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TDI tauschen gegen Bifuel

VW Polo 5 (6R / 6C)
Themenstarteram 12. Oktober 2012 um 22:06

Hallo,

als ich vor vor zweieinhalb Jahren meinen 6R TDI 105 PS, jetzt 43500 km, hatte ich noch knapp 20 km Arbeitsweg einfach. Zwischendurch mal Job gewechselt, doppelter Arbeitsweg. Jetzt wieder in der alten Firma und seit paar Monaten umgezogen in die Stadt, wo auch die Firma ist. Etwas über 3 km Arbeitsweg.

Leider geht es zur Firma erst arg den Berg runter und dann so heftig den Berg rauf, dass mitm Fahrrad fahren nicht in Frage kommt (macht hier wirklich niemand).

Bin jetzt viel mit meinem Roller gefahren, aber dafür wirds langsam zu kalt jetzt.

Jetzt hab ich lauter Extremkurzstrecken und hab immer Angst, dass irgendwann der Dieselmotor nimmer mag, wenn ich jetzt lauter Kurzstrecken fahr bei bald anstehenden Eiseskälten...

Mir gehen in letzter Zeit öfters mal Gedanken durch den Kopf, den TDI gegen einen gebrauchten Bifuel zu tauschen (könnte auch evtl ein anderes Modell sein als 6R). Ich denke mir mal, dass ein Benziner/Gaser weniger empfindlich ist. Ein Neuwagen käme weniger in Frage, kann ich mir gar nicht leisten

Dass ich bei Kurzstrecken etwas mehr mit Super-Kraftstoff fahre, wär für mich kein Problem. Hauptsache ich könnte bei längeren Strecken günstig fahren mit LPG. Niedrige Steuer und etwas günstigere Versicherung wären zusätzliche Nebeneffekte. Ich müßte dafür auf den ordentlichen Durchzug des TDIs verzichten, könnte damit aber leben.

Jetzt kommt das große aber: Der Größte Wertverlust des Wagens ist jetzt hinter sich, dass sich die Frage stellt ob sowas überhaupt lohnt, und mich würde interessieren wie andere Leute darüber denken.

Wie stellt man das am Besten an, dass man mit wenig finanziellen Aufwand sowas hinkriegt?

Wie sind so die Erfahrungen mit den Bifuels? Probleme? Durchzug sehr schwach oder akzeptabel? Realer Verbrauch im Gasbetrieb? Mehr Wartungsbedarf oder nicht?

Ich hatte damals auch noch vor der Wahl zwischen TDI und Bifuel... hätte ich mich für den Bifuel entschieden, wäre jetzt alles perfekt... tja so kanns laufen ;)

Der Bifuel war zu der Zeit noch recht neu auf dem Markt und daher gab es noch nicht viele Erfahrungen damit. Ford hatte mit seinen Gasautos massive Probleme (Fiesta stand damals auch zu Wahl bis ich den 6R das erste Mal sah), sogar ein Händler in unserer Nähe hatte mir davon abgeraten.

Deswegen hatte ich mich für den bewährten Diesel entschieden (Allerdings ging auch schon mal das Abgasrückventil kaputt im Frühjahr - Gottseidank Garantiefall)...

Beste Antwort im Thema

Ich versteh deine Bedenken nicht ganz. Du macht jeden Motor durch ausschließlich Kurzstrecke "kaputt", solange du keine Langstrecke fährst. Da wird sich der TDI mit dem BiFuel nicht viel geben. Du hast nur keinen Verbrauchsvorteil. Du gehst ja auch nicht von deinem zuhause auf die Autobahn und fährst dann direkt Vollgas (das wäre für den Motor nicht gut ;)).

Die Benziner hätten den Vorteil, dass der Motorblock kleiner ist und dadurch die Aufwärmzeit kürzer ist. Aber beim BiFuel ist auch ein 1.6l-Motor drin.

Klar, wenn du vor 2,5 Jahren gewusst hättest wo sich dein Leben hinentwickelt wäre der BiFuel die lohnenswertere Anschaffung gewesen. So hast du nen TDI, der im Moment nicht 100%-ig passt, und willst den für den Winter gegen einen BiFuel tauschen, was auf ein Verlustgeschäft hinaus läuft.

Vermutlich wird es die bessere Investition sein, das Geld in Diesel zu investieren und Freunde zu besuchen die nicht um die Ecke wohnen :) Da bekommst du den DPF frei UND pflegst Kontakte ;)

Die Frage ist halt, ob du nicht z.B. in einem halben Jahr dann wieder den TDI vermisst.

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Wie ist denn dein Verhältnis zwischen Kurz- und Langstrecke?

Kannst du auf deiner Kurzstrecke in Bewegung bleiben oder ist das mehr so'n Dauerstau?

Themenstarteram 13. Oktober 2012 um 5:01

Läuft eher flüssig. Nur wenig Stop an go, Stau eigentlich nie.

Ist jetzt halt echt überwiegend Kurzstrecke jetzt.

Längere Strecken kommen ab und zu vor, wenn ich zb zu meinen Eltern fahre ca 22 km.

Dann kommts aber auch hin und wieder vor dass wir weiter weg fahren, zb im Sommer auf Festivals oder so.

Warum willst du denn überhaupt nen Bi-Fuel? Das dürfte sich doch bei den wenigen KM auh nicht lohnen. Wenn es dir erst ist, dann nimm doch nen normalen Benziner. Da ist die Auswahl auch am größten. am güngsten ist es sicher, dein Auto privat zu verkaufen und dann für das gleiche Geld einen Benziner zu suchen. Ein Up! kommt nicht in Frage?

Themenstarteram 13. Oktober 2012 um 12:38

Sind halt Gedankenspiele. Mit Benzin ist so sauteuer, dass man immer aufpassen muß ob man unbedingt hier und da hinfahren muß. Beim Gaser kann man auch mal so weng herumfahren.

Up ist nicht so mein Fall. Ganz so ernst ist es mir jetzt (noch) nicht so, aber ich will halt mal ein wenig austauschen mit anderen Leuten.

Kaufe Dir ein Elektrofahrrad, damit hast Du keine Probleme.  ;)

MfG aus Bremen

Dein Profil klingt eher typisch für nen Benziner. Der dürfte auch auf Dauer mehr Spaß machen als der BiFuel. Wenn du deinen Wagen wirklich primär für Strecken >20km brauchst, würde ich den TDI behalten.

Wenn ich nach http://www.fuel-pilot.de/ gehe, sind die Kosten für den Flüssiggasbetrieb nicht günstiger. Dazu bekommst du Diesel an jeder Tankstelle, bei LPG musst du mitunter suchen oder auf Super weiterfahren. Wobei sich die Versorgungssituation da schon massiv gebessert hat; So wie du mit LPG eigentlich nur Langstrecke fahren willst, ist das dann aber ein Thema für dich.

Themenstarteram 13. Oktober 2012 um 13:24

Das Tankstellennetz mit LPG ist super. Das bekommt man hier an jeder Ecke.

Ich meine, rein finanziell nimmt sich das nicht viel aufs Jahr gerechnet und das wäre nicht der (Haupt)grund.

Primär gehts eigentlich darum, dass ich nicht will, dass der Motor anfängt zu zicken, weil er nur hauptsächlich Kurzstrecken im Alltag darf.

Ich versteh deine Bedenken nicht ganz. Du macht jeden Motor durch ausschließlich Kurzstrecke "kaputt", solange du keine Langstrecke fährst. Da wird sich der TDI mit dem BiFuel nicht viel geben. Du hast nur keinen Verbrauchsvorteil. Du gehst ja auch nicht von deinem zuhause auf die Autobahn und fährst dann direkt Vollgas (das wäre für den Motor nicht gut ;)).

Die Benziner hätten den Vorteil, dass der Motorblock kleiner ist und dadurch die Aufwärmzeit kürzer ist. Aber beim BiFuel ist auch ein 1.6l-Motor drin.

Klar, wenn du vor 2,5 Jahren gewusst hättest wo sich dein Leben hinentwickelt wäre der BiFuel die lohnenswertere Anschaffung gewesen. So hast du nen TDI, der im Moment nicht 100%-ig passt, und willst den für den Winter gegen einen BiFuel tauschen, was auf ein Verlustgeschäft hinaus läuft.

Vermutlich wird es die bessere Investition sein, das Geld in Diesel zu investieren und Freunde zu besuchen die nicht um die Ecke wohnen :) Da bekommst du den DPF frei UND pflegst Kontakte ;)

Die Frage ist halt, ob du nicht z.B. in einem halben Jahr dann wieder den TDI vermisst.

Themenstarteram 13. Oktober 2012 um 19:58

Danke, BeXPerimental.

Ich glaube das ist ne ganz gute Antwort. Denke die Gedankenspielchen wird damit hinfällig sein ;)

Zudem werd ich schauen, dass ich mit Kollegen fahre, die aus der anderen Richtung durchfahren, kommt immer auf die Schicht an.

Dann wird der TDI wirklich nur für längere Strecken bewegt, oder wenn mal bißchen mehr eingekauft werden muß ;)

So ganz nebenbei braucht der BiFuel auch vergleichsweise ewig, um warm zu werden.

Der schaltet zwar schnell auf Gas um und das blaue Licht erlischt auch recht schnell - aber da sieht man doch wieder, was eine Öltemperaturanzeige nützlich ist:

Ich brauch mindestens 10 bis 15 km Autobahn mit 100 - 120, bevor die Öltempertatur die 80 Grad knackt. Das dauert also auch eine kleine Ewigkeit und auf ein paar Kilometern wird da nix wirklich warm an dem Motor.

Themenstarteram 15. Oktober 2012 um 23:17

Wieviel verbraucht deiner eigentlich im Gasbetrieb? Würde mich mal interessieren.

Ich bin da sicherlich kein Maßstab, da ich die Kisten jeden Tag mindestens ein Drittel der Strecke gnadenlos Vollgas trete (und sonst so überwiegend Tempo 140-150) und dann säuft er natürlich ziemlich ungebremst (der Momentanverbrauch zeigt dann meist irgendwas um 15L an, wenn das Pedal aufliegt ;-).

Da komm ich dann im Schnitt auf 9 bis 9,2 Liter, wobei das halt zu 90 Prozent Autobahn ist und davon eben gut ein Drittel Bodenblech.

Wenn ich aber mal länger zivil fahre - also ziemlich konstant 120 - dann pendelt sich das bei fast zwei Litern darunter ein. Wenn man sich auf eher Tempo 100 konstant beschränkt (und es schafft, nicht einzuschlafen), geht es auch noch ein wenig unter 7 Liter.

Aber bei Gas ist der Verbrauch ohnehin wegen des niedrigeren Energiegehaltes immer etwas höher. Sieht man sofort, wenn man mal spaßeshalber auf Benzin umschaltet, dann sinkt der Verbrauch i.d.R. sofort um gut einen Liter.

Und das ist natürlich kein Downsizing-Motor, so daß der Grundverbrauch sowieso wesentlich höher ist als bei kleineren Turbos mit ähnlicher Leistung.

Dafür scheint mir das Ding grundsolide zu sein, denn das ist ja ein gedrosselter 1,6er, der kaum Leistung aus dem Hubraum holt. Quasi Vorkriegstechnik als Grundmotor.

Eigentlich ist das von der Charakteristik her ein Motor, der sehr gut zu einem Stadtauto passen würde. Da kann man wirklich flink unterwegs sein, während das als Autobahnheizer eigentlich mangels Leistung nicht so richtig taugt. Aber wenn die Fuhre nach langem Anlauf einmal in Schwung ist, geht immerhin noch Tacho 190 bzw. knapp drüber.

Und nebenbei: Ich mag den Sound. Ich bin erst nicht drauf gekommen, woher ich den kannte aber das Ding klingt besonders bei langsamer Fahrt und beim Anfahren ein wenig wie Taxi. Also E-Klasse Diesel.

Ist allen meinen Bekannten aufgefallen, die mitgefahren sind.

Der Diesel-Touch dürfte meiner Vermutung nach den gehärteten Ventilsitzen zu verdanken sein.

Klingt jedenfalls grundsolide und ist ein sehr angenehmer Klang.

Ich bin jedenfalls bisher sehr zufrieden. Dafür, daß ich völlig zwanglos heize, bin ich spottbillig unterwegs. Da braucht man absolut keine Hemmungen haben, das Pedal durchzutreten.

In der Stadt geht das Teil absolut prima und damit, daß es für die BAB nach meinem Geschmack etwas zu schwach motorisiert ist, kann ich auch noch leben, wenn ich dafür meine Tankrechnung sehe. Das macht das mehr als wett. Und wie gesagt - einmal endlich in Schwung ist es keine völlige Schnecke.

Ich bin da auch etwas verwöhnt. Meine andere Kiste hat um die 180 PS mit Kompressor und sonst fahre ich noch eine Kiste mit über 300 PS, die auch gut 300 schafft. Da macht Tanken aber nat. nicht annähernd soviel Spaß.

 

Die 1.6erBiFuel haben den Ruf robuster zu sein, als die neueren TwinCharger-Motoren im Passat.

Leider bietet VW im Polo nicht die 75kW-Version aus dem Golf an...

Themenstarteram 16. Oktober 2012 um 10:32

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