Steuern für Spritschlucker?

Sollten die Pläne Wirklichkeit werden, würde die Steuer für sparsame Autos deutlich geringer ausfallen. Hart treffen würde es dafür Fahrzeuge mit hohem Verbrauch - etwa Geländewagen. Wie die Zeitung unter Berufung auf ein internes Arbeitspapier berichtet, bereite das Umweltbundesamt in Berlin eine entsprechende Umstellung vor. Die Neuregelung solle schon im nächsten Jahr in Kraft treten.

Eure Meinung ist gefragt!

179 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von pfuscher ;-)


Bitte provuzier jetzt nicht auch noch, h-milch.
Deine Äusserungen -

 

- haben auch nicht wirklich zur entspannung der Lage beigetragen...

Also - Schluss jetzt mit dieser kindischen Streiterei.

Gruß Dominik

Das mag sein, aber wenn mich einer anpisst, dann verlange ich eine Erklärung. Diese ist mir der nette Wiener nach wie vor schuldig. Großartige Hasstiraden auf SUV`s schwingen und sich dann durch Ignoranz vor Fragen drücken, ... das hat man gern.

@ Hälge:

Ich hätte ja gern den Z3 meines Nachbarn geopfert - wäre kein großer Verlust, aber es ging auch so.

Nimmt der auch xWürstchen?

Zitat:

Original geschrieben von pfuscher ;-)


So, jetzt reichts!
...

Hallo Dominik,

ich werde meinen Teil dazu beitragen, dass die Provokationen aufhören und trotz persönlicher Beleidigung nicht mehr auf die letzte Reaktion antworten.

Prinzipiell ist das Forum sehr geeignet, um Argumente auszutauschen und kontrovers zu diskutieren, aber nicht dazu, um sich gegenseitig zu beleidigen und einen persönlichen Streit auszutragen. Das langweilt letztlich alle anderen und geht auch am Thema vorbei.

Ich wollte eigentlich auch nur meine Meinung zu diesem aktuellen Thema äussern und nicht damit einen längeren Streitfall initiieren. Äusserung meiner Meinung habe ich bereits getan und hoffe hiermit, dass ab sofort wieder das eigentliche Thema im Mittelpunkt steht.

gruß
Heinz

Hab die ersten Seiten des Threads gelesen und - kindische Streitereien mal außen vor gelassen - mir gehts nur ums Thema: @ Threadstarter: Du schreibst da was von Plänen die nächstes Jahr konkret werden könnten, wie sehen die denn aus?

Eine bstimmte Pauschalsteuer auf Fahrzeugklassen (SUVs, Kombis) oder eine Pauschalbesteuerung auf Turbos oder Hubraumstarke PKWs? Wenn es da Pläne von Tritt(Ihn) 😉 geben sollte, so solten die doch auch schon formuliert worden sein, oder etwa nicht?

Meine Meinung:

Jedwede Pauschalsteuer ist Unsinn. Ich stimme denjenigen hier zu, die dafür plädieren, die Besteuerung auf den Verbrauch umzulegen. Genau so wird ein Schuh draus. Der Verbrauch muss erhöht besteuert werden und dass kann man nur an der Zapfsäule. Die KFZ-Steuer gehört abgeschafft und wird ebenso umgelegt. Das Argument "Das wird nie durchkommen, die KFZ-Steuer dient dem Land, die Mineralölsteuer dem Bund" ist fadenscheinig, man könnte dies ganz einfach mittels prozentualen Schlüsseln steuern, z.B. (70/30, 60/40 oder sonstwie).

Weiterhin macht es keinen Sinn (und das sieht die EU ja ebenso) ein ökologisch schädlicheres Auto wie den Diesel steuerlich zu subventionieren. Ein Euro4 Diesel ist deFacto eine Mogelpackung, er kommt trrotz Rußfilter nicht an die Emmisionswerte eines EURO4-Benziners ran. Die steuerliche Subvention hält nur noch, weil ansonsten die Wirtschaft stark zu leiden hätte, aber auf Dauer wird die Subvention abgebaut werden, das ist in Brüssel schon beschlossene Sache, und eine Testrakete wurde letzten Herbst ja schon abgeschossen. Das Antwort von Schröder daraufhin wird er in drei Jahren als "Geschwätz von Gestern" abtun, das ihn dann nicht mehr interessiert.

Mein Fazit: Wer eine Sondersteuer die Pauschal erhoben wird fordert ist entweder dumm oder starrsinnig, von beiden Exemplaren Mensch ist momentan die Politik voll. Würde mich nicht wundern wenn so etwas kommt, mich wundert sowieso nicht mehr viel in diesem unserem Lande hier. 😉

Ähnliche Themen

@ an alle Dieselgegner

Das Thema heißt "Höhere Steuern für Spritschlucker"!

Dieselruß ist ein anderes Thema. Eines ist auch klar, die Schädlichkeit von Dieselruß ist keinesfalls erwiesen, sondern es gibt nur Hypothesen. Es ist allerdings eindeutig erwiesen, dass hoher Verbrauch die Energievorräte vorzeitig zu Ende gehen lassen, und eine höhere CO2 Emission die Folge ist.

Die immer wieder erwähnten Rußfilter, bitte wer bietet die schon an? Ich kenne nur ein paar Franzosen, und unter den Deutschen den MB 220 CDI und den Passat TDI 2,0l. Der BMW 525d ist erst angekündigt worden. Wer diese Autos nicht mag hat also gar keine Chance einen "umweltfreundlichen Diesel" zu kaufen. Kein einziger SUV, kein einziger Deutscher Van, kein Oberklassewagen ist derzeit mit Rußfilter lieferbar. Also hört endlich auf Dieselfahrer loszugehen, wir haben ja von der Industrie bisher gar nicht die Möglichkeit bekommen mit Filter zu kaufen.

Aus der Tonne Rohöl kann man nun einmal nur einen bestimmten Anteil Benzin fraktionieren. Der Rest besteht aus Dieselöl, Kerosin und Schwerölen, etc. also wenn man Öl optimal nutzen möchte ist ein gewisser Anteil an Dieselfahrzeugen notwendig, oder wollt Ihr das Dieselöl abfackeln, oder im Boden vergraben? Oder in Ölheizingen verfeuerern, wie wir schon lesen konnten, sind die ja auch umweltschädlich.

Da gebe ich Dir vollkommen recht, das Thema lautet "Höhere Steuern für Spritschlucker""

Doch solte man meiner Meinung nach in diesem Kontext alle Aspekte betrachten und nicht einfach nur bestimmten Fahrzeugklassen oder Hubraumgrößen einer Sonderpauschalsteuer unterziehen.

Und meiner Meinung nach sollte auch Diesel weiterhin eine Daseinsberechtigung erhalten. Aber so, wie er ursprünglich mal gedacht war, als günstiger Treibstoff für kommerziell genutzte Fahrzeuge (Busse, Schwerverkehr, Traktoren) und es sollten nicht mit Turbotechnik ohne Rußfilter (mutmaßlich* ) karzinogene Partikel massenweise in die Lungen unserer Kinder geblasen werden. Mittlerweile werden ja fast genauso viele Diesel zugelassen wie Benziner, und das ist *fast schon* pervers, weil so war Diesel nie gedacht. Und Rußfilter und deren Verfügbarkeit zur Zeit hin oder her, selbst mit Rußfilter sind die Dinger noch nicht so rein, wie ein Euro 4 Benziner.

Um es mal klar auf den Punkt zu bringen: Heute geht den meisten PKW-Fahrern doch einer ab, dass ihr Diesel in einem limitiertem Drehzahlband ebensoviel Drehmoment besitzt wie ein V6 oder V8 mit 100PS mehr, man also faktisch für kleines Geld "den Dicken" machen kann. Und genau diese Entwicklung, dass die Diesel zum Heizöl-Ferrari mutiert sind, eine Masse an Individual-Fahrzeugen mittlerweile mit Diesel fährt, genau das will die EU stoppen. Und das soll bedenklich sein? Finde ich ehrlich gesagt nicht.

Also: Abzufackeln braucht man den Diesel nicht, er hat weiterhin mittelfristig seine Notwendigkeit, aber alternative Energien müssen ebenso mittel- und langfristig her. Unter Mittelfristig verstehe ich eine echte Subvention auf Erd- und Flüssiggas unter Langfristig eine konzertierte Aktion für die Entwicklung von Hybrid, Elektro-, oder IchFahrMitWasWeißIchWas-Autos. 🙂

*) Die Diskussion, "der Dieselruß und seine karzinogene Wirkung" erinnert mich sehr stark an die Diskussion bis mitte der Achziger, als es auch "noch nicht erwiesen" war, dass Teer, Nikotin und Kondensat Krebs in Zigaretten verursachen können. Heute ist es erwiesen, und der Beweis steht auf jeder Zigarettenpackung. Nichts anderes ist das, es gibt Gutachter die haben jetzt schon belastbar die karzinogene Wirkung nachgewiesen, andere Gutachten beweisen das Gegenteil. Wie damals.

Jede Lobby ist so gut wie ihre Verteter in der Politik und wie sie sich (und uns, also das Volk für *dumm*) verkaufen. 😉

@ h-milch:

ich sehe bei beiden fahrzeugklassen keine echte daseinsberechtigung. nur denke ich das suvs aufgrund ihrer steigenden beliebtheit und ihrer erschwinglichkeit (z.b. toyota rav ab 20000 €) z.z. die größere bedrohung sind und man gegen diese entwicklung vorgehen sollte, z.b. reform der kfz-steuer. als netten nebeneffekt würde das ja auch die sportwagenfraktion treffen...

ich will sportwagen nicht verteidigen, nur sehe ich einen trend aus den usa auf uns zukommen den ich persönlich nicht für besonders klug halte und langsam aber sicher das fass zum überlaufen bringt.

p.s.:

was fährst du jetzt eigentlich bis du dein neues auto bekommst?

Zitat:

Original geschrieben von Spaltpilz


...
ich sehe bei beiden fahrzeugklassen keine echte daseinsberechtigung. nur denke ich das suvs aufgrund ihrer steigenden beliebtheit und ihrer erschwinglichkeit (z.b. toyota rav ab 20000 €) z.z. die größere bedrohung sind und man gegen diese entwicklung vorgehen sollte, z.b. reform der kfz-steuer. als netten nebeneffekt würde das ja auch die sportwagenfraktion treffen...

ich will sportwagen nicht verteidigen, nur sehe ich einen trend aus den usa auf uns zukommen den ich persönlich nicht für besonders klug halte und langsam aber sicher das fass zum überlaufen bringt.

.....

Aber jetzt mal ehrlich:

Was hat die Bauform eines Fahrzeuges, mit der eigentlichen Thematik zu tun?

Ob ich ein SUV, ein Coupe, eine Limosine einen Kombi, einen Kleinwagen oder mir den Schuh meiner Erbtante übergroß als fahrbaren Untersatz nachbaue, es kommt doch lediglich auf den Verbrauch an oder etwa nicht?

D.H. in der Kleinwagenklasse würde der 175PS Multihypergetunte Polo nicht von einer Sondersteuer betroffen, aber der 140PS Volvo-Kombi schon? Oder weil es ein Coupe ist, das Coupe?

Ist die Thematik etwa.........

Sozialneid? 😉

Der ist in diesem Lande allerdings etwas höher als sonstwo, stimmt. 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Spaltpilz


@ h-milch:

ich sehe bei beiden fahrzeugklassen keine echte daseinsberechtigung. nur denke ich das suvs aufgrund ihrer steigenden beliebtheit und ihrer erschwinglichkeit (z.b. toyota rav ab 20000 €) z.z. die größere bedrohung sind und man gegen diese entwicklung vorgehen sollte, z.b. reform der kfz-steuer. als netten nebeneffekt würde das ja auch die sportwagenfraktion treffen...

ich will sportwagen nicht verteidigen, nur sehe ich einen trend aus den usa auf uns zukommen den ich persönlich nicht für besonders klug halte und langsam aber sicher das fass zum überlaufen bringt.

p.s.:

was fährst du jetzt eigentlich bis du dein neues auto bekommst?

Wer bist Du, ... oder wer bin ich, dass wir beide über irgendwelche Daseinsberechtigungen urteilen dürfen !? Die Daseinsberechtigung ergibt sich aus dem Bedarf, und dieser ist bei jedem individuell, d. h. jeder entscheidet für sich. Deutschland ist seid Jahr und Tag auf dem Weg der Amerikanisierung, ... die SUV`s sind genauso wie andere Trends nicht aufzuhalten. Und genau wie bei anderen rübergeschwappten Trends gibt es zunächst eine Hochphase, die dann auch wieder abebbt.

Derzeit haben wir nur die Kiste meiner Frau (Smart) und wenn ich ein Auto brauche, dann bekomme ich von meinem neuen Autohaus ein kostenloses Übergangsfahrzeug - ich muss meinen Bedarf nur rechtzeitig anmelden. Das klappt ganz gut, und am 12.3.2004 bekomme ich ja auch schon meinen Neuen .

Gruss

...

in berlin drehen die gerade völlig ab!

in der autobild stehen so nette sachen wie:

- Tempo 10 Zonen in der Innenstadt (Kosten 5 Mio. Euro)
- Nachts Tempo 30 auf Hauptstrassen (Gutachterkosten bislang 70.000 Euro)
- Parken in der Innenstadt für 6 Euro die Stunde bis 24 Uhr
- absichtliche Unterbrechung der Grünen Welle

Die haben alle nen Knall!
Ich komme aus Berlin und es gibt hier schon massig 30er Zonen. Auch auf einigen Hauptstrassen gilt nachts bereits Tempo 30. Was soll das?!?
Ich verstehe und respektiere Tempo 30 vor Schulen und ähnlichem. Unnötige Tempolimits bewirken bei mir aber das genaue Gegenteil und bringen nur Frust und Aggresivität in den Strassenverkehr.

Aber für so nen Scheiß haben die Kohle! In den Unis wird aber dann das letzte Blatt Papier weggekürzt und mein Auto verschwindet so langsam in den Schlaglöchern hier.

Es ist einfach nur zum Kotzen!!!!!

bye
flo
www.americancandy.de

Verbrauchsteuer gehen über den Sprit. Der Rest bringt nur Kosten. Jede Menge Verwaltungskosten. Ich könnte für den Mißt nur ein Fünkchen Verständniss aufbringen wenn mir einer eine fundierte und schlüssige Grundlage für den Sinn beibringt. Ich möchte aber auf jeden Fall, dass die Politiker dann keine Autos mehr fahren dürfen die über einer bestimmten Verbrauchsmenge liegen. Schließlich bezahlen wir denen den Sprit. Trettin täte gut daran mit gutem Beispiel voran zu gehen. Er und die ganze Sicherheitsmanschaft immer per Pedes. Er kann ja hinten auf `nem Tandem (oder Tri) sitzen. Mit Windfang und Schreibpult. Damit er während der Fahrt auch arbeiten kann. (das ist ja immer die Ausrede für dicke Autos der Politiker) Freisprechanlage für Fahreder und Handy geht ja schliesslich. Er hat ja auch `ne Vorliebe dafür Bundeswehrsoldaten anzuspucken. Das geht auf `nem Fahrad auch viel besser.

Her mit eurer Kohle!

Hier geht es eindeutig nur darum, uns Autofahrer noch mehr abzuzocken. Psychologisch sehr schlau ist hier allerdings die erwähnung von Geländewagen, und großer Luxuswagen als Spritschlucker. Das sichert breite Zustimmung in der Bevölkerung, Neidfaktor sei Dank!

Das zu guter Letzt allerdings auch alle ehrlichen, schwer arbeitenden Klein- und Mittelklassefahrer auch mehr zahlen werden wird verschwiegen, oder mit den Hinweis darauf das die anderen ja noch mehr dazulegen müssen verwischt.

Mal ehrlich, die höhrer Steuer für Spritschlucker haben wir doch schon immer. Durch die Mineralölsteuer! Das dumme an dieser Steuer ist nur (zumindest für Eichel), wenn der Bürger anfängt Sprit zu sparen kommt weniger Geld in die Kasse. Son Mist aber auch! Am liebsten würde die Regierung doch sagen: Weg mit dem 3 Liter Auto, baut mehr 20 Liter Autos. Geht aber nicht, wegen der Umwelt! Ein echtes Dilemma.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, das der Grundgedanke OK ist, wer viel fährt und viel verbraucht belastet die Umwelt auch mehr und soll dafür mehr zahlen.

Aber nicht über eine KFZ-Steuer, die muss nämlich auch der voll zahlen, der nur 1000 KM im Jahr fährt!

Letztendlich belastet ein 3 Literauto mit 90.000 KM Fahrleistung im Jahr die Umwelt mehr als ein 10 Lieter-Schlucker mir 30.000 KM Fahrleistung.

Besser wäre eine Erhöhung der Mieralölsteuer und gleichzeitige Abschaffung der KFZ-Steuer. Damit wäre das Ziel perfekt erreicht: Wer Fährt der zahlt, wer viel fährt zahlt viel und wer mehr verbraucht zahlt noch mehr!

Re: Her mit eurer Kohle!

Zitat:

Original geschrieben von Wottel


Hier geht es eindeutig nur darum, uns Autofahrer noch mehr abzuzocken. Psychologisch sehr schlau ist hier allerdings die erwähnung von Geländewagen, und großer Luxuswagen als Spritschlucker. Das sichert breite Zustimmung in der Bevölkerung, Neidfaktor sei Dank!

Das zu guter Letzt allerdings auch alle ehrlichen, schwer arbeitenden Klein- und Mittelklassefahrer auch mehr zahlen werden wird verschwiegen, oder mit den Hinweis darauf das die anderen ja noch mehr dazulegen müssen verwischt.

Mal ehrlich, die höhrer Steuer für Spritschlucker haben wir doch schon immer. Durch die Mineralölsteuer! Das dumme an dieser Steuer ist nur (zumindest für Eichel), wenn der Bürger anfängt Sprit zu sparen kommt weniger Geld in die Kasse. Son Mist aber auch! Am liebsten würde die Regierung doch sagen: Weg mit dem 3 Liter Auto, baut mehr 20 Liter Autos. Geht aber nicht, wegen der Umwelt! Ein echtes Dilemma.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, das der Grundgedanke OK ist, wer viel fährt und viel verbraucht belastet die Umwelt auch mehr und soll dafür mehr zahlen.

Aber nicht über eine KFZ-Steuer, die muss nämlich auch der voll zahlen, der nur 1000 KM im Jahr fährt!

Letztendlich belastet ein 3 Literauto mit 90.000 KM Fahrleistung im Jahr die Umwelt mehr als ein 10 Lieter-Schlucker mir 30.000 KM Fahrleistung.

Besser wäre eine Erhöhung der Mieralölsteuer und gleichzeitige Abschaffung der KFZ-Steuer. Damit wäre das Ziel perfekt erreicht: Wer Fährt der zahlt, wer viel fährt zahlt viel und wer mehr verbraucht zahlt noch mehr!

... und was ist mit dem Luxemburger Dieselfahrer, der in Luxemburg sehr billig tankt ? Der kommt mit seiner Tankfüllung in seinen Ski-Urlaub nach Össi-Land und tankt erst dort wieder. Der benutzt unsere Strassen und zahlt keinen Cent.

Re: Re: Her mit eurer Kohle!

Zitat:

Original geschrieben von h-milch


... und was ist mit dem Luxemburger Dieselfahrer, der in Luxemburg sehr billig tankt ? Der kommt mit seiner Tankfüllung in seinen Ski-Urlaub nach Össi-Land und tankt erst dort wieder. Der benutzt unsere Strassen und zahlt keinen Cent.

Hallo h-milch,

wie Du weist, wohne ich auch an in der Nähe einer solchen Transit-Strecke NL/B --> A/CH/I/E. Jetzt mal ganz ehrlich, Stau haben wir hier 2 mal am Tag, 5 mal die Woche, das ganze Jahr, aber nur in der Sommerzeit und Urlaubszeit fahren spürbar viele NL/B Fahrzeuge hier vorbei. Den Stau verursachen wir schon selber, wenn ich das mal so national sagen darf. Ausnahme: LKW-Verkehr. Dieser hat durchaus einen spürbaren ausländischen Anteil. Aber hierfür gibt es doch bereits Toll Collect. Spätestens im nächsten Jahrzehnt wird das auch funktionieren und dann werden alle LKW zur Kasse gebeten. Natürlich nur die, die so blöd sind auf der BAB zu fahren und nicht auf der Ausweichstrecke...

Eine flächendeckende und KM-bezogene Mautgebühr, wie Du sie vorschlägst wird es wohl bei uns nicht geben. Für einzelne neue Strecken, Brücken und Tunnels sieht es da schon anders aus.

Zunächst mal ging es hier ja darum, dass der Phaeton und 7er BMW fahrende Tritt(ihn) diesen dummen Vorschlag mit der KFZ-Steuer gemacht hat. Das ist ein rein nationales Problem und soll den Steuerbürger (im Prinzip uns alle) weiter schröpfen. Ärgerlich ist die Scheinheiligkeit bezogen auf die gewählte Mogel-Verpackung. Das umweltfreundlichste Auto ist das Stehende, das umweltschädlichste das mit dem höchsten Jahresverbrauch. Auch ein 3L Lupo verbraucht 2.700 Liter im Jahr, wenn er 90.000 Km fährt. Damit ist er nun mal schädlicher, wie der 16L SUV oder Oberklasse-Wagen, der bei 12.000 Km im Jahr eben nur 1.920 Liter verbraucht. Wenn die 2.700 Liter auch noch Diesel sind, dann ist bzgl. Umweltverträglichkeit hierzu ja schon genug in diesem Thread geschrieben worden.

Wer übrigens tatsächlich 90.000 Km im Jahr fährt, der holt sich sicherlich ein gescheites Auto und keinen 3L Lupo, womit wir bei mindestens 6 Liter je 100 Km sind und damit bei einem Jahresresourcenverbrauch von mindestens 5.400 Litern. Bei eher realistischen 8 Litern steigt der Jahresresourcenbedarf auf 7.200 Liter und ist damit das 2,66 fache des nur 12.000 Km im Jahr fahrenden sogenannten "Spritschluckers".

gruß
Heinz

Zumal noch zwei wesentliche Vorteile hinzu käme, würde man die pauschal erhobene KFZ-Steuer abschaffen und diese auf den Literpreis das jeweiligen Treibstoffes umlegen:

1. Mindestens 500 - 1000 Steuerbeamte könnte einer sinnvolleren Tätigkeit nachgehen, als die pauschale KFZ-Steuer zu erheben und zu überwachen.

2. Auch Fahrzeuge die im Transit durch unsere Land fahren und hier Tanken müssen, würden Geld in die Taschen des Staates bringen.

Dies könnte man ganz einfach mittels einer prozentualen Verteilung bewerkstelligen, also die jetzige Mineralölsteuer und KFZ-Steuer in einer neuen ökologischen Verbrauchssteuer für KFZs vereinigen und 82% dem Bund und 18% (der ehemalige KFZ-Steueranteil) dem jeweiligen Bundesland zukommen lassen, wo getankt wurde.

Und jetzt mache ich mich mächtig unbeliebt: 😉

Man muss sich auch über eins klar weden:
Der Literpreis für den Kraftstoff würde erhöht. Da Diesel in der Herstellung sogar 2Cent teurer ist als Superbenzin, und die zur Zeit höhere KFZ-Steuer bei Diesel umgelegt werden müßte, kämen bei Super ein Literpreis von ca. 1,20€ zustande, bei Diesel ein Preis um die 1,30€. Warum der höhere Dieselpreis zustande kommt habe ich unter anderem in vorherigen Posts geschrieben, die Dinger verpesten halt die Luft mehr und die gesundheitlichen Auswirkungen auf uns alle sind noch gar nicht abzusehen. Außerdem soll ja auch aus ökologischen Gründen eine Steuerreform her, das war ja die ursprüngliche Intention des Threads. 😉
Achja, Ausnahmen von der höheren Steuer für Diesel sollte es nur für den öffentlichen Verkehr geben z.B. Busse, gewerblicher Schwerverkehr und Taxis. Es wäre unfair, wenn hier Arbeitsplätze wegfallen würden und außerdem stellen die Jungs die dort arbeiten sicher, dass der Individualverkehr etwas entlastet wird.

So: Der jenige der meint, sich mit seinem 8 Zylinder SUV morgens die Brötchen holen zu müssen, der kann dies ja tun. Er zahlt, und das ist richtig. Derjenige der sich ein 3 Liter Auto holt zahlt wenig, es sei denn, er gondelt damit zum Vergnügen durch die Botanik, und das wäre dann auch richtig.

Mir ist natürlich klar, dass diejenigen, die weite Strecke zu ihren Arbeitsplätzen fahren müssen, in den allerwertesten gekniffen sind. Dies klingt nicht so gut, ich weiß, aber ich denke auch, dass eine steuerliche Begünstigung durch eine neue, modifizierte Berufspendlerpauschale hier etwas Linderung verschaffen könnte. Außerdem werden die meisten Dienstfahrten ohnehin zu Zeit von den meisten Firmen den Arbeitnehmern bei Nutzung ihrer Privatpkws vergütet. Die KM-Sätze müßten natürlich neu angepasst werden. Es soll einfach für die Privatfahrerei mehr bezahlt werden, der Besitz von Fahrzeugen, hat nichts mit der Umwelt, den Straßenbaukosten und unser aller Gesundheit zu tun.

Aber mal ganz ganz ehrlich und persönliche Betroffenheit außen vor: So etwas was ich geschrieben habe wäre für alle gerechter und würde die Umwelt nachhaltiger Entlasten als dass, was zur Zeit läuft. Außerdem wirds in England (bei noch höheren Treibstoffpreisen wie von mir geschildert) schon so praktiziert.

Alles reguliert sich darüber, wie oft es genutzt, also nachgefragt wird. Nur hier in .de ist das Auto (vielleicht wegen Verdrängungsmechanismen aus unserer Historie bedingt) eine heilige Kuh. Wer, was, wie und warum besitzt ist vollkommen unbedeutend, alles reguliert sich selber. War schon immer so.

Deine Antwort
Ähnliche Themen