Sportsvan mit Allrad-Antrieb?
Hallo zusammen,
werd mir nächstes Jahr ein Auto kaufen, und momentan ist der Sportsvan ganz vorn als Favorit. Mir gefällt besonders die gute Übersicht und hohe Sitzposition, ohne dass es gleich ein SUV ist.
Leider scheint es den Sportsvan bislang nicht als Allradler zu geben. In Presseberichten von 2014 stand häufig, dass ein solcher Antrieb geplant sei.
Ist dazu mittlerweile etwas neues bekannt?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@GTD. schrieb am 14. Dezember 2016 um 11:46:01 Uhr:
Ich schätze deine Beiträge wegen der Sachlichkeit, Substanz in der Aussage und Eloquenz in der Sprache! Deine Ausführungen zum Thema DCC sind sehr gut nachvollziehbar und bringen etwas mehr Licht in ein doch eher komplexes Sachgebiet. Bleiben zur letztendlichen Klarheit vllt noch folgende Fragen:
Danke. Ab und zu kommt es sogar vor, dass es jemand
zu schätzen weiß. Beifall erhaschen gelingt eher, indem
man das sagt, was alle hören wollen. Dumm nur, dass
das nicht immer auch richtig ist.
Ich versuche mal deine Fragen so gut es geht zu beant-
worten.
Zitat:
@GTD. schrieb am 14. Dezember 2016 um 11:46:01 Uhr:
1) Wenn es so ist, dass die Dämpfer sich "ganz von selbst" an die jeweiligen Straßenverhältnisse anpassen bzw. die geschwindigkeits- und straßenoberflächenabhängigen Schwingungsanregungen adaptiv berücksichtigen, warum braucht man dann noch drei (Comfort/Normal/Sport) oder mehr Einstellungsmodi?
Ich hatte es schon angedeutet, die drei Stellungen sind für
die meisten Leute tatsächlich "Spielerei" (natürlich gibt es
auch Ausnahmen, sprich es gibt auch Leute, die tatsächlich
Comfort oder Sport bevorzugen). Außerdem will man dem
Kunden auch mit dem schönen Button zeigen, wofür er den
Tausender bezahlt hat, sonst sieht man ja nichts davon.
Zwingend nötig wäre es m. E. nicht, zumindest hätte man
auch ganz ohne Wahlmöglichkeit des Profils den Vorteil der
Adaptivität = automatischen Anpassung.
Ein Hinweis: Es gab und gibt auch einfachere einstellbare
Fahrwerke/Dämpfer, bei denen man lediglich zwei bis drei
Stellungen wählen kann, aber nichts adaptiv ist. Das ist m.
W. bspw. beim Polo und bei Mini so. Deshalb sind diese
Systeme auch etwas günstiger. Auch ein Bilstein B16 Ride-
control ist (anders als Bilstein Damptronic) nur einstellbar,
aber nicht adaptiv. Wenn man so will nicht viel anders als
ein normales B16 PSS10, nur dass man sich nicht unters
Auto legen muss, sondern es vom Sitz aus umstellen kann.
Zitat:
@GTD. schrieb am 14. Dezember 2016 um 11:46:01 Uhr:
2) Ist es erfahrungsgemäß nicht so, dass die meisten Anwender/Fahrer letztlich eh nur in einem von ihm subjektiv bevorzugten Modus (persönlich mag ich's zB grundsätzlich lieber etwas straffer) fahren, während die anderen Modi "nur" den Spieltrieb zwischendurch bedienen?
Aus diesem Grund war übrigens mein GTD mit Serienfahrwerk (das ja dem Hersteller "Sportfahrwerk" entspricht, dh 15mm tiefer und ggü. Standardfahrwerk strafferes Feder-/Dämpfersystem) und nicht mit DCC ausgestattet. Und weil genau diese (serienmäßige) Fahrwerksauslegung meinen persönlichen Fahrfreudengelüsten perfekt entsprach, habe ich meinen jetzigen GTI P wieder ohne DCC geordert und finde die Straßenlage auch bei AB Speeds >200 schön "satt" mit hinreichend Restkomfort in der Stadt auf Rumpelstraßen (auf 225/18er Winterrädern).
Ja, das mag überwiegend so sein, aber es spricht ja kei-
neswegs gegen DCC - eher ganz im Gegenteil - denn 1.
ist ja auch bereits die Option dieser Wunscheinstellung
ein Vorteil, den man ohne DCC nicht hat, und 2. bleibt
DCC auch in jeder dieser Voreinstellungen - Comfort,
Normal, Sport, was auch immer - stets adaptiv. Wenn
mein Vorvorredner bspw. immer in Comfort unterwegs
ist, und er bremst dann doch mal aus 180 voll, dann
stellen sich seine Dämpfer automatisch auf straff, egal
was er angewählt hat. Und damit sind wir dann wieder
beim Aspekt der Fahrsicherheit.
Zitat:
@GTD. schrieb am 14. Dezember 2016 um 11:46:01 Uhr:
3) Ist es nicht zudem so, dass man mit dem DCC sich Begleiterscheinungen einhandelt, die für viele ziemlich lästig und ohne Anwendungsvorteil sind? Wenn ich das richtig sehe, beeinflusst dieses System nämlich nicht nur das Dämpferverhalten (bei gleichbleibender Federrate), sondern (imho leider) auch die Lenkung (straffer, weniger straff), oder? Dafür mag es ja Gründe geben, aber ich gehöre zu denjenigen, die eine versteifte Lenkung als künstlich und nicht authentisch empfinden. Abgesehen davon: wo ist denn bitte der Vorteil von verschiedenen Formen für den Lenkkraftaufwand? Die Behauptung von so manchem Hersteller, dass eine straffere Lenkung sich "sportlicher" anfühle, finde ich überhaupt nicht nachvollziehbar; schließlich bleiben die Lenkübersetzungen ja unverändert gleich und die Lenkpräzision ebenso.
Es ist schon gesagt worden, "unangenehme Begleit-
erscheinungen" gibt es eigentlich nicht. Man kann
die Einstellungen auch separat vornehmen.
Mir geht es sonst übrigens ähnlich. Ich finde auch,
dass Sportlichkeit viel zu oft mit Schwergängigkeit
verwechselt oder als solche missverstanden wird.
Will ich höhere Haltekräfte, dann erhöhe ich den
Nachlauf. Will ich mehr Präzision in der Lenkung,
dann wähle ich (wie ich es getan habe) den passen-
den Reifen, und wenn es noch nicht genügt, dann
ersetzte ich diverse Fahrwerksbuchsen durch stei-
fere Komponenten, wie sie bspw. der Clubsport S
ab Werk besitzt. Man mag es glauben oder nicht -
es sind alles zielführende Maßnahmen, die auch
der Hersteller wählt, wenn das Ziel entspr. definiert
ist (wie für den CSS). Ok, das wird jetzt viel zu OT.
Zitat:
@GTD. schrieb am 14. Dezember 2016 um 11:46:01 Uhr:
4) Wenn also die Argumente zum Verkauf des DCC - überspitzt ausgedrückt - letztlich nur akademische Interpretationen irgendwelcher Kurvenscharen zum Dämpferverhalten sind, jedoch im Alltag (jenseits der Rennstrecke oder abseits von abgesperrten Übungsplätzen) nicht wirklich erfahrbar, was ist dann noch der Zusatznutzen eines teuren, zusatzgewichtigen und letztlich auch (ggü Standard) anfälligeren Fahrwerksfeatures?
DCC ist weit entfernt von "akademischen Vorteilen",
es ist spürbar. Eine Frage: Wie wäre es, du bekommst
den Komfort von 15"-Rädern und das Handling von
18"-Bereifung, beides gleichzeitig ohne die Nachteile
des jeweils anderen. Wäre das nicht attraktiv? So in
etwa ist es mit DCC.
Es gehört zu den Dingen, die man beim Fahren wirk-
lich spürt, und das fast auf jedem Meter. Damit stellt
es für mich eines der wichtigsten Extras überhaupt
dar, neben Adaptivlicht und noch vor ACC und der
beheizbaren Frontscheibe.
Selbstverständlichkeiten wie Klimaautomatik, Sitz-
heizung oder MAL mal außen vor, weil sie sowieso
jeder bessere Golf serienmäßig mitbringt.
Alles das dürfte "sinnvoller" sein als all der Chichi
von schicken Rädern über Metalliclackierungen und
Panoramadächern, die sowieso nur klappern. Und
für diese Sachen zusammmengenommen geben die
meisten Neuwagenkäufer einen vierstelligen Betrag
aus.
Viel über Ärger mit DCC gelesen haben ich bislang
auch noch nicht, und es ist mittlerweile seit ca. acht
Jahren (!!) auf dem Markt.
😉
Nebenbei: Die Ventiltechnik der von Monroe/Tenneco
für VW hergestellten DCC/CES-Dämpfer stammt von
Öhlins. Motorradfahrern dürfte der Name was sagen.
Öhlins hat die sog. CES-Technik entwickelt, Öhlins
stellt diese Ventile auch her, und Monroe kauft sie aus
Schweden zu. Und Öhlins ist für haltbare Produkte be-
kannt.
45 Antworten
der einzige Moment, in dem man meiner Meinung nach bei einem derart "leistungsschwachen" Motor, wie er als Benziner maximal im SV verfügbar wäre, Allrad benötigt, wäre auf Schnee an Steigungen. Ich muss auf meinem Arbeitsweg und direkt bei uns vor der Haustür ein paar Höhenmeter mit für Fahrradfahrer bereits unangenehmen Steigungen durchfahren. Da bin ich mit Fronttrieblern schon so manches Mal hängen geblieben. Mit Anlauf hätte man das aber auch mit einem Fronttriebler geschafft, aber dummerweise gibt es ja auch noch andere Verkehrsteilnehmer, die einem diese Möglichkeit nehmen und in vielen Fällen nicht in der Lage sind, mit solchen Verkehrsbedingungen umzugehen und dann schlimmstenfalls sogar alles blockieren. Da bringt einem schlimmstenfalls auch der beste Allradantrieb nix mehr, wenn die Straße dicht ist, aber er hilft ungemein, wenn man versucht, solche Hindernisse durch erneutes Anfahren an der Steigung zu umfahren oder auf Nebenstraßen auszuweichen, die man ohne Allrad besser meiden sollte😉
Ob Allrad nun Sinn macht oder nicht, sollte hier aber mit duobleblueocean nicht ausdiskutiert werden, weil wenn sie sich damit besser fühlt oder da Bock drauf hat, dann ist das nicht diskutierbar😉 Wie gesagt: ich hätte auch gerne Allrad, obwohl ich ihn an meinem 150 PS TSI in 99% der Fälle nicht brauchen würde.
Zitat:
@VW Thommy schrieb am 9. Dezember 2016 um 11:07:39 Uhr:
Das Leben besteht nunmal aus Kompromissen 😉 . Entweder Sportsvan oder anderes Auto mit Allrad. 🙂
Vielleicht gibt es ja ausnahmsweise auch mal einen Kompromiss von VW, zB dergestalt, dass man dem Sportsvan wenigstens (optional) eine Vorderachsquersperre einpflanzt, wenn es schon zum SV 4Motion nicht reicht..
DAS wird tatschlich nie kommen, weil es absolut keinen Sinn (aus Marketingsicht) macht.
Ähnliche Themen
Zitat:
@GTD. schrieb am 9. Dezember 2016 um 11:30:05 Uhr:
Zitat:
@VW Thommy schrieb am 9. Dezember 2016 um 11:07:39 Uhr:
Das Leben besteht nunmal aus Kompromissen 😉 . Entweder Sportsvan oder anderes Auto mit Allrad. 🙂
Vielleicht gibt es ja ausnahmsweise auch mal einen Kompromiss von VW, zB dergestalt, dass man dem Sportsvan wenigstens (optional) eine Vorderachsquersperre einpflanzt, wenn es schon zum SV 4Motion nicht reicht..
Hat nicht jeder Golf VII oder Sportsvan serienmäßig eine elektronische Differenzialsperre?
elektronisch: ja. Aber es ist eine echte mechanische Sperre wie beim GTI Performance oder Clubsport gemeint.
Zitat:
@i need nos schrieb am 10. Dezember 2016 um 10:54:47 Uhr:
...es ist eine echte mechanische Sperre wie beim GTI Performance oder Clubsport gemeint.
Richtig, die meinte ich. Weil dieses Feature bei Frontantrieblern nämlich beim Anfahren auf nasser/glatter Straße das Durchdrehen eines Antriebsrades verhindert, indem durch Schließen der VAQ das Antriebsmoment auf beide Räder verteilt wird. Der typische Frontkratzer Effekt, wie man ihn beim Ampelstart so oft vernehmen kann, wird auf diese Weise deutlich minimiert, der Kraftschluss zur Straße (und damit die umsetzbare Antriebskraft) erhöht.
Gerade wegen der (ggü dem Normalo Golf) höheren Schwerpunktslage beim SV neigt dieser (auch mit schächeren Motoren) beim Anfahren eher zum Frontkratzen, was die "EDS+" nicht verhindert. Technisch macht es also durchaus Sinn, den SV (optional) mit einer VAQ anzubieten. Wegen des MQB sollte eine Adaption aus dem GTI P auch grundsätzlich ohne allzu großen Aufwand möglich sein.
Zitat:
@GTD. schrieb am 10. Dezember 2016 um 11:42:26 Uhr:
Zitat:
@i need nos schrieb am 10. Dezember 2016 um 10:54:47 Uhr:
...es ist eine echte mechanische Sperre wie beim GTI Performance oder Clubsport gemeint.Richtig, die meinte ich. Weil dieses Feature bei Frontantrieblern nämlich beim Anfahren auf nasser/glatter Straße das Durchdrehen eines Antriebsrades verhindert, indem durch Schließen der VAQ das Antriebsmoment auf beide Räder verteilt wird. Der typische Frontkratzer Effekt, wie man ihn beim Ampelstart so oft vernehmen kann, wird auf diese Weise deutlich minimiert, der Kraftschluss zur Straße (und damit die umsetzbare Antriebskraft) erhöht.
Gerade wegen der (ggü dem Normalo Golf) höheren Schwerpunktslage beim SV neigt dieser (auch mit schächeren Motoren) beim Anfahren eher zum Frontkratzen, was die "EDS+" nicht verhindert. Technisch macht es also durchaus Sinn, den SV (optional) mit einer VAQ anzubieten. Wegen des MQB sollte eine Adaption aus dem GTI P auch grundsätzlich ohne allzu großen Aufwand möglich sein.
Was hat denn der höhere Schwerpunkt mit dem Durchdrehen der Räder zu tun? Der Golf hat doch ASR und ESP. Da dreht doch nichts durch. Es sei denn, manche Leute schalten das ab und geben Gas wie ein Irrer.
Eigentlich ist ein Sperrdifferenzial bei Heckantrieb viel wichtiger. Ich hatte das bei meinem letzten Auto mit Heckantrieb in den 80er Jahren schon. Damals mit Viskose-Öl im Sperrdifferenzial.
Zitat:
@VW_Golf_Neuling schrieb am 10. Dezember 2016 um 12:23:26 Uhr:
Was hat denn der höhere Schwerpunkt mit dem Durchdrehen der Räder zu tun?
Einfach mal unter "dynamische Lastverteilung" nachschauen und dann versuchen, die Zusammenhänge zu verstehen und diesbzgl Themen richtig zu deuten.
Viel Erfolg! 😉
Zitat:
@GTD. schrieb am 10. Dezember 2016 um 12:36:16 Uhr:
Zitat:
@VW_Golf_Neuling schrieb am 10. Dezember 2016 um 12:23:26 Uhr:
Was hat denn der höhere Schwerpunkt mit dem Durchdrehen der Räder zu tun?Einfach mal unter "dynamische Lastverteilung" nachschauen und dann versuchen, die Zusammenhänge zu verstehen und diesbzgl Themen richtig zu deuten.
Viel Erfolg! 😉
Ist schon klar, ich hatte Physik Leistung in der Oberstufe. Beim Anfahren verlagert sich das Gewicht durch den höheren Schwerpunkt des SV weiter nach hinten und die Vorderräder haben weniger Gewicht auf der Achse. Aber den größten Einfluss hat dabei der Gasfuß des Fahrers.
Also ich sehe außer bei Eis oder Schnee auf der Straße nie die ASR/ESP-Leuchte aufleuchten.
Zitat:
@VW_Golf_Neuling schrieb am 10. Dezember 2016 um 12:23:26 Uhr:
Der Golf hat doch ASR und ESP. Da dreht doch nichts durch. Es sei denn, manche Leute schalten das ab und geben Gas wie ein Irrer.
Dann muss man sich aber mal überlegen was die einzelnen Systeme eigentlich machen ...
ohne Sperre (mal als Beispiel ein Rad steht auf Eis, das andere nicht):
Das Rad auf Eis dreht durch und auf der anderen Seite kommt Dank Differential dazwischen gar keine Kraft an und bleibt stehen.
"elektronische Sperre":
Das durchdrehende Rad wird mittels Bremseingriff so weit abgebremst bis wieder Kraft auf den Boden übertragen wird. Wenn Du wirklich auf einer Eisplatte stehst, dann kann da ziemlich viel Kraft verpuffen ...
mechanische Sperre:
Durch die mechanische Sperre wird die volle Antriebskraft auf beide Räde verteilt und der Vortrieb wird durch das nicht auf dem rutschigen Untergrund stehende Rad übernommen.
ASR:
Hier nimmt die Elektronik die Motorleistung soweit zurück bis die Räder wieder Kraft übertragen können. Fährt man z. B. bergauf ist das etwas was man je nach Situation nicht unbedingt brauchen kann.
Fazit: Es gibt durchaus Situationen, wo eine mechanische Sperre sehr viel Sinn macht. In der Zeit in der ich mal beruflich LKW gefahren bin war ich recht oft froh, dass ich eine manuell zuschalten konnte. Ich wäre ohne auf so einigen Firmenhöfen im Schnee nicht an die Rampe gekommen ...
Jeder Golf VII hat sogar XDS, wenn nicht sogar XDS+, immerhin
die feinste Form einer rein elektronischen Sperre. Die VAQ weist
sogar leichte Vorteile in der Fahrsicherheit auf, weil sie auch stabi-
lisierend wirken kann, was ESP-Eingriffe vermindern oder sogar
unnötig machen kann. Aber das Lamentieren über XDS, EDS und
VAQ bringt dem/der TE wenig bis gar nichts. Das führt doch nur
weg vom Thema Allrad oder von mir aus auch Allrad oder FWD. 😉
Zitat:
@deepblueocean schrieb am 8. Dezember 2016 um 17:25:07 Uhr:
Am wichtigsten ist für mich bei einem Auto der Sicherheitsaspekt.
....
Allrad hätte ich auch nur gerne wegen dem besseren Sicherheitsaspekt bei Nässe und Glätte. Fahre nur gelegentlich in (leichtem) Gebirge. Off-Road eigentlich gar nicht, weshalb es kein SUV sein muss.
....
Dann würde ich Allradantrieb nicht überbewerten. Er ist primär
eine Traktionshilfe. Vorteile in der Fahrsicherheit gegenüber
Frontantrieb kann ich ehrlich gesagt überhaupt keine erkennen,
und das Thema Fahrdynamik ist durchaus mein Steckenpferd.
Traktionsprobleme kennt ein 1.4 TSI bei angemessener Fahr-
weise aber nicht, jedenfalls solange kein Schnee liegt oder
Eisglätte herrscht.
M. E. bist du also mit Frontantrieb genauso gut, und unter Be-
rücksichtigung von Kraftstoffverbrauch und Fahrleistungen so-
gar besser bedient.
Viel relevanter für die Fahrsicherheit sind hingegen ein ange-
messener Fahrstil und gute Reifen, vielleicht auch DCC, das
darüberhinaus auch komfortabler ist. Wie wäre es mit einem
Fahrsicherheitstraining?
Bei einem Preisniveau würde ich auch mal einen Blick auf den
GTI werfen. Da ist serienmäßig mehr drin, und es gibt ihn so-
gar mit der richtig guten VAQ-Sperre.
😉
Frontantrieb und Sicherheitstraining sind sicher sehr gute Ratschläge.
Aber einer Sportsvan-Interessiertem welcher ein V40 zu flach ist einen GTI empfehlen?
Hat für mich was von Heavy Metal im Wellnessbereich. 😛
Es wurde ja von der Themenerstellerin gefragt, wie sicher der SV im Handling bei schwierigen Witterungsbedingungen ist:
problemlos !
Ich verdiene meinen Lebensunterhalt im Straßenbetriebsdienst; will heißen, wenn ich nachts ausrücken muss wegen Glatteis oder Schnee, dann ist es in der Regel richtig glatt und übel.
Bis dato keine Probleme mit dem SV, letzten Dienstag war´s gefrierender Nebel und nett glatt.
.... die passende Bereifung ist natürlich Pflicht.