trotz Zündfunke und Benzin kein Starten möglich
Hallo Leute, vielleicht könnt ihr mir mit einem guten Ratschlag helfen.
Neben dem momentanen Problem, dass sich die Gänge zum Teil nur schwer einlegen lassen, was vermutlich auf eine defekte bzw. nicht richtig arbeitende Kupplung zurückzuführen ist, lässt sich jetzt, plötzlich, der Motor nicht mehr starten.
Der Anlasser läuft problemlos, alle vier Kerzen haben ein sauberes, etwas feuchtes Gesicht. Bei allen vier Kerzen kommt ein guter und regelmäßiger Zündfunke. Trotzdem springt der Motor nicht an.
Es wird keine Störung angezeigt.
Die Startprobleme können ja wohl nicht mit dem Kupplungsproblem zusammenhängen.
Wo kann oder sollte ich noch suchen? Was meint ihr?
40 Antworten
Wenn hier die Anregung mit dem übergesprungenen Zahnriemen erwähnt wird, kann man das ausschließen?
schrauber
Hallo schrauber, deinem und auch von joerg78 gegebenen Hinweis, sich noch einmal mehr mit dem Zahnriemen zu beschäftigen, werde ich berücksichtigen - in der Hoffnung das es da keine größeren Probleme gibt.
Zur Benzinpumpe wäre zu sagen, ich habe sie geprüft (Hörtest) - sie funktioniert - obwohl kein Benzin bei den Einspritzventilen ankommt.
Zitat:
@airbag2010 schrieb am 21. Dezember 2019 um 11:23:56 Uhr:
Hallo schrauber, deinem und auch von joerg78 gegebenen Hinweis, sich noch einmal mehr mit dem Zahnriemen zu beschäftigen, werde ich berücksichtigen - in der Hoffnung das es da keine größeren Probleme gibt.
Zur Benzinpumpe wäre zu sagen, ich habe sie geprüft (Hörtest) - sie funktioniert - obwohl kein Benzin bei den Einspritzventilen ankommt.
Wenn da wirklich kein Benzin ankommt, die Leitung aus Kunststoff ist vermutlich auch bei diesem Modell nur eingeklickt, wäre die wahre Ursache doch gefunden, oder nicht?
Im Betrieb ist ein Druck von vermutlich 1,2 bar auf der Leitung an den Einspritzdüsen. Der muß sich doch bemerkbar machen!
schrauber
Moin,
wenn die Pumpe läuft, direkt an der Pumpe kontrollieren ob sie auch fördert. Das was man summen hört ist ja nur der Pumpenmotor. Also Schlauch ab und gucken ob sie überhaupt was rausdrückt.
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Hast recht KM-Killer, das sollte das nächste sein.
Zu diesem Thema (Kraftstoffzufuhr) jetzt meine heutigen Erkenntnisse. Also, wie ich schon schrieb, trotz hörbar laufender Pumpe kommt kein Benzin an. Jedenfalls nicht an der mit Ventilen besetzten Verbindungsstrebe/ Kraftstoffverteilerrohr. Abgezogen hatte ich zur Prüfung die Zugangsleitung an einem runden Teil am rechten Ende des Kraftstoffverteilerrohrs (ich glaube das Teil nennt sich Kraftstoffdruckregler - bin mir aber nicht sicher).
So nun noch etwas zum Thema Zahnriemen, den ich mir auch noch näher anschauen wollte. Ich denke ich sehe nicht richtig - der war runter. Nun weiß ich nicht wie weiter - kann man hier noch reparieren und lohnt es sich? Ich würde schon ganz gern das Auto behalten, man hat sich dran gewöhnt und es hat mich bisher, von kleinen Reparaturen abgesehen, noch nie sitzen lassen.
Moin,
wenn der Motor ohne Zahnriemen gedreht hat sind die Ventile hin........Motorschaden.
Kopf reparieren mit Ventilen neu und Planschleifen.....überarbeiteter Kopf.....oder gebrauchter Motor.
Ich habe Seinerzeit den Motortausch vorgezogen, war ein Tag Arbeit und günstiger. Weil ZKD, Wapu, Ventile, Zahnriemen,Öl, Filter, Frostschutz, Planschleifen........kostet eben alles.
Dir alles gute, wie auch immer du dich entscheidest.
Danke für deine Grüße und Wünsche, KM-Killer.
Habe ja bisher einiges erlebt und repariert. Aber in so einer Situation (fehlender Zahnriemen) war ich noch nie und habe diesbezüglich leider kaum Erfahrung.
Ob der Motor ohne Zahnriemen gedreht hat, weiß ich nicht. Wie kann man am besten (möglichst ohne das halbe Auto auseinanderzunehmen) prüfen, ob die Ventile Schaden genommen haben?
Kannst du mir aus Erfahrung sagen, was eine Reparatur etwa kosten könnte und was du damals, für den Gebrauchten, bezahlt hast. Damit ich weiß, was es kosten könnte.
Mit einem Stethoskop kann man über die Kerzenbohrung die Kolbenböden betrachten und dort nach Einschlägen suchen. Ob das Gerät von ALDI dazu geeignet ist, möchte ich bezweifeln, aber möglich.
Ein Zahnriemen sollte sich erst bei 160.000 verabschieden, wenn er nicht gewechselt wird.
Wieviel km sind denn auf der Uhr?
Auf jeden Fall ist die Spannrolle, Wapu und das Thermostat auch zu wechseln.
Alle Teile für 100 € stehen bei mir zum Einbau bereit.
Ich verwende nur Spannrollen von INA und den Riemen von Conti. Das wird von Scheffler als Satz zur Verfügung gestellt.
Kopf planen hat mich vor etlichen Jahren 100 € gekostet und eine Stunde Wartezeit.
Dichtungen zum Kopf und zu den Krümmern wird unter 100 € sein.
Ventile werden unter 10 € liegen und man braucht vermutlich nur 2.
Also alles überschaubare Beträge für das Material aber viel Arbeit.
schrauber
Hi Schrauber, du machst mir Hoffnung, ein Licht am Ende des Tunnels-würde ich sagen. Ist vielleicht doch noch nicht alles verloren. Das mit dem Stethoskop (vorhanden) werde ich gleich morgen in Angriff nehmen.
Und du bist der Meinung, wenn man optisch keine Einschläge sieht, könnte man davon ausgehen, dass die Ventile keinen Schaden genommen haben. Das wär ja schon mal was.
Der Zahnriemen, der mal drin war, müsste so in etwa 120000-150000 km auf der Uhr gehabt haben. Genau weiß ich nicht mehr.
Auch wenn der Aus- und Einbau viel Arbeit bedeutet, das stört mich nicht. Auch habe ich keine zwei linken Hände, wie man so schön sagt - obwohl, Profi bin ich auch keiner, mehr Hobby-Bastler.
Aber sag mal, wie verhält sich das, wenn sich der Motor doch noch etwas gedreht haben sollte, als der Zahnriemen weg war. Bekommt man das (die richtige Einstellung), anhand von Markierungen (z.B.) wieder richtig hin?
Moin,
ich hab das ja schon durch........und hab damals auch was darüber geschrieben
Zitat:
@airbag2010 schrieb am 21. Dezember 2019 um 18:29:55 Uhr:
H
Und du bist der Meinung, wenn man optisch keine Einschläge sieht, könnte man davon ausgehen, dass die Ventile keinen Schaden genommen haben. Das wär ja schon mal was.
Der Zahnriemen, der mal drin war, müsste so in etwa 120000-150000 km auf der Uhr gehabt haben.Auch wenn der Aus- und Einbau viel Arbeit bedeutet, das stört mich nicht. Auch habe ich keine zwei linken Hände, wie man so schön sagt - obwohl, Profi bin ich auch keiner, mehr Hobby-Bastler.
Aber sag mal, wie verhält sich das, wenn sich der Motor doch noch etwas gedreht haben sollte, als der Zahnriemen weg war. Bekommt man das (die richtige Einstellung), anhand von Markierungen (z.B.) wieder richtig hin?
Es wäre ungewöhnlich, daß so etwas keine Spuren an einigen Ventilen hinterläßt.
Das kommt darauf an. Die im Werk haben es ja auch hinbekommen.
Aber es gibt Motoren mit einer und mit zwei Nockenwellen.
Bei zwei Nockenwellen braucht man vermutlich eine besondere Lehre zum einstellen.
Mit einer Nockenwelle kann man es an Markierungen festmachen. Aber so ganz einfach ist das nicht.
Auf jeden Fall braucht man sehr viele verschiedene Schlüsselsätze. Die hat man sich oft erst nach vielen Jahren zugelegt.
Es ist denkbar, daß man an der Kurbelwelle eine große Mutter lösen muß. Da muß man sich erkundigen wie die Kurbelwelle blockiert werden darf. Nicht jede Möglichkeit ist schadensfrei.
Am Starterkranz kann man in der Regel blockieren.
Der in dem anderen Strang zerstörte Zahnriemen nach 30.000 könnte "in Werkstattqualität" gewesen sein. Da spart man 35 € am Riemen.... Manche Werkstatt könnte der Versuchung erliegen.
Die Preise, die ich für die Teile genannt habe sind keine Originalpreise sondern vom bekannten Händler in Berlin.
schrauber
Hallo Schrauber, ich fürchte, du hast recht mit dem Motorschaden. Ich habe mir heute das Stethoskop genommen und in die Zylinder geschaut – so gut es ging. Wenn ich auch keine Teilchen feststellen konnte, so bemerkte ich, ich würde mal sagen, so etwas wie Konturen (Schlagenförmig) auf den Kolbenoberflächen. Diese Festellung machte ich, bei den beiden Kolben rechts, auf der Seite der Ventile und bei den beiden Kolben links, auf der Seite der Zündkerzen. Wie schon gesagt, irgendwelche Reste von Materialien konnte ich nicht feststellen.
Da ich mich noch weiterhin absichern möchte, ob der Schaden wirklich besteht, habe ich vor den Motor zu öffnen. Ich glaube mehr Schaden als bisher kann ich damit auch nicht machen. Was würdest du sagen.
Moin,
gute Idee......ohne Zahnriemen, und dabei noch ein paar mal die Kolben gegen die Ventile drücken.
Nein, KM-Killer, um Himmelswillen, ich habe nicht vor noch mehr Schaden zu machen, als eh schon ist. Man könnte meinen, du hättest an meiner Stelle noch Hoffnung und würdest es noch nicht abschreiben (was ich auch nur sehr ungern tun würde).