Skoda Roomster "Motorschaden"
Hallo alle zusammen. Ich habe jetzt eine Weile das Internet durchforstet und euer Forum hier gefunden. Auch hier habe ich mich mehrfach belesen und dachte vielleicht ist hier jemand dabei der mir helfen kann. Vorab muss ich gestehen das ich absolut keine Ahnung von Autos habe, was mir gerade auch sehr zum Verhängnis wird.
Wir fahren seit August 2024 einen gebrauchten Skoda Rommster 1.2 Tsi Automatik, Benziner, 150000 km, Bj 2012. Motoröl wurde stets 5w 40 benutzt. Seit Beginn haben wir wiederkehrende Probleme. Entweder geht er einfach aus, gar nicht erst an , springt nur kurz an und schmiert wieder ab und ruckelt beim Fahren (als wenn man immer wieder leicht auf das Gaspedal drücken würde). Der Händler hatte nun mehrfach das Auto bei sich, reparierte die Zündkerzen und beim anderen mal die Drosselklappe. Zwischenzeitlich half uns auch immer unsere Werkstatt vor Ort. Diese stellte dann beim Service ein defektes Radlager und ein Rasseln der Steuerkette fest. Diese sollte nun ausgetauscht werden. Unsere Werkstatt meldete sich bei der Reparatur das der Motor sehr verschmutzt ist und ein Einbau einer neuen Steuerkette keinen Sinn machen würde. Der Händler holte vor 2 Wochen das Auto wieder ab und teilte uns nun mit das es wieder zusammen gesetzt wird. Es wäre alles in Ordnung und was genau gemacht wurde sagt er uns nicht, er wäre nicht in der Nachweispflicht. Damit beendete er das Telefonat.
Wir haben einige Bilder von unserer Werkstatt bekommen, diese hänge ich mal mit an. Unsere Werkstatt vor Ort meinte es müsse ein Austauschmotor rein. Was meint ihr wäre der Motor ggf noch zu retten? Ich erkenne Verschmutzungen aber habe wirklich null Ahnung ob man dann noch so weiter fahren sollte. 🤔
Habt ein tolles Wochenende! Liebe Grüße
7 Antworten
Die Werkstatt hat da nicht unrecht…. Wäre jetzt noch interessant wie die Kolben aussehen, ob diese auch voll Ablagerungen sind (Beispiel Bild vom 1.2 CGPA) wenn’s bei deinem auch so aussieht, dürfen einmal die Kolben gezogen werden und die Kolbenringe neu… Ich würde daher vermuten, dass die Werkstatt bereits den Verdacht hat mit den Kolbenringen.
Hier wurden wohl in der Vergangenheit leider keine regelmäßigen Ölwechsel durchgeführt.
Ich würde hier zwei bis drei Mal eine Motorspülung durchjagen. Da wurden schon schlimmere Motoren wieder zurück ins Leben gebracht.
Zunächst würde ich die Liqui Moly Ölschlammspülung anwenden (mit der fährt man 200 km bis zum Ölwechsel).
Alles vorausgesetzt, dass der Motor vorerst ordentlich und geräuschfrei läuft.
So viel besser sah meiner beim Kettenwechsel bei 135.000 km übrigens auch nicht aus.
Und der hat mittlerweile bei Schwiegermutter 160.000 km runter, läuft 1a geräuschfrei und geschmeidig mit geringem Ölverbrauch. Und der kriegt natürlich 1x im Jahr / 12.000 km neues Öl.
Wichtig wäre hier eben auch die Verwendung eines Motoröls mit hoher Reinigungsleistung.
Da müsstest du dich belesen. Addinol hat diesen Ruf weg z.B.
Also meiner Meinung nach alles halb so schlimm, jedoch sind weitere Nacharbeiten (Spülungen und Ölwechsel) ratsam. Und wichtig: Auch mal längere Strecken auf der Autobahn zurücklegen und nicht nur 2 km Strecken in der Stadt rumjuckeln.
Zitat:
@Hutchison123 schrieb am 8. Juni 2025 um 06:45:57 Uhr:
Hier wurden wohl in der Vergangenheit leider keine regelmäßigen Ölwechsel durchgeführt.
Ich würde hier zwei bis drei Mal eine Motorspülung durchjagen. Da wurden schon schlimmere Motoren wieder zurück ins Leben gebracht.
Zunächst würde ich die Liqui Moly Ölschlammspülung anwenden (mit der fährt man 200 km bis zum Ölwechsel).
Alles vorausgesetzt, dass der Motor vorerst ordentlich und geräuschfrei läuft.
So viel besser sah meiner beim Kettenwechsel bei 135.000 km übrigens auch nicht aus.
Und der hat mittlerweile bei Schwiegermutter 160.000 km runter, läuft 1a geräuschfrei und geschmeidig mit geringem Ölverbrauch. Und der kriegt natürlich 1x im Jahr / 12.000 km neues Öl.
Wichtig wäre hier eben auch die Verwendung eines Motoröls mit hoher Reinigungsleistung.
Da müsstest du dich belesen. Addinol hat diesen Ruf weg z.B.
Also meiner Meinung nach alles halb so schlimm, jedoch sind weitere Nacharbeiten (Spülungen und Ölwechsel) ratsam. Und wichtig: Auch mal längere Strecken auf der Autobahn zurücklegen und nicht nur 2 km Strecken in der Stadt rumjuckeln.
Würdest du die Spülung empfehlen wenn wir bereits Öl nach kippen mussten, weil die Öl Lampe anging. Nach Mutmaßungen der Werkstatt könnten sich diese kleinen Partikel im Öl an die Kolben gesetzt haben wodurch diese leicht verkanntet und der Ölabstreifring nicht richtig arbeitet.
Würde die Spülung das ggf auch beseitigen oder sind die Kolben evtl schon beschädigt das wir auch künftig Probleme mit Ölverlust haben?
LG
ich würde mir da auch eher weniger Sorgen machen. Und da der Händler ja was gemacht hat, bleibt Dir eh erstmal nichts anderes über. So ne Spülung schadet schon mal nicht.
Ähnliche Themen
Klar ist nur: Wenn das Jahr Gebrauchtwagen-Garantie/ Gewährleistung rum ist, interessiert das Ganze den Händler nicht mehr. Solche Händler spielen gerne auf Zeit und sind froh, wenn sie nach dem einen Jahr mit der ganzen Sache nichts mehr zu tun haben. Wenn der Motor auch eine Weile nach dem Motorstart noch rasselt und ein erhöhter Ölverbrauch da ist, ist die Sache schon bedenklich. Eigentlich müsste man auch mal die Kompression messen lassen und/ oder Endoskopieren, aber dafür muss er als Privatmann auch noch zusätzlich Geld bezahlen...
Naja, er hat ja den Mangel dem Händler angegeben und dieser hat den wohl jetzt in Stand gesetzt. Wenn dem nicht so ist, besteht der Mangel ja immer noch und das hat dann doch nichts mit dem Jahr Garantie zu tun oder?? Das mit dem Jahr ist doch eher Problematisch, wenn der Fehler/Problem danach auftritt.
Wir haben das Auto im August 24 gekauft.
Seitdem ist es quasi ständig wegen dem Motor bein Händler oder in unserer heimischen Werkstatt.
Zuerst haben sie die Elektrik (Zündkerzen, Verteilerkappe etc.) erneuert.
Danach haben sie (obwohl es von Anfang an die Steuerkette war) nur die Drosselklappe gewechselt und gemeint es läge daran. Kurz danach musste unsere Werkstatt eben diese Drosselklappe erneut anlernen.
Dann haben wir über die Zusatzversicherung die Reperatur der Steuerkette beantragt. Dem hat der Verkäufer zugestimmt. Bei der geplanten Instandsetzung wurde eben der Zustand des Motors festgestellt.
Wir haben dem Händler dann das Ultimatum gestellt die Reperatur gemäß gesetzlicher Sachmängelhaftung nach Kostenvorschlag durchzuführen oder, sollten sie das ablehnen vom Kaufvertrag zurückzutreten. Da kam nach einer Woche dann eine Mail mit Terminvorschlägen an denen sie das Auto abholen und selbst begutachten wollten. Wieder haben wir eine Woche nichts gehört. Plötzlich hieß es das Auto befindet sich in der Instandsetzung und kann nächste Woche abgeholt werden. Als ich meinte das dass nicht die Bedingungen waren die wir Gestellt haben (hatten uns vorher anwaltlich Berraten lassen), meinte er, was wir für Forderungen stellen sei ihm egal, nach Gesetzgeber hätte er das Recht der Ausbesserung. Dem kam er in meinen Augen aber seit Anfang an nicht richtig nach. Für mich klares Zeitspiel bis die Gewährleistung abgelaufen ist.