Teil & Autonomes Autofahren eine Bedrohung der allgemeinen Verkehrssicherheit
Ich mache mir Gedanken und Zukunftssorgen um z.T. selbstfahrende Autos, die sich als verkehrsgefährdend betrachten lassen.
Ich fand u.a. einen bezeichnenden Satz von Manuel Perez Prada: „ Wer Menschen immer mehr Aufgaben beim Fahren abnimmt, der schwächt diese Schwachstelle noch mehr, denn die Aufmerksamkeit sinkt gegen Null (sein Hinweis: "Idiotensicherheit schafft Idioten"😉.
Ferner in dem Artikel über die neuste S-Kl.-Daimler „sich selbst durch den Verkehr zu lenken“ werfen sich mir Fragen auf.
Ist "Teilautonomes Fahren", vorerst die Hände bereits für kurze Zeit vom Lenkrad nehmen zu können, überhaupt legal ?
Wird also ohne Zulassung „illegalerweise“ nicht bereits erstmalig eine Technik bereitgestellt (glaube, TESLA bietet dieses als update gegen Aufpreis auch bereits an), die nicht auch verhängnisvolle Folgen für beteiligte Verkehrsteilnehmer haben kann ?
Das Daimler-Fahrzeug soll bei „Unklarheiten“ bereits eine "Notbremsung" selbstätig vornehmen, sofern der Fahrzeug-Lenker die Hände bei Warnsignalen nicht zurück ans Lenkrad führt. Verwirrend jedoch wird davon gesprochen, dass das Auto lediglich Sekunden ohne Lenkradberührung fahren würde und andererseits soll der Fahrer emails schreiben können, die sicherlich nicht sekundenschnell gemacht sein können.
Also, wenn im fließenden Verkehr ein PKW ( S-Kl. Daimler, TESLA) aus unersichtlichem Grund bremst, dann halte ich das für die kurz nachfolgenden PKW`S für unakzeptabel. Denn, wenn jemand während des Schreibens von Briefen den Verkehrsablauf gar nicht verfolgt hat, dann wird er beim Erscheinen eines Auto-Warnsignals den Verkehrsumstand binnen Millisekunden auch nicht mehr erfassen können, um „in der Verantwortung“ zu reagieren.
Ich behaupte, dass es illegal ist, wenn Fahrzeughersteller ohne gesetzliche Erlaubnis derart Technik anbieten (derzeit noch gegen Aufpreis), um ihre Käufer an diese Technik heranzuführen, die direkten Einfluß auf Lenkung und Bremsen nehmen kann und diese Fahrzeugführer jedoch für alles vollverantwortlich sein sollen. Das ist eine Verführung und Käufer werden den Herstellern bei Problemen/Unfällen wohl kaum in den Rücken fallen, wie sie es bei Navi-Benutzung und verbotenem Telefonieren während der Fahrt ja auch nicht tun.
Ich fand im Netz auch schon einen Artikel von Lennart S. Lutz über gravierende Rechtsprobleme fremdgesteuerten (auch teilautonomen) Fahrens.
Als gelegentlicher Mitleser schreibe ich im Forum hier heute diesen Beitrag würde gerne mal wissen, ob ihr meine Bedenken gegen derart technische Fahreingriffe teilen könnt.
PS
Weitergeführt könnte die Diskussion auch zu vollautonomen Fahren führen, jedoch halte ich derart computergesteuertes Autofahren für zu komplex, als dass eine Maschine mit Nullen und Einsen rechnend insbesondere in Städten "unauffällig" Auto fahren könnte.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@inzukunft schrieb am 9. September 2015 um 09:48:58 Uhr:
Ich mache mir Gedanken und Zukunftssorgen um z.T. selbstfahrende Autos, die sich als verkehrsgefährdend betrachten lassen.
Ich mache mir mehr Gedanken um Autofahrer, die wesentlich verkehrsgefährdender unterwegs sind als ein selbstfahrendes Auto das je können wird.
6678 Antworten
Zitat:
@Tomcat1985 schrieb am 21. September 2016 um 23:01:59 Uhr:
Und das wird einfach gemacht ohne zu fragen, ob der Kunde das überhaupt will.
Natürlich wirst Du gefragt ob Du so etwas willst. Am Ende bist Du doch derjenige, der die Unterschrift unter den Kaufvertrag setzt. Wenn Du das nicht willst, dann unterschreibe nicht. Fertig.
Zitat:
@MikeyAA schrieb am 22. September 2016 um 00:29:09 Uhr:
Zitat:
@trixi1262 schrieb am 22. September 2016 um 00:00:56 Uhr:
Die öffentliche Hand ist Pleite und du willst derart teure Technik verkaufen ?
In welchen Jahrzehnt,wenn ich fragen darf ?
Das wird kontinuierlich in sanften Schritten gehen,ohne Frage, oder wollen die oberen 10000 die Kosten übernehmen ?Wieso wollen, das ist schon. Zumindest wenn BMW draufsteht. Die öffentliche Hand gibt Daten und bekommt Daten, das ist alles. Das System betreibt bisher BMW. Mehrere Saniauto und Feuerwehr Umrüster haben sich schon drangehängt, und BMW ist interessiert, daß die quasi umsonst an Bord sind. Polizei hat BMW sowieso einen hohen Marktanteil. Firmenflotten auch. Nur Taxis wäre eher die Domäne eines Mitbewerbers aus Stuttgart. Aber soweit ich weiß wird die Datenbank von BMW zu Here in Berlin übertragen und dann von BMW, Mercedes und Audi gemeinsam benutzt.
Und funktioniert beängtigend gut, auf dem Navi steht z.B. +14 Min RTTI, und dann komme ich auch wirklich 12-15 Minuten später an. Zumindest wenn ich da relativ zeitnah bin. Weil in die Glaskugel schauen und da wissen, was in 3 Stunden ist, kann kein System. Aber z.B. im Berufsverkehr sehr gut. Er berücksichtigt ja auch die aktuelle Verkehrslage in der Streckenberechnung, und es kommt alles viel schneller als die halbstündige Aktualisierung von TMC.
Das scheint aber von Bundesland, zu Bundesland unterschiedlich zu sein, denn weder in Berlin, noch in Brandenburg hat die Polizei eine besonders hohe Zahl von Einsatzfahrzeugen aus dem Hause BMW !
Das die Technik in großen Schritten voran schreitet, lässt sich nicht bestreiten, aber will das auch Jeder, wie in deinem Bsp. Datenübermittlung des Fahrzeuges an X,Y, oder Z ?
Die Sammelwut div. Institutionen in Sachen Vorratsdatenspeicherung hat aus meiner Sicht Dimensionen angenommen,welche nicht mehr als NORMAL betrachtet werden können.
Der Mensch sorgt schon selbstständig genug dafür, ob mit Bonikarten,Kartenzahlung als solches, die immer stärker werdende Präsenz des Bargeldlosen Zahlungsverkehrs, Facebooke, uvm.
Auch wenn ich schon geschrieben habe, das ich nichts zu verbergen habe, aber auf dem Klo will ich noch Allein sitzen !😉
Wer diesen ganzen Kram benötigt,Bitte, wer gewillt ist div. Helfer als I-Pünktchen für sein Auto zu bezahlen, ebenfalls sehr gern, aber der Trend der Automobilbranche geht leider in dieser Hinsicht so weit, das genügend Murks in Serie teuer bezahlt werden muss, obwohl es mit Sicherheit auch VT gibt,welche dies nie gebrauchen/nutzen werden !
Zitat:
@touranfaq schrieb am 22. September 2016 um 08:12:57 Uhr:
Zitat:
@Tomcat1985 schrieb am 21. September 2016 um 23:01:59 Uhr:
Und das wird einfach gemacht ohne zu fragen, ob der Kunde das überhaupt will.Natürlich wirst Du gefragt ob Du so etwas willst. Am Ende bist Du doch derjenige, der die Unterschrift unter den Kaufvertrag setzt. Wenn Du das nicht willst, dann unterschreibe nicht. Fertig.
Ich denke, er meint, das falls Jemandem ein Auto gefällt, div. Helferlein/Assistenzsysteme aber in der Serienausstattung verbaut sind, kann er das Fahrzeug leider nicht nehmen,weil eine kleinere Ausstattungsvariante, ohne X,Y, oder Z ist vom Hersteller nicht vorgesehen, also demnach auch nicht käuflich.
Will er also das Auto, muss er mindest die Serie nehmen !😉
Zitat:
@touranfaq schrieb am 22. September 2016 um 08:12:57 Uhr:
Zitat:
@Tomcat1985 schrieb am 21. September 2016 um 23:01:59 Uhr:
Und das wird einfach gemacht ohne zu fragen, ob der Kunde das überhaupt will.Natürlich wirst Du gefragt ob Du so etwas willst. Am Ende bist Du doch derjenige, der die Unterschrift unter den Kaufvertrag setzt. Wenn Du das nicht willst, dann unterschreibe nicht. Fertig.
Du kannst auch kaufen und mußt das nochmals unterschreiben.
Wenn du nicht willst, kannst du trotzdem nicht einwilligen, daß die SIM Karte aktiviert wird.
Du kannst nur nicht alles einzeln, ganz oder gar nicht.
Dann kannst du dein Fahrzeug auch nicht orten, im Falle eines Diebstahls nicht über GPS finden lassen, das Auto macht keinen automatischen Notruf, keine Motordaten werden an BMW gesendet, du gibst und bekommst keine RTTI Informationen, du kannst kein Online-Entertainment oder Internet machen (zumindest ohne Handy). Online oder offline ist halt die Entscheidung.
Ähnliche Themen
Zitat:
@trixi1262 schrieb am 22. September 2016 um 10:15:21 Uhr:
Das scheint aber von Bundesland, zu Bundesland unterschiedlich zu sein, denn weder in Berlin, noch in Brandenburg hat die Polizei eine besonders hohe Zahl von Einsatzfahrzeugen aus dem Hause BMW !
Das die Technik in großen Schritten voran schreitet, lässt sich nicht bestreiten, aber will das auch Jeder, wie in deinem Bsp. Datenübermittlung des Fahrzeuges an X,Y, oder Z ?...
Wer diesen ganzen Kram benötigt,Bitte, wer gewillt ist div. Helfer als I-Pünktchen für sein Auto zu bezahlen, ebenfalls sehr gern, aber der Trend der Automobilbranche geht leider in dieser Hinsicht so weit, das genügend Murks in Serie teuer bezahlt werden muss, obwohl es mit Sicherheit auch VT gibt,welche dies nie gebrauchen/nutzen werden !
Naja, darum haben BMW, Mercedes und Audi gemeinsam von Nokia Here in Berlin gekauft. Sowohl die Aktivitäten bei hochauflösenden 3D Karten wie die Datenbank mit den Verkehrsinformationen werden gebündelt. BMW hat bewiesen, das es geht, jetzt kommt die Kooperation der deutschen Hersteller.
Und welchen Murks meinst du? Ich hatte immer Neuwagen der Premiumklasse, und ich bin absolut zufrieden, wie in den letzten Jahren gearbeitet wird. Da hat sich in 5 Jahren jetzt soviel getan wie in den 20 Jahren zuvor, sowohl technisch wie auch mit hoher Zuverlässigkeit. Nur finde ich hat man dafür etwas bei den technisch nicht wichtigen Materialien wie dem Kunststoffen im Innenraum etwas gespart.
Der VW Abgasskandal ist aber ein anderes Thema. Aber ich finde da nicht mal im Ansatz etwas, was da ein System bei anderen erkennen läßt. Und die US Behörden haben da intensiv gegraben, schon allein wegen der Lobby (Google, Apple, Tesla...) dahinter.
Beispiel Pkw streckenweise (AB und ähnlich) komplett selbständig fahren könnend:
Einen Bedarf kann es hier im gehobenen Mitteldistanzbereich (50-300km) geben können, um sich während der Fahrt ohne Ablenkung (also keine plötzliche Rückgabe 10 Sek) anderem zuzuwenden. Auch nur diejenigen mit Geld, die etwas „sinnvolles“ anzufangen wüssten (anstelle selbst zu lenken), wären potentielle zahlungswillige Käufer derart verläßlicher Zusatzfunktionen. Aber eben nur, wenn Rückgaben für ganze Streckenabschnitte 100% ausgeschlossen wären.
Auf der totalen Kurzstrecke gäbe es den Bedarf sicherlich kaum und für längere Strecken wären Flugzeug/Bahn (300-1000+km) wieder attraktiver.
Zitat:
@inzukunft schrieb am 22. September 2016 um 14:38:28 Uhr:
Beispiel Pkw streckenweise (AB und ähnlich) komplett selbständig fahren könnend:Einen Bedarf kann es hier im gehobenen Mitteldistanzbereich (50-300km) geben können, um sich während der Fahrt ohne Ablenkung (also keine plötzliche Rückgabe 10 Sek) anderem zuzuwenden. Auch nur diejenigen mit Geld, die etwas „sinnvolles“ anzufangen wüssten (anstelle selbst zu lenken), wären potentielle zahlungswillige Käufer derart verläßlicher Zusatzfunktionen. Aber eben nur, wenn Rückgaben für ganze Streckenabschnitte 100% ausgeschlossen wären.
Auf der totalen Kurzstrecke gäbe es den Bedarf sicherlich kaum und für längere Strecken wären Flugzeug/Bahn (300-1000+km) wieder attraktiver.
Schön das zu mindest du verstehst,was ich eigentlich zum Ausdruck bringen möchte !😉
Ich staune, das MikayAA damit auch noch Auto-fahren kann, mit seinem Multi-Media-Center auf 4 Rädern,sprich ähnlich wie man heute des öfteren hört, ob man mit der neusten Generation der Handys überhaupt noch ein Telefonat führen kann ?😁
Und nein , ich bin nicht neidig, ich wäre wohl eher überfordert mit dem ganzen Drum und Dran.😰😉
Und dann evtl. noch 20000 Warntöne.
Nein, aber Jedem , das Seine !
Zitat:
@trixi1262 schrieb am 22. September 2016 um 14:50:33 Uhr:
Und nein , ich bin nicht neidig, ich wäre wohl eher überfordert mit dem ganzen Drum und Dran.😰😉
...dabei erreicht man mit den ganzen Assistenten das genaue Gegenteil, nämlich eine Entlastung des Fahrers.
Überleg doch mal, was moderne Autos schon heute alles alleine machen: Licht automatisch an/aus, automatisch abblenden, Spiegel automatisch abdunkeln, Scheibenwischer automatisch steuern, Klima automatisch regeln, Sitzpositionen merken, Reifendruck im Auge behalten... mit einem modernen Fahrzeug wirst Du nicht überfordert, im Gegenteil: Viele "lästige" Routinearbeiten werden Dir vom Fahrzeug abgenommen.
Von daher verstehe ich nicht, inwiefern das jemanden "überfordern" sollte, es ist eher das Gegenteil der Fall: Man hat beim Autofahren die Zeit, sich auf das wesentliche (nämlich das Fahren) zu konzentrieren.
Zitat:
@touranfaq schrieb am 22. September 2016 um 15:11:04 Uhr:
Zitat:
@trixi1262 schrieb am 22. September 2016 um 14:50:33 Uhr:
Und nein , ich bin nicht neidig, ich wäre wohl eher überfordert mit dem ganzen Drum und Dran.😰😉...dabei erreicht man mit den ganzen Assistenten das genaue Gegenteil, nämlich eine Entlastung des Fahrers.
Überleg doch mal, was moderne Autos schon heute alles alleine machen: Licht automatisch an/aus, automatisch abblenden, Spiegel automatisch abdunkeln, Scheibenwischer automatisch steuern, Klima automatisch regeln, Sitzpositionen merken, Reifendruck im Auge behalten... mit einem modernen Fahrzeug wirst Du nicht überfordert, im Gegenteil: Viele "lästige" Routinearbeiten werden Dir vom Fahrzeug abgenommen.
Von daher verstehe ich nicht, inwiefern das jemanden "überfordern" sollte, es ist eher das Gegenteil der Fall: Man hat beim Autofahren die Zeit, sich auf das wesentliche (nämlich das Fahren) zu konzentrieren.
Du bist seit deinem Wildunfall vorsichtiger geworden und vertraust nun lieber Beidem,Deinem Fahrstil und als Sicherheitsplus eben den vielen Assistenzsystemen.
Macht ja auch Sinn !
Ich bin es aber gewohnt ,eben ohne Assis mein Auto sicher von A nach B zu bringen und retour !
Ich hatte ebenfalls schon einen derben Knall,(Adlergestell wurde mir die Vorfahrt genommen) Polo Tatolschaden😠
Und ja,ich fahre laufend dienstlich diese hochmodernen Kisten, mit all dem drum und dran, das ist für mich einfach nichts.
Ich versteh dich schon,auch mit der Bequemlichkeit, wenn das Auto, Dies und Jenes von allein macht, ist ok, wer es haben will !
Ich mag es eher Nostalgisch und da wird sich nicht mehr viel ändern, glaube ich.
Und bei folgender Verkehrssituation hätte NIX davon geholfen !
Nachts, 80iger Baustelle, 2 Spuren, je Seite,Eine !
Links -mobile Betonleitplanken, rechts Leitplanken, Original
Vor mir alles Frei, hinter mir 2,3 Lkws, danach ?
Gegenspur mindestens 3 Lkws.
Ich sehe die Scheinwerfer von weiterer Entfernung des 1. Lkws, die dahinter auch, plötzlich sehe ich in 1. Reihe auf meiner Spur noch mal die Scheinwerfer, welche genau auf mich zu kamen, etwas versetzt zum 1. LKW !
Was machen ???
Die Lkws hinter mir hatten schon den Braten gerochen und gut nach hinten Abstand gehalten.
Ich hatte fast nichts mehr gehört, weil gleich mehrere Signalhörner von LKWs ertönten, somit ist der Kollege auf meiner Spur nur Bruchteile vor mir zurück auf seine Spur zog !
Ich nehme an,Sekundenschlaf ?
Der nächste Parkplatz war meiner und mindest 5 Zigaretten fehlten aus meiner Schachtel.
Als wir in Senftenberg ankamen, war meine Begleiterin immer noch ganz blass !
Ich glaube aber, das steht irgendwo schon alles in einem anderen Trööt !😉
Zitat:
@MikeyAA schrieb am 21. September 2016 um 23:35:26 Uhr:
Klar wird Vernetzung kommen, das war chon großes IAA Thema letztes Jahr. Weit vor autonomem Fahren. Quasi Schwarmintelligenz.RTTI bei BMW ist ja schon die existierende Vorstufe.
http://...onnecteddrive.bmwgroup.com/.../...Information-RTTI-1971.html
Benutze ich übrigens auch.
Gähn. Auch schon? Das nutze ich mit meinen TomTom-Navis schon seit fast 10 Jahren. Dass Ford so etwas nicht anbietet ist der Grund, warum ich auf die fest eingebaute Navi-Funktion verzichtet habe und weiterhin mein TomTom (mittlerweile des 4. mit Live-Traffic) nutze...
Zitat:
@trixi1262 schrieb am 22. September 2016 um 14:50:33 Uhr:
Schön das zu mindest du verstehst,was ich eigentlich zum Ausdruck bringen möchte !😉
Zum Ausdruck bringen wollte ich vielmehr, wo es realistischen Bedarf / Markt binnen Jahren geben kann.
So ein Premium-Kfz kostet dann inkl Automatik rd €10.000,- mehr als ohne solche Selbstfahrausstattung. Die ganzen Assistenzsysteme sind ohnehin dabei, weil Teile des Ganzen.
Also 10.000 auf 4 Jahre eigene Nutzung = rd. 200,-/Monat Mehrkosten. Wiederverkaufsmehrwert nehme ich einfach mal mit NULL an.
Ein super riesiger Markt (je Hersteller) wird das aber nicht sein, zumal lange nicht alle unterwegs was zu tun haben werden (arbeiten: lesen, schreiben), dort wo 100% zuverlässig erlaubt . Zum Spass kauft sich sowas eher keiner, sondern fährt dann ganz selbst.
Zitat:
@inzukunft schrieb am 22. September 2016 um 16:13:20 Uhr:
Zitat:
@trixi1262 schrieb am 22. September 2016 um 14:50:33 Uhr:
Schön das zu mindest du verstehst,was ich eigentlich zum Ausdruck bringen möchte !😉
Zum Ausdruck bringen wollte ich vielmehr, wo es realistischen Bedarf / Markt binnen Jahren geben kann.
So ein Premium-Kfz kostet dann inkl Automatik rd €10.000,- mehr als ohne solche Selbstfahrausstattung. Die ganzen Assistenzsysteme sind ohnehin dabei, weil Teile des Ganzen.
Also 10.000 auf 4 Jahre eigene Nutzung = rd. 200,-/Monat Mehrkosten. Wiederverkaufsmehrwert nehme ich einfach mal mit NULL an.
Ein super riesiger Markt (je Hersteller) wird das aber nicht sein, zumal lange nicht alle unterwegs was zu tun haben werden (arbeiten: lesen, schreiben), dort wo 100% zuverlässig erlaubt . Zum Spass kauft sich sowas eher keiner, sondern fährt dann ganz selbst.
So viel anders ist auch net.😉
Gehen wir mal von All inklusiv von ca. 55-60.000€ aus, nach oben ist keine Grenze gesetzt, dann dürfte sich die Käuferschicht,gegenüber anderen Fahrzeugen vermutlich eher in Grenzen halten.
Aber wie schon mehrfach erwähnt, die Zukunft wird uns zeigen, wie es Schlussendlich von der Käuferschicht angenommen wird !
Ich für meine Person werde auch künftig versuchen, die "extrem" mit Technik vollgestopften Fahrzeuge zu meiden, weil Bsp.w in 10 Jahren die Fahrzeuge aus 2016 in der Elektronik / Sensorik mit div. Komplikationen / Defekten aufwarten werden, welche dann in der Reparatur recht kostspielig sein dürfte !
Gebraucht dann in der Anschaffung eher kostengünstig, aber der Rest 😰😰😰😠
PS:
Ich benötige auch nur ganze 4 Funktionen beim Handy
Telefon,SMS,MMS und Camera, der Rest kann mir gestohlen bleiben !
Nenn mich Altmodisch, damit kann ich gut leben😁😉
Zitat:
@touranfaq schrieb am 22. September 2016 um 08:12:57 Uhr:
Zitat:
@Tomcat1985 schrieb am 21. September 2016 um 23:01:59 Uhr:
Und das wird einfach gemacht ohne zu fragen, ob der Kunde das überhaupt will.Natürlich wirst Du gefragt ob Du so etwas willst. Am Ende bist Du doch derjenige, der die Unterschrift unter den Kaufvertrag setzt. Wenn Du das nicht willst, dann unterschreibe nicht. Fertig.
Vielleicht mal am Anfang, aber nicht lange. Früher oder später werden solche Dinge, wie der verlinkte Artikel von Heise auch bestätigt, Pflicht sein. Pflicht bedeutet Zwang. Du musst, ob du willst, oder nicht. Um sicher zu gehen, dass selbstfahrende Menschen, die das gerne auch bleiben möchten, erst gar keine Chance haben, sich gegen das autonome fahren oder gegen
car-to-car-Konnektivität zu wehren. Schönen Tag noch und vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.
Zitat:
@trixi1262 schrieb am 22. September 2016 um 15:43:43 Uhr:
Ich mag es eher Nostalgisch und da wird sich nicht mehr viel ändern, glaube ich.
Ja hoffentlich, ab und zu fahren sogar mal uralte über 100 Jahre Oldtimer auf der Straße. Ich finde das klasse und bestaune so manchen gern!
Es darf nie ein Einheitsbrei auf die Straßen gezwungen werden. Wie ich schon sagte, die Welt ist bunt.
Und deswegen muß es unterschiedliche Lösungen für unterschiedliche Aufgaben geben. Wer klar im Kopf ist, würde jemand, der einen 22 Jahre alten Polo hat auch nicht raten, damit beruflich 3x die Woche von Hamburg nach München hat.
Und manche wie ich sind Familienvater und brauchen auch Platz im Fond und Kofferraum, andere fahren lieber im zweisitzigen Cabrio.
Genau so naiv ist es für mich, sich technischem Fortschritt zu verweigern wie bei jedem neuen Furz sofort Jubelrufe auszustoßen.
Neuerungen sind richtig und wichtig. Aber vor nichts im Showroom meines Autohändlers steht, stellt sich die Frage letztlich nicht. Wenn etwas nicht genug Komfort hat, wird es nicht gekauft. Wenn etwas Unfälle verursacht und nicht sicher ist, dann gibt das sofort einen medialen Aufschrei, wie jetzt erst wieder die Explosion mit Erdgas. Und wenn etwas zu teuer ist, dann wird es eben nicht gekauft.
Wenn es irgendwann mal autonome Autos auf dem Markt geben sollte, und ich dann noch lebe, mache ich mir genaue Gedanken dazu. Heute sind das doch nur feuchte Träume und Klingelbüchsen auf den Finanzmärkten.
Zitat:
@trixi1262 schrieb am 22. September 2016 um 14:50:33 Uhr:
Ich staune, das MikayAA damit auch noch Auto-fahren kann, mit seinem Multi-Media-Center auf 4 Rädern,sprich ähnlich wie man heute des öfteren hört, ob man mit der neusten Generation der Handys überhaupt noch ein Telefonat führen kann ?😁
Ich mußte so wenig technisch machen wie noch bei kaum einem Auto zuvor.
Bluetooth Kopplung - und alles war da, Kontakte, E-Mails...
Online Entertainment mußte ich ne E-Mail und ein Passwort für Deezer vergeben, und bin zuvor gefragt worden, ob ich Deezer oder Napster als Basis will.
Für die Handy-App mußte ich hier am PC die Freischaltung machen, dann kommt ans Fahrzeug als Schutz noch eine PIN, eingeben, fertig.
Das war glaube ich alles technische, neben der Unterschrift und Registrierung am PC. Einschließlich ein paar Daten wie Kennzeichen, Zulassungsdatum und Fahrgestellnummer (oder glaube ich VIN, wie das jetzt heißt). Durch die VIN sind auch alle Daten des Autos automatisch da.
Gibt auch einen "Connected Store", da könnte ich jederzeit Dienste kaufen. Wie z.B. das automatische elektronische Fahrtenbuch.
Wer sich hier im Forum anmelden kann oder ein Handy bedienen, der kann das auch! Das war so was von simpel. Und wenn man doch irgendwo Probleme hat, den Verkäufer nerven 😉
Mit der Einrichtung habe ich quasi keine Zeit gebracht, außer dem Online Entertainment (natürlich höre ich fast immer Musik beim Fahren) benutze ich die Multimedia Funktionen zu vielleicht 5% und bin nie abgelenkt. Früher bei meinem alten Auto (MB E-Klasse) waren es 10% für das selbe, ich war öfter abgelenkt und das Einrichten aufwändiger.