Stellplätze Wohnwagen

Hey,

Ich war selbst nie auf Stellplätzen ich bin nur auf Campingplätzen gefahren
Egal ob als Kind oder jetzt

Aber am Wochenende einen Kurztrip in manche Regionen reizt mich schon sehr

Jetzt habe ich auf die schnell rausgefunden

Das diese Stellplätze oftmals nur für das Wohnmobil gedacht ist und nicht für Gespanne

Wie wird das in der Praxis gehandhabt ?
Wird man weg geschickt ?
Oder interessiert das nur den Gesetzgeber?

Es versteht sich natürlich von selbst das die Umwelt nicht durch Fäkalien Müll oder der gleichen verschmutzt wird
Bevor das als Grund hier genannt wird

Ich bin gespannt über eure Erfahrungen

187 Antworten

Zitat:

@Rotex5 schrieb am 4. August 2021 um 16:47:50 Uhr:


Ich merke schon - Stellplätze sind ein ganz eigenes Thema für sich

Ja, da gibt es viele, die den Sinn des Campings noch nicht so recht verinnerlicht haben bzw. ihre eigene Sichtweise gern weltweit verkaufen möchten..

Es gibt ja viele Arten Camping aus zu leben

Ich fahre im Sommer auch gern auf ein Campingplatz mit viel Animation für die Kids
Aber genauso fahre ich auch gern nur Mal ein Wochenende in eine schöne Ecke um die Ruhe zu genießen oder mir was an zu sehen

Wir machen auch schonmal einen Wochenendtrip mit unserem Wohnwagen.
Die Wohnmobilstellplätze meiden wir, da vorher schwer ersichtlich ist, ob man mit dem WoWa geduldet ist. (Sowohl vom Eigentümer, als auch von der "Klientel"😉

Wir steuern meist abgelegene Wanderparkplätze oder im Notfall ein Industriegebiet an. Da unser kleiner (3,7M Aufbau) sich selbst mit Strom versorgt, ist das auch kein Problem. Einen Kanister für das Abwasser stellen wir auch unter, 20L Wasser reichen uns für ein Wochenende.
So können wir tagsüber die Ausflugsziele, die wir möchten easy mit dem Auto ansteuern und kommen abends ins gemachte Nest um die Ecke. Da haben wir den Wohnmobilfahrern wohl was voraus. 😁
die Nacht auf einem total abgeschieden Waldparkplatz ist immer besonders, nicht selten gesellt sich ein WoMo abends dazu.

Ich hab wohl auch immer einen Zettel in der Scheibe vom WoWa, mit meiner Handynummer drauf...dass wir nicht negativ aufstoßen, liegt sicher auch am sehr kleinen Wohnwagen, der nicht mehr Platz wegnimmt, als ein PKW. Bis jetzt waren aber immer alle Leute sehr freundlich.

P.S.:
Wenn man auf WoMo Stellplätzen geduldet ist, dann nur abgehängt, nicht als Gespann. Wobei manche WoMo länger ist, als ein kurzes Gespann.

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Also, komisch finde ich das schon, wer da von wem geduldet wird und wer nicht?!
Es sollte doch egal sein, ob WoMo, Gespann oder Minicamper; die Interessen sind doch grundsätzlich mal gleichen Ursprungs, oder?
Warum müssen sich immer manche (-egal auf welcher Seite!) als etwas Besseres ansehen?
Mir ist es doch egal, was da an Fahrzeug neben mir steht, Hauptsache man kommt die Zeit gut miteinander aus.

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Ich sehe das auch so, allerdings sehen das WoMo-Fahrer und insbesondere die hippen "Kastenwagen"-Fahrer teils ganz ganz anders.

Bin jetzt seit fast 2 Wochen in NL und B auf Campingplätzen unterwegs, da steht Zelt neben Wohnmobil neben Wohnwagen und es juckt keinen, wer in was pennt. Schon etwas angenehmer... Das hat sicher auch damit zu tun, dass ausserhalb Deutschlands die Regeln strenger sind, wenn es ums "draussen übernachten" geht und ich hier auch keinen öffentlichen WoMo Stellplatz gesehen habe. Da ist sowas wie ein ausgebauter Kastenwagen eher obsolet...

Na ja , die Wohnmobilisten sehen halt das wir bei Regen irgendwohin fahren , alles ok, Sie nur bedingt, die haben das 3-4fache von unserem Gespann ausgegeben, ich sag mal ganz einfach, einen fehlerhaften Fiat und dann noch immer weniger Werkstätten die Fiat reparieren, gerade die Mobile über 7m, da lachen wir Gespann Fahrer doch drüber....also habt ein bißchen Mitleid mit denn Wohnmobilisten....

Na ja, so eine 7m Schrankwand wäre dann auch nicht meins, ich mag es eher kleiner. Man kann leichter mal wo spontan zum Übernachten frei stehen bleiben und die Reisegeschwindigkeit ist halt auch ohne Problem etwas höher, wenn man mal nicht um ein Stück Autobahn rumkommt.
Ausserdem spare ich mir bei meiner Lösung halt auch (wie beim Gespann) das Alltagsauto.
Aber letztlich hat da doch jeder etwas andere Vorstellungen und Lösungen dafür, das machts doch auch so interessant.

Zitat:

@saddler-gid schrieb am 5. August 2021 um 20:27:50 Uhr:



Es sollte doch egal sein, ob WoMo, Gespann oder Minicamper;

nein, die sind auch oft nur für womo´s genehmigt, da wohnwägen meist keinen abwassertank haben. klar kannst einen mobilen tank mithaben. ist halt so.womo´s gelten als autark, wowa´s nicht.
zweiter grund: kein platz für die zugfahrzeuge. die würden dann einen stellplatz einnehmen.
würde aber mit meinem wowa nie auf einen stellplatz fahren, wills ja gemütlich haben.
war auch 30 jahre mit womo unterwegs und nur bei städtebesichtigungen auf stellplätzen, da oft kein cp in der nähe.

Mit dem Wohnmobilstellplätzen hat es mal angefangen mit ganz normalen Parkplätzen, mit etwas mehr Platz zum Übernachten in einem Fahrzeug. Da gab es wenn überhaupt vielleicht noch eine Ver-/Entsorgungssäule, sonst nichts. Zur Kennzeichnung wurde das offizielle Wohnmobilschild eingeführt. Damit war klar definiert wer auf solchen Plätzen übernachten darf und wer nicht. Genauso gilt das ja auch für PKW-Parkplätze, oder LKW-Parkplätze. Für öffentliche Stellplätze ist jedenfalls die Kennzeichnung maßgeblich, und für kommerzielle Parkplätze entscheidet das der Betreiber. Wobei hier im gewerblichen Betrieb auch noch Vorgaben des Baurechts einzuhalten sind. Wenn eben nur eine Genehmigung für einen Wohnmobilstellplatz vorhanden ist, dann dürfen dann dort auch nur Wohnmobile stehen, und keine PKW/Wohnwagengespanne. An die Wohnwagengespanne hat man hier auch gar nicht gedacht, weil für diese ja die Campingplätze zur Verfügung stehen. Außerdem benötigen Gespanne in der Regel auch etwa den doppelten Platz eine Wohnmobils. Natürlich gibt es auch trotzdem oft noch Parkraum, wenn auch nicht auf dem Stellplatz.

Man ist ursprünglich auch davon ausgegangen, dass diese Stellplätze nur wenige Tage zum Übernachten/Parken genutzt werden, und auch kein camping-ähnliches Leben entfaltet wird. Markise und Stühle bleiben also drin. Allerdings wird das im begrenzten Maße geduldet, auch wenn die Umgebung oft auch nicht die angenehmste ist.

Trotzdem die Zahl der Stellplätze über die Zeit gewachsen ist, sind sie doch oft ein knappes Gut, weil auch die Zahl der Wohnmobilfahrer gewachsen ist. Und wenn es ein knapp Gut ist, dann kommt es zwangsläufig zu Konflikten. Rein rechtlich gesehen dürfen eben auf Stellplätzen nur Wohnmobile stehen, deshalb pochen die Wohnmobilisten darauf, dass diese auch nur von Wohnmobilen genutzt werden, obwohl man mit dem Wohnwagen dort genauso "autark" übernachten kann, und mit dem reinen Wohnwagen auch nicht mehr Platz braucht als mit Wohnmobilen. Das Zugfahrzeug kann man ja woanders parken, ohne andere Nutzer zu behindern.

Auch ist es so, dass das Wohnmobillleben eben so was wie Wohnmobilstellplätze verlangt, die man jederzeit befahren und verlassen kann. Ein Campingplatz ist hier mit seinen Restriktionen und Regeln und Bürokratie keine Alternative.

Bei Wohnwagengespannen ist dagegen der gängige Übernachtungsplatz der Campingplatz. Der Käufer weiß auch worauf er sich eingelassen hat. Wenn dann wird nur bei der An-/Abfahrt mal auf einem normalen Parkplatz übernachtet, ansonsten nur auf dem Campingplatz.

Wir haben Beides, würden aber nie auf die Idee kommen mit dem Wohnwagen auf einem Wohnmobilstellplatz zu übernachten, obwohl der Wohnwagen auch für 2-3 Tage autark ist.Wir nutzen unseren Wohnwagen artgerecht nur zur Übernachtung auf dem Campingplatz. Dies einfach auch aus dem Grund, weil wir auch oft genug volle Wohnmobilstellplätze erlebt haben, und das Konfliktpotential kennen.

Ich stelle die rechtliche Situation gar nicht in Frage und gebe Dir auch Recht, natürlich sind Gespanne am WoMo Stellplatz durchaus etwas problematisch, gerade wenn es da schon sehr voll ist.
Mir geht es da jetzt eher um den gegenseitigen Umgang und etwas Toleranz.
Ich habe da eben schon sehr unschöne Töne von WoMo Fahrern gehört und bin der Meinung, dass es so was nicht geben muss.
Gespanne sind ja sowieso schon aus den von Dir genannten Gründen auf solchen Plätzen die Ausnahme.
Wenn da dann mal einer kommt, weil er müde ist und sich für eine Nacht hinstellt, sehe ich persönlich das als kein Problem an. Leben und Leben lassen...

Zitat:

@egn schrieb am 6. August 2021 um 06:50:03 Uhr:


Rein rechtlich gesehen dürfen eben auf Stellplätzen nur Wohnmobile stehen….

Diese Aussage ist falsch.

Es hängt allein vom Betreiber ab, ob er Gespanne zulässt oder nicht. Wer hier gelesen hat, hat gelernt, dass in Deutschland ca. 30% der Betreiber sehr wohl Gespanne zulassen. Er hat auch verstanden, dass de facto jeder Wohnwagen für eine Übernachtung autarker ist als die Mehrzahl der Vans und ausgebauten Transporter.

Wir nutzen sehr selten Stellplätze (und natürlich nur solche, welche Gespanne ausdrücklich zulassen). Hin und wieder trifft man auf rotzige Wohnmobilfahrer, die eben keine Camper sind und sich irgendwas einbilden. Die lässt man einfach links liegen.

Diese Markisenregelungen etc. gibt es nur auf den Primitivplätzen (abgeteilte Flächen auf öffentlichen Parkplätzen etc.). Dem Winzer oder Gastwirt ist es völlig egal, ob man den gekauften Wein VOR dem Wohnwagen/Wohnmobil in gemütlicher Runde in der Abendsonne trinkt.

Oft ist der Übergang von Stell- zu Campingplatz hinsichtlich seiner Gestaltung fließend (auch Stellplätze nett mit grün angelegt, Sanitärgebäude dabei etc.).

"An- und Abfahrt"? Das klingt grad so, als müsste man mit einem Wohnwagen anders reisen als mit einem Wohnmobil. Dafür gibt es keinerlei Grund - auch wenn die meisten Gespannfahrer ihr Gespann nicht so nutzen (wie eine seeeeeehr große Zahl der Wohnmobilfahrer nicht anders). Als Gespannfahrer gehören wir seit Jahren auf vielen Campingplätzen - besonders im Winter in Südeuropa - zur absoluten Minderheit. Von den freundlichen Wohnmobilfahrern nehmen wir dann schon mal jemanden mit zu Einkaufsfahrt mit dem Zugwagen. Aber nur von denen, die Camper sind.

Zitat:

@Bamako schrieb am 5. August 2021 um 19:39:27 Uhr:


Die Wohnmobilstellplätze meiden wir, da vorher schwer ersichtlich ist, ob man mit dem WoWa geduldet ist. (Sowohl vom Eigentümer, als auch von der "Klientel"😉

Für Camper, die sich die paar EUR für einen Stellplatzführer nicht leisten könne und weder mit E-Mail noch mit Telefon umgehen können, ist das tatsächlich hinsichtlich der Zulassung (um "Duldung" geht es nicht) von Gespannen tatsächlich schwierig. Ob man ggf. pöbelndes Klientel in Kauf nimmt ....

Übrigens eines der beliebtesten Themen in Foren, wenn es einzuschlafen droht.

Zitat:

@situ schrieb am 6. August 2021 um 08:38:11 Uhr:



Zitat:

@egn schrieb am 6. August 2021 um 06:50:03 Uhr:


Rein rechtlich gesehen dürfen eben auf Stellplätzen nur Wohnmobile stehen….

Diese Aussage ist falsch.

Dann ließ bitte mal was das Zeichen 1010-67 bedeutet:

Auf "öffentlichen" Wohnmobilstellplätzen ohne zusätzliche Platzordnung gilt erst Mal die StVO.

Zitat:

Wo dürfen Sie Ihr Wohnmobil abstellen?

Wenn ihr zulässiges Gesamtgewicht unter 7,5 Tonnen liegt und sie für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen sind, dürfen Wohnmobile auf der Straße parken. Befindet sich auf einem Parkplatz (Zeichen 314) das Zusatzzeichen 1010-67, ist dieser allein Wohnmobilen vorbehalten. Auch das Zeichen 365-67 kann einen Stellplatz für Wohnmobile ankündigen. Das Zeichen 315 gestattet es wiederum, auf dem Gehweg mit einem Wohnmobil zu parken, das maximal 2,8 Tonnen wiegt. Auf Ihrem eigenen Grundstück kann Ihnen im Übrigen niemand verbieten, Ihr Wohnmobil zu parken.

Natürlich kann auf privaten Stellplätzen der private Betreiber das machen was er will, soweit es die Genehmigung zulässt.

Zitat:

@egn [url=https://www.motor-talk.de/.../stellplaetze-wohnwagen-t7138303.html?...]schrieb am 6. August 2021 um 09:13:17 Uhr]Dann ließ bitte mal was das Zeichen 1010-67 bedeutet

Muss ich nun wirklich nicht lesen, denn das ist mir geläufig (ich habe die Fahrschule erfolgreich absolviert). Weitere angeführten Selbstverständlichkeiten auch.

Was dir wohl nicht geläufig ist, dass du dieses Schild nur auf öffentlichen Stellplätzen findest und nur dann, wenn diese eben nichts anderes zulassen.

Manche Stellplätze
1.haben öffentliche Betreiber, die dieses Schild davor stellen. Auf öffentlichen Verkehrsflächen (häufig schnöde, häßliche Parkplätze) ist es bindend.
2.haben öffentliche Betreiber (bzw. 100%ige GmbH-Töchter der Gemeinden), die dieses Schild nicht davor stellen (z. B. Campingplätze mit Stellplatz vor der Schranke betreiben, oder schöne Stellplätze sogar mit Sanitärgebäude angelegt haben - nicht primitiv auf öseligem Parkplatz).
3. haben private Betreiber, auf deren Grund solche Schilder wirkungslos wären. Sie bestimmen alleine bzw. nach den erteilten Genehmigungen, wie sie ihren Platz betreiben.

Also noch einmal: Deine allgemeine Aussage zuvor war mehrfach falsch; du hast sie ja nun im Folgepost teilweise korrigiert. Gut so.

Um den Missbrauch von Wanderparkplätzen durch Wohnmobile zu begegnen, haben wir hier im Gemeindegebiet die meisten der Plätze mit dem Zusatzschild 1048-10 versehen; teilweise mit zeitlicher Begrenzung.

PS: Threads Wohnmobil vs. Gespann sind sehr beliebt, einschlafende Foren mit ein paar Dutzend Beiträgen zu beleben. Immer wieder mal erfolgreich. Neues lernt man dabei allerdings nicht.

OK Mal eine Gegenfrage

Wenn ich als Gespannfahrer jetzt irgendwo illegalerweise ein Wochenende in einer schönen Gegend verbringen mag

Worauf ist zu achten

Klar es muss ein Parkplatz

Mit einem P auf dem Schild
Ich muss falls vorhanden dir Markierungen einhalten?

Muss das Gespann angekoppelt sein ?

Was ist legal und was nicht ?

Ich übernachte gern auf Campingplätzen

Und liebe mein Gespann

Aber genauso entfliehen wir gern Mal für ein Wochenende der Großstadt

Parktaschen sind immer zu beachten (lernt man in der Fahrschule).

Angekoppelt kann beliebig lange geparkt werden, wo es die StVO erlaubt.

Abgekoppelt max. 14 Tage.

Campinghaftes Verhalten ist immer eine genehmigungspflichtige Sondernutzung.

Schlafen im Fahrzeug zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit ist OK, wenn die Untüchtigkeit nicht bewusst herbei geführt wurde (z. B. durch ein Besäufnis) und der Wanderparkplatz nicht das Ziel war (nie nachzuweisen, dass er es war).

Nun leidet der Gespannfahrer ja nicht so wie die armen Wohnmobilrumfahrer unter deren Immobilität. Sondern er sucht sich einen schönen Campingplatz mit Freibad, koppelt ab und fährt in ein Parkhaus. Nach dem Stadtbesuch trinkt er noch einen Absacker im Platzrestaurant oder in der Abendsonne vor seinem Wohnwagen (aber nicht im Fahrzeug in der Parkplatzecke neben den Müllcontainern). Morgens wecken in die Vögel, die den neuen Tag begrüßen und nicht die Diesel der Busse, welche die armen Leute, die noch arbeiten müssen, zu ihrem Broterwerb bringt,

Ansonsten gilt auch hier: Kein Kläger, kein Richter.

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