Toyota ruf weltweit fast...

Toyota

1 Mio. Autos zurück. In Deutschland sind es 36.000 Autos vom Modell Prius, Avensis und Corolla.

AMS

123 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von passat32


Ich weiß ja nicht wie es in Japan ist, in D jedenfalls gibt es ein Recht auf freie Meinungsäußerung, und wem es nicht passt der soll meine Beiträge überlesen oder wenn er es tatsächlich nicht ertragen kann darf er gerne "ignore" drücken ... sein Bier ...

Du redest hier nicht mit Japanern, sondern mit Deutschen. (Wär doch geil, wenn man beim Autokauf die Nationalität der Marke annehmen könnte 😁)

Die wissen ganz gut um ihr Recht der Meinungsfreiheit.

Was passiert denn im VW-Forum, wenn ein

OPEL

-Fahrer mal "Kontra" gibt?? - Der Opelaner wird 20 Minuten mit wilden Beschimpfungen bombardiert, bis einer den Mod ruft und das Ding geschlossen wird. 🙄

Stell dir mal vor, alle Toyota-Fahrer kommen jetzt ins Touran-Forum und geben Kontra... wär das lustig? Würde es noch Spaß machen, wenn immer einer störendes Zwischenfeuer gibt? Ab und zu kann man ja mal (z. B. zum Thema TÜV-Statistik) ein Kommentar einwerfen. Aber das praktisch jeder Thread über Qualität, Verarbeitung, Laufleistung usw. zu einem "Krieg der Marken" ausbricht, kann doch nicht Sinn der Sache sein. 😉

Have a nice day

dc

So – möchte mich jetzt auch noch mal zu Wort melden. Passat32 scheint es einfach nicht zu verstehen und ich lass mir hier nichts in den Mund legen.

Zum einen habe ich nie gesagt… dass ein Audi ein VW sei noch habe ich gesagt, dass ein Toyota ein Lexus ist usw.

Um es noch mal deutlich für Passat32 zu machen. Du solltest vielleicht lernen die Beiträge im Zusammenhang zu lesen. Es ging bei meinem Beitrag und bei dem eines anderen Users am Ende doch um die Entwicklung des Hybridmotors. Und hier hat bestimmt Lexus oder Toyota nicht einen separaten Motor entwickelt. Sie kommen wie viele Dinge aus einem Konzern und hier nun mal von Toyota und nicht Lexus. Dies ist und war meine Aussage und nichts anderes.

Genauso mag ich es nicht besonderst wenn man in eine Richtung gedrängt wird und im Zusammenhang „japan-geiler Fanatiger“ genannt wird. Hier hast du zwar speziell Verso33 angesprochen… aber ich bin ja auch in diesem Beitrag mit drin.

Vielleicht mal kurz zu meiner Person… ich fahre einen BMW 320d, habe die Möglichkeit, die ich auch wahrnehme, öfters eine VW Golf Plus 1,6 FSI, einen MB E220CDi, einen Opel Astra und noch ein paar andere Autos zu fahren. Glaube also, dass ich nicht in deine kleine Welt von Vorurteilen falle. Ich bin auch Privat als sehr Objektiv verschrien und habe auch kein Problem wenn die Masse in die eine Richtung läuft die Andere zu wählen.

Mehr möchte ich eigentlich nicht dazu sagen. Es wurde dir „Passat32“ schon ein paar Mal jetzt der Vorwurf gemacht nicht richtig den Zusammenhang zwischen den Beiträgen zu erkennen. Vielleicht solltest du mal endlich daran arbeiten. Aber es gibt ja die Möglichkeit zurückzublättern. Weil dann wirst du erkennen, dass ich keine rosarote Brille eines Japanfans auf habe und auch keine verteidigende Stellung für eine Marke eingenommen habe. Ich habe einen Beitrag geleistet und du reitest „Zusammenhangslos“ darauf rum.

Dann wünsche ich mal allen anderen was.
Euer Urbel

Lexus=Toyota. Diese Gleichung gilt.

1. Im Heimatland Japan wurden die Lexus-Modelle bis vor kurzem unter dem Toyota-Lable verkauft.

2. Die Nobel-Division Lexus wurde nur für das Ausland geschaffen.

3. Toyota und Lexus-Modelle haben eine Vielzahl identischer Komponenten. Der Dieselmotor des IS220d stammt z. B. aus dem Avensis

4. Lexus-Modelle werden in Toyota-Autohäusern verkauft. Dort gibt es dann zwar meist eine separate Lexus-Ecke,
aber dennoch ist die Zuordnung klar.

5. In Lexus-Pressemitteilungen stehen grundsätzlich, dass sämtliche Entwicklungen von der Toyota Motor Coperation initiert sind.

Fazit: Wenn passat32 Lexus und Toyota auseinander dividiert mutet das schon sehr seltsam an. Die SPD hat nach der verlorenen Bundestagswahl ja auch versucht CDU und CSU auseinander zu dividieren um Vorteile daraus zu ziehen. Ich kann passat32 verstehen. Durch seine lokalpatriotische Verblendung greift er eben gerne mal zu unlauteren Mitteln.

Thema ESP: ESP wurde entwickelt um gefährliche Fahrwerke á la A-Klasse zu verschlimmbessern. Die japanischen Autos hatten von je her i.d.R. sichere Fahrwerke. ESP ist doch nichts weiter als ein unnötiges Feature, welches den Kunden von der einschlägigen Fachpresse eingebläut wurde. Bei meinem Yaris II hat übrigens die Tage die ESP-Lampe geleuchtet. Der Fehler wurde in der Werkstatt ausgelesen und gelöscht. Lapidarer Kommentar des Toyo-Werkstattmeisters: Das haben die Kunden nun davon, dass Toyota diesen Bosch-Schrott einbaut. Ich bin begeistert. Da ich mich an Verkehrsregeln und Geschwindigkeit halte, musste das ESP übrigens bei mir noch nie eingreifen. Schlimm sind die Raser die sich auf Features wie ESP, Bremsassistent usw. verlassen.
Übrigens: Einen Bremsassistent gibt es im Nissan Primera schon seit 1999.

Danke Yarissol! Du sprichst mir aus der Seele... in Bezug auf Passat32.

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Zitat:

Original geschrieben von Yarissol


Thema ESP: ESP wurde entwickelt um gefährliche Fahrwerke á la A-Klasse zu verschlimmbessern. Die japanischen Autos hatten von je her i.d.R. sichere Fahrwerke. ESP ist doch nichts weiter als ein unnötiges Feature, welches den Kunden von der einschlägigen Fachpresse eingebläut wurde. [...]

So unsinnig ist ESP gar nicht. Besonders in Extremsituationen ist mit ESP eine deutliche Sicherheitsgewinn zu verzeichnen, denn nicht jeder beherscht sein Fahrzeug am Limit und verhält sich so wie es sein sollte. Man lernt sowas halt nicht in der Fahrschule. Doch leider wurde es in letzter Zeit dazu benutzt um irgendwelche Fahrwerksschwächen zu kaschieren. Spart halt Zeit und Entwicklungsuafwand...

Zitat:

Original geschrieben von Yarissol


Übrigens: Einen Bremsassistent gibt es im Nissan Primera schon seit 1999.

[OFFTOPIC]

Nö, gibt es ncht. Das war lediglich eine elektronische Bremskraftverteilung die die Bremslast zwischen Vorder- und Hinterachse "optimiert". Den Bremsassi gab es bei Nissan erstmals im Almera N16 ab 2001.

[/OFFTOPIC]

[OFFTOPIC2]
Toyota (und natürlich alle anderen auch) müssen weltweit für jeden verbauten Bremsassistenten Lizenzgebühren an DaimlerChrysler zahlen, auser in Japan, dort ist es umgekehrt. Warum? Mercedes hatte einfach seine internationalen Patente ein paar Tage früher (also wirklich nur ein paar Tage) eingereicht als Toyota ... außer in J, dort war Toyota schneller. Ein Schelm der Böses dabei denkt.
[/OFFTOPIC2]

Gruß

Hallo Yarissol,

Zitat:

Original geschrieben von Yarissol


Lexus=Toyota. Diese Gleichung gilt.
Thema ESP: ESP wurde entwickelt um gefährliche Fahrwerke á la A-Klasse zu verschlimmbessern. Die japanischen Autos hatten von je her i.d.R. sichere Fahrwerke.

Danke Deiner klarstellenden Worte habe ich wichtige Zusammenhänge erstmals allumfänglich begriffen:

1. Der Yaris II hat, das war mir neu, ab Werk ein extrem unsicheres Fahrwerk, so dass man - natürlich nur äußerst unwillig - ein ESP-Steuergerät aus dem Hause Bosch verbauen musste. Und weil man dem Fahrer zeigen will, wie unglücklich man mit dem Einsatz derart neumodischer Fahrer-Bevormundungssysteme ist, hat man zusätzlich einen Piepser eingebaut, der immer dann loströtet, wenn VSC in brenzligen Situationen eingreift. Der Fahrer, der sich eigentlich in diesen Situationen auf den Straßenverkehr konzentrieren wollte, ist in diesen Situationen dankbar dafür, mit einem Pieps- und Anzeigen-Blink-konzert auf den Einsatz von VSC hingewiesen zu werden.

2. Dank Deiner Erläuterungen habe ich jetzt auch verstanden, warum sich das ESP im Hause Toyota überhaupt nicht abschalten lässt - man hat scheinbar auch bei niedrigen Geschwindigkeiten kein Vertrauen in das hauseigene Fahrwerk.

3. Da die Bremsanlage derart unterdimensioniert scheint, musste Toyota notgedrungen auch so ein neumodisches ABS verbauen - übrigens ebenfalls von Bosch entwickelt - um das Fahrzeug zumindest mit elektronischer Hilfe rechtzeitig zum Stehen zu bringen.

Warum man allerdings Airbags samt Knie-Airbar verbaut, ist mir immer noch ein Rätsel, denn Toyota-Fahrer sind gemäß Zielgruppenstudie immer noch durchschnittlich älter als 50, nehmen dementsprechend, wie Du auch schreibst, äußerst defensiv am Straßenverkehr teil und haben demzufolge derartige neumodische Aufblaseinrichtungen eigentlich nicht nötig, oder?

Spaß etwas beiseite: Wir "kennen" uns anhand der Posts im Forum ja schon etwas länger. Was mir persönlich auffällt, wenn Du auf meine Posts eingehst: Du greifst Dir irgendwelche Schlagworte wie ESP aus dem Zusammenhang heraus, deutest sie auf Deine Weise um und gehst aber nicht mit einem einzigen Satz auf den Inhalt meiner Posts - und ich habe zu dem Thema relativ viel geschrieben - ein. Die Umdeutung "ESP braucht Toyota nicht, denn das Fahrwerk ist ohnehin sehr sicher" bringt uns alle nicht besonders weiter, denn ich kann Deine Statements vom Sinn her ebenfalls umdrehen (s.o.).

Insofern macht diskutieren nur dann Spaß, dachte ich jedenfalls, wenn man inhaltlich auf die Argumente des Gegenübers auch eingeht und nicht nur Teile darauf herauszieht und sie quasi ins Lächerliche zieht.

Schade eigentlich...

Verso

@fishmaster:

Der Nissan Primera hat seit dem Facelift anno 1999 sehr wohl einen Bremsassistenten an Bord.

@verso05:

Ich will gar nichts ins Lächerliche ziehen. Es ist doch Fakt das ESP erstmal flächendeckend eingesetzt wird, seit die A-Klasse umgekippt ist. Vorher war ESP zumindest in kleineren Fahrzeugklassen kein Thema. Toyota verbaut das ESP auch nicht weil der Yaris sonst unsicher wäre (ich bin über 100.000km den Vorgänger gefahren und der hatte auch ein sehr gutmütiges Fahrverhalten), sondern weil die Kunden es fordern- und seit Auto Bild behauptet jedes Auto ohne ESP wäre unsicher, glauben das eben viele Leute.
Zum Yaris II: Dieses Auto hat sämtliche (und zwar wirklich sämtliche) Vergleichstests gewonnen. Sogar in der VW-Bild hat er den Polo deklassiert. Hauptgründe: Großer Innenraum mit hoher Variabilität, sicheres Fahrwerk, hervorragende Bremsen, in dieser Klasse einzigartige aktive und passive Sicherheit (die meisten Punkte im NCAP-Crashtest und als einziges Auto seiner Klasse einen Knieairbag). Zudem haben mich schon viele jüngere Leute auf das pfiffige Design des Wagens angesprochen. Ich selber bin 24 Jahre alt und fühle mich keineswegs wie ein Ü-50er. Ich glaube das der Wagen gut zu eine Person in meinem Alter passt. Da finde ich einen Polo oder einen Golf designmäßig erheblich altmodischer (meine persönliche Meinung). Ich kann meinerseits diese ganzen Umdeutungen nicht begreifen. Es lässt sich doch nicht wegdiskutieren, das das ESP dazu benutzt wurde das üble A-Klasse-Fahrwerk zu flicken. Dies jetzt zugunsten dt. Autos als Sicherheitsgewinn darzustellen ist doch lächerlich.

Sorry, Doppelpost.

Hallo!

Urbel,
Mein IS- Kauf ruht bis auf weiteres. Mein Dealer ruft mich zwar regelmäßig zwecks Probefahrt an, aber an meinem Standpunkt "keine Automatik im Diesel/ kein Kauf" hat sich erst mal nichts geändert.

Jetzt hat ja Toyo für 2008 auch den ersten Automaten für den großen Diesel angekündigt, aber ob es Diesen im IS gibt weiss bis heute niemand.

Auch habe ich die Lust an dem IS- Diesel mehr oder weniger verloren, zu hoher Verbrauch, und auch die Rückansicht im Diesel lässt zu wünschen übrig. Während man in allen Prospekten den Benziner mit zwei schönen Endrohren von hinten sieht, sieht das in der Realität beim Diesel sehr bescheiden aus. Ein hässliches, nach nach unten abgeknicktes, schwarzes Rohr.

Zitat:

Original geschrieben von Yarissol


Thema ESP: ESP wurde entwickelt um gefährliche Fahrwerke á la A-Klasse zu verschlimmbessern.

Garantiert nicht, ESP war erstmals in der S-Klasse zu haben, die A-Klasse war lediglich dafür verantwortlich, dass man dieses tolle System auch bei den Kompakten findet.

ESP hat wenig mit fahrerischem Können zu tun, bestes Beispiel dafür ist wohl die Formel-1, man hatte es verboten um die Autos zu bremsen.

Verso05,
ich schätze deine sachliche Arguementationsweise, auch inhaltlich absolut richtig.

Gruß, espe

Edit: Der Bremsassistent ist seit 1995 in jedem Benz Serie.

Zitat:

Original geschrieben von Yarissol


@fishmaster:

Der Nissan Primera hat seit dem Facelift anno 1999 sehr wohl einen Bremsassistenten an Bord.
Es lässt sich doch nicht wegdiskutieren, das das ESP dazu benutzt wurde das üble A-Klasse-Fahrwerk zu flicken. Dies jetzt zugunsten dt. Autos als Sicherheitsgewinn darzustellen ist doch lächerlich.

ich bitte Dich, nicht ständig die "dt. Autos" gegen Toyota ins Feld zu führen. In keinem meiner Posts habe ich bewusst dt. Autos in die Diskussion eingebracht, sondern setze mich kritisch mit der Toyota Produkt- und Marketing-Philosophie für den europ. Markt auseinander und bringe sie nur in den unmittelbaren Vergleich zu ur-europäischen Herstellern, ganz egal, ob sie aus D, F, ES oder S kommen möge. Ich habe in Bezug auf Autos keinen Lokal-Patriotismus in meinen Genen, das möchte ich für ein und allemal betonen! Selbstredend ist es jedoch so, daß europäische Hersteller sich bevorzugt an den Bedürfnissen und Wünschen der europäischen Fahrer orientieren - bei Toyota liegt der Hauptfokus dagegen weiterhin auf dem US-amerikanischen bzw. asiatischem Heimatmarkt.

Wenn Du emjays Post als Entgegnung auf meinen Post gelesen hast (einfach mal zurückblättern, wenn es Dich interessiert), dann siehst Du, daß es sehr wohl auch Toyota-Fahrer gibt, die mit der Art und Weise, wie Toyota den hiesigen Markt bedient, kritisch ins Gericht gehen. Das hat aber wiederum nichts damit zu tun, daß der Hersteller aus Japan kommt.

Wenn es emjay500 stört, daß es selbst beim Yaris-Topmodell ab Werk keine el. Fensterheber hinten bestellen kann oder die berühmten Parksensoren nur durch Anbohren der Stoßstange nachzurüsten sind, dann darf man daran berechtigt Kritik üben, ohne daß Du gleich versuchst, das zu rechtfertigen oder aber mit keinem Wort darauf eingehst.

Nicht nur ich habe in diesem Thread einige Posts zum Thema "Ich würde mir wieder einen Toyota kaufen, wenn..." geschrieben. Aufgezählt habe ich auch, was mich im Einzelnen an der derzeitigen Toyota-Philosophie stört - bis jetzt habe ich weder von Dir noch den anderen eine darauf bezogene sachliche Antwort erhalten. Entweder interessieren Dich meine Anliegen inhaltlich nicht, was in Ordnung ist, oder Du bist nur darauf aus, Deine Marke "Toyota" auf Teufel komm' raus zu verteidigen, so als würde man dauernd unberechtigt darauf herumtreten. Ich bin jedoch definitiv nicht daran interessiert, Dir den Spaß und die Freude an Deinem Fahrzeug zu nehmen, sondern möchte über Dinge, die mich interessieren, mit anderen zielbringend diskutieren - mehr nicht.

Um es noch einmal zusammenzufassen: Ich habe nichts gegen die Marke "Toyota", mir ist es völlig gleichgültig, ob die Fahrzeuge aus Japan oder aus Sindelfingen kommen. Ich kritisiere nur, daß die Fahrzeuge am Bedarf von anspruchsvollen europäischen Kunden vorbeigebaut werden und daß das Ausstattungskonzept an sich (siehe meine Prius-Posts) in sich überhaupt nicht schlüssig ist. So sehen das offenbar auch die Marketing-Leute von Toyoto-Deutschland selbst. Ich hatte auf der hiesigen AMI erneut die Gelegenheit, mit einem Marketer von Toyota Deutschland über genau diese Dinge zu sprechen. Sinngemäß gab er mir zwischen den Zeilen absolut recht.

Wenn es mich stört, daß ich bei einem Hightech-Fahrzeug wie der Prius weder Xenon-Scheinwerfer, ordentlich verstellbare Sitze oder Regen- oder Lichtsensoren ab Werk bestellen kann, dann ist es wenig zielführend, mir ständig die Schlagworte "Aber der ist doch so sparsam und zuverlässig" oder "das braucht man nicht, ist Unsinn" an den Kopf zu werfen, weil mich das in diesem Zusammenhang überhaupt nicht interessiert. Ich habe in meinen Augen einen berechtigten Anspruch an die Marke und ihre Produkte. Und daß diese Ansprüche nicht übertrieben sind, lässt sich einfach damit begründen, daß meine Ansprüche von der Konkurrenz OHNE Murren erfüllt werden können! Um es noch einmal an einem Beispiel klar zu machen: Jeder noch so kleine Meriva, Polo, Clio, C2, Fiesta etc. kann ab Werk mit Parksensoren bestellt werden. Die Mehrheit dieser Fahrzeuge lässt sich bei entsprechender Gegenleistung auch mit Xenon-Scheinwerfern oder auch, wenn gewünscht, mit Ledersitzen ausstatten. Mich stört bei Toyota einfach diese Arroganz, diese Kundenwünsche einfach nicht erfüllen zu WOLLEN. Nach dem Motto "Du kaufst, was Du von uns bekommst - mehr gibt es nicht" kann man sicherlich viele Kunden gewinnen, aber eben nicht alle. Wenn mir wie im Fall von emjay500 der hiesige Händler erzählt "zu was brauchen Sie elektrische Fensterheber hinten?", dann ist das fast schon eine Unverschämtheit. Warum muss ich mich als Kunde rechtfertigen, wenn ich für mein sauer verdientes Geld auch eine adäquate und berechtigte Gegenleistung verlange? Eine - in meinen Augen - an den Haaren herbeigezogene Begründung à la "ESP braucht ein Toyota nicht, denn das Fahrwerk ist ohnehin sicher genug" bringt doch niemanden weiter.

Nicht umsonst ist Toyota im Flotten- und Firmenwagengeschäft nicht gut aufgestellt, denn Vielfahrer haben bewusst höhere Ansprüche an Motorisierung/Getriebe/Ausstattung und deren Kombinierbarkeit, die Toyota meiner Meinung nach in der Vielzahl der Fälle spielerisch erfüllen könnte, aber einfach nicht erfüllen WILL.

Ich selbst will als Kunde ernstgenommen werden. Aber Toyota scheint auf die Interessen und Wünsche seiner Kunden oder zumindest Importeuere ohnehin keinen großen Wert zu legen, was mir der Marketer ebenfalls erneut bestätigt hat. Ich habe im März letzten Jahres einen sachlichen Brief an Toyota Deutschland geschrieben, in dem ich nachgefragt habe, warum ich bei meinem damaligen Corolla Verso bestimmte Ausstattungen, die bei der Konkurrenz gegen Mehrpreis ab Werk bestellt werden können, nicht erhalte. Im September kam dann ein kurzer Serienbrief, der mich aufgrund der hohen Arbeitslast noch um etwas Geduld bittet. Bis heute habe ich keine Antwort von Toyota Deutschland erhalten.

Gruß
Verso

@verso05:

Ich gehe jetzt direkt auf deine Aussagen ein. Es ist richtig das es diverse Features in Toyota-Produkten nicht oder nur in bestimmten Ausstattungskombinationen gibt. Das stört micht auch. Ein Beispiel: Mein alter Yaris hatte ein konventionelles Automatikgetriebe. Dieses hat sehr gut geschaltet und auch über 100.000km keinen Ärger gemacht. Im aktuellen Yaris gibt es nur dieses Ruckel-MM-T-Getriebe, welches sehr zu wünschen übrig lässt. Auch die fehlenden hinteren FH stoßen bei mir auf Unverständnis, wenngleich es mich nicht so stört.

Ich habe den Yaris trotzdem gekauft weil:

- mich die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Verschleißteile bei meinem Yaris I sehr überzeugt hat und ich mit meinen vorherigen Autos ständig Probleme hatte

- die Sicherheit aktiv/passiv (Knieairbags, Crashtestergebnis usw.) in der kleinen Klasse einzigartig ist

- das Van-artige Raumgefühl mich schon beim Vorgänger begeistert hat

- die Innenraumvariabilität Maßstäbe setzt

- der Yaris der einzige Kleinwagen mit Diesel und Automatik (auch wenn es das blöde MM-T ist) am Markt ist

- mir das Design ausgesprochen gut gefällt.

Sicher hätte ich auch gerne Xenon-Licht und elektrische Fensterheber hinten. Trotzdem bietet der Yaris für mich den besten Kompromiss aus meinen Wünschen und Vorstellungen in dieser Klasse. Und seine Qualitäten hat er in zahlreichen Vergleichstest, wie bereits von mir erwähnt, unter Beweis gestellt.

Oder umgekehrt: Ich bin nicht bereit für ein paar Features die bei Toyota nicht erhältlich sind auf ein Auto umzusteigen was mir entweder nicht gefällt oder in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit nicht meine Wünsche erfüllt.
Lieber verso05, auch wenn du natürlich bei der Riege der Toyota-Fans immer schön den Finger in die Wunde legst, hast du natürlich recht. Deine Kritik ist völlig berechtigt. Ich bin deshalb nicht darauf eingegangen weil es dem nichts hinzuzufügen gibt. Dennoch: Bei einem Lexus Is weiss ich:
- Der Innenraum ist zu klein
- Der Kofferraum sowieso
- Das Fahrwerk ist zu hart
- Den Diesel gibt es nicht mit Automatik.

Trotzdem finde ich den IS so hammergeil, dass ich darüber hinwegsehen würde. Also, jedem das seine und nichts für ungut.

Friedliche Grüße

Christian

Zitat:

Original geschrieben von Yarissol


Bei einem Lexus Is weiss ich:
- Der Innenraum ist zu klein
- Der Kofferraum sowieso
- Das Fahrwerk ist zu hart
- Den Diesel gibt es nicht mit Automatik.

Trotzdem finde ich den IS so hammergeil, dass ich darüber hinwegsehen würde. Also, jedem das seine und nichts für ungut.

Hallo,

...und genau so stellt man sich sein Fahrzeug zusammen.
Ein Staubsaugervertretet weiss eben von vorne rein, dass er sein Vorwerk da nicht rein bekommt, und kauft ihn nicht.

Mir dagegen würde ein noch kleinerer Kofferraum langen.
Geteilte Rücksitzbank? ....kostet bei der Konkurenz um die 300-400.- dafür kann ich mir mindestens 5 mal einen Leihwagen holen, und wenns sein muss gleich nen Transporter.

Leben und leben lassen.

Allen noch einen schönen Sonntag Abend.

Gruß, espe

Zitat:

Original geschrieben von Yarissol


Es lässt sich doch nicht wegdiskutieren, das das ESP dazu benutzt wurde das üble A-Klasse-Fahrwerk zu flicken. Dies jetzt zugunsten dt. Autos als Sicherheitsgewinn darzustellen ist doch lächerlich.

Lächerlich ist die Behauptung, dass ESP entwickelt wurde, um "gefährliche Fahrwerke" zu "flicken".

Es ist entwickelt worden, um dem Fahrer einen "Rettungsanker" in unvorhergesehenen Situationen zu verschaffen. Das können plötzlich notwendige Ausweichmanöver sein, das kann eine Kurve sein, in der die Fahrbahn plötzlich glatter als erwartet ist oder bei der man die mögliche Geschwindigkeit falsch eingeschätzt hat.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben dabei ergeben, dass ein modernes ESP System gerade bei sog. "Schleuderunfällen" eine erhebliche Reduzierung der Unfallzahlen bewirken kann und bereits bewirkt hat.

Ein Nebeneffekt eines solchen Systems ist wiederum, dass das Fahrzeug in fahrdynamisch kritischen Situationen nicht mehr beschleunigt bzw. abgebremst wird und so eine Kippneigung reduziert werden kann.

Das hinterher als Hauptmotivation darzustellen, verkehrt den eigentlichen Sinn solcher Systeme ins Gegenteil.

Wer mal in eine Situation geraten ist, in der ihm das ESP "helfend zur Seite stand", der wird es umso mehr zu schätzen wissen.

Die ständige Behauptung, ESP-Systeme seien nur "Marketingmasche" und "sowieso total überflüssig" halte ich dementsprechend für unqualifiziert und falsch.

Man erinnere sich ja auch mal an die Einführung der ABS-Systeme. Da wurde auch drüber geschimpft weil die viel zu scharf bremsen würden und somit Auffahrunfälle provozieren. Das war genauso so ein argumentativer Stuß ...

Gruß

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