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Sollte man wirklich die Finger von Autos mit der alten 5-Gang-Automatik lassen? (Benziner)

Mercedes E-Klasse W212
Themenstarteram 3. August 2011 um 11:43

Guten Morgen Zusammen,

Tja, da bin ich nun durchs Forum gesaust und habe mal unzählige Berichte gelesen. Und irgendwie komme ich immer bei der Modellreihe CGi-200 oder 250er an, aus dem Jahr 2010 oder Anfang 2011 an. Alles andere wird für mich nicht eurotechnisch darstellbar sein. Max. 33-36 TSD Euro sollen es werden.

Zu meiner Person:Momentan fahre ich Porsche (Boxster, Jahr 2005) und einen BMW 525i (´05), Limousine 6-Zylinder (schöner Wagen mit einem super Motor, Automatik: sanftes Schalten (man merkt nix) + satter Anzug). Man ist verwöhnt...(nur nicht vom Verbrauch)

Nur Kurzstrecken: satte 13,5 Liter

Aber, wie schon gesagt: es muss ein Kombi her. So gross wie möglich, nett anzusehen, für den o.g. Preis. Bedeutet auch, ein aktueller BMW scheidet direkt aus.

Meine Frage:

Sollte man ernsthaft die Finger vom 5-Gang-Getriebe lassen? (weil so nervig)

Danke für Infos!

Gruss

imax

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von imax24

Meine Frage:

 

Sollte man ernsthaft die Finger vom 5-Gang-Getriebe lassen? (weil so nervig)

Meine Meinung:

 

Nein, das kann man so generell nicht sagen. Es kommt drauf an, was man will.

Wer auf schnelle Schaltvorgänge wert legt, wird mit der vergleichsweise trägen 5-Gang-Automatik nicht happy. Auch dreht der Motor auf der Autobahn dank der fehlenden Gänge 6, 7 und vielleicht auch 8 deutlich höher und hat deutlichere Drehzahlsprünge zwischen den Gängen, was Nachteile beim Verbrauch und dem Geräuschkomfort mit sich bringt.

 

Dafür hast du auf der anderen Seite ein sehr robustes und zuverlässiges Getriebe mit butterweichen und extrem sanften Gangwechseln. Dazu agiert es angenehm gelassen, da es nicht auf jede Gaspedalbewegung mit einem Gangwechsel reagiert.

 

Fazit: Mit der Fünfgangautomatik bekommst du ein angenehmes und sicher noch gutes Getriebe, das aber in Punkto Effizienz, Agilität (Schaltzeiten) und fortschrittlicher Technik (Start-Stop etc) klar nicht an die neuere 7G-Tronic oder das von BMW verwendete ZF-Achtganggetriebe heranreicht. Der Sprung zur alten BMW-ZF-Sechsstufenautomatik ist aber deutlich weniger groß.

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Beim der Rückgabe meines E 211 mit 7-G-Automatik heulte diese vernehmlich nach 100tkm ...

Der 212er 250 CDI ist auch mit 5 Gängen sehr ordentlich unterwegs, das Drehzahlniveau bei Richtgeschwindigkeit könnte etwas geringer sein, das merkt man bei ausgesprochenen Fernfahrten über geschwindigkeitslimitierte freie Autobahnen, zum Fahren in der Stadt sowie bei Kaltbetrieb im Winter sollte man auf "S" schalten, aber das wars dann auch schon ...

Die älteren Modelle haben den Vorzug, serienmäßig mit dem Flaschenhalter sowie mit der ESP-Abschalttaste und dem Schalter für den Warnblinker ausgestattet zu sein. Bei den neuen Modellen muss man für letzteres im Menue wühlen.

Ansonsten gibt es eine Menge Marketing-Unfug ...

Gruß

T.O.

am 7. August 2011 um 12:21

Zitat:

Original geschrieben von tulliusomnibus

Die älteren Modelle haben den Vorzug, serienmäßig mit dem Flaschenhalter sowie mit der ESP-Abschalttaste und dem Schalter für den Warnblinker ausgestattet zu sein. Bei den neuen Modellen muss man für letzteres im Menue wühlen.

für den warnblinker muß man im menü wühlen? wäre mir neu.

... ah ja, ... muss natürlich heissen "unter dem Schalter für den Warnblinker" ...

Gruß

T.O.

Wie sagte mein :) : "Das Schlimmste, was man über die 5G sagen kann ist, dass man nichts sagen kann. Sie tut einfach ihren Job und fällt nicht weiter auf. Andere müssen diese Haltbarkeit erst beweisen."

Da es immer sehr auf die Kombination mit Karosserieform und Motorisierung ankommt hilft nur eine Probefahrt.

Zitat:

Original geschrieben von BMWxfan

Jetzt würde ich sicher nicht mehr zu der total veralteten 5G greifen. Du hast die 6G von ZF, die wesentlich besser abgestimmt ist und vorallen Dingen harmonsicher schaltet.

Die 5G war ein Grund einen MB zu verkaufen. Das Getriebe ist furchtbar übersetzt - bei 50-55 gondelt das Ding teilweise im 3ten mit 2100U/min rum und möchte nach manueller Anwahl ungern im langen 4ten Gang bleiben. Die Gangsprünge sind zu groß. Der 4te Gang wird der Gang sein, mit dem das Fahrzeug Vmax erreichen kann.

 

Würde never eine 5G nehmen, besonders wenn ich von der 6G (die auch nicht perfekt ist) komme.

 

Die größte Enttäuschung wird dann der 4Zylinder sein, der mit deinem sanften N52 in keiner Beziehung nicht mithalten kann. Bei ausschließlich Kurzstrecke wird der 200er auch nicht extrem viel weniger verbrauchen.

 

Wenn dein Budget begrenzt ist, würde ich mal nach einem etwa älteren E350 Ausschau halten.

Krass...ich fahre mir einer 5G + (mit neuester SW) bei 50 - 55kmh mit etwa 1200- max. 1300 Umdrehungen durch die Gegend...:eek:

am 16. August 2012 um 20:50

Zitat:

Original geschrieben von JWck

Auch dreht der Motor auf der Autobahn dank der fehlenden Gänge 6, 7 und vielleicht auch 8 deutlich höher und hat deutlichere Drehzahlsprünge zwischen den Gängen, was Nachteile beim Verbrauch und dem Geräuschkomfort mit sich bringt.

Das mit dem Drehzahlniveau ist nicht so schlimm wie dargestellt. Nur so zum Vergleich, ein E 200 CDI mit 5 - Stufen - Automat hat in der höchsten Stufe bei 130 km/h 2230 U/min. anliegen, bei der neueren E 200 CDI - Version mit 7 - Stufen - Automat sind es 1960 U/min.

Zitat:

Original geschrieben von imax24

...

Sollte man ernsthaft die Finger vom 5-Gang-Getriebe lassen? (weil so nervig)

...

Natürlich NICHT! Ich finde sie nicht nervig. Der Wagen fährt recht schaltfaul, was ich als angenehm empfinde, von den Schaltvorgängen selbst spürt man nicht all zu viel.

Hin und wieder wäre ein weiterer Gang auf der BAB nett, mehr aber auch nicht. Das passt so schon alles gut zusammen.

am 16. August 2012 um 21:39

Zitat:

Original geschrieben von andy_112

Zitat:

Original geschrieben von imax24

...

Sollte man ernsthaft die Finger vom 5-Gang-Getriebe lassen? (weil so nervig)

...

Natürlich NICHT! Ich finde sie nicht nervig. Der Wagen fährt recht schaltfaul, was ich als angenehm empfinde, von den Schaltvorgängen selbst spürt man nicht all zu viel.

Hin und wieder wäre ein weiterer Gang auf der BAB nett, mehr aber auch nicht. Das passt so schon alles gut zusammen.

schließe ich diesen ausführungen an. kann ich nur bestätigen. die 5g arbeitet vollkommen "unauffällig", was in meinen augen ein großes kompliment für ein automatikgetriebe ist. klar wird die 7g effizienzvorteile haben. dafür ist die 5g mit sicherheit wieder von der dauerhaltbarkeit im vorteil, da sie ausgereifter ist.

fazit: für das gleiche geld würde ich bei einem "jungen stern" auch zur 7g greifen. ist die 5g im direkten vergleich hingegen günstiger, macht man mit diesem getriebe mit sicherheit keinen fehler.

grüße.

Zitat:

Original geschrieben von parthenon

Krass...ich fahre mir einer 5G + (mit neuester SW) bei 50 - 55kmh mit etwa 1200- max. 1300 Umdrehungen durch die Gegend...:eek:

.

Genau so ist es beim C30 mit Wandlerüberbrückung in allen Fahrstufen :D ein Gedicht.

Hätte ich gerne auch im SLK.

PS: Das A+O ist eine optimale Adaption.

5-G war für mich NoGo. Bestellung wurde erst getätigt, als die 7G-tronic plus für die 4-Zylinder verfügbar war.

Das 5-G-Gefühl kenne ich aus meinem Cabrio. Ganz nett, tut seinen Diénst. Das war es aber auch. Zeitgemäß und verbrauchsoptimierend ist aber anders.

Zitat:

Original geschrieben von Cali65

5-G war für mich NoGo. Bestellung wurde erst getätigt, als die 7G-tronic plus für die 4-Zylinder verfügbar war.

Das 5-G-Gefühl kenne ich aus meinem Cabrio. Ganz nett, tut seinen Diénst. Das war es aber auch. Zeitgemäß und verbrauchsoptimierend ist aber anders.

Das Bessere ist des Guten Feind. Dass es mittlerweile etwas besseres und moderneres gibt als die 5G steht wohl außer Frage, aber schlecht wird sie dadurch nicht. Mir wären andere Dinge am und im Auto wichtiger.

am 17. August 2012 um 20:54

Ist die 7 - stufige Wandlerautomatik von Mercedes eigentlich viel besser als die 6 - stufige von ZF? Die durfte ich nämlich vor kurzem in einem 2008 er Audi A6 fahren und die hat mich großteils wirklich genervt. Teilweise Schaltrucke, keine starre Verbindung bis Tacho 90, spätes Hochschalten, manueller Modus sehr eingeschränkt usw.

Hallo ins Forum,

die 6-Gang-ZF kenne ich nicht, aber die 7G dafür seit Jahren. Diese schaltet immer (ganz, ganz seltene Ausnahmefälle mal außen vor) ruckfrei, jedenfalls bei mir. In einem Fall nervte sie jedoch beim Umschalten D <-> R mit einer Gedenksekunde und dann ruckendem Ein- bzw. Auslegen des Umlenkritzels.

Die aktuelle 7G+ hat diese Probleme nicht; diese ist die beste Automatik, die ich je hatte (und dies waren schon einige). Schaltungen sehe ich regelmäßig nur am Drehzahlmesser, aber spüre sie nicht wirklich. Die WÜK greift sehr früh zu und bleibt (bei Schubabschaltung) auch sehr lange drin. Schaltdrehzahl wohl irgendwo um 1.100 u/min. Außerdem merke ich kein schwammiges Verhalten. Mit der aktuellen Variante sorgt der Automat ab Werk für niedrige Drehzahlen (war bei den Vorgängern nur mit Updates und Adaptionsfahrten zu erreichen), indem er sehr schnell in den höchstmöglichen Gang schaltet (und dies auch nach dem Überholen; es wird also nicht der niedrige Gang lange gehalten).

Manuellen Modus habe ich (ohne Sportpaket) nicht, so dass ich dazu nichts sagen kann. Der Automat regagiert aber auf Begrenzungen (durch die Schalthebel am Lenkrad) schnell und ruckfrei. Sollte der Automat mal (allerdings sehr selten) nicht freiwillig hochschalten, hilft ein Zug am "+"-Hebel und schwupps ist hochgeschaltet.

Fahr' am besten mal einen mit der aktuellen 7G+ (am besten einen mit V6 oder V8 Maschine) Probe und vergleiche die Automaten.

Viele Grüße

Peter

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