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Synthetischer Diesel - Erfahrungen

Themenstarteram 10. Januar 2019 um 19:36

Moin,

 

ich habe im Netz einen Anbieter für synthetischen Dieselkraftstoff gefunden, mit erheblich reduzierten Abgaswerten.

 

https://toolfuel.eu/en/

 

Kennt sich da jemand mit aus? Das wäre doch genau die Lösung, um die Innenstädte von der Luftverschmutzung zu befreien. Und der Sprit ist zertifiziert.

 

Da könnte jedes Auto und jeder LKW ab Euro1 mit herumfahren.

 

Wäre gut, mal entsprechende Erfahrungen zu hören.

 

Viele Grüße

 

 

Thomas

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Ich sehe die reine Elektomobilität immer noch als Irrweg!

Wird halt zur Zeit von der Industrie gehyped, die geschmierten Politiker machen fein mit.

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Weil 35% weniger NOx (vermutlich eher "bis zu") schlichtweg nicht reicht. Vom Preis ganz abgesehen. Zudem wäre es möglich ähnlichen Sprit destillativ herzustellen - auf Schwerfraktionen verzichten.

Bei Volkswagen testen sie zur Zeit R33 Diesel an den werksinternen Tankstellen.

67% Diesel und 33% sythetischer Krafstoff der aus Pflanzenöl / Frittenfett hergestellt wird.

Ist aber KEIN RME Anteil.

Soll auch CO2 und NOx reduzieren.

Muss den Artikel noch mal suchen...

Bevor das serienreif wird, ist die Elektromobilität über alle Berge. Vom Preis-Leistungsverhältnis her wird ein Stromer günstiger sein.

Ich sehe die reine Elektomobilität immer noch als Irrweg!

Wird halt zur Zeit von der Industrie gehyped, die geschmierten Politiker machen fein mit.

Nö.

Die reine E-Mobilität ist tatsächlich ein Irrweg bzw. eine Option für Zweitwagen. In dem Moment, wo Akkus "Zyklenfest" etwa das fünffache der Nennkapatität als Spitzenstrom können ist der aktuelle "reine Verbrenner" tot. Bei 10C hat der nicht mal im Sportwagenbereich eine Chance.

Wenige Pendler brauchen mehr als 10-20 kWh. Aktuell brauchen reine E-Mobile etwa 40-100 kWh um sowohl die Leistung als auch die Reichweite zu haben, die der Kunde erwartet. Viertel bis halb so schwerer Akku gibt ein günstigeres Systemgewicht als der eine Stromer oder der reine Verbrenner.

 

Themenstarteram 20. Januar 2019 um 9:25

Ich sehe alternative Dieselkraftstoffe auch nur als Übergang, bis Elektromobilität und Wasserstoffantriebe gesellschaftsfähig sind.

In der Hauptsache geht es augenblicklich doch darum, die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Und das Zeug hier läuft in jedem Pkw, LKW und in jeder Ölheizung.

 

Die Firma hier habe ich im Netz gefunden.

 

https://toolfuel.eu/en/

 

Und nein, ich kriege dafür keine Provision.

 

Ob die Umstellung auf diesen Kraftstoff reicht, um die Meßwerte nachhaltig zu senken, kann ich nicht beurteilen. Die Aussagen sind ja so, dass die Messungen in den Städten nicht nur die Feinstaubbelastungen der Dieselfahrzeuge messen.

 

Aber zusammen mit Software- und Hardware Updates sollte es gut meßbar sein.

Entscheidend ist doch, dass alle Fahrzeuge ihre Eigner zur Arbeit bringen können, ohne privaten Wertverlust, Pseudo Rabatte und sonstige sozial unverträgliche Lösungen.

Themenstarteram 25. Januar 2019 um 8:59

Aha, Shell übernimmt wohl den Vertrieb dieser sogenannten paraffinierten Dieselkraftstoffe.

 

Das ist doch mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Gestern war auf WISO dazu ein Bericht, ab morgen Mittwoch in der Mediathek und auf planet e wird eine ganze Serie kommen, heisst wohl Revolution im Tank.

Edit

https://www.zdf.de/.../synthetische-kraftstoffe-fuers-auto-100.html

Hier der Artikel von Volkswagen zu ihrem neuen Wunderkraftstoff:

R33 Diesel

Themenstarteram 25. Februar 2019 um 21:45

Yep, habe den Bericht gesehen, danke.

Preislich liegen diese Kraftstoffe noch höher. Die Sunfire Lösung ist natürlich stark. Aber damit sich das abverkauft, müsste die Mineralölsteuer gesenkt werden. Da sehe ich bislang keinerlei Bewegung.

 

Fakt ist: Es gibt zumindest eine Übergangslösung und eine schnelle Lösung für sauberere Luft.

Wirklich cool, für sowas innovatives ist unser Staat zu kompliziert. Die sollten die Mehreinnahmen durch WLTP nehmen und die Kraftstoffsteuer senken um solche Kraftstoffen interessanter zu machen. Ach ja die Öllobby wäre auch noch zu regulieren :p

Zitat:

@Schnapsfahrer schrieb am 10. Januar 2019 um 20:21:24 Uhr:

Bei Volkswagen testen sie zur Zeit R33 Diesel an den werksinternen Tankstellen.

R33 gibt es auch an einer öffentlichen Tankstelle: EDi, Rötelstr. 14, 74172 Neckarsulm

https://www.edi-hohenlohe.de/produkte/r33-blue-diesel/allgemein

 

Problem bei den Synthetischen Kraftstoffen ist der hohe Energiebedarf bei der Herstellung. Der von Natur aus niedriger Wirkungsgrad wird nur noch mehr gesengt.

 

Synthetischer Kraftstoff ist allerdings für Flugzeuge und Schiffe sehr interessant. Da die Batterie für Flugzeuge bei der benötigten Kapazität zu schwer ist. Dort ergibt es durchaus Sinn einwandfreien und CO2 neutralen (vorausgesetzt es wird zu 100% aus erneuerbaren Energie hergestellt) synthetischen Kraftstoff einzusetzen.

 

Die REINE e-Mobilität ist meiner Meinung auch ein Irrweg. Ein Misch-Mobilität wäre die bessere Lösung: synthetischer Kraftstoff bei Flugzeugen, Schiffen und anderen Arbeitsmaschinen, e-Autos in der Stadt und für Privatleute die kürzere Strecken fahren(kleinere Akkus) und Wasserstoff bei Langstrecken (Außendienstler, Gewerbe im Allgemeinen).

 

Und der Individualverkehr müsste auch mal kritisch überdacht werden.

 

Soweit ich weiß können ältere Wagen nicht mit synthetischen Kraftstoff betrieben werden. Altersgrenze kenne ich aber auch nicht. Die neueren Motor können es aber definitiv! Es ist auf jeden Fall ein guter Übergang vom Verbrenner zu anderen Antriebsarten. Von see Umweltbilanz wäre es, schätze ich mal, verheerend jeden PKW Besitzer in kurzer Zeit mit einem neuen e-Auto auszustatten.

Naja, du kannst mal Wasserstoff "rechnen", vor allem wenn du bei den PEM Zellen den Platinbedarf berücksichtigst. Etwa 1.0 bis 1.5 Gramm Platin je kW Leistung. Dazu kommt die bei Wasserstoff beschissene volumetrische Speicherdichte, das Zeugs wiegt nichts. 241 kJ/mol für 2 Gramm (1 Mol) gegenüber 890 kJ/mol für das selbe Volumen bei Methan, aber 16g.

Statt "Methan" kann man dann auch gleich flüssige Kraftstoffe nehmen, der energetische Aufwand / Wirkungsgrad ist faktisch identisch.

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