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Sparen für den Frieden

Themenstarteram 12. September 2014 um 4:13

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ab sofort werde ich nur noch 82 km/h nach GPS fahren.

Ich bin nicht mehr bereit mehr Erdöl als notwendig zu verplempern. Die Nachrichten sind voll von Meldungen mit Kriegen. Kriege die unsere Freiheit verteidigen und unseren Wohlstand schützen. Je weniger Erdöl wir brauchen, desto weniger Menschen müssen für " unser " Erdöl sterben.

Es steht jedem frei, es mir gleich zu tun. Ich wollte euch nur informieren, falls ihr bei mir auflauft. Sollte Überholverbot sein, werde ich rechtzeitig über einen Parplatz fahren um die Kollegen nicht zu behindern, welche noch nicht für den Frieden sparen.

Ich werde damit die Welt nicht retten, aber es ist besser als nichts zu tun.

Ich würde mich über eine rege Diskussion über Sinn oder Blödsinn freuen.

Liebe Grüße Matze!

Beste Antwort im Thema

Die Berechnungen mit x Minuten später usw. sind rein theoretische Zahlenspielereien.

  1. Voraussetzung wäre ein topfebenes Streckenprofil. Wo, außer vielleicht in Ostfriesland oder Meck-Pomm, finde ich das?
  2. Voraussetzung wäre außerdem, dass weder ein Schleichmichel noch ein Stau meinen Vorwärtsdrang bremsen. Wäre toll, wenn es das gäbe ...
  3. Solange es Volltrottel als Disponenten gibt, die eine Strecke „kalkulieren“ nach der Formel "400km sind doch in 5 Stunden zu schaffen" wird es Fahrer geben, die in ganz bestimmten Betrieben auch bei jeder Gelegenheit im Begrenzerbereich fahren und glauben, dass sie das auch müssen.

Solche Deppen am Schreibtisch gibt es auch im Busbereich. Aber eben auch nur in einer ganz bestimmten Kategorie von Firmen, für die ich hoffentlich nie gezwungen sein werde, zu fahren ....

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Ich mache das so wie ich Zeit habe, langsamer als Tempomat 85 mach ich aber auch nicht.

Die Bremsen halten auch nicht länger wenn man 80km/h fährt :-p . Ich habe jetzt rund 300.000km runter und eine Achse ist in 800k fällig und bei der anderen werden nur Stricha angezeigt ( Actros Mp3 ).

Ich hoffe ihr fahrt nach GPS 80km/h und nicht Tacho. Mein Tacho zeigt 90km/h an und laut GPS waren es 86-87km/h .

Gestern habe ich auf der A44 einen vor mir gehabt, der fuhr mit entspannten 77km/h. Wenn einer 80 vor mir fährt ok, mein Abstandstempomat passt sich schon an. Man kann es aber auch echt übertreiben.

Eigentlich macht sich der Zeitgewinn nur nachts bemerkbar, tagsüber verliert sich das in den Staus.

Zitat:

Original geschrieben von Mobi Dick

Zitat:

Original geschrieben von KommuMAN

Jeder Liter der gespart wird, schont die Ressourcen und natürlich auch meinen Geldbeutel. Das Argument mit den anderen lasse ich einfach nicht gelten. Wie sagt der Typ im Radio immer: " Denk mal drüber nach, viertel Stunde , schaffst Du schon!"

Schönes Wochenende

Welchen Radiomann meinst du, ich kann deinen Gedanken nicht folgen.

Nichts besonderes, es gab im WDR mal einen Sketch/Satire wie immer Du es nennen willst. Der Name ist mir leider entfallen, seine Aussprache erinnerte mich an Rudi Assauer. Der brachte immer einige Probleme auf den Tisch und sagte zum Schluss diesen, wie ich finde etwas provozierenden Satz.

Wenn jeder etwas über den Ressourcenverbrauch nachdenkt und das Seinige dazutut ist das ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Ich bin auch Hardcore Ökofreak, dann müsste ich ja immer zu Fuß gehen, oder mit dem Fahrrad fahren (das mache ich ausgiebig zum fit bleiben). Und ich finde die Meinung "andere sind viel schlimmer, sollen die erst einmal anfangen usw." sehr kurzsichtig. Wenn jeder so denken würde ginge es nirgendwo weiter.

Gruß Günter

wobei sparst du?

du fährst 80 km / 82 km. finde ich super.

jetzt aber meine frage: du fährst durch einen parkplatz um die anderen durchfahren zu lassen. finde ich auch super von dir.

nun aber zum sparen: du musst vom gas /geschwindikeit runter um durch den parklatz zu fahren, dannach muss du wieder beschleunigen um auf deine 80 km zu kommen, richtig ?

dabei braucht dein truck jede menge diesel, wo ist jetzt die logig ?

sorry?

Zitat:

Original geschrieben von kingoftrucker

wobei sparst du?

Die Kernfrage lautet eigentlich "Wofür sparst du?". Die wird aber schon durch den Thread-Titel beantwortet.

Themenstarteram 12. September 2014 um 23:15

Zitat:

Original geschrieben von kingoftrucker

wobei sparst du?

du fährst 80 km / 82 km. finde ich super.

jetzt aber meine frage: du fährst durch einen parkplatz um die anderen durchfahren zu lassen. finde ich auch super von dir.

nun aber zum sparen: du musst vom gas /geschwindikeit runter um durch den parklatz zu fahren, dannach muss du wieder beschleunigen um auf deine 80 km zu kommen, richtig ?

dabei braucht dein truck jede menge diesel, wo ist jetzt die logig ?

sorry?

Die Frage ist durchaus berechtigt. Aber es war nicht gemeint, jeden Parkplatz mitzunehmen. Die Fotos sprechen aber schon für sich, wobei dass aber Nachts war.

Themenstarteram 13. September 2014 um 7:37

Zitat:

Original geschrieben von KommuMAN

Zitat:

Original geschrieben von Mobi Dick

 

Welchen Radiomann meinst du, ich kann deinen Gedanken nicht folgen.

Nichts besonderes, es gab im WDR mal einen Sketch/Satire wie immer Du es nennen willst. Der Name ist mir leider entfallen, seine Aussprache erinnerte mich an Rudi Assauer. Der brachte immer einige Probleme auf den Tisch und sagte zum Schluss diesen, wie ich finde etwas provozierenden Satz.

Wenn jeder etwas über den Ressourcenverbrauch nachdenkt und das Seinige dazutut ist das ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Ich bin auch Hardcore Ökofreak, dann müsste ich ja immer zu Fuß gehen, oder mit dem Fahrrad fahren (das mache ich ausgiebig zum fit bleiben). Und ich finde die Meinung "andere sind viel schlimmer, sollen die erst einmal anfangen usw." sehr kurzsichtig. Wenn jeder so denken würde ginge es nirgendwo weiter.

Gruß Günter

Günter ich bin eigentlich nur darauf gekommen, weil man als einzelner nicht so viel bewirken kann. Aber ob ich im Monat 4.500 l Diesel verbrauche oder 4.000 l macht im Jahr 6.000 l pro LKW.

Mal ein Rechenbeispiel 80 gegen , sagen wir, 88 kmh. Mit 80 auf der Autobahn, von den 9 Stunden Lenkzeit etwa 7, so wie es bei uns eigentlich gefahren wird.

Mit 80 Kmh hat man dann 560 Kilometer geschafft.

Mit 88 sind´s dann 616 km, mithin ein Unterschied von 56 Kilometer.

Für diese 56 Kilometer braucht man dann mit 80 Kmh etwa 42 Minuten Fahrzeit. Am Tag - in der Woche sind das dann schlappe 3,5 Stunden. Für die gleiche Strecke.

Dein Vorhaben ist nicht schlecht gedacht, aber für viele geht das einfach nicht. Es sind Termine zu halten, die tägliche Lenkzeit zu beachten, die Doppelwochenlenkzeit usw.

Anderes Beispiel, Start am Verladeort, Distzanz zum Entladeodert sind in 4:15 Minuten mit 88 kmh erreichbar, sagen wir 370-380 Kilometer, mit 80 kmh schaffe ich das nicht in 4,5 Stunden. Ich überziehe ein wenig die Lenkzeit, oder bleibe spätestens 10 Minuten vor der Abladestelle noch mal eine Dreiviertelstunde stehen, und komme dadurch eine gute Stunde später bei der Abladestelle an. Demzufolge kann ich auch am nächsten Morgen erst eine gute Stunde später wieder losfahren, das ganze 5 Mal die Woche, in meinem Beispiel nur in die eine Richtung. Man fährt ja auch wieder zurück, und verliert bei dieser Strecke dann eben auch wieder diese Stunde durchs Langsamerfahren und Pausemachen. Sind in der Woche dann 10 Stunden.

Das Ganze scheint jetzt relativ theoretisch und willkürlich zusammengerechnet, aber wenn ich 80 fahre, komme ich vielleicht auch in den Stau, den der LKW mit 88 vor mir auch hat, der allerdings etwas früher, heisst, er ist schon weiter vorne. Und schneller durch. Oder er hat es noch vorm Unfall/Liegenbleiber auf der Autobahn an dieser Stelle vorbei geschafft.

Andersherum geht´s natürlich auch, der 88kmh LKW steht im Stau, der 80erLKW kommt dann an, wenn es sich gerade auflöst.

Nun ist, bedingt durch meine (willkürliche) Rechnung oben, pro Lenkzeitblock von 4,5 Stunden eine Ersparniss von 21 Minuten am Ziel drinnen. Also kommt der 80erLKW maximal 20 Minuten später an das Stauende, und das auch nur zum Ende der Strecke, auf der Hälfte der Strecke sind es dann 10 Minuten, in denen sich die wenigsten Staus auflösen können. Allerdings könnte er seine Dreiviertelstunde Pause vorher abhalten, wodurch er schon eine Stunde später am Stau ankommt, in der Zeit könnte sich tatsächlich was getan haben, so oder so, mehr Stau, kein Stau, neuer Stau usw.

Klar, wenn es die Lenkzeit und der Termin hergibt, fahre ich auch ruhiger, da habe ich kein Problem mit. Aber gleich bis auf 80 runter, tue ich mir auch nicht an.

In einem stimme ich aber voll überein, wir haben Vergleichsfahrten gemacht, selbes Auto, selber Kunde, die Zeit wurde länger, der Kraftstoffkonsum ging runter.

Wie gesagt, wenn´s geht, fahre ich auch ruhig, 85 eingetickert und fertig, der Stress beim Überholen nervt.

Ich wollte Dein Verhalten auch nicht schlechtreden, sondern nur eine paar Beispiele aufzählen, die die Zeitverhältnisse auflegen.

Achso, die 88 Kmh Durchschnitt sind dann eben auch nicht kontinuierlicher einzuhalten, als die 80 Kmh, mit 88 läuft man eben auch öfter auf einen langsamfahrenden LKW auf, kann nicht gleich vorbei, oder darf nicht, alles klar.

Und auf einen Tag rechnet sich die Zeitersparniss nicht sehr, aber die Woche sieht dann anders aus. Und mit unseren strengen Lenkzeitkontrollen schlägt die Erparniss oft genug in eine Kostenverlagerung durch die Kontrollbehörden um.

Die Überlegungen von Rai72 gehen eigentlich mehr in meine Lebensauffassung.

Was ich an Treibstoff spare, geht mir schlussendlich irgendwo im Leben als Zeit ab, ganz nüchtern gesagt. Meine Lebenszeit.

Alles hat seine Berechtigung, das Sparen der Ressourcen, der Sicherheitsgewinn, usw. somit ist die Variante mit 80 km/h nicht schlecht, jeder soll seine "Linie" fahren können und dürfen.

Viel besser wäre es meiner Meinung nach A N G E P A S S T zu fahren: Oftmals 80 oder langsamer und wenn es wo ideal läuft dann was geht, so halte ich es auch.

Z.B.: Leer mit 80 auf einer leicht fallenden schwach befahrenen Autobahn mit einem Zug der alle technischen Assistenzsysteme hat und in allem optimiert ist, halte ich für eine reine Ressourcenverschwendung - an Energie und Lebenszeit...

Themenstarteram 13. September 2014 um 12:16

Hauptsächlich wollte ich zum nachdenken anregen. Das man mit einem 500 PS V8 Scania mit ca 23 l /100 km bei einem Gesamtgewicht von 35 to fahren kann finde ich beachtlich. Und das bei 80er Schnitt.

am 13. September 2014 um 12:32

Zitat:

Original geschrieben von Rai72

Mal ein Rechenbeispiel 80 gegen , sagen wir, 88 kmh. Mit 80 auf der Autobahn, von den 9 Stunden Lenkzeit etwa 7, so wie es bei uns eigentlich gefahren wird.

Mit 80 Kmh hat man dann 560 Kilometer geschafft.

Mit 88 sind´s dann 616 km, mithin ein Unterschied von 56 Kilometer.

Für diese 56 Kilometer braucht man dann mit 80 Kmh etwa 42 Minuten Fahrzeit. Am Tag - in der Woche sind das dann schlappe 3,5 Stunden. Für die gleiche Strecke.

........

Das ist eine Milchmädchenrechnung die Du da aufstellst. Du wirst über 7 Stunden keine Durchschnittsgeschwindigkeit von 88 km/h erreichen. Da ich aber bergab nicht bremse, zumindest nicht

vor Ablauf von 55 Sekunden und wir in den bergauf-Passagen die gleiche Geschwindigkeit (gleiche Ladung vorausgesetzt) erreichen werden sind Berechnungen für die Katz.

Zitat:

Original geschrieben von Mr. Diesel

.......

Z.B.: Leer mit 80 auf einer leicht fallenden schwach befahrenen Autobahn mit einem Zug der alle technischen Assistenzsysteme hat und in allem optimiert ist, halte ich für eine reine Ressourcenverschwendung - an Energie und Lebenszeit...

Ich halte jede Leerfahrt für Ressourcenverschwendung. Wie oben schon angegeben - wird keiner der

"Schleicher" auf einer leicht fallenden schwach befahrenen Autobahn bremsen.

 

Das habe ich weiter unten hinzugeschrieben, das ich diese 88 kmh nicht über die 7 Stunden halten kann, und wenn ich sie nicht über die 7 Stunden halten kann, dann aber eben nur für wenige Minuten nicht. Der Zeitfaktor wird davon kaum beeinflusst.

Zitat:

Original geschrieben von Mobi Dick

Hauptsächlich wollte ich zum nachdenken anregen. Das man mit einem 500 PS V8 Scania mit ca 23 l /100 km bei einem Gesamtgewicht von 35 to fahren kann finde ich beachtlich. Und das bei 80er Schnitt.

Du sprichst hier immer vom 80er Schnitt. 80er Schnitt ? ? ?

So schnell geht auch Dein V8 nicht,wenn Du einen 80er S C H N I T T fahren willst.

Themenstarteram 14. September 2014 um 2:14

Zitat:

Original geschrieben von fahreroldie

Zitat:

Original geschrieben von Mobi Dick

Hauptsächlich wollte ich zum nachdenken anregen. Das man mit einem 500 PS V8 Scania mit ca 23 l /100 km bei einem Gesamtgewicht von 35 to fahren kann finde ich beachtlich. Und das bei 80er Schnitt.

Du sprichst hier immer vom 80er Schnitt. 80er Schnitt ? ? ?

So schnell geht auch Dein V8 nicht,wenn Du einen 80er S C H N I T T fahren willst.

Ich meine damit 80 km Strecke in 60 min. Kannst es auch Durchschnittsgeschwindigkeit nennen.:p

Siehe Fotos ganz am Anfang.

Themenstarteram 14. September 2014 um 5:16

Zitat:

Original geschrieben von Rai72

Mal ein Rechenbeispiel 80 gegen , sagen wir, 88 kmh. Mit 80 auf der Autobahn, von den 9 Stunden Lenkzeit etwa 7, so wie es bei uns eigentlich gefahren wird.

Mit 80 Kmh hat man dann 560 Kilometer geschafft.

Mit 88 sind´s dann 616 km, mithin ein Unterschied von 56 Kilometer.

Für diese 56 Kilometer braucht man dann mit 80 Kmh etwa 42 Minuten Fahrzeit. Am Tag - in der Woche sind das dann schlappe 3,5 Stunden. Für die gleiche Strecke.

Dein Vorhaben ist nicht schlecht gedacht, aber für viele geht das einfach nicht. Es sind Termine zu halten, die tägliche Lenkzeit zu beachten, die Doppelwochenlenkzeit usw.

Anderes Beispiel, Start am Verladeort, Distzanz zum Entladeodert sind in 4:15 Minuten mit 88 kmh erreichbar, sagen wir 370-380 Kilometer, mit 80 kmh schaffe ich das nicht in 4,5 Stunden. Ich überziehe ein wenig die Lenkzeit, oder bleibe spätestens 10 Minuten vor der Abladestelle noch mal eine Dreiviertelstunde stehen, und komme dadurch eine gute Stunde später bei der Abladestelle an. Demzufolge kann ich auch am nächsten Morgen erst eine gute Stunde später wieder losfahren, das ganze 5 Mal die Woche, in meinem Beispiel nur in die eine Richtung. Man fährt ja auch wieder zurück, und verliert bei dieser Strecke dann eben auch wieder diese Stunde durchs Langsamerfahren und Pausemachen. Sind in der Woche dann 10 Stunden.

Das Ganze scheint jetzt relativ theoretisch und willkürlich zusammengerechnet, aber wenn ich 80 fahre, komme ich vielleicht auch in den Stau, den der LKW mit 88 vor mir auch hat, der allerdings etwas früher, heisst, er ist schon weiter vorne. Und schneller durch. Oder er hat es noch vorm Unfall/Liegenbleiber auf der Autobahn an dieser Stelle vorbei geschafft.

Andersherum geht´s natürlich auch, der 88kmh LKW steht im Stau, der 80erLKW kommt dann an, wenn es sich gerade auflöst.

Nun ist, bedingt durch meine (willkürliche) Rechnung oben, pro Lenkzeitblock von 4,5 Stunden eine Ersparniss von 21 Minuten am Ziel drinnen. Also kommt der 80erLKW maximal 20 Minuten später an das Stauende, und das auch nur zum Ende der Strecke, auf der Hälfte der Strecke sind es dann 10 Minuten, in denen sich die wenigsten Staus auflösen können. Allerdings könnte er seine Dreiviertelstunde Pause vorher abhalten, wodurch er schon eine Stunde später am Stau ankommt, in der Zeit könnte sich tatsächlich was getan haben, so oder so, mehr Stau, kein Stau, neuer Stau usw.

Klar, wenn es die Lenkzeit und der Termin hergibt, fahre ich auch ruhiger, da habe ich kein Problem mit. Aber gleich bis auf 80 runter, tue ich mir auch nicht an.

In einem stimme ich aber voll überein, wir haben Vergleichsfahrten gemacht, selbes Auto, selber Kunde, die Zeit wurde länger, der Kraftstoffkonsum ging runter.

Wie gesagt, wenn´s geht, fahre ich auch ruhig, 85 eingetickert und fertig, der Stress beim Überholen nervt.

Ich wollte Dein Verhalten auch nicht schlechtreden, sondern nur eine paar Beispiele aufzählen, die die Zeitverhältnisse auflegen.

Achso, die 88 Kmh Durchschnitt sind dann eben auch nicht kontinuierlicher einzuhalten, als die 80 Kmh, mit 88 läuft man eben auch öfter auf einen langsamfahrenden LKW auf, kann nicht gleich vorbei, oder darf nicht, alles klar.

Und auf einen Tag rechnet sich die Zeitersparniss nicht sehr, aber die Woche sieht dann anders aus. Und mit unseren strengen Lenkzeitkontrollen schlägt die Erparniss oft genug in eine Kostenverlagerung durch die Kontrollbehörden um.

Am Freitag bei meinem Projektbeginn hatte ich ca 7h Fahrzeit, 1h Arbeitszeit, 15 h SCHICHTZEIT, 45 min Pause und ca 6 h Wartezeit(!!!) bei 2 Kunden ! Der Diesel bei 89 km/h wäre trotzdem weg gewesen.:(

Zitat:

Original geschrieben von Mobi Dick

Zitat:

Original geschrieben von Rai72

Mal ein Rechenbeispiel 80 gegen , sagen wir, 88 kmh. Mit 80 auf der Autobahn, von den 9 Stunden Lenkzeit etwa 7, so wie es bei uns eigentlich gefahren wird.

Mit 80 Kmh hat man dann 560 Kilometer geschafft.

Mit 88 sind´s dann 616 km, mithin ein Unterschied von 56 Kilometer.

Für diese 56 Kilometer braucht man dann mit 80 Kmh etwa 42 Minuten Fahrzeit. Am Tag - in der Woche sind das dann schlappe 3,5 Stunden. Für die gleiche Strecke.

Dein Vorhaben ist nicht schlecht gedacht, aber für viele geht das einfach nicht. Es sind Termine zu halten, die tägliche Lenkzeit zu beachten, die Doppelwochenlenkzeit usw.

Anderes Beispiel, Start am Verladeort, Distzanz zum Entladeodert sind in 4:15 Minuten mit 88 kmh erreichbar, sagen wir 370-380 Kilometer, mit 80 kmh schaffe ich das nicht in 4,5 Stunden. Ich überziehe ein wenig die Lenkzeit, oder bleibe spätestens 10 Minuten vor der Abladestelle noch mal eine Dreiviertelstunde stehen, und komme dadurch eine gute Stunde später bei der Abladestelle an. Demzufolge kann ich auch am nächsten Morgen erst eine gute Stunde später wieder losfahren, das ganze 5 Mal die Woche, in meinem Beispiel nur in die eine Richtung. Man fährt ja auch wieder zurück, und verliert bei dieser Strecke dann eben auch wieder diese Stunde durchs Langsamerfahren und Pausemachen. Sind in der Woche dann 10 Stunden.

Das Ganze scheint jetzt relativ theoretisch und willkürlich zusammengerechnet, aber wenn ich 80 fahre, komme ich vielleicht auch in den Stau, den der LKW mit 88 vor mir auch hat, der allerdings etwas früher, heisst, er ist schon weiter vorne. Und schneller durch. Oder er hat es noch vorm Unfall/Liegenbleiber auf der Autobahn an dieser Stelle vorbei geschafft.

Andersherum geht´s natürlich auch, der 88kmh LKW steht im Stau, der 80erLKW kommt dann an, wenn es sich gerade auflöst.

Nun ist, bedingt durch meine (willkürliche) Rechnung oben, pro Lenkzeitblock von 4,5 Stunden eine Ersparniss von 21 Minuten am Ziel drinnen. Also kommt der 80erLKW maximal 20 Minuten später an das Stauende, und das auch nur zum Ende der Strecke, auf der Hälfte der Strecke sind es dann 10 Minuten, in denen sich die wenigsten Staus auflösen können. Allerdings könnte er seine Dreiviertelstunde Pause vorher abhalten, wodurch er schon eine Stunde später am Stau ankommt, in der Zeit könnte sich tatsächlich was getan haben, so oder so, mehr Stau, kein Stau, neuer Stau usw.

Klar, wenn es die Lenkzeit und der Termin hergibt, fahre ich auch ruhiger, da habe ich kein Problem mit. Aber gleich bis auf 80 runter, tue ich mir auch nicht an.

In einem stimme ich aber voll überein, wir haben Vergleichsfahrten gemacht, selbes Auto, selber Kunde, die Zeit wurde länger, der Kraftstoffkonsum ging runter.

Wie gesagt, wenn´s geht, fahre ich auch ruhig, 85 eingetickert und fertig, der Stress beim Überholen nervt.

Ich wollte Dein Verhalten auch nicht schlechtreden, sondern nur eine paar Beispiele aufzählen, die die Zeitverhältnisse auflegen.

Achso, die 88 Kmh Durchschnitt sind dann eben auch nicht kontinuierlicher einzuhalten, als die 80 Kmh, mit 88 läuft man eben auch öfter auf einen langsamfahrenden LKW auf, kann nicht gleich vorbei, oder darf nicht, alles klar.

Und auf einen Tag rechnet sich die Zeitersparniss nicht sehr, aber die Woche sieht dann anders aus. Und mit unseren strengen Lenkzeitkontrollen schlägt die Erparniss oft genug in eine Kostenverlagerung durch die Kontrollbehörden um.

Am Freitag bei meinem Projektbeginn hatte ich ca 7h Fahrzeit, 1h Arbeitszeit, 15 h SCHICHTZEIT, 45 min Pause und ca 6 h Wartezeit(!!!) bei 2 Kunden ! Der Diesel bei 89 km/h wäre trotzdem weg gewesen.:(

Das kenne ich auch. Als ich spaßeshalber am WE ausgeliefert habe, stellte ich fest, daß die von uns genutzten Kleinwägen (7,5t) teils mit max. Geschw., also 85+ bis Begerenzer unterwegs waren. Auch meine Möhre ließ sich auf über 85 treten.

Auf den Einweisungsfahrten konnte man der Vorratsnadel beim Fallen zusehen.

AUf meinen ersten Fahrten alleine probierte ich auch die 82 mal aus. Bei unserem Profil machte das eine Menge aus, also sagte ich dem Fuhrparkleiter, daß er die Dinger mal drosseln könnte. Das geschah dann auch testweise und wurde beibehalten.

Im Fernverkehr aber wäre generell 82 u.U. kontraproduktiv, klar sollte das den Fahrern nahegelegt werden.

Aber es gibt Lagen wo Du auch mal schneller sein mußt (keine miese Vorplanung der Dispo).

Generell fuhr ich auch vorher immer sparsam, auf der SChulung der Module gab es bei mir keine größere Verbesserung des Verbrauchs.

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