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Stirbt Cadillac?!

Cadillac Seville 5

Grüße MotorTalker,

ich mal wieder hihi

Erstmal paar Hintergrunddaten.

Cadillac Seville STS 99er

Hat nun 280.000km runter, keine Kurzstrecken, Täglich wird er 100 km bewegt.

Ich hab Folgende Probleme

Motor startet nach wie vor schlecht wenn man ihn warm abstellt

und ihn nach etwa 30 Minuten wieder fahren will...

Versuche seid etwa 4 Jahren das Problem zu beheben,

er ist bisher immer angesprungen und hat mich zum glück noch nie im Stich gelassen.

Getauscht wurden für das Problem.

Benzinfilter, Benzinpumpe, 2x Zündkerzen, Ventilschaftdichtungen, Benzindruckregler

Kurbelwellen und Nockenwellen-Sensor.

Leider alles ohne Erfolg, keine Veränderung.

Ich weis echt nicht woran das liegen könnte...

Weitere Probleme die vllt, damit zusammen hängen.

Seid etwa 2 Jahren ist der Motor bei einem Kaltstart sehr rau.

Man merkt es am Lenkrad und am Gasbedal.

Der Motor klingt auch sehr rau.

Läuft aber Rund.

Anfangs war das nur ganz wenig, wird aber Gefühlt immer schlimmer.

Ein weiteres Problem ist, manchmal wenn man das Fahrzeug warm abstellt und ich später wieder los fahren will irgendwie das Gaspedal nicht so richtig will, es klemmt, man spürt ein Widerstand,

als würde es Feststecken oder Kleben. Aber er rollt wenn man in D schaltet.

Mit etwas stärkerem Druck löst es sich und man kann ganz normal fahren.

Keine Ahnung woran das liegt...

 

Seid kurzem verhält sich das ganze Auto seltsam...

Er nimmt manchmal das Gas ganz komisch an, schwer zu beschreiben.

Als würde er ein kurzen Moment drüber nach denken müssen =)

Ist aber nicht immer so...

Das passiert meistens wenn man rollt und vom Gas runter geht

und dann nach paar Metern wieder sanft drauf geht.

Manchmal spürt man auch ein leichtes Rucken.

Einmal hatte ich das im Stand ich stand an ner Bahnschranke etwa 1 Minute

Bin angefahren und er hat etwa 1-2 Sekunden gebraucht bis er anfuhr.

Da dachte ich echt er Stirbt ab aber die Drehzahl war normal.

Zudem wirkt alles irgend allgemein irgend wie rauer als sonst.

Meine größte Sorge ist allerdings zurzeit das:

Wenn ich mit 60-100kmh vor mich hin fahre, konstant die Geschwindigkeit halte,

zuckelt der manchmal so komisch, als hätte er einen Aussetzer.

Die Drehzahl scheint aber stabil zu sein.

Auch am Motor hört man kein Aussetzer oder Schwankungen.

Ich habe vor 2 Monaten knapp 4.000€ In das Auto gesteckt.

Sämtliche Motorlager, Flüssigkeiten getauscht, Alle Radlager, Alle Bremsen, Klimakompressor,

Stoßdämpfer wieder auf Originale umgebaut (Vom Schlachter hihi).

Öl Zu und Ablaufschlauch, Zündkerzen, achja die Ventilschaftdichtungen

und noch ne Menge Kleinzeugs...

Hab jetzt natürlich wenig Bock das der Motor nimma will oder das Getriebe -.-

Keine Ahnung wie lang so ein Motor oder Getriebe hält.

Hat wer Ideen?

Wäre Dankbar.

Beste Antwort im Thema

Ich kenne dein Modell leider nicht, dem Alter geschuldet dürftest du aber keinen Gasbowdenzug mehr verbaut haben.

Baue mal die Gaspedalerie aus. Das sind nur ein paar Schrauben. Stecker vorsichtig abziehen und nicht mit Gewalt.

Das Gaspedal besteht im Grunde aus 4 Bauteilen:

- Grundrahmen

- Pedalaufsatz

- Druckfeder

- Schiebewiderständen

Der Pedalaufsatz ist meist recht "hart" im Grundrahmen aufgehangen und selten geschmiert. Da reibt die Kunststoffbohrung auf Metallachsen - ja und irgendwann reibt sich das Material auf. Die Bohrungen bekommen Spiel oder die kleinen Steckachsen fallen heraus. Dann steht das Gaspedal nicht mehr gerade, sondern leicht schräg. Die recht kräftige Feder zwischen Rahmen und Pedalaufsatz , die das Pedal wieder in die Ausgangsposition zurück drückt, kann dann verrutschen oder verkeilen, was du als "erhöhten Widerstand" wahr nimmst.

Es ist eine Möglichkeit, die du unbedingt prüfen solltest, denn wenn die Feder herausspringt, dann ist das Gaspedal auf Dauervollgas, was sich besonders Innerorts nicht gut macht...

Das "Bocken" - auch hier wäre das Gaspedal eine durchaus plausible Möglichkeit. Am Pedalrahmen sind 2 Schiebepotentiometer verbaut, welche dem Steuergerät den Anstellwinkel des Pedals mitteilen - das Steuergerät gibt daraufhin ein Signal an den Drosselklappenmotor. Mit der Zeit verschleißen die Schleiferbahnen der Poti's und es kann zu Aussetzern kommen. Ältere Fahrzeuge haben nicht selten sogar nur ein Poti, wodurch das Steuergerät keinen Vergleichswert für die Pedalstellung als Sicherheitsbackup erhält.

Üblicherweise verschleißen diese Widerstände dann genau dort, wo die meiste Arbeit verrichtet wird - in dem bereich zwischen "Kein Gas" und "schnelles Rollen"... ;). Deshalb kann es sein, dass du diesen Effekt nur dann bemerkst, wenn du vom Gas gehst und wieder neu Gas geben willst, jedoch nicht, wenn du bereits Gas gibst und das Gas nur erhöhst.

Auch hier - es ist eine Möglichkeit. Die Gaspedalpotis solltest du von einer Fachwerkstatt prüfen lassen - die Jungs haben Testgeräte für sowas und wissen die korrekte Pinbelegung und Widerstandswerte.

 

LG - Maik

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Zündspulen? Zündkabel?

Ich kenne dein Modell leider nicht, dem Alter geschuldet dürftest du aber keinen Gasbowdenzug mehr verbaut haben.

Baue mal die Gaspedalerie aus. Das sind nur ein paar Schrauben. Stecker vorsichtig abziehen und nicht mit Gewalt.

Das Gaspedal besteht im Grunde aus 4 Bauteilen:

- Grundrahmen

- Pedalaufsatz

- Druckfeder

- Schiebewiderständen

Der Pedalaufsatz ist meist recht "hart" im Grundrahmen aufgehangen und selten geschmiert. Da reibt die Kunststoffbohrung auf Metallachsen - ja und irgendwann reibt sich das Material auf. Die Bohrungen bekommen Spiel oder die kleinen Steckachsen fallen heraus. Dann steht das Gaspedal nicht mehr gerade, sondern leicht schräg. Die recht kräftige Feder zwischen Rahmen und Pedalaufsatz , die das Pedal wieder in die Ausgangsposition zurück drückt, kann dann verrutschen oder verkeilen, was du als "erhöhten Widerstand" wahr nimmst.

Es ist eine Möglichkeit, die du unbedingt prüfen solltest, denn wenn die Feder herausspringt, dann ist das Gaspedal auf Dauervollgas, was sich besonders Innerorts nicht gut macht...

Das "Bocken" - auch hier wäre das Gaspedal eine durchaus plausible Möglichkeit. Am Pedalrahmen sind 2 Schiebepotentiometer verbaut, welche dem Steuergerät den Anstellwinkel des Pedals mitteilen - das Steuergerät gibt daraufhin ein Signal an den Drosselklappenmotor. Mit der Zeit verschleißen die Schleiferbahnen der Poti's und es kann zu Aussetzern kommen. Ältere Fahrzeuge haben nicht selten sogar nur ein Poti, wodurch das Steuergerät keinen Vergleichswert für die Pedalstellung als Sicherheitsbackup erhält.

Üblicherweise verschleißen diese Widerstände dann genau dort, wo die meiste Arbeit verrichtet wird - in dem bereich zwischen "Kein Gas" und "schnelles Rollen"... ;). Deshalb kann es sein, dass du diesen Effekt nur dann bemerkst, wenn du vom Gas gehst und wieder neu Gas geben willst, jedoch nicht, wenn du bereits Gas gibst und das Gas nur erhöhst.

Auch hier - es ist eine Möglichkeit. Die Gaspedalpotis solltest du von einer Fachwerkstatt prüfen lassen - die Jungs haben Testgeräte für sowas und wissen die korrekte Pinbelegung und Widerstandswerte.

 

LG - Maik

Da Probelm mit dem Ruckeln bei Geschwindigkeit hatte ich auch mal. Hatte sich rausgestellt, daß Marder auf GM-Zündkabel stehen...

Zitat:

@MT-Nord schrieb am 14. Februar 2019 um 20:12:30 Uhr:

Ich kenne dein Modell leider nicht, dem Alter geschuldet dürftest du aber keinen Gasbowdenzug mehr verbaut haben.

...

Doch, hat er.

Weitere Ideen: TPS (Throttle Position Sensor - Drosselklappensensor) und IAC-Ventil (Idle Air Control - Leerlaufstellmotor).

Die IAC-Passagen verkoken im Lauf der Zeit gerne - IAC-Ventil ausbauen und Passagen reinigen. IAC-Ventil ebenfalls (vorsichtig!) reinigen oder gleich ersetzen.

Grundsätzlich: Wie sieht es mit Fehlercodes aus? Zündungsprobleme und Probleme mit dem TPS müssten entsprechende Fehlercodes setzen.

Das mit dem Gaspedal klingt auch gut, schau ich mir mal an.

Zündkabel und Zündspule ist ne gute Idee

Ich hab noch vom Schlachter welche ist 110tkm gelaufen.

Kann man die verwenden oder doch lieber neue kaufen?

Wo sitzt denn der IAC-Ventil und TPS hab den noch gar nicht gesehen.

Fehlercodes sende ich nachehr, aber soweit ich vor kurzem gesehen habe keine aktuellen Fehler aktiv.

Fehlercode:

Vor etwa 2 Wochen nach gesehen, da waren keine Fehlercode.

Jetzt zeigt er "ABS C1288 Current" an...

Weis einer was genau das ist?

Sind das noch die ersten Injektoren? Die von meinem Firebird waren nach etwas unter 200.000 km fällig. Bevor ich sie gewechselt habe ist er auch nicht mehr ganz rund gelaufen, brachte nicht mehr die volle Leistung, und hatte immer wieder eine Gedenksekunde beim Wegfahren. Die Probleme sind jetzt alle weg.

C1288 Steering Sensor Circuit Malfunction

Müsste der Lenkwinkelsensor sein.

Mit dem warm schlecht anspringen und rau laufen würde ich mal den Temperatursensor für das Motorsteuergerät kontrollieren.

Wo sitzt der Sensor?

Kann man den Leicht wechseln?

Ich hab heute den Sensor an der Drosselklappe ausgebaut.

Das ding war übelst verrußt und verölt!

Werde am Wochenende die ganze Drosselklappe ausbauen und mir auch mal die Ansaugbrücke anschauen...

Gibt es da nicht sogar Reiniger? Taugen die was?

Ach wie ist das mit der Drosselklappe, ich lese immer wieder man muss die Anlernen?

Ist das bei dem auch so?!

Moin,

wir gehen mal von einer mechanischen, per Seilzug betätigten Drosselklappe aus:

Zunächst - wenn du diese austauschst, muss da eigentlich nichts angelernt werden.

Wenn du das Poti einmal prüfen möchtest, kannst du das beispielsweise mit einem Widerstandsmessgerät (z.B. einem guten Multimeter) machen.

Haube auf, Drosselklappe suchen. Auf der einen Seite der Drosselklappe findet sich der Seilzug zum Gaspedal, auf der anderen sitzt dann üblicherweise ein kleiner Kasten mit einem 3-poligen Stecker drauf. Stecker abziehen und 1ten und 2ten Pin mit dem Messgerät verbinden. Danach öffnest du gaaanz langsam die Drosselklappe und schaust, ob der angezeigte Widerstandswert im Messgerät gleichmäßig ansteigt. "Springt" er an einem oder mehreren Punkten z.B. nach Null oder in einen ungewöhnlich hohen Bereich oder flippt sogar hin und her, dann ist das Poti defekt oder verschmutzt.

Wenn das Poti zu Öffnen geht, dann solltest du dies tun und einmal mit Elektronikreiniger-Spray alles ordentlich einjauchen und abtropfen lassen.

Dann gut trocknen lassen und wieder zusammenbauen. Erneute Messung durchführen. Springen die Werte noch immer, ist das Poti defekt. Bleiben sie stabil - einbauen und sich darüber freuen, nur 3-5€ für das Reinigungsspray bezahlt zu haben ;).

Aber wie gesagt - es KANN das Drosselklappenpoti sein, muss es aber nicht.

 

LG - Maik

Erstmal Danke für die ganzen Ideen und Vorschläge, wir grenzen glaube ich so langsam das Problem ein!

Hab jetzt einiges gemacht.

TPS und IAC getauscht aus dem Schlachter (Sahen besser aus, ob sie es sind ka...)

Die Drosselklappe war innen Pechschwarz und mit etwa 1cm Ruß bedeckt...

Die Drosselklappe hat auch leicht geklemmt/geklebt...

Hab sie heute Blitzeblank geschruppt!

Siehe Bild 1 und 2 (vorher/nachher) =)

Und die Steckverbindungen gesäubert.

Ich wollt auch die Ansaugbrücke machen, aber das scheint mir doch etwas mehr Arbeit...

Siehe Bild 3

Ich hab ja noch die Brücke vom Schlachter, werde mit Zeit und Ruhe das dann säubern.

Die sieht auch nicht so schlimm aus wie die derzeit eingebaute.

Dann kann ich die aus dem Schlachter wenn sie sauber ist, einbauen und das versiffte ding rausholen.

Zudem will ich warten bis die Dichtung da ist, die mach ich dann gleich noch mit.

Ist das Normal das des so verölt und verrußt ist??

Oder kann das an z.b. ka AGR Ventil liegen?

Kann man dagegen was tun?

Auf jeden Fall fährt er wieder etwas angenehmer, lauf ruhiger und spricht aufs Gaspedal besser an.

Ich hab auch heute nicht einmal ein Start Problem gehabt!

Das Ruckeln beim gleichmäßigem Fahren ist jedoch immer noch da...

Ich werde jetzt auf jeden Fall neue Zündkabel bestellen die kosten ja nicht die Welt.

Zündspulen kauf ich auch gleich neue. Bekomme ich beides "günstig" in DE

Oder was meint ihr?

Jetzt bin ich am überlegen ob ich AGR Ventil und IAC sowie TPS aus den USA bestellen soll.

Was sagt ihr dazu?

Vorher
Nacher
Ansaugbrücke innen

Gern geschehen, sind halt so die üblichen Verdächtigen beim Northstar.

TPS und Zündspule (Coil-On-Plug beim 2005er) musste ich auch schon wechseln, hatte aber auch dazu passende Fehlercodes, von daher war die Diagnose recht einfach.

Nach 280'000km kann das ganze schon versifft aussehen, ich habe bei meinem auch schon einiges an Ablagerungen rausgeholt, bei rund der Hälfte deiner Laufleistung.

Die erwähnten Teile kann man bei der Laufleistung schon mal "einfach so" wechseln, kosten ja nicht die Welt und dann hat man wieder etwas abgehakt bzw. eine Fehlerquelle ausgeschlossen.

Übrigens: Sind die korrekten Zündkerzen drin? Müssten ACDelco 41-950 (Platin) sein.

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