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Starke Motorisierung für Fahranfänger?

BMW
Themenstarteram 6. März 2020 um 1:18

Hallo Leute bin neu in dem Forum,

Ich wollt hier jetzt mal keine frage stellen,

Sondern ne interresante Diskusion starten.

Folgendes mein erstwagen den ich mir letztes jahr mai gekauft hatte ist ein e92 330d mit 245PS (Wurde ein monat später auf ca 300 ps gechippt) hatte zu dem Zeitpunkt 2 Monate den Führerschein.

In diesem Sinne bin ich wohl der Fahranfänger welcher sich nicht totgefahren hat obwohl er mit mehr als 120 ps und heckantrieb gestartet ist.

Jetzt wollte ich mal Fragen an die Eltern

Wieso habt ihr so viel Angst wegen Autos mit viel Leistung euren Kindern zu geben? Ich mein ich hab mal gelesen das es leute verrückt finden das andere anfänger mit 170 PS Starten

Mich interessiert warum??

Is ne ernste Frage vielen Dank

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193 Antworten

Vor 25 bis 30Jahren haben die etwas höher motorisierten Autos in der Versicherung auch etwas mehr wehgetan, da hat das Azubigehalt meist Grenzen gesetzt. Und mit 60PS sind wir auch angekommen, schön im Trockenen, anstatt auf dem Zweirad.

Zitat:

@luckynew12 schrieb am 6. März 2020 um 01:18:07 Uhr:

letztes jahr mai gekauft hatte ist ein e92 330d mit 245PS (Wurde ein monat später auf ca 300 ps gechippt) hatte zu dem Zeitpunkt 2 Monate den Führerschein.

In diesem Sinne bin ich wohl der Fahranfänger welcher sich nicht totgefahren hat

Du hast das Auto unter einem Jahr. Aus der gefährlichen Zeit bist du noch nicht wirklich raus.

Ansonsten ist das einfach Typsache was einem die Eltern zutrauen. Dazu wirds hier auch zig Meinungen geben.

Zitat:

@ttru74 schrieb am 6. März 2020 um 13:49:52 Uhr:

Heutige Fahrschüler bekommen in den hochmodern ausgestatteten Fahrschulautos fast keinen realen Bezug mehr zu den physikalischen Verhältissen des Strassenverkehrs.

Und früher war das anders? Da ist man so in der Fahrschule gefahren dass einen heute das ESP einbremsen würde?

Zitat:

@WingZ schrieb am 6. März 2020 um 16:52:23 Uhr:

Zitat:

@ttru74 schrieb am 6. März 2020 um 13:49:52 Uhr:

Heutige Fahrschüler bekommen in den hochmodern ausgestatteten Fahrschulautos fast keinen realen Bezug mehr zu den physikalischen Verhältissen des Strassenverkehrs.

Und früher war das anders? Da ist man so in der Fahrschule gefahren dass einen heute das ESP einbremsen würde?

Mein Fahrschul Golf I Diesel hatte weder ABS, noch Servolenkung, ESP oder anderes derzeit zeitgemässes Sicherheitsfeature. Da war man in der Tat den Wirkungen der Fahrphysik schneller ausgesetzt als bei heutigen Fahrzeugen. Natürlich auch bei der kaum spürbaren physikalischen Beschleunigung des kleinen Diesel:D

Das Thema ist beim Auto doch noch harmlos. Man sehe sich dagegen den Aufstand beim Motorrad an.

Zitat:

@luckynew12 schrieb am 6. März 2020 um 01:18:07 Uhr:

............

Wieso habt ihr so viel Angst wegen Autos mit viel Leistung euren Kindern zu geben? Ich mein ich hab mal gelesen das es leute verrückt finden das andere anfänger mit 170 PS Starten

Mich interessiert warum??

Is ne ernste Frage vielen Dank

Meine ernste Antwort:

Ich habe als Vater von 3 erwachsenen Kindern niemals diese Angst gehabt, weil meine Frau und ich die Kinder so erzogen haben, dass wir ihnen auch PS-starke Fahrzeuge als Fahranfänger zum Fahren überlassen konnten. Damit meine ich Fahrzeuge im Bereich 102-306 PS.

Unser Verhalten wurde nicht enttäuscht. Lediglich ein Sohn baute nach 3 Jahren Fahrpraxis einen Unbfall. Da fuhr er aber unser Drittfahrzeug, einen 10 Jahre alten Opel Kadett mit 75 PS.

Übrigens habe ich selbst als Fahrschüler bereits in den 70ger Jahren ein Fahrzeug mit für damalige Verhältnisse sagenhaften 112 PS fahren dürfen. Es war ein wunderschöner Audi 100 Coupé S als Fahrschulwagen; hier ein Link zu so einem Wagen:

https://www.focus.de/.../...tler-mit-kopfnick-automatik_vid_21302.html

Als erstes eigenes Fahrzeug reichte es dann zunächst allerdings nur zum 44 PS VW Käfer. Meine Eltern besaßen nämlich selbst nur ein Auto und waren der Auffassung, dass Sohnemann sein eigenes Auto auch selbst kaufen und unterhalten sollte. Dies hat mir übrigens auf meinem weiteren Lebensweg nicht geschadet, weil ich so schnell lernte, was Autofahren in Deutschland tatsächlich kostet.

Ab Ende der 70ger fuhr ich dann eigene Fahrzeuge, welche die Speedgrenze von 200 km/h knackten, welche bis Mitte der 80ger das Maß der Dinge war, um ein Auto als schnell anzusehen. Mit 150 PS hatte man damals auch bereits viel Leistung unter der Motorhaube und einem VW GTI genügten 110 PS, um in unter 9 s auf 100 km/h zu beschleunigen. Die wenigsten Autos wogen nämlich damals mehr als 1300 kg, womit man bereits mit > 100 PS ein ordentliches Leistungsgewicht hatte.

Wichtig ist eben nur, dass das Kind schon Fahrpraxis hat. Wenn man die ersten Erfahrungen mit dem eigenem Wagen sammelt, sollte die Leistung nicht so hoch sein oder technisch begrenzt.

Zitat:

@gretahatrecht schrieb am 6. März 2020 um 17:10:09 Uhr:

...

Mein Fahrschul Golf I Diesel hatte weder ABS, noch Servolenkung, ESP oder anderes derzeit zeitgemässes Sicherheitsfeature. Da war man in der Tat den Wirkungen der Fahrphysik schneller ausgesetzt als bei heutigen Fahrzeugen. Natürlich auch bei der kaum spürbaren physikalischen Beschleunigung des kleinen Diesel:D

...da hat man noch gelernt, wie man auch mit wenigen Pferden überholt oder vernünftig in eine Autobahn einfährt.

Viel PS kann jeder, mit wenig Leistung auszukommen... da trennt sich die Spreu vom Weizen.

 

Ist übrigends bei den LKWs nichts anderes... einen LKW mit 40 Tonnen und nur 400 oder weniger PS vernünftig, flüssig zu fahren ist eine Kunst... da kommts drauf an im richtigen Moment den richtigen Gang drin zu haben bzw. wenn nötig in der Steigung beim Zurückschalten (zügig / schnell) treffsicher den richtigen Gang zu erwischen... sonst steht die Karre schneller als du gucken kannst.

Da kannste dann ganz unten mit 1 klein wieder anfangen... und bist anschließend mächtig am Rühren, bis du wieder ne zweistellige Geschwindigkeit auf der Uhr angezeigt bekommst :D

Dagegen einen 40 Tonner mit 500 oder mehr PS mit Vollgas eine Steigung hoch zu prügeln... das kann jeder Depp.

Ich glaube, dass da mehr Wirbel drum gemacht wird, als dem ganzen gerecht wird.

Ich fahre nebenher unteranderem noch nen Golf 2 mit 54 PS (ebenfalls komplett ohne Fahrhilfen, sprich auch keine Servolenkung, ABS etc.) und finde, dass der sich völlig entspannt fahren lässt, analog dazu auch meine 125er.

Klar, bei höheren Geschwindigkeiten wird es zügig ziemlich zäh aber auf der Landstraße reicht das Fahrzeug völlig aus.

Themenstarteram 7. März 2020 um 7:39

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 6. März 2020 um 18:10:08 Uhr:

Zitat:

@luckynew12 schrieb am 6. März 2020 um 01:18:07 Uhr:

............

Wieso habt ihr so viel Angst wegen Autos mit viel Leistung euren Kindern zu geben? Ich mein ich hab mal gelesen das es leute verrückt finden das andere anfänger mit 170 PS Starten

Mich interessiert warum??

Is ne ernste Frage vielen Dank

Meine ernste Antwort:

Ich habe als Vater von 3 erwachsenen Kindern niemals diese Angst gehabt, weil meine Frau und ich die Kinder so erzogen haben, dass wir ihnen auch PS-starke Fahrzeuge als Fahranfänger zum Fahren überlassen konnten. Damit meine ich Fahrzeuge im Bereich 102-306 PS.

Unser Verhalten wurde nicht enttäuscht. Lediglich ein Sohn baute nach 3 Jahren Fahrpraxis einen Unbfall. Da fuhr er aber unser Drittfahrzeug, einen 10 Jahre alten Opel Kadett mit 75 PS.

Übrigens habe ich selbst als Fahrschüler bereits in den 70ger Jahren ein Fahrzeug mit für damalige Verhältnisse sagenhaften 112 PS fahren dürfen. Es war ein wunderschöner Audi 100 Coupé S als Fahrschulwagen; hier ein Link zu so einem Wagen:

https://www.focus.de/.../...tler-mit-kopfnick-automatik_vid_21302.html

Als erstes eigenes Fahrzeug reichte es dann zunächst allerdings nur zum 44 PS VW Käfer. Meine Eltern besaßen nämlich selbst nur ein Auto und waren der Auffassung, dass Sohnemann sein eigenes Auto auch selbst kaufen und unterhalten sollte. Dies hat mir übrigens auf meinem weiteren Lebensweg nicht geschadet, weil ich so schnell lernte, was Autofahren in Deutschland tatsächlich kostet.

Ab Ende der 70ger fuhr ich dann eigene Fahrzeuge, welche die Speedgrenze von 200 km/h knackten, welche bis Mitte der 80ger das Maß der Dinge war, um ein Auto als schnell anzusehen. Mit 150 PS hatte man damals auch bereits viel Leistung unter der Motorhaube und einem VW GTI genügten 110 PS, um in unter 9 s auf 100 km/h zu beschleunigen. Die wenigsten Autos wogen nämlich damals mehr als 1300 kg, womit man bereits mit > 100 PS ein ordentliches Leistungsgewicht hatte.

Das is ja wie ne Zeitreise find icg aber cool.

Zitat:

@FWebe schrieb am 6. März 2020 um 19:28:49 Uhr:

Ich glaube, dass da mehr Wirbel drum gemacht wird, als dem ganzen gerecht wird.

Ich fahre nebenher unteranderem noch nen Golf 2 mit 54 PS (ebenfalls komplett ohne Fahrhilfen, sprich auch keine Servolenkung, ABS etc.) und finde, dass der sich völlig entspannt fahren lässt, analog dazu auch meine 125er.

Klar, bei höheren Geschwindigkeiten wird es zügig ziemlich zäh aber auf der Landstraße reicht das Fahrzeug völlig aus.

Das sehe ich auch so.

Für mich nicht nachvollziehbar:

Manche sind aber der Auffassung, man müsste viel PS um im Strassenverkehr "mitschwimmen" zu müssen. Oder es sei sicherer viel PS zu haben, z.B. wenn man auf dem Beschleunigungsstreifen auf die Autobahn fährt.

Wie ich es schon an anderer Stelle ausführte, als Fühererscheinneuling hat man erst mal einen Tunnelblick. Dagegen helfen nicht viel PS, sondern Fahrpraxis. Nach einem unverschuldeten schweren Verkehrsunfall geht mir Sicherheit vor PS-Leistung.

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