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trabant 600ccm -wie heizt der wagen ?

Themenstarteram 18. Juli 2009 um 19:25

ich finde nichts über die heizung bzw heizleistung des zweitakttrabants ,bringt der motor gute abwärme oder friert man sich im winter alles ab ? ein hebel dafür müsste am armaturenbrett wohl sein :confused:

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39 Antworten
am 19. Juli 2009 um 22:22

Ein Trabant heizt gerade so (im Winter), dass bei laengeren fahrten die Frontscheibe nicht einfriert.

Ick hatte im Winter immer Handschuhe, Muetze, Schal und Skiklamotten an.

Etwas besser wars mit einer Scirocco Heizung, die gabs aber nicht serienmaessig und wurde flaechendeckend auch nicht verbaut.

Themenstarteram 20. Juli 2009 um 18:19

oha dann ist der trabant also im winter ein eisschrank :mad:,danke für die antwort

am 20. Juli 2009 um 21:50

Ja, ist er...

Ick hatte im Winter ab -15° von innen gefrorene Seitenscheiben...

Heckscheibe war heizbar...

Zitat:

Original geschrieben von MacBundy

Ick hatte im Winter immer Handschuhe, Muetze, Schal und Skiklamotten an.

Ähnlich war es bei mir. Und sobald man mal irgendwo steht, wirds im Inneren 5 Grad kälter:)

Da ja der Motor in dem Moment weniger Abwärme erzeugt und entsprechend weitergeben kann.

Wie soll ein 0,6L-Motoerle auch mehr abwaerme produzieren? Aber so weit zu denken ist anscheinend zu "hoch" fuer euch:rolleyes:

Hier, sachte mein Freund, mit Deinen Sprüchen, denk erstmal über die Technik nach. Hast Du überhaupt schonmal einen Trabimotor live gesehen?

Wenn ich unterwegs bin, u.U. noch auf bergigen Strecken, hat der Motor zu tun, bringt also genug Abwärme, um den Innenraum zu heizen. Stehe ich im Leerlauf irgendwo paar Minuten rum, was passiert? Richtig, weniger Wärme im Innenraum. Ist nunmal so bei Luftgekühlten.

Ist bei Wasserkühlung natürlich anders, warum, brauche ich jetzt hoffentlich nicht erklären.

Es ist jetzt schon einige Jahre her, daß ich einen Trabbi besessen habe.

Wenn ich mich recht erinnere, hatte der Trabant keinen elektrischen Lüfter. Die Frischluft ist also nur durch den Fahrtwind ins Auto "geblasen" worden. Das war zumindest immer das Problem, wenn ich im Winter irgendwo gestanden habe. Ansonsten hat er genügend geheizt. Der kleine Motor musste sich ja auch genug anstrengen...........

Zitat:

Original geschrieben von Rumpelgnom

Wenn ich mich recht erinnere, hatte der Trabant keinen elektrischen Lüfter. Die Frischluft ist also nur durch den Fahrtwind ins Auto "geblasen" worden.

Genau so.

Themenstarteram 28. Juli 2009 um 21:47

danke für die antworten ,ich bin nämlich am überlegen mir diesen ostdeutschen klassiker zuzulegen ,ich möchte dann aber auch gerne im winter damit fahren was bei vorhandener keizleistung ja möglich ist ,ich will ja nicht mit dem hobby frieren müssen

Also ich sag mal so, frühen sind auch Generationen damit durch den Winter gekommen......

Aber: Ich persönlich würde das Auto jetzt allerdings nicht mehr ganzjährig als Alltagsauto einsetzen. Geht auch gerade im Winter schon mit dem kleinen Waschwasserbehälter los, bist dauernd nur am nachfüllen. Weiterhin alle paar tausend Kilometer das abschmieren von Lenkung, Fahrwerk usw.... Ausserdem sind trabis mittlerweile zu schade für den schnöden Wintereinsatz.

Als Zweitwagen für den Sommer für paar Tausend km/a ok; und am Wochenende aus Hobby bisschen Schraubarbeit. Aber im Winter aus Zwang dann in der Kälte schrauben, weil ich den nächsten Morgen wieder fahren MUSS?

Und als problemloses Alltagsauto, nur weil billig, taugt er auch nichts, dazu ist regelmäßig zu viel Wartung nötig. Sind nun halt mal Liebhaberstücke geworden.

Themenstarteram 29. Juli 2009 um 18:06

ich habe einen alltagswagen der mich gut und sicher durch das ganze jahr begleitet,ich möchte nur auch den trabant (wenn ich dann einen habe ) auch im winter bewegen wenn es die witterung zulässt ,fahren muss ich damit ja nicht sondern ich will die fahrt geniessen

Ich habe auch ein solches Spass-Mobil. Einen Fiat 126p 650E genau so einen wie unten in gruener Farbe

siehe Anhang

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+1
am 29. Juli 2009 um 21:51

Zitat:

Original geschrieben von Rumpelgnom

Wenn ich mich recht erinnere, hatte der Trabant keinen elektrischen Lüfter. Die Frischluft ist also nur durch den Fahrtwind ins Auto "geblasen" worden.

Sorry, aber dann hast du den Trabi entweder nicht lange gehabt, oder dir ist nie der Keilriemen gerissen. ;)

Die Luft wurde nicht durch den Fahrtwind reingeblasen, sondenr durch den Kuehlluftventilator.

Der wurde durch den Keilriemen angetrieben, hat kalte Luft in den 'heissen' Motor geblasen und durch Leitbleche entweder nach aussen, oder durch den Schlauch nach innen...

Keilriemenriss= halben Motor zerlegen (besonders spanend bei denen mit Spannband), Keilriemen ueber den Luefter, wieder zusammenbauen, Keilriemen ueber Lima uns Riemenscheibe und gut...

Etwas bessere Heizleistung konnte man erzielen, wenn man auf die neuen Limas, eine alte Riemenscheibe zog. Durch den kleineren Durchmesser drehte der Luefter schneller und blies so etwas mehr Luft ein, womit etwas mehr Abwaerme in den Innenraum gelang...

Banausen! ;)

Ja, wobei die Heizung bei der Konstruktion ja eher nebenbei mit abfiel. Ursächlich war es ja für die Motorkühlung gedacht.

Und stimmt, der erste Keilriemenwechsel hatte länger gedauert:) Aber die nächsten Male hat man sich gesteigert:)

War ja eigentlich auch nicht so viel, wenn man einmal die Reihenfolge drauf hatte. Und dann nicht den Keder von der Lüfterradabdeckung oder was anderes vergessen hatte und nochmal schrauben durfte:)

PS: Eins noch zum Thema Winterbetrieb; Luftschnorchel umstellen auf Winterbetrieb. Und zwar hoch, damit wärmere Luft angesaugt werden kann. Im Sommer nach unten, für kühlere Luft.

Eins ist nämlich klar, für Eis und Schnee ist der Trabi ideal, bin überall hingekommen und jeden Berg hochgekommen (zur Not rückwärts)

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