Testphase in Niedersachsen "Tempo 30 auf Hauptstraßen"

siehe hier

Bin ja mal gespannt;
Da müsste ich mich ja sogar mit dem Fahrrad zügeln -.-
Ob das so viel bringt?
Was denkt ihr?

Beste Antwort im Thema

Es bedeutet für die Anwohner, dass der Verkehr im Mittel mit den sonst erlaubten 50 km/h statt sonst 80 km/h durchfährt. Da sich Verkehrslärm quadratisch mit der Geschwindigkeit verändert eine echte Entlastung. Blitzer-Opfer sind da nur kollaterale Schäden. Wer sich jetzt aufregt: An die eigene Nase fassen, voriges Fahrverhalten hat diese Initiativen erst möglich gemacht.

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Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 20. Jan. 2020 um 14:13:32 Uhr:


zügigem Vorankommen zu schaffen.

Zügiges Vorankommen sieht bei Tempo 30 in der nicht Hauptverkehrszeit, also eigentlich immer außer zwischen 7-9 Uhr und 14:30-17:30 Uhr, aber anders aus 😉

Zitat:

Von Stillstand spricht auch niemand, sondern von der Begrenzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf ein sinnvolles Maß um einen Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen der Anwohner, Fußgänger und Radfahrer nach Ruhe und Sicherheit sowie dem Interesse der motorisierten Verkehrsteilnehmer nach reibungslosem, möglichst zügigem Vorankommen zu schaffen.

Wohne auch Du mal direkt an einer Bahnstrecke, dann wirst Du vielleicht erkennen, wie ruhig, langsam und qausi immissionsfrei der Straßenverkehr ist.

Das sind Luxusprobleme.

Zitat:

@reox schrieb am 20. Januar 2020 um 14:15:40 Uhr:



Falls du Stau meinst, den gibt es überall unabhängig vom Limit.

Auch hier kann eine geringere zulässige Höchstgeschwindigkeit helfen: "Die Qualität des Verkehrsflusses kann indirekt durch geringere Höchstgeschwindigkeiten steigen, weil die geringere Spannweite der gefahrenen Geschwindigkeiten eine bessere Fahrzeugpulkbildung ermöglicht und damit die Nutzung von Grünen Wel-
len unterstützen kann." Zitat: LK Argus

Zitat:

Wo sorgt Tempo 30 für Stillstand?
Wahrscheinlich nirgendwo.

Natürlich nicht, weil es noch nicht eingeführt ist🙄

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In Messfahrten wurde nach Einführung von einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde ein homogenerer Verkehrsfluss ermittelt und die realen Fahrzeitverluste beliefen sich auf zwei Sekunden pro 100m tagsüber und null bis zwei Sekunden Nacht.(Quelle: Heinrichs, E.; Cancik, P.;Leben, J.; Hänisch, A.: UBA-Texte 33/205. Dessau-Roßlau, April 2015) Von Stillstand kann überhaupt keine Rede sein.

Zitat:

@FloX35 schrieb am 20. Januar 2020 um 14:16:49 Uhr:



Zügiges Vorankommen sieht bei Tempo 30 in der nicht Hauptverkehrszeit, also eigentlich immer außer zwischen 7-9 Uhr und 14:30-17:30 Uhr, aber anders aus 😉

Ich empfehle dir, die von mir genannten Studien zu lesen. Dort ist dies genauer aufgeschlüsselt und es zeigt sich kein relevanter Zeitverlust durch die Geschwindigkeitsbegrenzung, viel mehr sind Störfaktoren wie abbiegende Fahrzeuge, parken in zweiter Reihe und Andere viel entscheidender für das zügige Vorankommen.

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 20. Januar 2020 um 14:19:26 Uhr:



Zitat:

Wo sorgt Tempo 30 für Stillstand?
Wahrscheinlich nirgendwo.

Natürlich nicht, weil es noch nicht eingeführt ist🙄

Bist du schon mal in eine Tempo 30 Zone eingefahren?

Was ist passiert?

Hast du fest gesteckt? Stillstand?

Bist du umgekehrt und aussen rum gefahren?

Falls nicht, stell dir diese Zone einfach größer vor.
Man fährt einfach durch.

Gelöscht.

Zitat:

Bist du schon mal in eine Tempo 30 Zone eingefahren?
Was ist passiert?
Hast du fest gesteckt? Stillstand?
Bist du umgekehrt und aussen rum gefahren?

Falls nicht, stell dir diese Zone einfach größer vor.
Man fährt einfach durch.

Was spricht gegen 20 km/h?

Zitat:

In Messfahrten wurde nach Einführung von einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde ein homogenerer Verkehrsfluss ermittelt und die realen Fahrzeitverluste beliefen sich auf zwei Sekunden pro 100m tagsüber und null bis zwei Sekunden Nacht.(Quelle: Heinrichs, E.; Cancik, P.;Leben, J.; Hänisch, A.: UBA-Texte 33/205. Dessau-Roßlau, April 2015) Von Stillstand kann überhaupt keine Rede sein.

Gibt bei uns kaum Stauungen in der Stadt. Der Verkehrsfluss kann durch Tempolimit nicht verbessert werden. Wir sind wohl nicht große genug.

Warum flächendeckend, statt örtlich nach den Gegebenheiten zu entscheiden?

@Emsland666 hör doch mal auf das thema immer in andere richtungen zu lenken. es geht um tempo 30 auf hauptstraßen in ortschaften. es geht nicht um häuser an bahnstrecken, tempo 10 oder tempo 20 und auch nicht um flächendeckendes tempo 30 oder gar stillstand. deine bemühungen verdeutlichen es einfach nur. es gibt keine sachlichen argumente dagegen.

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 20. Januar 2020 um 14:36:29 Uhr:



Was spricht gegen 20 km/h?

Auch das wurde in den Studien dargelegt, dass ab einer Grenzgeschwindigkeit von ungefähr 25 Kilometer pro Stunde die Kapazität der Straße abnimmt, da die Sicherheitsabstände nicht mehr verringert werden. Gleichzeitig steigt die Sicherheit nicht weiter an, das relative Risiko bei einem Unfall getötet zu werden sinkt nur noch um 0,3-2% je nach Altersgruppe, wenn man 20 Kilometer pro Stunde gegen 30 Kilometer pro Stunde vergleicht.

Zitat:

@benz-tastic83 schrieb am 20. Januar 2020 um 14:41:42 Uhr:


@Emsland666 hör doch mal auf das thema immer in andere richtungen zu lenken. es geht um tempo 30 auf hauptstraßen in ortschaften. es geht nicht um häuser an bahnstrecken, tempo 10 oder tempo 20 und auch nicht um flächendeckendes tempo 30 oder gar stillstand. deine bemühungen verdeutlichen es einfach nur. es gibt keine sachlichen argumente dagegen.

Nein, die Befürworter wären bei Änderungen in der Darlegungspflicht, warum nun gerade Tempo 30 - und das flächendeckend per Gesetz die Lösung ist. Ich habe dargelegt, daß wir bei dem Verkehrsfluss kein Problem haben. Mithin sind andere Disktutanten in der Erklärungspflicht, warum sie etwas flächendeckend einführen wollen, wo keine Not ist.

Das Argument mit den Emissionen stammt von der Befürworterseite und bedurfte einer Klarstellung.

Es wäre dazu auch schön, wenn die Argumente der Gegenseite gelesen werden und nicht einfach ignoriert werden. Das es kein Problem mit dem Verkehrsfluss gibt wirst du im Gegenzug sicher auch mit wissenschaftlichen Studien belegen könne, oder?

Zitat:

, da die Sicherheitsabstände nicht mehr verringert werden.

Also führte bei Tempo 50 Fehlverhalten der Autofahrer zu den Unfällen und nicht das Tempo?

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 20. Januar 2020 um 14:47:34 Uhr:


Es wäre dazu auch schön, wenn die Argumente der Gegenseite gelesen werden und nicht einfach ignoriert werden. Das es kein Problem mit dem Verkehrsfluss gibt wirst du im Gegenzug sicher auch mit wissenschaftlichen Studien belegen könne, oder?

Warum sollte man, wenn in einer Diskussion vorgebracht wird, es gebe keine Gegenargumente?😉

Zugegeben, nicht von Dir😉

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