl. Kulanz, wenn die Werkstatt die VW-Freigabe des Öls ins Servicehaft einträgt) nicht die Welt. -> Hier (falls Interesse besteht) mein Vorgehen und meine Kosten beim Ölwechsel am 93er Vento (siehe Sig.).

Im vorletzten Link findest du auch meine Erfahrungen mit dem Mobil 1 0W-40 in unseren Wagen (allerdings ist es für den PD-TDI nicht von VW freigegeben, das mache ich also ganz auf eigene Verantwortung!).

Zu deiner "Umfrage": Der Ölverbrauch beträgt bei beiden Fahrzeugen (siehe Sig.) ca. 0.5 l / 15.000 km (km-Stand 228.000 bzw. 222.000!!!).

Und noch ein Tipp:

Fahr doch einfach mal wieder so wie auf den ersten 7.500 km! Denn bei moderater Fahrweise - das sagst du ja selbst - verbraucht der Motor ja selbst jetzt fast kein Öl!!!

Zeit sparen kann man durch häufiges Durchtreten des Gaspedals kaum. Das beste Beispiel habe ich heute morgen selbst wieder erlebt. Auf meiner täglichen Landstraßenstrecke (20 km teilweise kleinster Straßen, mit 5 kurzen Ortsdurchfahrten, einigen, teilweise rechtwinkeligen Kurven aber auch kilometerlangen Geraden) überholte mich 3 km nach dem Start kurz vor einem Ortsendeschild ein VW T5, der mir schon im Ort "im Nacken" saß. Nach einigen weiteren Kilometern konnte ich ihn schon nicht mehr auf der Strecke vor mir sehen, obwohl ich auch nicht gerade "schleiche" (120 km/h da, wo die Strecke übersichtlich ist und ich keinen Anderen gefährde, fahre ich auch). Kurz vor meinem Ziel gibt es aber auch noch 2 Ampeln - und an der zweiten stand er 3 Fahrzeuge vor mir vor dem roten Licht. Ich bin sicher, dass er für diesen Vorsprung von ca. 7 Sekunden einen hohen Preis (Verschleiß, Verbrauch, Nerven, ...) gezahlt hat und glaube nicht, dass es dies wert war. Er, der mich bestimmt an der Ampel nicht wahrgenommen hat, hatte aber bestimmt den Eindruck, dass er auf diesen 16 km aufgrund seines Fahrstils mächtig Zeit gewonnen hatte. So kann man sich täuschen ...

Schönen Gruß

 

Übrigens: Auch in den 90ern waren 15.000-km-Ölwechselintervalle (zumindest bei VW) die Regel. Die Erfahrung zeigte einfach, dass damit selbst die meisten Extremfälle (Dauervollgas auf der BAB oder nur Kurzstrecken mit vielen Kaltstartphasen) abgedeckt wurden. Denn das musst du immer bedenken: Das fixe Intervall ist eigentlich nur eine Art Flatrate für die Länge des Intervalls. Unter günstigen Bedingungen (viele Langstrecken mit moderaten Drehzahlen und damit auch moderater Last) könnte auch ein konventionelles Öl sicherlich 20.000 - 30.000 km im Motor bleiben, unter ungünstigen Bedingungen (s. o.) besser nur 10.000 km. Da die Ölbelastung aufgrund der Fahrbedingungen aber selbst von der relativ "intelligenten" WIV (siehe diese -> Longlife-Seite) nur annähernd erfasst und die voraussichtlich mögliche Verweildauer das Öls (in km) auch nur annähernd hochgerechnet werden kann, solltest du erst gar nicht versuchen, das selbst und sozusagen aus dem Bauch heraus zu beurteilen. Das kannst du natürlich machen, trägst dann aber auch das entsprechende Risiko! Mit dem 15.000-km-Intervall solltest du mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der sicheren Seite sein.

Themenstarteram 2. September 2009 um 13:23

... danke!!

Also: mein bevorzugter Fahrstil ist: Landstraße, sowie Autobahn Tempomat auf 95km/h (nach Tacho). Kein Witz; ich bin die Dauerschnarchnase ;-) In Ortschaften an der oberen Toleranzgrenze ("echte" 56,5km/h) "durchrollen", um die Beschleunigungsphasen auf ein Minimum zu reduzieren. Beschleunigt wird immer mit 95% geöffneter Drosselklappe, weil ja nur im oberen Lastbereich der spezifische Verbrauch am besten ist. Nebenbei gesagt sind vom spezifischen Verbrauch gesehen Erdgasmotoren am liebsten unter Volllast unterwegs. Gebremst wird ausschließlich mit Motorbremse, sprich ca. 350m vor der Ortschaft vom Gas und mit 57km/h das Ortsschild "treffen". Somit sind auch die Schiebebetriebanteile bei mir recht hoch.

Wenn es die Familie, oder ich mal eilig haben, stell ich die GRA auch schon mal auf 130km/h. Dauervollgas über weite Strecken bin ich noch nie gefahren. Mal evtl. für 10 oder 15km.

Umso mehr nervt mich der Verbrauch, bzw. macht mich nervös. Wenn ich wirklich "des öfteren" und über weitere Strecken Dauervollgas fahren würde, könnte ich die 1l/1000km locker übertreffen und müsste wahrscheinlich sogar während einer Pedelstrecke (ca. 150km) nachfüllen.

Umso mehr werde ich das Gefühl nicht los, dass etwas mechanisches mit dem Motor nicht stimmt.

Fahrleistungen gibt es hier:

http://www.motor-talk.de/.../...g-haben-eure-vw-aggregate-t129693.html

Baujahr: 05/2006

Allerdings verstehe ich auch die Hinweise in Bezug auf HTHS, Leichtlauf, etc.

Aber alle 15tkm in heutiger Zeit zum Service...... naja. Würde ja die Wartungsintervallzeit halbieren, sprich Kosten verdoppeln.

Mal sehen, wie es sich weiter entwicklen wird. Bevor ich auf 5W-40 gehe, versuche ich nochmal Castrol EDGE 5W-30 LL3.

Den besten Ölverbrauch eines VWs hatte ein Bekannter von mir: 1,8l, 55kW VW Golf II. unter 1l auf 40.000 km. (Hatte vergessen sein Auto zu mir zu bringen ;-) )

Bis dann

steviewde

Zitat:

Original geschrieben von steviewde

...

Also: mein bevorzugter Fahrstil ist: Landstraße, sowie Autobahn Tempomat auf 95km/h (nach Tacho). Kein Witz; ich bin die Dauerschnarchnase ;-) In Ortschaften an der oberen Toleranzgrenze ("echte" 56,5km/h) "durchrollen", um die Beschleunigungsphasen auf ein Minimum zu reduzieren. Beschleunigt wird immer mit 95% geöffneter Drosselklappe, weil ja nur im oberen Lastbereich der spezifische Verbrauch am besten ist. Nebenbei gesagt sind vom spezifischen Verbrauch gesehen Erdgasmotoren am liebsten unter Volllast unterwegs. Gebremst wird ausschließlich mit Motorbremse, sprich ca. 350m vor der Ortschaft vom Gas und mit 57km/h das Ortsschild "treffen". Somit sind auch die Schiebebetriebanteile bei mir recht hoch.

Wenn es die Familie, oder ich mal eilig haben, stell ich die GRA auch schon mal auf 130km/h. Dauervollgas über weite Strecken bin ich noch nie gefahren. Mal evtl. für 10 oder 15km.

...

Das hört sich ja dann doch ganz manierlich an und bietet keinen Anlass mehr zu Spekulationen über die Auswirkungen deines Fahrstils auf den Ölverbrauch.

Deine Fahrweise ist auch ganz gut an den typischen Wenigverbrauchsbereich des Kennfelds eines Verbrennungsmotors angepasst. Trotzdem gibt es da noch Verbesserungspotential. ;) Lies dir dazu mal diesen -> Beitrag sowie die immer wieder vorkommenden Links durch.

Zitat:

Original geschrieben von steviewde

Allerdings verstehe ich auch die Hinweise in Bezug auf HTHS, Leichtlauf, etc.

Aber alle 15tkm in heutiger Zeit zum Service...... naja. Würde ja die Wartungsintervallzeit halbieren, sprich Kosten verdoppeln.

Du musst ja dann keinen kompletten Fahrzeug-Service durchexerzieren lassen. Der Ölwechsel-Service (also nur Öl- und Ölfilterwechsel) genügt doch völlig. Alles andere wird eben alle 30.000 km - also jeden zweiten Ölwechsel - erledigt. Daher mein Hinweis auf die Ölwechsel-Kosten im vorherigen Beitrag (die du ja auch noch durch günstigen Öl-Einkauf im Netz minimieren kannst).

Zitat:

Original geschrieben von steviewde

Mal sehen, wie es sich weiter entwicklen wird. Bevor ich auf 5W-40 gehe, versuche ich nochmal Castrol EDGE 5W-30 LL3.

Erwarte auch von diesem LL-III-Öl keine Wunderdinge. Die vollsysnthetischen Öle, speziell das Megol, haben einen deutlich geringeren Verdampfungsverlust, was den normalen und immer vorhandenen Ölverbrauch durch Verbrennung von Teilen des an den Zylinderwänden anhaftenden Ölfilms minimiert.

Zitat:

Original geschrieben von steviewde

Den besten Ölverbrauch eines VWs hatte ein Bekannter von mir: 1,8l, 55kW VW Golf II. unter 1l auf 40.000 km. ...

Die weniger "optimierten" Brot-und-Butter-Motoren waren eben deutlich robuster gegenüber Schwankungen in den Betriebsbedingungen und anspruchsloser in Punkto Motoröl. Siehe auch meinen Ölverbrauch!

Schönen Gruß

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