Stimmt es da es Plätze gibt an dem überschuss Neuware rum steht
Hi,
ich hab derzeit ein Japanischen kleinwagen im Netz (2014er) und einer ruft vorhin an und wollte unbedingt 2000€ weniger für mein Auto ausgeben , einer seiner Argumente war das ich den Wagen ehh nicht loswerden würde , weil es jah sowieso zuviel Autos geben tut und es Plätze gibt in DE an dem alle Autos die zuviel Produziert sind rum stehen , und die Händler die nicht verkaufen können , und der Deutsche wäre
Arbeits verrrückt und Arbeit zuviel an Autoherstellung usw. usf.
Beste Antwort im Thema
Solche Plätze gibt es:
http://...schallundrauch.blogspot.de/.../...de-unverkauften-autos.html
http://...wirtschafts-nachrichten.de/.../
Aber Du wirst ja sicher die Preissituation für Deinen Wagen gecheckt haben, bevor Du ihn im Net inseriert hast. Und Du wirst auch Dein Limit haben, für das Du den Wagen abgibst.
Wenn sein Gebot unter Deinem Limit liegt, hat er eben Pech gehabt und soll einen Anderen volllabern.
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So ist das eben, wenn man beim Autohändler steht: Eine C-Klasse beginnt nackt bei knapp 32.000 € laut Liste. Man findet allerdings keinen einzigen Vorführwagen unter 45.000 €. Die meisten liegen bei über 50.000 €.
Bei japanischen Händlern sieht das anders aus, ohne dass dort nur Basismodelle stehen würden, aber der Unterschied zwischen der Basis und Vollausstattung beträgt dort max. 50 % des Listenpreises für die einfachste Version. Eine C-Klasse kann man locker über 100.000 € treiben, was dann das 3fache der Basis ist.
Aber nicht bei gleichem Motor.
Betrachtet man diesen mit, wird das bei den Japanern auch schwer, die 50% einzuhalten.
Natürlich betrachtet man diesen mit, ist ja auch nichts anderes als ein Extra mit einem Häkchen im Konfigurator.
Ob ich mein Häkchen bei 100, 150 oder 200PS mache, bei keinem, kleinem oder großem Navi oder bei Leder, Stoff oder Alcantara, bei uni oder bei metallic oder bei Klimaanlage oder klimaautomatik ändert nichts am Vorgang als solchem.
Nochmal: Ich bekomme auch nen Mazda 6 mehr als 50% teurer als Basis.
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Nicht sehr deutlich, habs mir eben mal angesehen (Mazda Konfigurator):
Billigste und schwächste Basis 25290,-
Volle Hütte mit allen erhältlichen Extras: 41090,-
Viel kann man ja nicht wählen (wie weiter oben schon beschrieben)
Jetzt kann man über 5% hin oder her streiten, aber die Tendenz die zuletzt User Goifi genannt hat scheint wohl zu stimmen.
Woher kommen deine Zahlen, bzw. hast Du welche?
Vielleicht meint er Ausnahmefälle wie den Subaru Impreza, denn der WRX STi kostet ziemlich genau das Doppelte.
Er sprach aber explizit vom Mazda 6.
Das es (vielleicht ) Ausnahmen geben mag will ich nicht bestreiten, ist aber unerheblich.
Aber es geht 😁
Momentan gibt es ja anscheinend keine "MPS"-Modelle. Da wird es dann noch einmal deutlicher.
Es ist eh Äpfel mit Birnen vergleichen. Im Benz kriege ich Sachen, da kann ich bei Mazda nicht von träumen. Mal abgesehen von der Bandbreite der Motorisierungen. "Voll" bedeutet eben nicht immer das Gleiche. Ob man es braucht, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Zitat:
@BMWRider schrieb am 29. Juli 2015 um 11:33:06 Uhr:
Es ist eh Äpfel mit Birnen vergleichen. Im Benz kriege ich Sachen, da kann ich bei Mazda nicht von träumen. Mal abgesehen von der Bandbreite der Motorisierungen. "Voll" bedeutet eben nicht immer das Gleiche. Ob man es braucht, steht natürlich auf einem anderen Blatt.
Nein, es ist keineswegs ein Vergleich von Äpfel mit Birnen (wobei man die übrigens sehr gut miteinander vergleichen kann).
Es ging (und geht) um die mögliche individuell angebotene Bandbreite von Fahrzeugen verschiedener Hersteller auf verschiedenen Märkten und die dahinter stehenden Philosophien.
Ob der eine da Extras bietet die der andere nicht bietet und zu welchen Preisen ist nicht Diskussionsbestandteil.
Es ging darum, dass manche Hersteller auf manchen Märkten einer Philosophie folgen die den Basispreis mehr als verdreifachen kann, während andere dies nicht tun.
Beispiele wurden ja nun genannt.
Die Aufpreisliste ist einfach ein Geschäftsmodell. Bezahlt wird das Fahrzeug mit dem Grundpreis, sämtliche Extras dürften ein EBIT von ca. 80% für die geschätzten Aktionäre bringen. Konstruktiv ist die Karre auf alle Extras vorbereitet und ob ich dann Schalterli bzw. Funktion A oder B einbauen lasse, kostet mich entweder 382,- oder 425,-€ Aufpreis. Für mich ist es absolut unvorstellbar, wie ein und dieselbe Karre das zwei oder gar dreifache vom Grundpreis kosten kann, nur weil ich entweder ein paar Zylinder mehr unter der Haube bestellt oder die Sitze mit Froschfotzenleder beziehen habe lassen. Abgesehen davon ist so gut wie jeder einzelne Euro, den ich in Aufpreise investiert habe, beim Wiederverkauf perdu, denn die Gebrauchtwagenpreise orientieren sich eindeutig nach den Basispreisen.
Autohalden gibt es natürlich trotzdem, sie stehen dort und da, doch egal wie groß sie sein mögen, wenn ich an meinen Gebrauchten das richtige Preisschild dranmache, wird er auch verkauft werden.
Ich war letztens bei einem KIA Händler - war eh in Düsseldorf bei VW und da ist ja diese Automeile...Der hatte zwar nur "einen" Sportage" im Laden aber gleich 2 Sorento (einmal das alte Modell, einmal das Neue) - die Kisten liegen auch bei über 50 tsd. Euro im Listenpreis...Da die Händler die i.d.R. nicht auf Kommission bekommen, wollen die so etwas nicht in den Büchern haben...
Bei VW bekommt man gerade die T5 zu "Räumungsverkauf" Konditionen. Wer finanzieren oder leasen möchte kann hier gut zuschlagen...Ich schätze, dass die Autohäuser hier wenige Gewinn machen - es gibt auch nicht so viele Interessenten für einen 60 tsd. Euro Bus des Vorgängers, wenn man den Nachfolger in der Einführungsedition für 65 tsd. schon gut ausgestattet bekommt.
Je mehr Auswahl, desto weniger möglich auf Halde zu produzieren - guckt mal den Ford Mustang im Konfigurator an...Wozu diese Individualisierung bei Großkonzernen führt, sieht man auch bei der Problematik der Zulieferer...Der Octavia RS hatte in der Spitze eine Wartezeit von 9-10 Monaten nach Bestellung...Man munkelte, dass die Motorenzulieferung (Motoren, die auch bei SEAT/VW rein kommen) hier schwächelte...
Letztlich ist das alles also ein Konzernentscheid. Kann man es sich leisten auf Halde die Bänder durchlaufen zu lassen oder ändert man je nach Auslastung die "Bandgeschwindigkeit" und die Schichten.
Da Autos meiner Meinung nach eh kaum noch "gebaut" werden, sondern eher zusammengesetzt, ist es hinterher immer nur eine Frage, wie viel Gewinn bleibt übrig oder was ist der geringste Verlust...
Wobei das aus meiner Sicht nahezu ausschließlich eine Herstellerphilosophie ist und weniger von den Märkten abhängt.Zitat:
@Matsches [url=http://www.motor-talk.de/.../...ss-neuware-rum-steht-t5380789.html?...]schrieb am 29. Juli 2015 um 11:41:23 Uhr
Es ging (und geht) um die mögliche individuell angebotene Bandbreite von Fahrzeugen verschiedener Hersteller auf verschiedenen Märkten und die dahinter stehenden Philosophien.
...
Es ging darum, dass manche Hersteller auf manchen Märkten einer Philosophie folgen die den Basispreis mehr als verdreifachen kann, während andere dies nicht tun.
Beispiele wurden ja nun genannt.
Eine C-Klasse oder einen Golf kann ich preislich auch auf anderen Märkten im Preis vervielfachen.
Zitat:
@Jupp78 schrieb am 29. Juli 2015 um 15:48:11 Uhr:
Eine C-Klasse oder einen Golf kann ich preislich auch auf anderen Märkten im Preis vervielfachen.
Kann man bestimmt!
Aber ob es der potentielle Käufer dort auch tut?