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Software-Update Motorsteuergerät

VW Polo 5 (6R / 6C)
Themenstarteram 2. Juni 2013 um 18:13

Hallo,

 

mein Polo mit 1.6 TDI (77kw) muss demnächst zur 90.000 km Inspektion. Mir wurde jetzt der Tip gegeben beim Händler mal nach einem Update für das Motorsteuergerät nachzufragen, um die neueste Software zu erhalten. 

 

Jetzt frage ich mich, ob das viel Aufwand für den Händler ist und ob bzw. was das kostet?

 

Was meint ihr?

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13 Antworten
am 2. Juni 2013 um 18:27

Im Normalfall werden solche Updates bei der Inspektion automatisch mitgemacht.

am 2. Juni 2013 um 20:41

sowas wird im normalfall niemals zur insp mitgemacht. wer soll das bezahlen? und das risiko wenns schief geht ist nicht zu verachten.

außerdem gilt...never touch a running system. wenn nichts ist, dann finger weg von updates. manchmal verschlechtern sich auch diverse eigenschaften

am 2. Juni 2013 um 20:49

Ich habe meine Karre zur Werkstatt gestellt um mal vor Garantieablauf einen Check machen zu lassen und da haben sie das Update einfach aufgespielt. Gekostet hat es garnichts.

am 2. Juni 2013 um 21:25

würde ich nicht machen (lassen). Es gibt auch verschiedene Gerüchte dass bei solchen Updates z.T. Änderungen der Leistung/Höchstgeschwindigkeit vorgenommen wurden um z.B. nach oben skalierte Motoren wieder auf Normalleistung runterzubringen...

Beim 1.6er ist keine Leistungseinbuße zu befürchten. Die Updates kommen von verschiedenen Punkten durch Probleme, die Kunden ansprechen oder VW selber findet.

Da der 1.6er in allen VAG Autos verbaut wird, wird hier entsprechend oft nachgebessert, sobald Probleme auftreten. Wie ihr sicher in den anderen Threads schon gelesen habt, kommt es häufiger zu AGR Problemen. Die meisten Updates sollen da entgegenwirken.

Die Leistungseinbußen betrafen die ersten CR Motoren mit 2.0l Hubraum nach der Umstellung von PD auf CR. Bei dem 1.6er der zwei Jahre später eingesetzt wurde, sind diese Kastrationen eh schon mit eingeflossen.

In dem Sinne bin ich -wie "vcom"- aber auch der Meinung, dass man das Update nur einspielen sollte, sofern Probleme bei dem Motor vorhanden sind. Erst wenn ihr ruckeln, hoher Verbrauch oder unrund laufende Schwankungen bemerkt, solltet ihr von einem Update gebrauch nehmen.

Demgegenüber steht aber die eigene Haftung, falls das Update nicht funktioniert! Das muss euch klar sein: VW übernimmt keine Haftung bei einem fehlgeschlagenen Update.

am 2. Juni 2013 um 22:18

Zitat:

Original geschrieben von Shanny

VW übernimmt keine Haftung bei einem fehlgeschlagenen Update.

alles andere hätte mich au gewundert..

mal sehen was die 1.6er für Kinderkrankheiten entwickeln. vom 1.9TDI müsste VW ja einiges an Erfahrung in den neuen einfließen lassen. Angefangen von LMM über Kupplung, ZMS, eingelaufener Nockenwelle (zugegeben erst bei hoher Laufleistung) bis hin zu Hydros und co. Anscheinend haben sie von den AGRs noch nicht viel gelernt..

Aber das is grad ja eh OT :-)

Ich finde ein update am Auto sollte eigentlich nicht nötig sein (auch wenn es praktisch ist)

Das lässt erahnen, dass das Produkt erst beim Kunden ausreift..

Themenstarteram 9. Juni 2013 um 18:43

Super vielen Dank! Dann werde ich kein Update durchführen lassen...der Motor läuft ja soweit rund!

Zitat:

Original geschrieben von Pamle

Zitat:

Original geschrieben von Shanny

VW übernimmt keine Haftung bei einem fehlgeschlagenen Update.

...

Ich finde ein update am Auto sollte eigentlich nicht nötig sein (auch wenn es praktisch ist)

Das lässt erahnen, dass das Produkt erst beim Kunden ausreift..

Die Fahrzeuge haben immer mehr Assistenzsystem, Internetzugang, teils verschiedene Fahrmodi (eco, Sport, comfort) und alles läuft über duzende Sensoren, Steuergeräte etc. ....

Updates an Fahrzeugsystem wird es in Zukunft noch verstärkter geben und sind auch bitter notwendig. Letztlich sind heutige Fahrzeug auch nichts anderes als "rollende Computer" (vereinfacht ausgedrückt) und vergleicht nur mal, wie oft ihr allein im Monat auf eurem PC Updates laufen habt.

Ich stimme aber einigen anderen hier zu, das man gerade bei Updates an der Motorsoftware durchaus vorsichtig sein sollte ...

 

Dann will ich für alle später Suchenden mal hier auch meine Erfahrungen mit dem Update der Motor-Steuergeräte-Software verlinken:

In diesem -> Beitrag (und späteren) habe dazu schon etwas geschrieben.

Schönen Gruß

Zitat:

Original geschrieben von vcom

sowas wird im normalfall niemals zur insp mitgemacht. wer soll das bezahlen?

auch wenn es schon länger gepostet war.

Deine Aussage entspricht nicht der Realität.

Natürlich wird bei der Inspektion entsprechendes Update mit gemacht, wenn es der Rechner bei Anlieferung anzeigt.

Der Unterschied ist, dass es ¨sagen wir¨ öffentliche und nicht öffentliche Updates gibt.

Heißt einige Motoren bekommen ihre Updates ohne das Wissen des Kunden, Beispiel Passat 3C 170PS TDI (Kolbenbruch durch zu hohen Einspritzdruck)

Bei anderen wird das Update entsprechend empfohlen und wenn du es nicht durchgeführt wird, wird keine Haftung bei z.B. Motorschäden übernommen, da das Update einem Motorschaden vorbeugt.

am 1.2TSI sieht man schon wieviele Updates es geben kann.

am 20. August 2013 um 7:38

Sowas nennt sich dann aber Aktion und der Kunde muss unterschreiben. In dem Fall bezahlt es die Gewährleistung. Der Unterschied ist halt nur, ob der Kunde aktiv angeschrieben wird, oder ob es beim nächsten Werkstattdurchlauf mit durchgeführt wird.

ich weiß nicht ob es immer eine Aktion ist oder ob es überhaupt immer in den zwei Aktionsbüchern steht.

Der Abgleich ob es ein Update gibt wird immer bei einen Werkstattbesuch mit abgeglichen. Das Problem dabei, es gibt auch einige VW Händler da überhaupt keine Aktionen dem Kunden weiter geben.

Ich kenne das derzeit in Zusammenhang mit mehreren T5 Busen, die Aktion Türgriff, Heckklappe, Türeinstieg, Motormanagment in ihren 5Jahren (Werks + Zusatzgarantie) nicht bekommen haben und nun erhebliche Kosten aufgelaufen sind. Obwohl die Fahrzeuge immer bei diesem Händler zum 6Monatlichen Inspektion waren (ca 60tkm/Jahr) Klar 1x Türeinstieg (Fehlproduktion raustrennen, neu einschweißen, neue Gummis, neue Verkleidung liegen pro Tür bei 1500euro).

Laut dem VW-Gutachter hätte die Werkstatt darauf hinweisen müssen und verweigert natürlich die Kulanz.

Solange ein Update angebote wird, bekommt das Autohaus Geld dafür. Sei es vom Kunden oder von VW. Gerade innerhalb der Garantiezeit bringt das viel Geld ein.

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