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Steuern/Versicherung - Welche Motorleistung ist billiger?

Themenstarteram 7. Oktober 2005 um 15:41

Folgende Frage an euch:

Wir die Grenze bei Versicherung und/oder Steuer beim Hubraum, oder bei der PS-Zahl gemessen.

Die Frage ist nämlich, ob ein 93'er 1,3 Liter 75 PS Colt genauso teuer ist wie z.B. ein 93'er 1,2 Liter 45 PS Opel Corsa?

Oder ob der 93'er Corsa 1,2 L 45 PS genauso teuer in der Versicherung und/oder der Steuer wie ein 93'er 1,6 L 113PS Colt ist?

Der Corsa ist nur ein Vergleichswert. Gesucht ist nur die Grenze ab wann die Kosten für Versicherung und/oder Steuern ansteigen und woran die Gemessen werden (Hubraum, PS,...?).

Hoffentlich hat jemand da eine Ahnung. ;-)

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6 Antworten

Hi,

der Steuersatz wird nach der Abgasnorm festgelegt. Dann wird der Steuersatz mit dem Hubraum je angefangene 100cm³ multipliziert. So errechnet sich die KFZ-Steuer.

Beispiel:

EURO 1 Abgasnorm -> Steuersatz 15,31 €/100cm³ und Jahr

1590 cm³ Hubraum -> 15,31 € x 16 = 245 € Steuern/Jahr

 

Soweit ich weiß, werden die Typklassen der Versicherungen danach bemessen, wie hoch die Schadenssumme bei einem Modell in der Vergangenheit war. Also hat das nicht direkt mit der Leistung oder dem Hubraum eines Autos zu tun.

Beispiel:

Corsa 1,2 l: Haftpflichtklasse 13

Colt 1,3 l: Haftpflichtklasse 16 bzw. 17

Colt 1,6 l: Haftpflichtklasse 19

Der Versicherungbeitrag richtet sich dann hauptsächlich nach Schadenfreiheitsklasse, Wohnort und Typklasse.

Wie hoch dein Beitrag wäre, kannst du dir bei allen großen Versicherungen online ausrechnen.

 

Gruß

Sorieet

Man kann eigentlich sagen, das normal motorisierte deutsche Autos in der Versicherung fast immer günstiger sind als die Japanischen.

Liegt daran, da deutsche Autos von der Anzahl her mehr auf deutschen Straßen unterwegs sind als die Japaner, und da macht ein Unfall eben weniger aus, bei der berechnung für die Einstufungen.

Zitat:

Original geschrieben von p2m

Man kann eigentlich sagen, das normal motorisierte deutsche Autos in der Versicherung fast immer günstiger sind als die Japanischen.

Liegt daran, da deutsche Autos von der Anzahl her mehr auf deutschen Straßen unterwegs sind als die Japaner, und da macht ein Unfall eben weniger aus, bei der berechnung für die Einstufungen.

Hi.

Also ich fahre einen Japaner/USA auto. (Mitsubishi Echlipse) und ich würde nicht grad sagen, dass das auto teuerer in der versicherung ist wie der Golf II.

Oder z.b. ein Porsche teuerer in der versicherung wie ein Golf II ist.

Es kommt immer nur drauf an, was der vorredner gesagt hat. also auf die Typ-Klasse und die richtet sich nach der Unfallquote. Und wenn es von dem Modell viel auf der Straße unterwegs ist, dann ist es wahrscheinlicher, dass damit ein unfall gemacht wird.

mfg Michael

Hi,

die Typklasse wird indirekt auch von solchen Dingen wie der Altersklasse der meisten Besitzer eines Modells beeinträchtigt. Denn junge Fahrer sind statistisch gesehen im mehr Unfälle verwickelt und somit gibt es mehr Schadenfälle mit solchen Modellen.

Ein gutes Beispiel ist der CRX ED9. Den fahren überwiegend junge Fahrer und das Modell hat eine sehr hohe Haftpflichtkllasse (23).

Der nächste Punkt sind die Ersatzteilpreise und der Wert eines Autos. Sind die Ersatzteile teurer, ist der durchschnittliche Schadenfall teurer. Ist der Wert eines Wagens höher, so kann der Schaden höher sein, bevor es ein Totalschaden ist.

Das ist die Theorie. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass die Typklassen unter anderem auch im Hinblick auf Gewinnmaximierung für die Versicherungen festgelegt werden.

Ein Bisschen kommt es mir auch so vor, als würden bei jungen Fahrern beliebte Modelle zusätzlich überteuert, weil da aufgrund noch geringer Schadenfreiheitsklassen die größten Beitragseinnahmen möglich sind.

 

Ich hoffe mir ist gelungen verständlich auszudrücken, was ich meine.

 

Gruß

Sorieet

Zitat:

Original geschrieben von p2m

Man kann eigentlich sagen, das normal motorisierte deutsche Autos in der Versicherung fast immer günstiger sind als die Japanischen.

Liegt daran, da deutsche Autos von der Anzahl her mehr auf deutschen Straßen unterwegs sind als die Japaner, und da macht ein Unfall eben weniger aus, bei der berechnung für die Einstufungen.

noch n kleine nachhilfe in prozentrechung

es ist egal ob es viel oder wenige fahrzeuge vom jeweiligen modell gibt. wichtig ist wieviel % eines typs einen unfall verursachen und wie hoch dieser schaden im durchschnitt ausfällt. 10% von 10000 fhz. sind zwar nominell mehr als 10% von 100 fhz., aber diese 10000 haben ja auch viel mehr geld in die kasse gespült. ergo entscheidet die schadenssumme.

die leistung spielt erst dann eine rolle wenn die autos auf dem gebrauchtwagenmarkt billig an halbstarke gehen.

dann steigen "heizerkisten" enorm in der haftpflicht, während da ein 911er porsche nicht mehr als ein ford fiesta kostet.

Moin,

Die Schadenskosten fließen allerdings nur in die Kaskostufen ein. Die Haftpflicht bezahlt ja die Schäden am ANDEREN Fahrzeug, nicht am eigenen.

Und es gibt zwei SEHR positive Punkte, die eine Versicherungseinstufung im Bereich der Haftpflicht positiv beeinflussen.

Der erste Fakt ist ... eine große Anzahl an Fahrzeugen, die unterdurchschnittlich viele km fahren. Das sind z.B. die klassischen Fahrzeuge wie ein Golf Benziner mit rund 100 PS. Fahrzeuge die üblicherweise von einem/r Familienpapa/mama gefahren werden, und selten über 9000 km pro Jahr bewegt werden.

Der zweite Positive Punkt ist ... eine extrem kleine Anzahl an Fahrzeugen mit Liebhaberstatus, welche von Ihren Besitzern sehr liebevoll behandelt und gefahren werden. Hier z.B. zu nennen ältere Porschemodelle, wie der 911er oder der 944er, aber auch z.B. der alte heckgetriebene Alfa Spider.

Autos mit geringer Verbreitung, überdurchschnittlicher Leistung und hohem Wertverfall dagegen sind fast immer recht hoch in der Versicherung eingestuft (z.B. Lancia Delta Integrale, Alfa 164 V6, Honda CRX), sowie Fahrzeuge die auch im Alter noch eine hohe Attraktivität besitzen und von jüngeren Fahrern gerne gekauft werden (z.B. Golf III VR6, BMW 325i E30 etc.pp.).

Kommt ein Auto auf den Markt ... dann werden die Kaskostufen und Haftpflichtstufen anhand des Vormodells angenommen, weiterhin wird zwischen Hersteller und Versicherungsverband darüber verhandelt und letztlich gibt es noch Normcrashtests, die insbesondere die Kaskostufen beeinflussen (das sind meist Tests im Bereich 20-30 km/h), weil aus diesen Versuchen "Normreparaturkosten" ermittelt werden.

Der Rest ist dann ein wenig dem Zufall überlassen

Als weiteren Faktor muss man natürlich die Person hinzuziehen ... hier gibt es Risikogruppen die an Alter, Beruf und Fahrerfahrung etc.pp. festgemacht werden. Sowie die Einstufung des Wohnbereiches. Es gibt und das ist statistisch belegbar Kreise mit hohem Schadensrisiko und Kreise mit sehr geringem Schadensrisiko. Dieses Risiko verteilt sich auf Unfälle (hier ist z.B. der Kreis SU recht hoch) und auf Diebstähle (z.B. Leipzig). Meistens sind hier Kreise sehr hoch eingestuft die entweder über eine immens hohe Verkehrsdichte aufweisen (Großstädte) oder deren Verkehrssituation sehr komplex ist (z.B. gebirgig mit vielen schlecht einsehbaren Stellen und gefährlichen Wetterumschwüngen) bzw. die durch ihre Nähe zu Grenzen sehr populär bei Autodieben sind.

MFG Kester

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