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Turbolader

Themenstarteram 10. Juli 2008 um 19:27

Kann es sein, dass Ford ein Problem mit dem Turbolader hat?

Mir sind im Raum Hannover mehrere solcher Fälle bekannt.

Ein Transit wird deswegen seit Tagen nicht repariert.

Mit jedem Stehtag bringt das Auto Verluste.

Ein Ersatzfahrzeug gibt es kostenlos nur, wenn man das defekte Fahrzeug durch eine Abschleppfirma in die Werkstatt bringen lässt.

Ford zeigt sich höchst hartleibig.

Was kann man denn noch tun, um die Pleite der Firma zu verhindern?

 

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5 Antworten

da fallen mir nur die drei fragezeichen ein!

Was ist dein Problem?

Was hast du für ein Auto?

Und wer geht Pleite??? Du oder Ford???

Das es übrigensnur Mobilitätsgarantie gibtwenn die Kiste liegenbleibt steht in den Bedingungen! Ford zwingt dich aber auch nicht mit nem klappernden, qualmenden Auto in die Werke zu fahren! Du könntest ja auch den Huckepack-Service rufen!

nochwas.... wenn deine Werke schnell nen Turbo braucht, die Jungs hier (und Mädels):

www.turbo-mot.de haben sicher einen da. Is aber nur für Händler... also soll deine Werkstatt da annrufen und son Ding ordern... dann ist der in nem halben tag drin!

Dann wäre es wichtig richtiges Öl zu fahren, und zwar gerade im Kurierdienst, und nicht immer das Auto im niedrigsten gang bis an die Höchstdrehzahl bringen, und die Kiste dann ausmachen und im Sonntagsgang bis zur nächsten Abladestelle rollen... da fehlt dem lder dann jedesmal für wenige Augenblicke die Schmierung, und Billigöl würde sich im Lagerbereich festbrennen! Ich habe hier zur Zeit 3 lTransen auf dem Hof die zwischen 150 und 300 gelaufen haben... Laderschaden, keine Spur!

Sorry,

nur für Händler ? sehe ich anders.

Agb §1 Abs.3

Verbraucher im Sinne dieser Geschäfts- und Verkaufsbedingungen sind natürliche Personen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, ohne daß diesen eine gewerbliche oder

selbständige berufliche Tätigkeit zugerechnet werden kann.

oder täusche ich mich.

 

Michael

Ich kenne die Jungs persönlich... deren AGBs hab ich nicht gelesen... sie verkaufen nicht, oder nicht mehr an Endverbraucher!

Und ich glaube nicht, dass du jmd. mit dem Ausdruck seiner eigenen AGB in der Hand zwingen kannst, dir etwas zu verkaufen! ;)

Themenstarteram 12. Juli 2008 um 19:46

Wir haben schon viele Fahrzeugtypen gefahren, doch die Erlebnisse mit Ford sind nicht mehr zu toppen. Ich hatte zwei Ford Transit FT 350 EL gekauft. Also das größte und beste Fahrzeug aus dem Fahrzeugprogramm.

Es fing schon nach einer Woche an, dass bei beiden Fahrzeugen im kurzen Abstand die komplette Elektronik ausfiel. Nach längerem Suchen in der Werkstatt fand man heraus, dass es sich um kaputte Sicherungen handelte. Doch keiner wusste, wo diese Sicherungen verbaut sind! (Keine Schulung der Werkstätten auf neue Modelle)

Nach drei Monaten waren bei einem Wagen in den Hecktüren die Kabelbäume gebrochen, was zum kompletten Ausfall der Zentralverriegelung führte.

Außerdem mussten bei 26000 km alle Brembeläge gewechselt werden und die Bremsscheiben an der Vorderachse. (Begründung: Fahrerverschulden)

Mittlerweile haben wir den Bremsverschleiss bei sehr vorsichtiger Fahrweise auf einen Intervall von 35000 km bekommen. (Kommentar der Werkstatt: Bremsenwechsel sei eigentlich alle 60 bis 80000 km fällig. (Unterstützung durch den Händler bei einer Beschwerde gab es nicht).

Der Bremsscheibenwechsel wurde nötig, weil die Verschleißanzeige viel zu spät warnt und somit fast immer die Scheiben mit den Belägen zusammen gewechselt werden müssen.

Der Wechsel der Kabelbäume musste an einem Werktag geschehen, da samstags nur selten Termine zu bekommen sind. (Ford hat im Gegensatz zu anderen Anbietern keine reinen Nutzfahrzeugwerkstätten.) Dies führte zu einem Tag Ausfall ohne Ersatzfahrzeug.

Da wir durch Unfall einen Wagen verloren hatten, kauften wir im Januar 2007 einen dritten Transit EL 350.

Dieser hatte drei Tage nach Übergabe einen Achsgetriebeschaden, da wohl die Ölablassschraube nicht ordentlich verbaut war. Nach Wechsel des Achsgetriebes verursachte der Wagen Geräusche, über deren Herkunft wochenlang gerätselt wurde. Schließlich wurden sogar Fachleute aus Köln geholt, die das Problem dadurch lösten, das nochmals das Achsgetriebe und die komplette Hinterachse getauscht wurden. (Keine Rückmeldung von Ford, nicht mal eine Entschuldigung.)

Um einen Leihwagen musste ich kämpfen, da der Fahrer den Wagen auf eigener Achse in die Werkstatt gebracht hatte.

Die Fordmobilitätsgarantie besagt, Leihwagen gibt es, falls verfügbar, nur, wenn der Wagen in die Werkstatt geschleppt wird. Der Leiwagen war ein Lkw (7,49T) mit Hebebühne und somit nicht wirklich geeignet für unseren Auftrag. (Wieder Ärger mit unserem Auftraggeber)

Der gleiche Wagen hatte noch unter 5000 km einen Kupplungsschaden, den wir selber bezahlen mussten und bisher keine Rückmeldung von Ford erhielten

(Angeblich Fahrerverschulden.)

Mit der neuen Kupplung kamen sehr heftige Vibrationen, die sich auf das ganze Fahrzeug bezogen, und schlecht schalten ließ er sich auch. Die Fehlersuche blieb bis zum nächsten Kupplungsschaden ergebnislos.

Die Motoren beider Fahrzeuge laufen von Beginn an sehr unruhig, und die Kontrollleuchten für die Motorsteuerung gehen in regelmässigen Abständen an. Jedoch konnten verschiedene Autowerkstätten nicht mal beim Auslesen des Steuergerätes einen Fehler finden. Warum das so ist, kann sich keiner erklären.

Radbolzenbruch führte zu einem einwöchigen Ausfall wegen Lieferproblemen bei Ford und Zeitmangels der Werkstatt.(Die eigentliche Werkstattaufenthaltszeit in so einem Fall beträgt normalerweise einen Tag.)

Wir hatten diesmal zwar einen Leihwagen, jedoch wusste die Werkstatt nicht, dass die Fordmobilitätsgarantie einen Leihwagen immer nur für drei Werktage anmietet und eine Verlängerung der Mietzeit nur durch die Werkstatt bei Ford beantragt werden kann. Dies hatte zur Folge, dass die Restmietzeit durch mich beglichen werden sollte, obwohl die Werkstatt belegen konnte, dass der Wagen länger bei Ihr verblieb.(Nach Beschwerden und Briefwechsel wurden die Kosten doch übernommen.)

Bei dem Fahrzeug mit der bereits getauschten Kupplung musste erneut eine

Kuppplung eingebaut werden, wobei festgestellt wurde, dass das Schwungrad der zuvor getauschten Kupplung falsch eingebaut worn war. Das führte zu den bereits berschriebenen heftigen Vibrationen. Die Kosten hierfür wurden übernommen. Ein Leihwagen wurde nicht gestellt, da angeblich keiner zur Verfügung stand. Man bot uns einen Ford Fiesta(!) an, zu mehr sei Ford nicht verpflichtet.(Werkstattaufenthalt ca. eine Woche) Dadurch Verlust unserers Kindenauftrages.

Bei dem anderen Wagen, bei dem die Kabelbäume in den Hecktüren bereits gewechselt wurden, mussten erneut die Kabelbäume in den Hecktüren gewechselt werden und das Abgasrücklaufventil, das unerkannt schon des öfteren Probleme bereitet hatte. Diese Aktion erstreckte sich über einen Zeitraum von drei Wochen. Wir bekamen keinen Leihwagen, weil der Wagen auf eigener Achse in die Werkstatt gebracht wurde in der Annahme, dass es sich um einen kurzen Aufenthalt handeln würde. Nach der ersten Woche sollten wir den Wagen wieder abholen können. Das war eine Fehldiagnose. In den darauffolgenden zwei Wochen beschwerte ich mich, dass wir nicht einmal einen Leihwagen bekommen, obwohl Ford die benötigten Ersatzteile nicht liefern konnte. (Begründung wie gehabt: Er war ja nicht abgeschleppt worden.) Als Entschädigung sollten wir nach langem hin und her einen Gutschein über 250 € bekommen, obwohl der Ausfall einen Schaden von 2400 € verursacht hatte.

Dieses Fahrzeug steht zum jetzt wegen Problemen mit der Zentralverriegelung und der Elektronic seit einer Woche in der Werkstatt. Allerdings mit einem Tag Unterbrechung, da alles wieder in Ordnung gewesen sein sollte.

Der andere Wagen hat im Mai einen Motorschaden, hervorgerufen durch den Turbolader, der das komplette Motoröl aus dem Motor gesaugt hat. Da aufgrund der vielen Ausfälle gar nicht an regelmäßige Inspektionen zu denken war

(Inspektionsintervall 25000 km für ein Nutzfahrzeug dieser Größenordnung im Vergleich zur Konkurrenz zu gering) übernimmt Ford die Kosten für den neuen Motor nicht.

Nach Aussage der Werkstatt sind Turbolader kein Bestandteil einer Inspektion.

Private Nachforschungen haben bisher ergeben, dass allein vier Fahrzeuge mit dem gleichen Problem bekannt sind.

Mein Fahrzeug ist jetzt ein Jahr und fünf Monate alt und ist 130000 km gelaufen.

Diese ständigen Ausfälle, die Unfähigkeit, ordentliche Reparaturen zeitnah durchzuführen, führt dazu, dass ich einen Mitarbeiter entlassen muss, 28000 € an die Bank für ein Auto bezahle, das nicht mehr fahrtüchtig ist und sehr wahrscheinlich auch noch Insolvenz beantragen werde, was weitere Arbeitsplätze kosten wird.

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