Stromkosten wenn man einen Plug In zuhause lädt?

Mercedes C-Klasse W205

Guten Morgen zusammen, ich bin gerade dabei ein paar rechenbeispiele meinem Arbeitgeber vor zu legen. Ich weis dass es schwierig ist, Stromkosten/Monat zu ermitteln da jeder Monat nicht gleich oder man lädt außerhalb oder oder oder. Aber vielleicht gibt es ein ca. € Wert pro Monat wo ihr das Auto bei euch daheim anschließt? Sagen wir 50€/monat? Weniger? Mehr?

Beste Antwort im Thema

@Batomium
Das will doch hier keiner hören. Bin mal gespannt was in ungefähr zehn Jahren noch von diesen Elektrokarren übrig ist, außer defekte Batterien, die ja auch sowas von umweltfreundlich sind. Meine Meinung deckt sich hierzu mit der von x3black. Falsche Technologie! Hier wird auf das falsche Pferd gesetzt.
Gleiches Thema wie mit der Windkraft. Ohne diese horrenden Förderungen, hätten wir in Deutschland kein einziges Windrad stehen.

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Annahme 1:
Der einfache Weg zur Arbeit beträgt 20km. Dann beträgt der tägliche Weg hin und zurück 40km.

Annahme 2:
22 Arbeitstage pro Monat. Das ergibt das 880km pro Monat.

Annahme 3:
Es wird mit normalem Haushaltsstrom geladen. Die Kosten dafür liegen derzeit etwa bei 0,3€/kWh.

Annahme 4:
Das Auto wird auf der Strecke nur elektrisch gefahren

Annahme 5:
Der Verbrauch beträgt 20kWh/100km

Dann ergibt das Stromkosten von:
880km/Monat*20kWh/100km*0,3€/kWh=€52,80/Monat

Meine vereinfachte Rechnung ist so: wenn ich rein elektrisch pendele, brauche ich den gesamten Akku, also 10kW, für eine Strecke (35km). Das macht bei 22 Fahrten zur Arbeit im Monat 220kW, die ich zuhause laden müsste. Für die Rückfahrt tanke ich in der Firma kostenlos Solarstrom meines Arbeitgebers. Sind also 220kW x 0,3€= 66€ im Monat.

@mb100

Zitat:
Der Akku hat eine serienmäßige Garantie von 6 Jahren bzw 100.000 km.

Ist diese Garantie an Bedingungen geknüpft wie Wartung bei MB oder ähnlich.

100%ig

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Zitat:

@cooly_hat schrieb am 12. Januar 2020 um 12:17:16 Uhr:


Meine vereinfachte Rechnung ist so: wenn ich rein elektrisch pendele, brauche ich den gesamten Akku, also 10kW, für eine Strecke (35km). Das macht bei 22 Fahrten zur Arbeit im Monat 220kW, die ich zuhause laden müsste. Für die Rückfahrt tanke ich in der Firma kostenlos Solarstrom meines Arbeitgebers. Sind also 220kW x 0,3€= 66€ im Monat.

Naja, fast. Eigentlich muss das kWh heissen (kW ist eine Leistungsangabe genau wie PS) und man darf die Ladeverluste nicht vernachlässigen, die je nach Ladesituation üblicherweise um die 10-20% ausmachen.
Wenn der heimische Stromzähler beispielsweise 10kWh anzeigt, sind bei 10-20% Verlust nur 8-9kWh in der Batterie gespeichert. Der Rest wird für den Ladevorgang verbraucht.

Zitat:

@Sherlock75 schrieb am 12. Januar 2020 um 10:46:54 Uhr:


Nicht 44 €?

Der Arbeitgeber darf auch Tankgutscheine i.H.v. 44 € pro Monat steuerfrei pro Mitarbeiter zahlen.
Gleiches gilt für Fitnessclub-Mitgliedschaften, Essensgutscheine usw.

Es sei ergänzt, dass aus einer arbeitgeberseitigen Steuerfreiheit natürlich kein Anspruch seitens des Arbeitnehmers entsteht.

Das ist was völlig anderes. Die 44 € sind zur "freien Verfügung" des Arbeitnehmers. Habe ich auch bei meiner Mitarbeiterin gemacht. Die bekommt eine "Kreditkarte", die monatlich mit 44 € aufgeladen wird und kann mit dem Guthaben tun, was sie will (bei den Partnerunternehmen).

Die 10 € sind ja die ERSTATTUNG tatsächlicher Aufwendungen des Arbeitnehmers.

Markus

Zitat:

@triuemphel schrieb am 12. Januar 2020 um 13:31:53 Uhr:



Das ist was völlig anderes. Die 44 € sind zur "freien Verfügung" des Arbeitnehmers. Habe ich auch bei meiner Mitarbeiterin gemacht. Die bekommt eine "Kreditkarte", die monatlich mit 44 € aufgeladen wird und kann mit dem Guthaben tun, was sie will (bei den Partnerunternehmen).

Entstehen dem Arbeitgeber noch andere Kosten bei dieser Kreditkarte und kann der AN das Guthaben über mehrere Monate sammeln?
Falls ja, gibt es einen Link zu der Karte?

Bei givve.com kann man solche prepaid Karten bestellen . Natürlich kann man das gebuchte Guthaben sammeln.

42 ;-) *scnr*

(Was soll man auch sonst schreiben, wenn km nicht bekannt und der Strompreis irrelevant sind)

Die meisten nehmen den Plugin-Hybriden eh nur wegen der 0,5%-Besteuerung. Wenn man dann die Tankkarte hat, wofür dann noch elektrisch laden?

Letztendlich ist das ganze Gesetz Betrug am Steuerzahler...!

@defisser Das ist eine Sicht der Dinge: wir fahren mit dem Hybrid schon aus eigenem Interesse möglichst viel elektrisch.
Sehe den Hybrid allerdings auch als Übergangstechnik. Es fällt aber auf, dass alle, die schon mal elektrisch gefahren sind, sich auf die elektrische Zukunft freuen.
Wenn mal deutlich mehr E-Ladepunkte vorhanden sind, wird das insgesamt noch einfacher.
Ich sehe das nicht als Betrug, eine Subventionierung der Automobilindustrie ist es aber schon.

Ich fahre ca. 50.000/jahr. Arbeite vom Home Office und fahre 1x im Monat nach Dortmund

Kann ich bestätigen... das elektrische Fahren verändert einen sofort... ich bin ca. 5000km gefahren, davon etwa knapp die Hälfte elektrisch, da mein Arbeitgeber solar-gepufferte Ladesäulen betreibt. Aus Kostengründen lade ich selten zu Hause. Aber mir tut es immer leid, wenn der Akku leer ist und der Verbrenner in Betrieb geht.
Andererseits ist die Suche nach Ladestationen noch abenteuerlich und das Risiko mit leerem Akku zu stranden noch zu hoch... deswegen Hybrid.

Zitat:

@DeFisser schrieb am 12. Januar 2020 um 16:11:23 Uhr:


Die meisten nehmen den Plugin-Hybriden eh nur wegen der 0,5%-Besteuerung. Wenn man dann die Tankkarte hat, wofür dann noch elektrisch laden?

Letztendlich ist das ganze Gesetz Betrug am Steuerzahler...!

Ganz genau so ist es, Betrug am Steuerzahler zugunsten der wenigen Elektrofahrzeuge. Warum ist das grundsätzlich mit 0,5 % besteuert ohne jede weitere Prüfung ob das überhaupt genutzt wird? Man könnte ja praktisvh zu 100% mit verbrenner fahren und trotzdem den Bonus bekommen.

Und ja, ich bin schon mehrfach Elektro gefahren. Ist schon beeindruckend, und trotzdem der falsche Weg.

Das sehe ich nicht so... es ist ein finanzieller Anreiz sich mit dem Thema Elektromobilität selber auseinanderzusetzen und bei mir hat es geklappt. Ich hätte mir sonst keinen Hybrid als Firmenwagen bestellt. Und ja, es ist ein Kompromiss für die Übergangszeit... nicht mehr und nicht weniger.

Elektrisches Fahren ist die Zukunft, nur nicht mit monströsen Akkus... entweder Brennstoffzelle als mobile Energieerzeugung oder komplett neue Batterietechnologien... aber immer elektrisch.

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