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Sprit sparen: Die Techniken der Zukunft

Themenstarteram 25. Juli 2010 um 20:54

Aktuell kommen ja immer mehr Autos mit Start-Stop-Automatik und Bremsrückgewinnung auf den Markt. Ich möchte über weitere, neue Entwicklungen reden, die NICHT zum Thema Hybrid-Elektroauto gehören. Ich finde, es gibt da noch mehr interessantes, was uns vielleicht in einigen Jahren begeistern könnte.

Sichere Trends, zum Teil bereits im Einsatz:

- Breiter Einsatz von Start-Stop-Automatik und Bremsrückgewinnung

- Breiter Einsatz von 0er oder 5er Leichtlaufölen = weniger 10er und 15er Öle

- Mehr Motoren mit Downsizing, unterstützt über Turbo und/oder Kompressor

- Breiterer Einsatz von Automatikgetrieben, DSG oder vergleichbar (in der Oberklasse hat die Automatik z.T. > 85 % Marktanteil, Passat und Touran sind mit dem DSG stark im Automatikanteil angestiegen)

Mögliche Trends

- Kapselung des Motors, Restwärmespeicher. BMW arbeitet daran. Das ist durchaus interessant, da ein kalter Motor in den ersten Kilometern dramatisch mehr verbraucht und dies ein sehr häufiges Ereignis ist.

- Begrenzung der Zunahme des elektrischen Verbrauchs, z.B. LED-Lampen, neue Klimaanlagen

- Energiegewinnung aus der Abgaswärme

- ...

Eure Infos und Einschätzungen zum Thema?

Links zum Thema, die ihr gefunden habt?

Hier mal das über BMW zur Kapselung und zur Abgaswärme

http://www.stern.de/.../...utzen-motor-zieht-sich-warm-an-1514429.html

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7 Antworten

Start-Stop bringt aber nur in der Stadt was und im Normverbrauch. Wenn jemand fast nur BAB-Kilometer abspult bringt es ihm gar nichts.

Wer heute noch 15W/10W Öl fährt ist selber schuld, im PKW bereich gibt es keinen Grund darfür. Nur wenige Hersteller liefern überhaupt noch mit 10W40 aus, das sind Billigerheimer und Japaner. Die meisten hersteller füllen 5W30 rein.

Ein automatik getriebe hat einen schlechteren Wirkungsgrad(Wandlerverluste), das DSG ist kein Automatik getriebe, sonder ein konventionelles getriebe mit 2 Kupplungen und einer Gangvorwahl durch eine Steuerung. In der Oberklasse wird nur deshalb Automatik(Wandler) gefahren weil ein angenehmers fahren ist ohne schaltruckeln und die Drehzahl des Motors konstanter ist.

in einem Kleinwagen kannst das gar nicht einsetzen, weil der Motor zu schwach ist, den die Automatik frisst einen Teil der Motorleistung einfach auf. Erst wenn der Wandler überbrückt wird verbessert sich der Wirkungsgrad.

BMW hat auch schon latentwärmespeicher eingesetzt, konnte sich aber aus verschieden Gründen nicht durchsetzen. Die Kapselung ist im Winter in europa gut, in Dubai brauch das aber keiner. Hier musst ein ausgereiftes und leistungsfähiges Kühlkonzept her.

LED Lampen gehört die Zukunft, sollte möglichst bald flächendecken eingesetzt werden. Auch in Ampel und anderen Lichtquellen.

Wenn die Menschen bereit wäre auf Komfor zu verzichten, dann könnte man viel Sprit sparen. Die ganzen stellmotoren, Dämmung usw.

Der Benzinmotor hat noch viel Potenzial nach oben, in den letzten 10-20 Jahren hat man mit den Diesel(TDI usw) große Fortschritte gemacht, diese Inovation ist beim Benziner ausgeblieben. Er neuerdings mit den TSI-Motoren macht man hier Fortschritte in Richige Richtung.

Hi,

Verbrennungsmotor steckt durchaus noch Potential aber selbst mit allen Tricks und Kniffen sind im vergleich zu heute vielleicht 20% oder maximal 30% drin.

Die technik wird dadurch aber extrem komplex und anfällig,sieht man ja heute schon am diesel.

Im direkten Vergleich mit einem technisch reltaiv einfachen Elektromotor hat ein Verbrennungsmotor einfach keine Chance.

Allein die Mangelhafte Energiespeicherung von Elektromotoren macht Verbrennungsmotoren für die nächsten Jahre noch Konkurenzfähig. Wenn das Problem der Energieversorgung (hoffentlich bald) gelöst ist wird der Verbrennungsmotor in PKW ziemlich schnell aussterben.

Gruß Tobias

Zitat:

Original geschrieben von Turbotobi28

Wenn das Problem der Energieversorgung (hoffentlich bald) gelöst ist wird der Verbrennungsmotor in PKW ziemlich schnell aussterben.

Wieso >hoffentlich<? und dann auch noch >bald<???????

Hoffentlich nie!!!!!!! Zumindest nicht vor 2050!

 

 

Hi,

nichts gegen einen schönen verbrennungsmotor. Den Sound den ein schöner Sechs oder Achtzylinder produziert wird ein Elektromotor niemals erreichen,wirklich schade.

Ein leistungsstarker Elektromotor macht beim fahren aber enormen Spaß. Die Leistungsabgabe ist faszinierend da das volle Drehmoment schon ab start zur verfügung steht.

Ein reines Elektrofahrzeug kann auch ganz anders konstruiert werden. Wenn man z.B. Radnabenmotoren benutzt hat meinen vollkommen frei steuerbaren Allradantrieb. Die Fahrgastzelle kann völlig anders aussehen da man dort nur noch ein Akkupack unterbringen muß.

Ich denke auch in Zukunft wird es noch faszinierende Auto´s geben die uns Autofreaks begeistern können. Dazu braucht man nicht unbedingt einen Verbrennungsmotor.

Gruß Tobias

am 25. Juli 2010 um 23:10

LEICHTBAU!:o

Und wer setzt den Menschen einen funktionsfähigen Verstand ein, um ein Auto so zu bewegen, dass es doch tatsächlich nur +1l Benzin mehr als der Werksverbrauch verbraucht???

Noch keine 15% der Autofahrer schaffen das; auch nicht mit noch so tollen Leichtlaufreifen oder Start&Stop-Automatik, obwohl das durchaus alles im Bereich des Möglichen liegt OHNE ein Verkehrshindernis zu sein :rolleyes:

Viele Menschen sind dazu einfach nicht in der Lange bzw. haben daran keinerlei Interesse und ziehen sich dazu dann auch noch breite Reifen auf 17Zöllern auf.

Damit einhergehend wird sich dann am Besten gleich noch über den hohen Kraftstoffverbrauch beklagt und über zu hoch besteuerte Mineralöle. :confused:

Das Umdenken muss in den Köpfen der Menschen stattfinden und sich von dort in den rechten Fuß seinen Weg bahnen...

Scheint bei manchen nur über die Zwischenstation des Geldbeutels zu gehen, indem man Diesel/Benzin immer teurer macht; das ist jedoch dann den Menschen gegenüber sehr unfair, welche sich schon immer bemüht haben sparsam zu sein...

Lieber fahre ich mein 14Jahre altes Auto noch weiter...denn es ist sparsam und günstig.

Ich behaupte auch mal ganz kühn, dass dieses auf die nächsten 50.000km schadstoffärmer zu bewegen ist, als würde ich mir jetzt den kleinsten TSI (Leistungsmäßig durchaus vergleichbar) zulegen.

Dabei sei natürlich der Schadstoffausstoß für die Produktion des Neuwagens eingerechnet.

Das Problem ist der Energiespeicher.

Versuch mal die Energie von 70l Diesel in Akkus zu bekommen. Das gibt einen riesen berg Li-Ionen Akkus(auch wenn du die theoretische Leistungsdichte annimmst, die aktuell noch nicht erreicht ist) der sehr wer ist und einen Betrag im drei Stelligen Eurobereich kostet.

Die Leitungsentfalltung vom E-Motor ist besser.

Elektromobilität wird sich nur im urbanen beriech dursetzen und für kurze Strecken. Sollange in der autobahn keine Induktionsschleifen eingebaut sind um mit Energie versorgt zu werden.

Am HCCI wird weiter geforscht er hätte potenzial.

Durch Hochdruckeinspritzung kann man die Feinstaubbelastung weiter reduzieren bei Diesel.

In Laborexperimenten war das Abgas eines Hochdruckdieselmotors weniger feinstaubbelastet als die Umgebungsluft.

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