Sollten die Grünen/Blauen nicht eigentlich Vorbild sein?

Dagegen dann das folgende Beispiel auf meiner letzten Fahrt nach Mainz:

Kurz vor Wiesbaden überholt ein Streifenwagen mitten in einer Baustelle ohne Blaulicht, dafür aber ansonsten mit Festbeleuchtung (Dauerfernlicht plus Nebelscheinwerfer, und wie sich dann beim Vorbeifahren auch noch herrausstellte, die Nebelschlußleuchte war ebenfalls an!) mit weit über 100 (Limit dort waren 60, in der Engstelle davor sogar einige Meter 40!!!), und dann geht auch noch die rechte Scheibe runter und die McDoof-Tüte über Bord.

Schade nur daß es für die Cams im Interceptor schon etwas zu dunkel gewesen ist, viel ist auf der Aufzeichnung nicht zu erkennen, vor allem das Finale mit der McDoof Tüte kann man nur erahnen.

193 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von quattro-pit


Da muss jeder Bürger wohl ein potentieller Attentäter sein ... *kopfschüttel*

prinzipiell erstmal JA!

der polizist kann nicht wissen, wer ihm gegenübersteht...

und es gibt haltnunmal gegenden bei denen der baseballschläger und die gaspistole ins auto gehören wie warndreieck und verbandskasten...

von daher kann ich es keinem polizisten verübeln wenn er die waffe zum eigenschutz griffbereit hat...

Hm, diese Diskussion erinnert mich ein bisschen an diesen Text:

Zitat:

Ich, der lausige Polizist

Nun, Herr Steuerzahler, ich glaube, Sie haben mich identifiziert. Ich passe sauber und fein in eine Kategorie, in die Sie mich einstufen.
Ich werde grundsätzlich klassifiziert, eingruppiert und bin immer typisch.
Unglücklicherweise kann ich das von Ihnen nicht behaupten, denn ich weiß nie, wer Sie sind.
Von Geburt an lehren Sie Ihren Kindern, daß ich der Buhmann bin, und sind dann schockiert, wenn ich mit meinem traditionellen Feind, dem Kriminellen verglichen werde.
Ich werde beschuldigt, Jugendliche zu sanft anzufassen, bis ich einmal Ihr Kind auflese.
Sie nehmen sich wahrscheinlich eine Stunde Mittagspause und etliche Kaffeepausen, beschuldigen mich aber der Faulheit, wenn ich mich mal hinsetze. Sie sind stolz auf Ihre Manieren, denken sich aber nichts dabei, meine Mahlzeit mit Ihren Problemen zu unterbrechen.
Sie regen sich auf, wenn Ihnen jemand im Verkehr den Weg abschneidet, aber wenn ich Sie beim selben Verstoß erwische, fühlen Sie sich ungerecht behandelt. Sie kennen alle Verkehrsregeln, haben aber noch nie einen Strafzettel erhalten, der gerechtfertigt war.
Sie beklagen sich, wenn ich mit Übergeschwindigkeit an einen Tatort fahre, beschweren sich aber, wenn es mehr als zehn Sekunden dauert, an Ihren Tatort zu kommen.
Sie sehen es als Teil meiner Arbeit an, geschlagen zu werden. Schlage ich aber zurück, nennen Sie es Polizeibrutalität.
Sie würden niemals daran denken, Ihrem Zahnarzt zu erklären, wie man einen Zahn zieht, oder Ihrem Doktor zeigen wie ein Blinddarm operiert wird. Aber Sie sind immer gerne bereit, mir ein paar rechtliche Tips zu geben.
Sie reden zu mir in einer Weise, die Ihnen in jeder anderen Lage eine blutige Nase einbringen würde, erwarten aber von mir, daß ich dies ohne Reaktion hinnehme.
Sie schreien: "Es muß etwas gegen die Kriminalität unternommen werden!", wollen aber nicht selbst einschreiten oder belästigt werden.
Sie haben absolut keine gute Meinung von mir, aber es ist natürlich vollkommen in Ordnung, wenn ich Ihrer Frau helfe, einen Reifen zu wechslen, oder Ihr auf dem Weg ins Krankenhaus zur Entbindung helfe, Ihrem Sohn mit Mund-zu-Mund Beatmung das Leben rette oder Überstunden mache, um Ihre entlaufene Tochter zu finden.
So, Herr Steuerzahler, da stehen Sie auf Ihrem Podium und beschweren sich über die Art und Weise, wie ich meine Arbeit verrichte, geben mir alle möglichen Schimpfnamen, vergessen aber immer, daß Ihr Eigentum, Ihre Familie oder auch Ihr Leben von mir oder meinen Kollegen abhängen könnte.

Jawohl, Herr Steuerzahler, ich bin's. Der Lausige Polizist.

Bei einer Kontrolle die Hand an der Waffe zu haben, ist für mich nichts schlimmes, das ist Eigensicherung wie man es auch als Wehrpflichtiger in der Wachausbildung lernt. Woher soll der Polizist auch wissen, dass sein Gegenüber nicht einfach eine Waffe zieht?

Was genau bei besagter Kontrolle passiert ist, wissen wir aus Mangel an Angaben und einer subjektiven Erzählung nicht genau. Daher können wir auch nur Mutmaßen.

Stress vermeidet man auf jeden Fall, wenn man sich richtig verhält:

Zitat:

Verhalten bei Verkehrskontrollen

Polizeikontrollen werden sicher nicht in der Absicht durchgeführt, unbescholtene Bürger zu "belästigen" und ihnen "ihre Zeit zu stehlen". Die Notwendigkeit für diese Kontrollen ergibt sich aus vielerlei Gründen.

Groß angelegte Fahndungen nach Schwerverbrechern oder anderen Straftätern gehören genauso dazu wie die Tatsache, dass stichprobenartige Überprüfungen von Fahrzeugen aus Gründen der Verkehrssicherheit ebenso sinnvoll und nötig sind wie Alkoholkontrollen.

Die Polizei hat die Möglichkeit aus verschiedenen Gründen Kontrollen durchzuführen, z.B. Fahndungskontrollen.
Gemäß § 36 Absatz 5 StVO (Straßenverkehrsordnung) ist die Polizei berechtigt, Verkehrsteilnehmer ohne konkreten Anlass zur Verkehrskontrolle anzuhalten um die Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Die Verkehrsteilnehmer haben den Anweisungen der Polizeibeamten zu folgen. Verstöße können geahndet werden.

Die Polizei kann die Personal- und Fahrzeugpapiere, das Vorzeigen des Erste-Hilfe-Kastens und des Warndreiecks verlangen. Sie kann auch verlangen, dass der Fahrer die Beleuchtungseinrichtungen am Fahrzeug betätigt, um diese zu überprüfen und dass der Fahrer aussteigt, um eine Überprüfung des Fahrzeuges zu ermöglichen. Weiterhin sind Prüfungshandlungen zur Fahrtüchtigkeit des Fahrers möglich.

Auch wenn Polizeikontrollen für alle Betroffenen zunächst lästig sind - wer lässt sich schon gerne in die Papiere oder den Kofferraum schauen -, sie dienen ausschließlich der Sicherheit der Bevölkerung.

Je verständnisvoller Sie sich bei Kontrollen verhalten, desto geringer bleibt der Zeitverlust und die vermeintliche persönliche "Belästigung".
Bitte denken Sie daran, dass Beamte, zum Beispiel bei einer aktuellen Fahndung, immer damit rechnen müssen, dem gesuchten Täter gegenüberzustehen, der unter Umständen zur Schusswaffe greift.
Wenn Sie also von einem Polizisten angehalten werden, steigen Sie aus dem Fahrzeug aus und zeigen Sie ihm Ihre Papiere. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Sie dabei nicht hastig oder ruckartig in das Handschuhfach, die Innentasche Ihrer Jacke oder in Ihre Handtasche greifen, sondern dem Beamten durch Ihr Verhalten zeigen, dass Sie lediglich Ihre Brieftasche oder die Papiere herausholen wollen. Warten Sie bis der Beamte die Papiere verlangt, teilen Sie ihm mit, dass diese im Handschuhfach liegen. Dann wird es auch zu keinerlei bedrohlichen Situationen kommen.

Folgen Sie den Anweisungen der Polizei, ohne langatmige Erklärungen zu verlangen. Bemerkungen wie: "Ihr solltet lieber Verbrecher fangen als unbescholtene Bürger zu belästigen" sind nicht geeignet, die Atmosphäre aufzulockern.

Selbstverständlich können Sie von jedem Polizeibeamten höfliches und korrektes Verhalten verlangen - dies gilt umgekehrt allerdings ebenso.
Wenn Sie Beanstandungen gegenüber den Polizeibeamten haben, so sind die Beamten verpflichtet Ihnen nach Anfrage ihren Ausweis zu zeigen oder ihren Namen und das entsprechende Revier mitzuteilen. Sie können dann eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen.

Polizeieinsatz bei Demonstrationen

Er erfolgt aus zwei Gründen. Zum einen soll das Demonstrationsrecht gesichert, zum anderen sollen ein ordnungsgemäßer Ablauf gewährleistet und mögliche Ausschreitungen - von welcher Seite auch immer - verhindert werden.
Wo es zu Ausschreitungen kommt, muss die Polizei einschreiten. Damit Sie als unbeteiligter Bürger nicht in solche Auseinandersetzungen geraten, sollten Sie sich nach Möglichkeit vom Schauplatz entfernen. Denn bei einem notwendig werdenden Einschreiten der Polizei ist es den Beamten nicht immer möglich festzustellen, ob Sie zu den - oft gewalttätigen - Störern gehören oder nicht.

Quelle: MDR

Wie man es in den Wald ruft, so schallt es zurück. Vielleicht hat der Beamte auch nur mal einen schlechten Tag, haben wir doch alle mal. Wie gesagt - alles Einzelfälle...

Dragon46

Zitat:

Original geschrieben von dragon46


Wie man es in den Wald ruft, so schallt es zurück. Vielleicht hat der Beamte auch nur mal einen schlechten Tag, haben wir doch alle mal. Wie gesagt - alles Einzelfälle...

Das konkrete Beispiel (des Anstoßes) lautete, wie bereits vielfach wiederholt, wie folgt. Der Beamte nimmt die Vorfahrt (im Zivilfahrzeug). Der Verfahrtgenommene hupt. Daraufhin stoppt der Beamte und nimmt die Verfolgung des Vorfahrtgenommenen auf. Der Beamte stoppt das Fahrzug. Mit der Hand an der Knarre beschwert der Beamte sich über das berechtigte hupen.

Wo ist da eine Verhältnismäßigkeit? Spinnt man die überzogene "Hand an der Knarre-Mentalität" weiter könnte es auch so utopisch ablaufen ... *Wäre das Vorfahrtgenommene Fahrzeug auch mit "Hand an der Knarre- Beamten" besetzt ... wäre es dann etwa zu einer berechtigten Schießerei unter Beamten gekommen ? * ... Nein, so lautet sicher kein Regelfall.

In den paar Jahren und paar Kilometern bin ich bisher ein einziges Mal direkt mit der „Hand and der Knarre“ kontrolliert worden. Also mitnichten ist die „Hand an der Knarre“ ein Regelfall für ein Gespräch zwischen Beamten und Privat-Mensch bei einer Verkehrskontrolle.

Es geht im konkreten Beispiel weder um eine Verallgemeinerung der Beamten in Grünblau noch um eine in wenigen bestimmten Situation berechtigte und damit auch sinnvolle Situation für die Hand an der Knarre 😉 Einzelfälle, welche hier im Thread zu Hauff beschrieben wurden sind hoffentlich wie alle negativen Erlebnisse im Straßenverkehr. ... Nämlich keine Regelfälle .... Über positive Erlebnisse wird allgemein auch hier aber wenig berichtet.

Gruß
Q

Ich frage mich, was daran so schlimm ist, wenn man mit der Hand an der Waffe kontrolliert wird. Hier in München wird nur so kontrolliert. Dazu gibts auch Merkblätter der Bayerischen Polizei.

Wo ist das Problem, dass der Beamte auch auf seine eigene Sicherheit achtet? Er hält einem ja nicht gleich den Lauf unter die Nase...

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Willst du es, oder kannst du es nicht verstehen.
Der beamte hat die Hand an der Waffe um sich zu schützen! Er wollte niemanden beeindrucken, am wenigsten dich oder seine Kollegin.
Ob andere das vor ihm auch gemacht haben oder nicht ist ihm wahrscheinlich egal. Es ist ja auch seine Gesundheit,
Es kommt durchaus mal vor, dass man es noch nicht einmal merkt, dass man einen Verkehrsverstoß begangen hat.
Wer sagt uns denn, dass das die ganze Geschichte ist. Vielleicht fehlt da noch, dass man eventuell noch ein paar Schimpfwörter durchs offene Fenster gerufen hat, mit 70 and ie Kreuzung knallte, das Handy in der Hand hatte etc.
Das hier ist das Internet. Da kann jeder viel schreiben und es sich so zurecht biegen, dass er der arme Bürger ist.

Und selbst wenn es nicht so war. Ließ dir mal den langen Quote von dragon46 durch.

Zitat:

Wäre das Vorfahrtgenommene Fahrzeug auch mit "Hand an der Knarre- Beamten" besetzt ... wäre es dann etwa zu einer berechtigten Schießerei unter Beamten gekommen ?

Ja klar.

Zitat:

Original geschrieben von dragon46


Wo ist das Problem, dass der Beamte auch auf seine eigene Sicherheit achtet? Er hält einem ja nicht gleich den Lauf unter die Nase...

Wo liegt hier ein Grund für Eigensicherung vor? Wo ist das Problem sich nach einer begangenen Vorfahrtnahme zu entschuldigen oder einfach nur "wach" weiterzufahren, statt eine hirnlose Verfolgung zu veranstalten und anschließend mit der "Hand an der Knarre" sich zu beschweren? Nicht jeder, der wegen einer Vorfahrnahme hupt ist dringend mit der Hand an der Knarre zu kontrollieren ... oder etwa doch ?

Ich nehme nicht an, dass in München die Polizei ständig die Vorfahrt nimmt ... sondern nur bei einer wirklichen Kontrolle die HAnd an der Waffe hat.

Zitat:

Original geschrieben von Ping pong paul


Vielleicht fehlt da noch, dass man eventuell noch ein paar Schimpfwörter durchs offene Fenster gerufen hat, mit 70 and ie Kreuzung knallte, das Handy in der Hand hatte etc.
Das hier ist das Internet. Da kann jeder viel schreiben und es sich so zurecht biegen, dass er der arme Bürger ist.

 

Ja klar ... man kann alles bestreiten, was einem nicht passt ... trotzdem bleibt es wie es war.

Nö, die Hand an der Knarre ist kein alltägliches Polizeigebaren bei Vorfahrtnahmem durch die Polizei, sondern einzig und allein ein Einschüchterungsversuch aus Angst vor einer Anzeige.

Zitat:

Original geschrieben von quattro-pit


Wo liegt hier ein Grund für Eigensicherung vor

ganz einfach: der beamte kann nicht abschätzen was für ein unter umständen krankes gestörtes gegenüber er im fz hat....es kann einer sein wie "wir" aber genausogut einer die direkt ebenfalls ne waffe in der türablage liegen hat....und wie überall, geht auch bei der polizei eigenschutz vor!

Zitat:

Original geschrieben von MagirusDeutzUlm


ganz einfach: der beamte kann nicht abschätzen was für ein unter umständen krankes gestörtes gegenüber er im fz hat....es kann einer sein wie "wir" aber genausogut einer die direkt ebenfalls ne waffe in der türablage liegen hat....und wie überall, geht auch bei der polizei eigenschutz vor!

Mag, vergiss es einfach. Er wird es nie verstehen wollen...er sucht einfach nur nach fadenscheinigen Aussagen, die er dann noch versucht, mit absurden Beispielen (alles Einzelfälle, na klar), die "mal jemand erzählt hat" zu belegen...da kannste noch so gute Argumente bringen, er wird es doch wieder nur verdrehen...

By the way: Heute ist wieder ein Polizist aus Berlin verstorben, der bei einer Kontrolle angeschossen wurde. Aber sowas gibts ja nicht, dass war sicher ganz anders, der wollte nur imponieren...🙄 Eigenschutz, für was denn...🙄

Zitat:

Original geschrieben von Tecci6N


Mag, vergiss es einfach. Er wird es nie verstehen wollen...er sucht einfach nur nach fadenscheinigen Aussagen, die er dann noch versucht, mit absurden Beispielen (alles Einzelfälle, na klar), die "mal jemand erzählt hat" zu belegen...da kannste noch so gute Argumente bringen, er wird es doch wieder nur verdrehen...

By the way: Heute ist wieder ein Polizist aus Berlin verstorben, der bei einer Kontrolle angeschossen wurde. Aber sowas gibts ja nicht, dass war sicher ganz anders, der wollte nur imponieren...🙄 Eigenschutz, für was denn...🙄

ja sicher, der wollte nur imponieren ... du hast vielleicht tolle Verallgemeinerungen parat 🙄 für dich ist wohl jeder Autofahrer ein potentieller Attentäter … besonders die auch noch hupen … Sind „Huper“ also gleich Terroristen ? traurige Weltanschauung 😉

Fadenscheiniges absurdes Beispiele nenne ich die genannten dauerpolizistenmordenden Autofahrer. Ja sicher, alle Autofahrer = gleich alle Polizisten ... ne ne

... „Geschichten, die mal jemand erzählt hat“ ... tja die Tatsachen lesen, über die man schreibt kann gelegentlich hilfreich sein ... aber wer immer alles besser weis, fühlt sich wohl auch als Meister der verdrehten Tastsachen 🙄

Nun ich sehe das Vorbild der Polizei nicht ausschließlich in der "Hand an de Knarre", andere wohl leider schon.

Zitat:

ganz einfach: der beamte kann nicht abschätzen was für ein unter umständen krankes gestörtes gegenüber er im fz hat....es kann einer sein wie "wir" aber genausogut einer die direkt ebenfalls ne waffe in der türablage liegen hat....und wie überall, geht auch bei der polizei eigenschutz vor!

Sieht er deshalb jeden anderen Autofahrer dem er die Vorfahrt genommen hat als potenzielle Bedrohung und muss sich gegen diesen schützen ? ... wer schützt die Bürger vor "gestörten Beamten" ?

@quattro-pit:

So wie ich als Rettungsdienstler bei jedem Patienten als Eigenschutz Handschuhe trage, hat der Polizist seine Hand gerechtfertigterweise an der Waffe.

Wo ist das Problem?

Du fragst wo der Grund für Eigensicherung vorliegt. Das ist ganz einfach zu beantworten. So wie ich als Rettungsdienstler nicht einschätzen kann, ob mein Patient eine durch Hautkontakt ansteckende Krankheit hat, kann der Polizist nicht wissen, wie sein Gegenüber auf seine Rüge reagiert.

Ich habe bereits viele Patienten erlebt denen urplötzlich und unvorhersehbar der Gaul durchgegangen ist. Da ich selbst keine Waffe tragen darf, muss ich mir mit gekonnten Handgriffen behelfen – was jedoch wesentlich weniger Schutz bietet als eine Hand an der Waffe.

P.S.: Ich bin der Ueberzeugung, dass allein schon die Hand an der Waffe dazu führt, dass einige potentielle Ausrastkandidaten rechtzeitig die Kurve kriegen. Das sehe ich mindestens jede Woche einmal. Wir Sanis müssen jederzeit mit einem tätlichen Angriff rechnen, sobald die Grünen da sind, ist der Patient lammfromm.

ciao

Zitat:

Original geschrieben von quattro-pit


Sieht er deshalb jeden anderen Autofahrer dem er die Vorfahrt genommen hat als potenzielle Bedrohung und muss sich gegen diesen schützen ? ... wer schützt die Bürger vor "gestörten Beamten" ?

es geht hier nicht um das "vorfahrt" nehmen!

prinzipiell sieht er jeden als "gefährdung"!

und da ist es egal ob er ihm vorher die vorfahrt genommen hat, oder es sich "nur" um eine allgemeine kontrolle handelt...

willst oder kannst du das nicht verstehen?!

Aachsooo, dann nimmt er erst die Vorfahrt, um dann später auch was zu kontrollieren zu haben und dann vorsichtiger Weise auch die Hand an der Knarre haben zu müssen.

Das ist also so, als ob ein Rettungswagenfahrer extra einen Unfall verursacht um dann erste Hilfe leisten zu können. Nun bei der Feuerwehr soll es das ja vereinzelt gegeben haben ... mit den Brandstiftern, die was zu Löschen haben wollen.

Darf ich noch mal daran erinnern dass um die Vorbildfunktion ging .. und NICHT um Nötigkeit für Eigensicherung durch Knarren, noch um die Verwendung von Einmalhandschuhen bei einer Ersthilfe…. Die selbstlos herbeigeführte Situation der Verfolgung nach der Vorfahrtnahme und dem Rest an grünblauen Fehlleistungen, die hier so zum Besten gegeben wurde, hat im Ansatz rein gar nicht mit einer Notwendigkeit für eine Eigensicherung zu tun … Wenn dies passiert und dann ein ausrastender Polizist dabei auch noch die Hand an der Knarre hat setzt dem nur noch eins oben drauf.

Ich habe es jedenfalls nur einmal erlebt, dass ein Grünbeamteter die Hand an der Knarre hatte .. die restlichen vielleicht insgesamt 20 Mal waren es sehr freundliche und umgängliche Menschen, die das nicht nötig hatten ... nur um die geht es laut Thread nicht !

Zitat:

Original geschrieben von MagirusDeutzUlm


es geht hier nicht um das "vorfahrt" nehmen!
prinzipiell sieht er jeden als "gefährdung"!
und da ist es egal ob er ihm vorher die vorfahrt genommen hat, oder es sich "nur" um eine allgemeine kontrolle handelt...
willst oder kannst du das nicht verstehen?!

Eben doch, um die Vorfahrtnahme und die sinnlose Verfolgung mit "anschließender Hand an Knarre" geht es mir hier in diesem Thema.

Ansonsten zu allen angeführten Beispielen für NÖTIGE Eigesicherung --- selbstverständlich volle Zustimmung!

Gruß
Q

Zitat:

Original geschrieben von quattro-pit


Aachsooo, dann nimmt er erst die Vorfahrt, um dann später auch was zu kontrollieren zu haben und dann vorsichtiger Weise auch die Hand an der Knarre haben zu müssen.

Man kann das Diskussionsniveau auch künstlich niedrig halten.

Zitat:

Original geschrieben von quattro-pit


die restlichen vielleicht insgesamt 20 Mal waren es sehr freundliche und umgängliche Menschen, die das nicht nötig hatten ...

… oder einfach zu unbedarft waren

… oder keine Gefahr kannten

… oder sich selbst überschätzten

… oder zu viel „Unbreakable“ geschaut haben.

Such Dir was aus…

Ich verstehe jedenfalls jeden Polizisten der bei einer Kontrolle lieber ZU vorsichtig ist als seine Unvorsicht nachher mit dem Leben bezahlt.

Zum eigentlichen Thema: Warum diskutiert man eigentlich darüber? NATüRLICH sollten Polizisten Vorbildfunktion sein und diese Funktion auch erfüllen. Aber da „menschelt“ es nun mal wie in jedem anderen Beruf auch.

ciao

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