Um wieviel verlängert sich die Fahrtzeit bei 100 km/h statt Maximaltempo?
Hallo,
üblicherweise fahre ich auf Autobahnstrecken die maximal zulässige bzw. mögliche Geschwindigkeit. Meine Erfahrung ist, dass sich die tatsächlich Fahrtzeit dann am Ende nicht viel von der Fahrtzeit unterscheidet, die mir von Apple Karten oder Google Maps ausgerechnet worden ist.
Leider muss ich demnächst mit einem Kfz-Anhänger die Strecke Kiel–Stuttgart fahren. Mit meinem Anhänger darf ich nicht schneller als 100 km/h fahren.
Gibt es Erfahrungswerte, um wieviele Stunden sich die Autobahnfahrt bei Tempo 100 km/h verlängert?
Vielen Dank!
99 Antworten
Zitat:
@Goify schrieb am 24. August 2022 um 16:25:17 Uhr:
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 24. August 2022 um 16:16:37 Uhr:
Das berücksichtigt sogar, ob ein Anhänger vorhanden ist und kalkuliert die Geschwindigkeit entsprechend.
Da müsste sich die Ankunftszeit ja ständig ändern, wenn ich da an den Ford Mondeo meines Vaters denke. Da rollst du gemütlich mit Tempo 160 über die Bahn und plötzlich erscheint die Meldung im Kombiinstrument "Der Anhänger wurde angekuppelt". Ängstlicher Blick in den Spiegel. Puh, kein Anhänger zu sehen. Ein paar Minuten später: "Anhänger wurde abgekuppelt". Besser mal die Polizei rufen?
😁 😁 😁
Ja, einen Mondeo hatte ich auch mal. Auf den verweise ich jeden, der sich über die Software des Enyaq beschwert...
Zitat:
@Harig58 schrieb am 24. August 2022 um 16:51:55 Uhr:
.bei den angegebenen Distanz einen Schnitt von etwa 120 km/h, bei angepeilten 100 mit Anhänger etwa 90 km/h. Somit dauert die Fahrt rund 2,5 Stunden länger.
Und was für einen Schnitt hat mein Navi? 78Km/h, aber das wird ja als unrealistisch angesehen.
Die Zeiten in meinen Navis beachte ich fast nicht, die aktualisieren sich sowieso ständig.
Es ist noch nicht lange her, als hier jemand seine durch Maps, Timline, Taschenrechner und was weiß ich noch alles berechnete Strecke mit Fahrzeiten und Durchschnittsgeschwindigkeiten vorgestellt hat. Dabei wurden sogar Etappen mit Vollgas und Baustellenbereichen einbezogen. Einwände, dass das zwar gute Anhaltspunkte seien, aber nicht unbedingt genau seien, wurden abgewehrt. Im Ergebnis, so fair war er dann aber hinterher, musste er doch erkennen, dass die Berechnungen doch deutlich von der Realität abwichen.
Auch die besten Systeme rechnen nur Erfahrungswerte und bekannte Hindernisse über Stochastik hoch und gehen von einer Durchschnittsgeschwindigkeit aus. Sobald sich aber eine Änderung ergibt, passen alle Werte halt nicht mehr. wie auch? In die Zukunft kann (noch) niemand schauen.
Und dann gibt es superschlaue Strategen, die mit einem 180er Schnitt anfangen zu rechnen. 😁
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Zitat:
@Harig58 schrieb am 24. August 2022 um 16:10:08 Uhr:
Cool, so ein elektronischer Wahrsager.😛
Nützt nur ncihts wenn er den Heinzelmann nicht kennt, mit einem Langstreckenschnittvon 120 rechnet und Heinz hinterm 40Tonner bleibt. ... und den spontanstauch der sich erst in 3 Stunden und 400km weiter auftut kennt der Wahrsager auch nicht weil er nicht weiß wann die Vollspacken Freigang haben und sich auf der Bahn zerlegen.
180er Schnitt ist nur in extremen Ausnahmesituationen möglich. Sehr schnelles Auto, Sonntag früh auf einer Strecke im Winter (weniger Baustellen) fernab von größeren Städten.
Ich hatte mal nen 120er Schnitt auf 105 km Autobahnabschnitt geschafft: Winter, Sonntag Abend, keine Baustellen und damals keinerlei Tempolimit zwischen Passau und Regensburg. Die wenigen LKW fuhren in so perfektem Abstand, dass man sie ohne abzubremsen und ohne andere auszubremsen überholen konnte. Tempomat in Passau Nord auf 120 rein und Regensburg Ost wieder raus. Das habe ich in 4 Jahren nur ein einziges Mal geschafft und ist mittlerweile wegen vieler Dauerbaustellen völlig unmöglich geworden. Der drastisch zugenommene LKW-Verkehr trägt auch dazu bei.
Jetzt wird der Klassiker "Hamburg-Istanbul in 16 Stunden, isch schwör" nicht mehr lange auf sich warten lassen.