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Toyota überschreitet die Grenze von 1 Million verkaufter Hybrid-Fahrzeuge weltweit

Themenstarteram 7. Juni 2007 um 14:58

vielleicht kommt die Meldung noch als Toyota-News etwas später. Aber ich dachte mir ich stelle sie mal hier ins Forum um die Diskussion anzuregen (wenn erwünscht) ob Hybrid noch eine "Randerscheinung" ist - wie von einigen geäußert - oder ob das Hybrid-Fahrzeug nicht doch schneller "Mainstream" wird als erwartet.

Besonders wenn man in der Statistik darauf achtet daß die Verkäufe erst in den letzten 3-4 Jahren sehr stark in die höhe gegangen sind.

Hier der Link: www.toyota.co.jp/en/news/07/0607.html

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23 Antworten

Das ist sicherlich weltweit ein toller Trend, aber das nützt uns in Deutschland oder gar Europa recht wenig. Der Hauptmarkt ist Japan USA usw.

Die preise außerhalb Europa sind ja auch nicht so übertrieben wie hier für diese Kisten.

Für mich ganz klar kein Trend, dass sich in Deutschland dieser Markt stark vergrößern wird, eher im Gegenteil, er wird, sollten nicht bessere und dem Anspruch deutscher Fahrer angepaßte Fahrzeuge kommen, sich rapide verkleinern.

also meiner meinung nach ist hybrid eine sehr gute erfindung, gerade bei benzinern!

auf diese meinung komme ich aus folgenden gründen:

- Hybrit ist im stadtverkehr sehr günstig

- Strom ist günstiger als benzin

- Mehr Drehmomment bei sportlicher Fahrweise

- bessere Beschleunigung bei Sportwagen

- das anfahren kostet am meisten kraft und somit auch benzin

und dies erledigt der e-motor sehr gut

 

 

leider wird hyrid nicht in den meisten modellen eingebaut, was die eigentlich ändern sollten

klar ist dass hybrid bei einer 1 L maschiene wahrscheinlich nichts bringt, aber es gibt auch autos die mehr Hubraum haben.

was auch wichtig ist, dass hybrid den motor teilweise entlastet

toyota sollte auch habrid soweit entwickeln, dass man mit dem motor auf einer autobahn bis 80 Kmh oder sogar bis 100 kmh ohne probleme mit dem e-motor alleine fahren kann... und das auf längere strecken.. .das sind die punkte die hybrid richtig weit bringen könnten.

was auch tatsache ist, dass hybrid eigentlich zu anderen motoren kompatibel ist..z.b. wasserstoffmotor oder auch diesel.. usw

Bravo Toyota, dies ist sicherlich die richtige Richtung! Ich würde mir sicherlich auch einen Hybriden kaufen, wenn die Kisten nicht so teuer wären.

Was die nachfolgende Beiträge betrifft: "Täglich grüßt das Murmeltier!"

Ich wäre auch mal gespannt auf das vermutlich beeindruckende Fahrerlebnis. Dazu müsste dann aber der Rest des Autos stimmen.

Also, Toyota, bitte einen schnittig gezeichneten 2008/2009er-Hybrid-Avensis mit allem, was man in der Preisklasse so an Features erwarten kann, für 30.000 EUR anbieten, und die Kunden rennen euch die Bude ein.

Zitat:

Original geschrieben von emjay500

(...) für 30.000 EUR anbieten (...)

Träum weiter MJ!

Themenstarteram 7. Juni 2007 um 15:45

@emjay: ich denke die Fahrzeuge die du mit deinem Beispiel meinst ist die nächste Prius-Generation die ja - wie schon gesagt wurde - in mehreren Varianten kommen soll. Mal sehen was sich so alles im Köcher befindet...

Zitat:

Original geschrieben von LandCruiser200

@emjay: ich denke die Fahrzeuge die du mit deinem Beispiel meinst ist die nächste Prius-Generation die ja - wie schon gesagt wurde - in mehreren Varianten kommen soll. Mal sehen was sich so alles im Köcher befindet...

Sollen wir auf 2009 hoffen? Da müsste der P3 kommen.

Das sind nur noch 18 Monate!?

naja wenn der ft-hs-- kommt wird der auch bestimmt gut weggehen....

der soll auch nicht mehr viel kosten!

toyota wird sowieso den hybrid markt hier ausbauen.. da wird nicht nur der prius dabei sein. .und die leute die in der stadt wohnen wissen schon das sich im stadverkehr viel sparen lässt... da wid sich teilweise der hybrid auszahlen!

Woher stammt dein Wissen, dass es in Europa nicht nur den Prius geben wird? Gemäß Pressebericht, der hier vor kurzem diskutiert wurde, fallen Auris und Avensis schon mal raus.

schön für toyota jp/us aber unnötig für europa, da toyota europa absolut egal ist...

der europäische hybrid-durchbruch wird scheinbar durch den psa-konzern (citroen c4 bzw. peugeot 308 diesel-hybrid) erfolgen, der ja schon beim dieselfilter federführend war

toyota hat hier eine riesenchance verpaßt vw/opel/ford anzugreifen - bis die einen kompakt-hybrid auris&co herausbringen hat selbst vw so etwas (was bei der langsamen reaktionszeit dieses konzerns schon etwas heißt...)

Zitat:

Original geschrieben von CelicaSt185

..und dem Anspruch deutscher Fahrer angepaßte Fahrzeuge kommen, sich rapide verkleinern.

Meiner Meinung machst du da ein großen Denkfehler.

Was ist den Anspruch?Ist das eine Konstante?

Ansprüche ändern sich!

Wenn der Liter 2-2,5 Euro kostet,ändert sich auch der Anspruch an das Fahrzeug.

 

MfG

Da geht der Weg:

Die Sonne macht mobil

 

»Empa-Studie zeigt: Solarstrom ist fossilen und Biotreibstoffen ökologisch überlegen

VON JOACHIM LAUKENMANN

 

 

Einige Biotreibstoffe wie Rapsdiesel und Biosprit aus Mais sind umweltschädlicher als fossiles Benzin und Diesel. Wirklich gut stehen die Karten aus ökologischer Sicht insbesondere für Biogas aus Holz, Gülle, Bioabfällen und Reststoffen. Das ist in aller Kürze das Resultat der Ökobilanz-Studie der Materialforschungsanstalt Empa, die diese Woche von den Bundesämtern für Energie, Umwelt und Landwirtschaft publiziert wurde.

 

 

Einige Autoren dieser Forschungsarbeit gehen nun einen Schritt weiter. In einer noch unveröffentlichten Folgestudie, die der SonntagsZeitung vorliegt, stellen sie die Biotreibstoffe in einen grösseren Zusammenhang und vergleichen sie insbesondere mit der Sonnenenergie.

Das Ergebnis: Um unsere Mobilität sicherzustellen und zugleich die Umwelt zu schonen, sind weder Biotreibstoffe noch fossile Energieträger die beste Wahl. Sowohl was den Flächenbedarf für die Energieproduktion anbelangt als auch was den Klimaschutz betrifft, ist die Solarenergie (Fotovoltaik) den meisten Biotreibstoffen deutlich überlegen.

Zwar wollen die Empa-Forscher den Stab über der Bioenergie nicht brechen. Nur: Sie kann auf ökologisch vertretbare Weise maximal ein Zehntel des Schweizer Energiebedarfs decken. Daher sehen die Forscher den Königsweg für die Mobilität in einem Energiepfad, der über Solarstrom und Elektromotoren im Auto führt.

«Aus Effizienzgründen müssten wir den Verbrennungsmotor im Auto durch Elektromotoren ersetzen», sagt Rolf Widmer vom Technology and Society Laboratory der Empa in St. Gallen, einer der drei Studienautoren. «Auf diesem Weg können wir die Treibhausgas-Emissionen durch den Verkehr maximal reduzieren.» Andere Experten sehen in dieser Elektromobilität allerdings noch einige Probleme.

In ihrer Studie untersuchten die Empa-Forscher zwei verschiedene Antriebstechniken fürs Auto: zum einen den Verbrennungsmotor, der mit fossilen Treibstoffen oder Biokraftstoffen betrieben wird. Zum anderen ein Fahrzeug mit Elektromotor, dessen Batterie mit Strom geladen wird.

Das Auto sollte die gleichen Mindestanforderungen an die Fahrleistung bieten, egal ob es mit Verbrennungsmotor oder mit Elektroantrieb ausgestattet ist. Gewählt wurde ein Mittelklassewagen (Golf), der im Jahr 10 000 Kilometer zurücklegt, nicht länger als 15 Sekunden von 0 auf 100 braucht, eine Geschwindigkeit von mindestens 130 km/h erreicht und der mit einer Tankfüllung oder Batterieladung 150 Kilometer zurücklegen kann. «Diese Leistungszahlen sind mit heutiger Technologie auch mit einem Elektroauto zu haben», sagt Marcel Gauch, Mitautor der Studie.

Biogas aus Gülle weist beste Treibhausgas-Bilanz auf

Methangas aus Gülle, Ethanol aus Schweizer Biomasse (Küchenabfälle) und Biodiesel aus Schweizer Raps zählten zu den untersuchten Biotreibstoffen. In der Vergleichsgruppe waren verschiedene Stromquellen für den Elektroantrieb, darunter Strom von einem in der Schweiz geplanten Gas-Kombikraftwerk und Solarstrom. Als Referenz wurden wie üblich die fossilen Treibstoffe Benzin, Gas und Diesel herangezogen. Noch nicht betrachtet haben die Empa-Forscher ein mit Windstrom oder reinem Atomstrom betriebenes Elektroauto sowie ein mit Wasserstoff laufendes Brennstoffzellen-Fahrzeug.

Das erste Resultat der Studie: Die beste Treibhausgas-Bilanz weist Biogas aus Gülle auf. Dieses hat jedoch nur ein kleines Potenzial. Knapp dahinter rangiert Solarstrom, der im Gegensatz zur Gülle einen wirklich substanziellen Beitrag zur Schweizer Energieversorgung liefern könnte. Pro Kilometer Fahrstrecke emittieren solarstrombetriebene Fahrzeuge inklusive Baus und Unterhalts der Strassen und Autos rund 60 Gramm CO . Würde die Batterie des Elektroautos mit Strom von einem künftigen Gas-Kombikraftwerk geladen, wäre die CO -Emission fast doppelt so hoch.

Auch wenn Schweizer Bioalkohol getankt wird, entlässt das Fahrzeug pro Kilometer rund die doppelte Menge CO in die Luft. Bei Biodiesel aus Schweizer Rapsanbau ist es sogar rund die dreifache Menge. «Es geht hier nicht um wenige Prozentpunkte», sagt Widmer. «Der Elektropfad ist punkto Treibhausgasreduktion um ein Vielfaches besser als der Weg über Bio- und fossile Treibstoffe.»

Biomasse braucht mehr Fläche, ist aber billiger als Solarstrom

Ebenso frappant ist das zweite Resultat: Damit der Golf 10 000 Kilometer zurücklegen kann, müsste Raps für Biodiesel auf einer Ackerfläche von 2062 Quadratmetern angepflanzt werden. Solarzellen würden die für 10 000 Kilometer nötige Energie auf einer Fläche von 37 Quadratmetern ernten – nur rund ein Sechzigstel der Fläche des Rapsfeldes.

Der grosse Flächenbedarf für den Anbau von Energiepflanzen ist immer wieder in die Kritik geraten. Denn Energiepflanzen wie Raps und Mais stehen in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion. Wird mehr Ackerboden für die Energieproduktion verwendet, steigen die Lebensmittelpreise. In Mexiko kam es letztes Jahr zu Massendemonstrationen, da sich der Preis für Maismehl – Rohstoff für die Nationalspeise Tortilla – wegen des Anbaus von Energiemais in den USA innerhalb eines Jahres fast verdoppelt hatte.

Im Vergleich zur Biomasse ernten Solarzellen pro Fläche ein Vielfaches an Sonnenenergie und stellen schon allein deswegen keine Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion dar. Die Autoren der Studie haben berechnet, dass die Fläche aller Schweizer Autobahnen genügt, um die gesamte Autoflotte der Schweiz mit Solarstrom zu versorgen. Als Vision wäre denkbar, die Autobahnen mit Solarzellen zu überdachen und den Fuhrpark mit der gewonnenen Solarenergie zu betreiben.

Das Biotreibstoff-Potenzial der gesamten Schweizer Agrarfläche reicht dagegen bei weitem nicht, um den heutigen Bedarf an Benzin und Diesel komplett durch Biotreibstoff zu ersetzen. «Es wäre allerdings ein deutlicher Gewinn an Anbaufläche und Treibhausgas-Verminderung, wenn der Biotreibstoff zentral verstromt und die Fahrzeugflotte zum Teil mit diesem Strom betrieben würde», sagt Widmer.

Welche Schlussfolgerung man aus diesen Resultaten zieht, ist eine Frage des Standpunkts. Samuel Stucki, Leiter des Labors für Energie und Stoffkreisläufe am Paul-Scherrer-Institut in Villigen, zweifelt die Resultate der Studie nicht an. «Die Ökologie und der Klimaschutz sind aber nur zwei von mehreren Aspekten, die es in diesem Zusammenhang zu betrachten gilt», sagt Stucki. Ein weiterer Faktor sei die Ökonomie: «Einen Liter Benzin kann ich mit Biomasse sehr viel billiger ersetzen als mit Fotovoltaik», sagt Stucki. Der erste Stolperstein des Elektropfads ist also der heute noch hohe Preis für Solarstrom.

Der zweite Stolperstein ist laut Stucki das Speicherproblem: Die Sonne scheint nur am Tag und selbst das in unseren Breiten nicht immer. Der Solarstrom steht daher genau dann nicht bereit, wenn die Autobatterien in der Regel neu geladen werden müssen: bei Nacht. Ob und wie weit künftige Speichermöglichkeiten für Solarenergie dieses Problem entschärfen, bleibt abzuwarten.

Auf keinen Fall dürfe die Studie laut Stucki zum Nachteil der Biomasse ausgelegt werden. Deren ökologisches Potenzial müsse unbedingt ausgeschöpft werden, wenn auch vielleicht nur mittelfristig als Treibstoff für Fahrzeuge. «Langfristig ist die Biomasse als Energielieferant weniger wichtig, dafür aber als Kohlenstoffressource, die insbesondere in der Chemie fossile Rohstoffe ersetzen kann», sagt Stucki.

«Irgendwann kann man rein elektrisch fahren»

Weiter ist laut Stucki der soziale Faktor der Biotreibstoffe zu beachten: Die Bioenergie stärkt die ländlichen Regionen und kann der Landflucht entgegenwirken. Mit künftigen Technologien zur Nutzung der Biomasse würde diese zudem viel effizienter genutzt und damit im Vergleich zum Solarstrom besser abschneiden als heute. Und schliesslich sei das Elektroauto derzeit allenfalls für kurze Pendlerdistanzen geeignet.

Vom Klimastandpunkt aus betrachtet, ist der Elektropfad nichtsdestotrotz sehr vorteilhaft. Ein erster Schritt dorthin ist sowohl für Stucki als auch für die Empa-Forscher das Hybridauto. Auf kurzen Distanzen fährt es mit Strom, auf längeren kommt der Verbrennungsmotor zum Einsatz. Derzeit verschiebt sich der Hybridantrieb immer mehr zu Gunsten des Elektromotors. «Irgendwann kann man den Verbrennungsmotor ganz weglassen und rein elektrisch fahren», sagt Empa-Forscher Widmer. «Das ist unsere eigentliche Botschaft: Der Verbrennungsmotor hat beim Auto ausgedient.»

Was willst du mit diesem langen Text, der die Grenze des Zitierens wohl deutlich übersteigt, aussagen?

Zitat:

Original geschrieben von sir_rolando

der europäische hybrid-durchbruch wird scheinbar durch den psa-konzern (citroen c4 bzw. peugeot 308 diesel-hybrid) erfolgen, der ja schon beim dieselfilter federführend war

Ob PSA wirklich 2010, wie ursprünglich angekündigt, oder auch früher mit dem Diesel-Hybrid kommt, wird man sehen, wenn es soweit ist. Zutrauen würde ich es PSA.

Kann mir aber nicht vorstellen, dass Toyota als Antwort auf PSA extra für Europa eine Diesel-Hybrid-Version des Auris entwickelt. Bis 2010 ist ja längst der Prius-III auf dem Markt - und der soll's dann bestimmt auch in Europa richten - aber als Benziner ...

Hybridfahrzeuge werden bei uns auch weiterhin stückzahlenmäßig in der Nische bleiben. Das Massengeschäft wird Toyota in Europa nach wie vor mit konventionellen Antrieben machen ... genauso wie die anderen Hersteller.

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