Tempo 100 für LKW´s? Warum nicht?

Ich habe mich schon des öfteren gefragt, welche SACHLICHEN Gründe eigentlich dagegensprechen, das Tempolimit für LKW´s - bei entsprechender Technischer Ausstattung derselben - auf 100 km/h wie bei Reisebussen hochzusetzen.

Rein vom Verkehrsfluss auf Autobahnen wäre das doch besonders auf den zweispurigen Strecken wesentlich besser. Die PKW´s hängen dann nicht so sehr hinter Bussen und Anhängergespannen fest, die die LKW´s mit 100km/h überholen.

Für die LKW´s selbst hätte die Regelung auf jeden Fall den Vorteil, mehr Streckenleistung zu schaffen.

Auch wäre die Differenzgeschwindigkeit LKW/PKW-Verkehr nicht mehr so groß -> der Autofahrer muss nicht mehr so sehr in die Eisen, wenn mal ein "Dicker" zum Überholen rauskommt.

In den USA funktioniert das mit den gleichen Geschwindigkeiten für PKW/LKW doch auch ganz gut -> besserer Verkehrsfluss.

Welche Meinung habt ihr zu dem Thema?

MFG Sven

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von ScaniaChris


Kann mir gut vorstellen, welchen Wert die nachher haben sollen. 😉

Technisch sind die LKW's schon seit langem für Geschwindigkeiten von mind. 105 km/h konstruiert und gebaut. Aber politisch gesehen, gibt es immer Gründe ... wenn sie auch sachlich nicht haltbar sind.

genau, und das nennt man LOBBY. wir haben sie leider nicht.

ich persönlich halte die geltenden regeln mit 80 km/h plus toleranz für ausreichend. denn der regelfall ist doch, daß die lkw`heutzutage mit 85-90 km/h unterwegs sind. und wer bei diesem tempo schon `mal einen reifenplatzer hatte (vor allem auf der vorderachse) der weiß wo die grenzen der fahrphysik sind. auch wer schon `mal wegen irgendeinem deppen schnell ausweichen mußte weiß wie sich dann sein TRUCK verhält. und jetz stelölt euch `mal vor, ihr wärt mit 100 km/h unterwegs gewesen. ihr hättet eueren lkw nie und nimmer auf der straße halten können.

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Zitat:

Original geschrieben von Rudiger


Fahrer Trainer,
Der Matze "treibt" sich uberwiegend in dem Bergischen Teilen Deutschland herum. weniger in dem Norddeutschen Flachen Teil. Daher seit Ihr beide richtig.

Hier sieht man doch das der Mercedes LKW furs Bergige zu lang ubersetzt ist.
80 kmh wurden ~950rpm entsprechen.
85 km/h wurden ~1000rpm entsprechen
tacho 90km/h (mit gps 91) bin ich bei 1150 umdrehungen (beim actros)
Matze hat keine keine Zugkraft bei 80 / 85 km/h im grossen Gang.

Jede Kraft unterbrechung kostet Diesel

Rudiger

Zitat:

Original geschrieben von Rudiger



Zitat:

Original geschrieben von Fahrer-Trainer


100 km/h Landstrasse??????????du fährst überwiegend Landstrasse?????? warum bist du hier??????????

ist ja auch richtig lies bitte meinen letzten beitrag.

(mercedes bietet eine geschwindigkeitsbegrenzung für lkw auf 130 an)

wo habe ich geschrieben das ich 100 fahre?? außer manchmal bergrunter wenns mich überkommt ....

Zitat:

Original geschrieben von Matze1390


(mercedes bietet eine geschwindigkeitsbegrenzung für lkw auf 130 an)

wo habe ich geschrieben das ich 100 fahre?? außer manchmal bergrunter wenns mich überkommt ....

das ist hier das thema!!!Pro/Contra

Zitat:

wo habe ich geschrieben das ich 100 fahre??

wo habe ich das bitte geschrieben das ich dauernd 100 fahre????? wo bitte????

ich befürworte auch die hunderter grenze

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Zitat:

Original geschrieben von ongelbaegger


@Alpenfreund,

Du bist aber auch der Meinung, daß mittel- und langfristig etwas passieren muss, um den Güterverkehr, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr werden wird, weiter zu bewältigen. So lese ich Deine Beiträge jedenfalls.

Der Transport zur Schiene ist grundsätzlich interessant. Nur bemängeln nicht Wenige Unzuverlässigkeit. Welche Gründe dafür zunennen sind, wäre ein unfangreiches Thema. Ich maße mir nicht an, darüber genau informiert zu sein.

Die Frage, die ich mir dabei immer stelle, ist: Warum sperren sich viele gegen die Überlegungen, die ein flexibeleres Zusammenspiel der Transportkonzepte zum Ziel haben? Häufig bekommt man den Eindruck es gibt für einzelne nur Bahn oder Strasse. Was macht die Schifffahrt? Fahren die nur aus Tradition herrum? Ich denke mal der eine kann ohne den anderen nicht.

Dann passt ja auch das Engagement der Bahn im Strassenverkehr ins Bild (siehe Schenker). Die wären mit die ersten, die solche EuroCombi o.ä. im Betrieb hätten.
Die hätten sie bestimmt nicht, weil es auf der Strasse besser funktioniert, sondern weil bei dem Thema der Flexiblere in Zukunft den Stich machen wird.

Hallo ongelbaegger,

ja ich bin absolut der Meinung das in dieser Richtung etwas passieren muß. Nur halte ich eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit für LKW für falsch. Das würde eher neue Probleme schaffen. Aber das schieb ich ja schon.

Unerklärlich ist für mich auch die Haltung der Bahn. Teuer und , wie Du sagtest, unzuverlässig. Eine Bahnverladung für LKW die von Nord nach Südeuropa fahren, quer durch die EU würde sich doch anbieten. Seltsam das man das nicht hinbekommt, oder hinbekommen will.

Jedenfalls ist der steigende bedarf an Gütertransportvolumen eine Herausvorderung an die Logistik, bzw auch an die Politik. Dieses verstärkte Aufkommen jetzt mit einer Anhebung der Höchstgeschwindigkeit, oder gar mit übergroßen LKW auffangen zu wollen ist wohl sehr kurzfristig geplant und nicht gerade zukunftsorientiert.

Man beachte nur die Entwicklung der Energiekosten ( Rohölpreise). Irgendwann wird das ganze durch immer mehr steigende Spritpreise , dagegen aber immer billiger werdende Waren ( Geiz ist Geil 🙄 ) ad absurdum geführt. Der Leittragende ist dann der Fahrer. Höherer Termindruck, bzw sinkende Einkommen.

Gruß
Alpenfreund

Zitat:

Original geschrieben von Alpenfreund



Zitat:

Original geschrieben von ongelbaegger


@Alpenfreund,

Du bist aber auch der Meinung, daß mittel- und langfristig etwas passieren muss, um den Güterverkehr, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr werden wird, weiter zu bewältigen. So lese ich Deine Beiträge jedenfalls.

Der Transport zur Schiene ist grundsätzlich interessant. Nur bemängeln nicht Wenige Unzuverlässigkeit. Welche Gründe dafür zunennen sind, wäre ein unfangreiches Thema. Ich maße mir nicht an, darüber genau informiert zu sein.

Die Frage, die ich mir dabei immer stelle, ist: Warum sperren sich viele gegen die Überlegungen, die ein flexibeleres Zusammenspiel der Transportkonzepte zum Ziel haben? Häufig bekommt man den Eindruck es gibt für einzelne nur Bahn oder Strasse. Was macht die Schifffahrt? Fahren die nur aus Tradition herrum? Ich denke mal der eine kann ohne den anderen nicht.

Dann passt ja auch das Engagement der Bahn im Strassenverkehr ins Bild (siehe Schenker). Die wären mit die ersten, die solche EuroCombi o.ä. im Betrieb hätten.
Die hätten sie bestimmt nicht, weil es auf der Strasse besser funktioniert, sondern weil bei dem Thema der Flexiblere in Zukunft den Stich machen wird.

Hallo ongelbaegger,
ja ich bin absolut der Meinung das in dieser Richtung etwas passieren muß. Nur halte ich eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit für LKW für falsch. Das würde eher neue Probleme schaffen. Aber das schieb ich ja schon.
Unerklärlich ist für mich auch die Haltung der Bahn. Teuer und , wie Du sagtest, unzuverlässig. Eine Bahnverladung für LKW die von Nord nach Südeuropa fahren, quer durch die EU würde sich doch anbieten. Seltsam das man das nicht hinbekommt, oder hinbekommen will.
Jedenfalls ist der steigende bedarf an Gütertransportvolumen eine Herausvorderung an die Logistik, bzw auch an die Politik. Dieses verstärkte Aufkommen jetzt mit einer Anhebung der Höchstgeschwindigkeit, oder gar mit übergroßen LKW auffangen zu wollen ist wohl sehr kurzfristig geplant und nicht gerade zukunftsorientiert.
Man beachte nur die Entwicklung der Energiekosten ( Rohölpreise). Irgendwann wird das ganze durch immer mehr steigende Spritpreise , dagegen aber immer billiger werdende Waren ( Geiz ist Geil 🙄 ) ad absurdum geführt. Der Leittragende ist dann der Fahrer. Höherer Termindruck, bzw sinkende Einkommen.

Gruß
Alpenfreund

der Kunde ist Schuld bzw. das Angebot! wieso kann es möglich sein einen Kühlschrank am Abend zu bestellen und nächsten morgen (gegen einen kleinen Geldbetrag) angeliefert zu bekommen!!??

Oder die Lagerung von Teilen auf Die BAB zu verlagern.....usw.

Es muß ein umdenken passieren um Kosten zu optiomieren. mfg.

Hi Alpenfreund,

die, von Dir genannten Probleme, können natürlich entstehen, wenn man auf nur ein Pferd setzt. Von schnelleren LKW bin ich persönlich nicht überzeugt. Auch nur auf grössere Lastzüge zusetzen halte ich für nicht unbedingt sinnvoll. Aber in ein Gesamtkonzept können diese passen. (Gerade, weil Du die Entwicklungen am Brennstoffmarkt ansprichst.) Genau so, wie der Transport zur Schiene dort hinein passt.

Was am Ende zum Zusammenbruch führen könnte, ist (das befürchte ich zumindest) dieses eingleisige Denken. Was da auf uns zukommt, das reisst kein, ich nenne es mal Transportsystem, allein.

Zitat:

Original geschrieben von Fahrer-Trainer



der Kunde ist Schuld bzw. das Angebot! wieso kann es möglich sein einen Kühlschrank am Abend zu bestellen und nächsten morgen (gegen einen kleinen Geldbetrag) angeliefert zu bekommen!!??
Oder die Lagerung von Teilen auf Die BAB zu verlagern.....usw.
Es muß ein umdenken passieren um Kosten zu optiomieren. mfg.

Der Kunde hat Mitschuld. Das ist ganz klar. Nur macht Dieser es nicht absichtlich. Der Normalverbraucher kann die Zusammenhänge doch garnicht sehen. Selbst wenn er das wollte, wäre richtiges Nachdenken erforderlich. Wenn jemand etwas angeboten bekommt, zu einem Preis, den er bereit ist zubezahlen. Dann kauft er es - und läßt es anliefern (er bekommt es ja angeboten). In meinen PKW bekomme ich einen Kühlschrank gerade rein. Doch das passt nicht bei jedem Auto.

Aber ich muss Dir recht geben, der Transport zur Strasse ist einfach zu günstig. Das hatte ich aber vorher schon mal geäussert.

Zitat:

Original geschrieben von ongelbaegger



Zitat:

Original geschrieben von Fahrer-Trainer



der Kunde ist Schuld bzw. das Angebot! wieso kann es möglich sein einen Kühlschrank am Abend zu bestellen und nächsten morgen (gegen einen kleinen Geldbetrag) angeliefert zu bekommen!!??
Oder die Lagerung von Teilen auf Die BAB zu verlagern.....usw.
Es muß ein umdenken passieren um Kosten zu optiomieren. mfg.
Der Kunde hat Mitschuld. Das ist ganz klar. Nur macht Dieser es nicht absichtlich. Der Normalverbraucher kann die Zusammenhänge doch garnicht sehen. Selbst wenn er das wollte, wäre richtiges Nachdenken erforderlich. Wenn jemand etwas angeboten bekommt, zu einem Preis, den er bereit ist zubezahlen. Dann kauft er es - und läßt es anliefern (er bekommt es ja angeboten). In meinen PKW bekomme ich einen Kühlschrank gerade rein. Doch das passt nicht bei jedem Auto.

Aber ich muss Dir recht geben, der Transport zur Strasse ist einfach zu günstig. Das hatte ich aber vorher schon mal geäussert.

Ich bin Fahrer-Tainer in einer großen Sped. und muß immer wieder feststellen, wie sehr sich auch Fahrer von diesen Teufelskreis anstecken lassen.

es wird nicht mehr defensiv gefahren sondern immer mehr drauf gehalten.

Schade ist, das immer mehr Fahrer sich kaputt fahren..............Sekundenschlaf/Stauende usw.

Zitat:

Original geschrieben von Fahrer-Trainer

Ich bin Fahrer-Tainer in einer großen Sped. und muß immer wieder feststellen, wie sehr sich auch Fahrer von diesen Teufelskreis anstecken lassen.

es wird nicht mehr defensiv gefahren sondern immer mehr drauf gehalten.

Schade ist, das immer mehr Fahrer sich kaputt fahren..............Sekundenschlaf/Stauende usw.Auch richtig, da ist jeder einzelne gefordert. (Fahrer, Disponent, Chef)

Was hat das aber mit der Verlagerung der Lager auf die Strasse zu tun?

Oder bekomme ich gerade wieder was nicht mit?

Wir brauchen letzendlich beides, 100 Km/h für Fahrzeuge zwischen 7,5 Tonnen bis 40/44 Tonnen und Eurocombis mit
60 Tonnen und 25,25 Meter Zuglänge die mit 85 rum fahren.
Die 60 Km/h auf der Landstrasse sollte man auch auf 70 - 80 anheben das würde gefährliche Überhollmanöver veringern da dann die Geschwindigkeit den meisten hinten langt und Sie nicht zum überhollen nötigt.
Natürlich nur für Technisch ausgereifte Fahrzeuge und nicht für den alten Beton LKW.

Nur mal nebenbei, auch wenns nicht direkt hier ein passt:

Ich habe mal vor bestimmt schon 10 Jahren in irgend einer LKW Zeitschrift einen Bericht über einen Fernfahrer gesehen, der durfte mit seinem LKW, war glaube ich ein Scania Hauber, 120 Km/H fahren. Hatte auch hinten ein 120 Schild dran. Ich weiß jetzt aber nicht mehr warum, wieso und weshalb er das durfte oder was er für Ladung gefahren hat. Er meinte auch nur, das ihn die anderen Fahrer alle beneiden. Aber vor 10-15 Jahren konnte man wenn man wollte , mit einfachen Mitteln, die Begrenzer ausschalten.

Zitat:

Original geschrieben von Autark


Wir brauchen letzendlich beides, 100 Km/h für Fahrzeuge zwischen 7,5 Tonnen bis 40/44 Tonnen und Eurocombis mit
60 Tonnen und 25,25 Meter Zuglänge die mit 85 rum fahren.
Die 60 Km/h auf der Landstrasse sollte man auch auf 70 - 80 anheben das würde gefährliche Überhollmanöver veringern da dann die Geschwindigkeit den meisten hinten langt und Sie nicht zum überhollen nötigt.

Das widerspricht sich.

Was wenn auf ner 2 Spurigen BAB 40 Tonner mit 100km/h
an Eurocombis mit 80, 85 km/h vorbei wollen?

Keine gefährlichen Überholmanöver und keine
Autofahrer die dann den überholenden LKW
Fahrer noch mehr verfluchen wie sie es eh schon tun???

mfG Patrick

AMD
ZF hat einige Zuge gehabt die mit 100km/h viel im Ulmer raum unterwegs waren. ~30 Jahre her.

Rudiger

Zitat:

Original geschrieben von AMD


Nur mal nebenbei, auch wenns nicht direkt hier ein passt:

Ich habe mal vor bestimmt schon 10 Jahren in irgend einer LKW Zeitschrift einen Bericht über einen Fernfahrer gesehen, der durfte mit seinem LKW, war glaube ich ein Scania Hauber, 120 Km/H fahren. Hatte auch hinten ein 120 Schild dran. Ich weiß jetzt aber nicht mehr warum, wieso und weshalb er das durfte oder was er für Ladung gefahren hat. Er meinte auch nur, das ihn die anderen Fahrer alle beneiden. Aber vor 10-15 Jahren konnte man wenn man wollte , mit einfachen Mitteln, die Begrenzer ausschalten.

mit meim sk damals bin ich auch 120 gefahren ....
der hatte den begrenzer drin zum abschalten ...

jihhaaa da war ich der king zwischen köln und nürnberg 😁😁😁
weil wenn du die berge mit 120 anfährst musste blos nen halben gang schalten 😁

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