Steuern für Spritschlucker?
Sollten die Pläne Wirklichkeit werden, würde die Steuer für sparsame Autos deutlich geringer ausfallen. Hart treffen würde es dafür Fahrzeuge mit hohem Verbrauch - etwa Geländewagen. Wie die Zeitung unter Berufung auf ein internes Arbeitspapier berichtet, bereite das Umweltbundesamt in Berlin eine entsprechende Umstellung vor. Die Neuregelung solle schon im nächsten Jahr in Kraft treten.
Eure Meinung ist gefragt!
179 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von V70_D5
Vor ein paar Jahren hätte auch ich empört aufgeschrien. Leider haben die Deutsche und Amerikanische Industrie ein Wettrennen eröffnet, wer baut das stärkste, unsinnigste, spritverschleudernste und an den Bedürfnissen des Autofahrers am meisten daneben liegende Auto. Ich denke, dass dieser Unsinn abgestellt gehört. Da jeder das kaufen darf, was er will, muss man halt über die Steuern (hier im ursprünglichsten Sinn des Wortes) ein Korrektiv schaffen.
Sieh dir dann mal den XC 90 an, der geht auch mit 10 - 12 l diesel laufen, ganz zu schweigen von den benzinmodellen. Für wen werden die wagen denn gebaut. Wer sich die leisten kann, schreibt die kosten wahrscheinlich auch ab von seinem unternehmereinkommen. Als man diese leute mal anpakken könnte würde die frage nach den SUV's schnell runtergehen.
Als ich mir selber so einen wagen zulegen will, umdass er mir zulässt mich gemütlich und sicher irgendwo hin zu bewegen dann bezahle ich schon genug MWSt. versicherung, dieselsteuern und so weiter. Ich schreibe die kosten nicht ab und bin damit zufrieden. Weiger mich aber um noch höhere steuern zu bezahlen.
Die Politiker haben einfach kein geld mehr und wollen es gleich woher holen alle erklärungen darüber sind einfach lächerlich und untauglich.
Ein behinderter der einfach besser fährt im Jeep.
Manni.
}>EierFanta:
Also: Abzufackeln braucht man den Diesel nicht, er hat weiterhin mittelfristig seine Notwendigkeit, aber alternative Energien müssen ebenso mittel- und langfristig her. Unter Mittelfristig verstehe ich eine echte Subvention auf Erd- und Flüssiggas unter Langfristig eine konzertierte Aktion für die Entwicklung von Hybrid, Elektro-, oder IchFahrMitWasWeißIchWas-Autos. }}}>
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Andere Staaten in Europa überlegen sich das auch.
Z.B. in der Schweiz:
Quelle:
Buwal/Schweiz
Keine steuerliche Dieselförderung
Der Nationalrat lehnt eine Verbilligung von Dieseltreibstoffen ab. Die Bedenken bezüglich Umwelt und Gesundheit überwiegen.
Ein Liter Diesel ist heute rund 3 Rappen stärker mit Steuern belastet als ein Liter Benzin. Eine Motion der ständerätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie wollte den Bundesrat beauftragen, die Besteuerung des Diesels um mindestens 25 Rappen zu senken. Der Nationalrat hat die Motion am 6. März 2003 abgelehnt.
Angenommen wurde hingegen der Vorschlag, die Besteuerung von Erd-, FLÜSSIG- und Biogas um mindestens 40 Rappen pro Liter zu senken.
Die Motionäre hatten mit der Steuerentlastung beim Diesel (und bei Gastreibstoffen) den Ausstoss von CO2 reduzieren wollen, denn pro Fahrzeugkilometer stösst ein Dieselfahrzeug rund 10% weniger CO2 aus als ein Benziner.
Der Nationalrat folgte den Argumenten des Bundesrates. Dieser hatte gewarnt, problematische Luftschadstoffe würden mit zunehmendem Dieselanteil massiv ansteigen:
Dieselpersonenwagen stossen ohne Partikelfilter rund 1000 mal mehr Krebs erzeugende Russpartikel aus. Die Stickoxidemissionen von Dieselpersonenwagen sind 3 mal höher als jene von Benzinfahrzeugen. Aus Stickoxiden entsteht unter Sonneneinstrahlung und Wärme Ozon, ein Haupbestandteil des Sommersmogs.
Kein Diesel ohne Filter
Das BUWAL empfiehlt, beim Kauf eines Dieselfahrzeugs unbedingt darauf zu achten, dass es mit einem Partikelfilter ausgerüstet ist. Damit lässt sich der Ausstoss von Krebs erzeugendem Feinstaub um bis zu 99.9% reduzieren. (06.03.2003)
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Es ist schon komisch: viele Beiträge hier im Forum, wie z.B. zum Verdruss auf Politiker, Konzerne und/oder die mächtigen Lobbyisten etc. sprechen mir aus der Seele.
[Edit by Jürgen2: Bitte keine Werbung posten!] Im September 2001 haben sich dann einige Wenige hiervon aufgerafft und auf privater Basis in Kassel die 1. Autogas-und Erdgasfahrzeugmesse veranstaltet. Zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland gerade mal 160 Autogastankstellen. Die Infoarbeit, die wir leisten, hat mit dazu beigetragen, dass wir heute bereits 490 Autogastankstellen in Deutschland haben; und täglich kommen neue hinzu.
Man kann also schon, auch als Privatmann (ich selber bin Beamter und habe mit der gesamten Wirtschaft und Industrie nix am Hut), seinen Teil dazu beitragen, Veränderungen herbeizuführen.
Merkwürdig finde ich hierbei, dass auch hier im Forum massiv über die Politik gewettert wird; wenn ich dann aber auf Alternativen hinweise, werde ich hier z.Teil mächtig angegangen.
Warum dreht ihr nicht lieber den Mächtigen eine lange Nase und helft mit, dass Flüssiggas nicht weiter sinnlos abgefackelt wird? Wenn es an den Erdgasfeldern bzw. in der Raffinerie verbrannt wird, entstehen auch Emissionen. Insoweit fährt man mit einem auf Flüssiggas umgebauten Fahrzeug ja praktisch mit Null-emission.
Gebt Gas
LPG
@LPG:
Es ist schon eine Riesensauerei die Sache mit dem Gas. Die Lobby der Mineralölkonzerne in Berlin und auch in Brüssel verhindert in meinen Augen, dass man mit =0= Emiisionen fahren könnte, weil zu viele politische Interessen und auch (Schmier)gelder stecken da drinn.
Habe mich ja damals mal erkundigt, als anstand, dass ich plötzlich weite Strecken mit meinem Privatpkw zurücklegen mußte. Eine Umrüstung auf Flüssiggas hätte mich bei meinem C70 rund 3300€ gekostet, welche ich nach 4 Jahren bei einer jährlichen Fahrleistung von 35TKM wieder reingefahren (Gaspreis Liter ca. 60Cent stimmt das noch?) hätte. Der Wagen wäre dann auch im Wiederverauf besser gewesen, aber das habe ich mal nicht mit eingerechnet, weil mir das zu vage war. Mir einen Diesel anzuschaffen, käme für mich nicht in Frage, weil mein ökologisches Gewissen es nicht zugelassen hätte, mir so eine Drecksschleuder zu holen. Aber ich bekam einen Dienstwagen, so blieb ich (noch) von der Investition verschont.
Aber das Thema Gas wird weitgehenst hier in Deutschland totgeschwiegen. In den Köpfen der meisten Autofahrer steckt nur "die Gasfahrzeuge kommen nicht aus den Hufen und sind schlapp" oder "viel zu unsicher, die gehen mir hoch und explodieren" und dann noch "Gas bekomme ich ja nirgendwo" alles Vorurteile, die längst wiederlegt sind. Hinzu kommt, dass es vielen Dieselfahrer scheissegal ist, wass sie denn hinten rauspusten, und die an der Theke nur stolz rumposaunen, wieviel Drehmoment ihr Heizöl-Ferrari denn nun hat. Das Gesundheit und das die wirklich die Umwelt belasten ist meist scheissegal. 🙁
Aber solange es noch so ist, dass die politische Lobby Gas verhindert und die Bevölkerung nicht aufgeklärt wird, solange wird es auch noch Gestalten geben, die Diesel fahren und mahnend den Finger heben und damit auf andere zeigen und sagen: "Du willst Dir einen V8 kaufen? Du bist eine Umweltsau, wieso kaufst Du dir so ein Auto, der verbraucht 15 Liter, sowas braucht unser Land nicht."
Das der gleiche Typ ungefiltert mittels Turbotechnik zwar nur 7,5Liter Diesel verbraucht, aber jede Menge karzinogene Russpartiker rausbläst, dass wird unter dem Deckmantel der Scheinheiligkeit verborgen, und nur die dumpfe Literzahl als Argumentationskriterium herangezogen. Ist genauso als ob ich 1 Liter Wasser oder 0,5 Liter Rotwein auf die frisch gewaschene Tischdecke schütte, bei was wird sich die Ehefrau mehr aufregen? 😉
Aber die Politik (mit einem grünen Umweltminister ) gibt auch noch dem Dieselenthusiasten Recht? Und das ist fast schon pervers. Bei Gas gibt es =0= Emissionen zum halben Preis. Wieso wird hier nicht steuerlich gefördert?
Fragen über Fragen an Herrn Tritti(h)n. 🙂 😉
Leute, das Problem Umweltschutz ist doch kein Deutsches, kein Europäisches, sondern ein Globales.
In Deutschland will man unter diesem Vorwand nur die desolate Staatskasse sanieren. Bin der festen Überzeugung, wenn in 3 Jahren 80% der Fahrzeuge mit Gas ausgerüstet sind, kostet auch dieser Betriebsstoff genau das gleiche wie jetzt das Benzin oder Diesel. Es liegt halt am System.
Diskussion Diesel, Benzin, Gas alles für die Katz.
Rene
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@EierFanta©
Zitat:
...Hinzu kommt, dass es vielen Dieselfahrer scheissegal ist, wass sie denn hinten rauspusten...
Da muß ich Dir leider recht geben und mir allerdings auch an die eigene Nase fassen. Privat fahre ich 'nen Benziner (siehe Sig.) und achte auch halbwegs auf meinen Spritverbrauch. Bin ich allerdings dienstlich mit unserem Firmenwagen unterwegs (A3 1.9 TDi), gibt es für mich eigentlich nur volle Latte, wenn es die Verhältnisse und die StVO zulassen. Warum? In diesem Falle fahre ich am Tag quer durch die Republik und habe keinen Bock, länger als nötig im Auto zu sitzen und ICH muß den Sprit nicht selber zahlen. Ich weiß, daß dies Scheiße ist, habe es aber noch nicht fertig gebracht, mich selbst zu erziehen.
@Rollipop
Selbst wenn wir in .de durch welche Maßnahmen auch immer die Umwelt wieder i.O. bringen würden, würde doch z.B. das Bush-AL in AM mit seiner Scheißpolitik wieder alles zur Sau machen (global gesehen). Ich erinnere nur mal an letztes(?) Jahr, wo die UNO diverse Umweltgesetzte verabschieden wollte und sich sich dieser Hampelmann wieder mal den Larry raushängen ließ.
Zitat:
Original geschrieben von Rollipop
Leute, das Problem Umweltschutz ist doch kein Deutsches, kein Europäisches, sondern ein Globales.
In Deutschland will man unter diesem Vorwand nur die desolate Staatskasse sanieren. Bin der festen Überzeugung, wenn in 3 Jahren 80% der Fahrzeuge mit Gas ausgerüstet sind, kostet auch dieser Betriebsstoff genau das gleiche wie jetzt das Benzin oder Diesel. Es liegt halt am System.
Diskussion Diesel, Benzin, Gas alles für die Katz.Rene
genau, ganz meine Meinung. Es muß was geändert werden. Schröder hat ja schon begonnen. jetzt noch Kanzlernezwahlen..... :-)
Aber es muß was neues her. Ein komplett neues System. Unser altes ist ein morscher Karren im Schlamm, der immer neu geflickt wird. Erst darf sich der Staat nicht in die eigene Tasche finanzieren.
Ich habe nichts gegen eine Vertreuerung des Dieselsprits, weil schon auf Grund des höheren Energiegehaltes von Diesel wäre es nur fair.
Mir geht das mächtig auf die Nerven, dass irgendwelche Pensionisten oder Hausfrauen die 2000 km im Jahr fahren unbedingt einen Diesel haben müssen. Der Russausstoß beim Diesel steigt überproportional mit den Anzahl der Kaltstarts. Ein Diesel ist für gleichmäßigen Teillastbereich gemacht, und nicht zum Semmelholen, und nicht um Wettrennen zu gewinnen. Das kann man so schön beobachten, wenn Papi oder Lieschen Müller, die den Diesel nur zum Kinder in den Kindergarten bringen, oder 5 km ins Büro haben, einmal auf der Autobahn Vollgas geben, da kommen dicke Rußfahnen heraus, weil sich der ganze Dreck angsammelt hat. Rußfilter gehen da übrignes auch zu, oder brauchen viel Energie zum Freibrennen.
Dieleautos sind nur was für berufliche Langstrecken- und Vielfahrer. Das Auto meiner FRau ist aus diesen Gründen ein Benziner! im Dieselland Österreich.
Weiters ist mir ein Diesel eine Nummer größer lieber, da in praxi ein 2,4 l weniger oft am Anschlag läuft, als ein 1,9l und entsprechend weniger oft unter Volllast rußt. Allerdings braucht er länger um warm zu werden, siehe daher Eingang des Artikels.
Was den Filter betrifft, sehe ich da die Industrie in der Pflicht, nicht den Käufer, warum soll ich mir mein Wunschauto nicht kaufen, nur weil der schwedische Hersteller Volvo nicht die Rösselsprünge der Politik mitmachen. PSA hat das nur als Gag verkauft, die Dinger schafften nicht einmal die EU4! Und die paar Deutschen Autos sind meiner Ansicht nach mit unausgereiften Filtern ausgerüstet, die haben das so HudriWudri eingeführt, dass ich bezweifle, dass das auch halten wird. Beim Kat gab es am Anfang auch jede Menge Ärger.
Übrigens: man weiss schon seit den 50ern um die Schädlichkeit des Rauchens!
Zitat:
Original geschrieben von STP
@EierFanta©
Da muß ich Dir leider recht geben und mir allerdings auch an die eigene Nase fassen. Privat fahre ich 'nen Benziner (siehe Sig.) und achte auch halbwegs auf meinen Spritverbrauch. Bin ich allerdings dienstlich mit unserem Firmenwagen unterwegs (A3 1.9 TDi), gibt es für mich eigentlich nur volle Latte, wenn es die Verhältnisse und die StVO zulassen. Warum? In diesem Falle fahre ich am Tag quer durch die Republik und habe keinen Bock, länger als nötig im Auto zu sitzen und ICH muß den Sprit nicht selber zahlen. Ich weiß, daß dies Scheiße ist, habe es aber noch nicht fertig gebracht, mich selbst zu erziehen......
Nicht nur Du. Habe ja erwähnt, dass ich dienstlich einen Firmenwagen nutze und das ist auch ein Diesel. Wäre ich ein Hardcore-Fundi-Grüner (oder überhaupt Grün angehaucht) müßte ich das aus ideologischen Gründen natürlich auch ablehnen, aber so wirklichkeitsfremd bin ich nun doch nicht. 😉 Wenns es die grünen Politiker nicht sind, warum ich denn? 😉 Privat würde ich mir wirklich ein LPG-Fahrzeug kaufen, wenn ich denn Fahrtstrecken >25TKM fahren müßte. Aber selbst die Wagen, mit =0= Emissionen werden steuerlich nicht gefördert, die Anschaffungs-/Umrüstungskosten muss man selber tragen. Und ich bin mir auch noch unsicher, ob die überhaupt KFZ-Steuer befreit sind, eigentlich ein Witz, Euro4 Neu-Fahrzeuge mit *wenn auch sehr geringen* Emmisonswerten sind begrenzt befreit, Gas-Fahrzeuge mit =0= Emmisionswerten sind steuerpflichtig.
Zitat:
Original geschrieben von EierFanta©
Nicht nur Du. Habe ja erwähnt, dass ich dienstlich einen Firmenwagen nutze und das ist auch ein
Hallo eierfanta,( trinkst du das gerne?? )
Warum fallt ihr doch über die "paar "autos die auf diesel fahren, habt ihr heutzutage schon mal auf der autobahn im stau gestanden? Steht dann mal hinter nem laster und atmet dann mal kräftig durch.
Das ist doch herrlich. !!!!
Warum denkt ihr dass man diesel fährt, doch sicher nicht umdass benziner so wenig verbrauchen oder weniger unterhaltskosten haben oder weniger verschmutzen, he he he . nein das hat natürlich schon seine wirtschaftlichen gründe und die will ich mir auch nützen, das macht jeder gewöhnlichen politiker auch und mit ihm zich andere.
Ihr haltet doch nur am benziner fest weil ihr damit soviel mehr gas geben könnt, erzählt mir nichts anderes ich bin auch mal jung gewesen und habe auch aufs gas gedrückt.
Natürlich würde ich heutzutage auch lieber mit LPG fahren aber es ist schon so dass die meisten benziner noch nicht reif sind um umgerüstet zu werden, dabei kommt der preis und der wird natürlich hochgehalten um jeden cent mehr aus unserer börse zu holen.
Man sieht es doch täglich Früher war der diesel billig Jetzt wird er teurer, heute ist gas billig, morgen wird das teurer. die steuern bringen viel zu viel auf, das machen sie sich nicht kaputt.
Die umwelt ist jedem scheissegal als es an die börse geht sind wir letztendlich alle die selben.
Grüsse Manni aus Belgien
Zitat:
Original geschrieben von baum.baes
....Ihr haltet doch nur am benziner fest weil ihr damit soviel mehr gas geben könnt, erzählt mir nichts anderes ich bin auch mal jung gewesen und habe auch aufs gas gedrückt.
.....
Ich denke eher die neuen, jungen wilden sind eher die TDIs, CDIs, halt die Turbodiesel Fraktion, nicht unbedingt mehr die, die gleichstarke Benziner fahren. Aber hast Recht, das ist ein Vorurteil von mir, aber halt oft in meiner persönlichen Fahrpraxis beobachtet. Und ich - ob Du es glaubst oder nicht - bin mit meinem Coupe noch nie schneller als Tacho 200 gefahren, das Coupe fährt bei uns nur meine Frau aus. 😉
Und du warst auch mal jung gewesen? Ich auch, vor ungefähr 20 Jahren, werde 43 Jahre alt. 😉
Also wenn ich mir das Ergebnis der Umfrage so anschaue ist ja klar was die meisten davon halten.... komischerweise ist es immer so in Foren egal wo das solche Umfragen genau das Gegenteil von dem zeigen was die Regierung letztlich macht. Ich denke mal solange wir in Deutschland nicht ein System wie z.b. in der Schweiz mit dieser Befragung haben, wo praktisch die Bevölkerung abstimmt über solche Probleme etc. wird alles was wir hier schreiben leider (!) nur heisse Luft bleiben. Aber naja wir regen uns halt auf und nehmen es letztlich doch wieder hin, das schlimme ist halt das wir parteinmäßig so eine miese Auswahl haben, weil die alle zuerst an sich denken. Eigentlich darf in einer Regierung nur jemand arbeiten der Geld absolut nicht nötig hat und die Macht nach wie vor beim Volk bleibt, er hat uns zu fragen ob er das oder das so machen darf. Aber ist halt so wir wählen eine Partei, und dann kann die jahrelang machen was sie will.
Achso und um mal ein paar Ökofritzen hier anzusprechen, ich hab nichts gegen Umweltschutz, aber er muss im Rahmen der Möglichkeiten bleiben die wir geldlich hier im Staat haben und ein Staat der Billionen an Schulden hat, hohe Arbeitslosenzahlen aufweist und überhaupt wirtschaftlich lahmt, kann sich keine überteuerten Umweltaktionen leisten, so löblich sie auch sein mögen (und er darf uns nicht noch zusätzlich belasten weil das den wirtschaftsaufschwung noch weiter verringert oder stagnieren lässt). Vor allem die Grünen scheinen das aber nicht einzusehen und wollen die meisten Sachen mit der Brechstange durchsetzen.
Wie hier schon mehrmals gesagt wurde sollte das Steuersystem logischer aufgebaut werden, eben so das Vielfahrer letzlich mehr zahlen müssen als solche die nur mal so Sonntags rumfahren, sprich Kfz-Steuer weg und auf die Mineralölsteuer umgelegt drauf.
So da hör ich mal hier auf *g*
Mfg
Morkhero
Hi, die Angemeierten sind doch immer die jungen Familien ,die nicht über das Kapital verfügen um sich für 35000 Euro einen A4 Avant zuzulegen und deshalb vielleicht einen B4 Avant fahren. Jetzt schon durch hohe Steuern gestraft und dann noch mal mit Bonus. Na vielen Dank.
MFG
Knoky
Irre Diskussion hier. Habe mir die ersten drei Seiten durchgelesn und festgestellt, daß ich entweder aufhören muß zu lesen und einigermaßen friedlich bleibe oder weiterlese und ein paar Leute verbal in Stücke reißen muß. Ich habe nicht weitergelesen.
Wenn man mal davon absieht, daß es wirklich wahrscheinlich ist, daß nur mehr Geld eingetrieben werden soll, finde ich verschiedene Einstellungen und Meinungen hier unerträglich.
Es geht darum, daß nicht unnötig Energie verbraucht wird und Umweltschäden minimiert werden, aber wie so oft werden Steuern, die in irgendeinem Bezug mit der Vermeidung weiterer Umweltschädigungen nur als Alibi dafür benutzt, daß man sich selbst keine Gedanken darüber machen muß, weil die wirren grünen Ökos selbst keinen Plan haben.
Und selbst wenn diese wirklich nicht den Hauch eines Plans hätten, wäre das eine Rechtfertigung dafür, die Umwelt aus egozentrischen Motiven zu zerstören?
Weiterhin gibt es hauptsächlich Argumente, die rein zum Selbstschutz dienen, wie "brauche ein starkes Zugfahrzeug", "muß halt so weit zur Arbeit fahren". Das sind nicht immer absolute Zwänge. Es ist wohl kaum lebensnotwendig, daß man zwei-/dreimal im Jahr seinen Wohnwagen durch halb Europa zerrt, und dafür während dem Rest des Jahres die überdimensionierte Karre zuviel Sprit saufen läßt. Auch bei der Wahl des Arbeitsplatzes könnte man auf einen kurzen Weg achten - kostet auch weniger. Ich weiß, daß beim letzten Punkt nicht sehr viel Freiheit besteht, es ist mir aber unerklärlich, wie manche Zeitgenossen über Jahre oder Jahrzehnte 80 bis 100 km täglich -eine Strecke- zur Arbeit fahren können.
Dann geht's weiter mit Diesel gegen Benziner, mit Fahrzeugart 1 gegen Fahrzeugart 2 und der hat viel mehr Schuld als ich und dies und das und sowieso. Alles nur Rechtfertigungen um das eigene Gewissen -sofern vorhanden- zu beruhigen bzw. weiterhin stolz und im Bewußtsein Recht zu haben, seine möglichst große Schwanzverlängerung ausführen zu können.
Faßt Euch erst mal an die eigene Nase und denkt mal ein Stück weiter, bitte! Was soll dieser Kleinkrieg? Es ist auch nicht nur die Schuld der Politik und der Industrie, wenn Eure Kinder mal die Scheisse ausbaden müssen.
...wird langsam destruktiv, ich werd' mich mäßigen...
Weiterhin sollte man bedenken, daß auch die von den "grünen Spinnern" propagierten Elektro- oder Wasserstoffantriebe keine wirkliche Lösung des Problems darstellen. (Ja, ich habe doch noch ein bißchen quergelesen auf weiteren Seiten.) Die jahrelang als sauber und problemlos dargestellten Elektroautos sind ja inzwischen stark abgesunken in der Publikumsgunst und beim Marketing der Firmen, weil Strom nunmal auch keine weiße Weste hat. Aktuell wird Wasserstoff als Lösung hochgejubelt. Wie gewinnt man Wasserstoff? Per Elektrolyse oder durch Aufspaltungsreaktionen von z.B. Ethanol oder Erdgas. Dazu brauche ich Energie und habe im zweiten Fall wieder unerwünschte Begleitstoffe. Lediglich wenn der dazu notwendige Strom aus Solarenergie oder regenerativen Quellen stammt, ist Wasserstoff ein guter und sauberer Energieträger.
Es kann und sollte jeder seinen Teil zur Energieeinsparung beitragen, denn eine ultimative und blütenweiße Technologie gibt es nicht. Wenn man über Steuern regulieren will, sollte die Gesamtsteuersumme nicht wesentlich steigen, sprich: Spritschlucker zahlen mehr, Spritsparer weniger. Als Spritsparer darf aber nicht nur ein 3 Liter Lupo zählen. Prinzipiell fände ich es aber sinnvoller -wie hier schon verschiedentlich vorgeschlagen- beim Treibstoff an sich anzusetzen. Die Kfz-Steuer sollte aber nicht völlig abgeschafft werden, da jeder Blechhaufen bei der Herstellung jede Menge Energie benötigt. Das ist nebenbei auch der Grund, wieso es keinen Sinn macht, alte Autos als Dreckschleudern abzustempeln. Die für die Produktion benötigte Energiemenge wird kaum ein Auto durch's Fahren nochmals erreichen. Insofern macht es ökologisch keinen Sinn, Autos, die nur ältere Abgasvorschriften erfüllen, steuerlich höher zu belasten. Bringt halt Steuern und Umsatz für die Industrie. (Da wären wir wieder.)
Könnte noch ein ganzes Weilchen so weitertexten, aber ich denke für's Erste reicht's...
Gruß, Salamibaguette
@heinzrausB
Zitat:
Original geschrieben von Salamibaguette
Weiterhin gibt es hauptsächlich Argumente, die rein zum Selbstschutz dienen, wie "brauche ein starkes Zugfahrzeug", "muß halt so weit zur Arbeit fahren". Das sind nicht immer absolute Zwänge. Es ist wohl kaum lebensnotwendig, daß man zwei-/dreimal im Jahr seinen Wohnwagen durch halb Europa zerrt, und dafür während dem Rest des Jahres die überdimensionierte Karre zuviel Sprit saufen läßt. Auch bei der Wahl des Arbeitsplatzes könnte man auf einen kurzen Weg achten - kostet auch weniger. Ich weiß, daß beim letzten Punkt nicht sehr viel Freiheit besteht, es ist mir aber unerklärlich, wie manche Zeitgenossen über Jahre oder Jahrzehnte 80 bis 100 km täglich -eine Strecke- zur Arbeit fahren können.