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Skoda Roomster mit LPG Erfahrungen

Themenstarteram 8. November 2015 um 13:28

Hallo zusammen

Seit Dezember 2012 fährt mein Skoda Roomster auf LPG (Wagen der Frau).

Der LPG Verbrauch war überraschend gering (um 7L/100 Km) aber der Benzinverbrauch noch unerwartet hoch (über 0,75L/100 Km).

Der Umschaltpunkt ist PRINS typisch bei 40 Grad Verdampfertemperatur also dauert es eine lange Zeit bis er auf LPG umschaltet.

Kurzstrecken unter 2 Km läuft er nur auf Benzin...!

Dieses Jahr stank es mir so viel Benzin zu kaufen aber weil das VSI2 Steuergerät keinen Zugriff erlaubt manipulierte ich

den Temperaturfühler. Mit einem 3K3 Widerstand parallel wird die Kennlinie so weit angehoben das er nun bei 25 Grad umschaltet.

Das drosselt gewaltig den Benzinverbrauch (nun auf unter 0,25L/100 Km) und der Flüssiggasverbrauch stieg nur um den gleichen Betrag (auf 7,5L) an.

0,5L Benzin gegenüber 0,5L LPG ist ein guter Tausch und im Frühjahr gab es keine Überraschungen.

Da ich den Roomster im Sommer für eine Urlaubsreise genutzt habe gab es doch eine Überraschung. Bei längeren Fahrten stieg

der LPG-Verbrauch im Dauerbetrieb über 8,5L an und er verlor dabei sogar etwas Leistung.

Ich habe die Parallelschaltung mal durchgerechnet und dem Steuergerät wird bei 90 Grad etwa 100 Grad mitgeteilt.

Dadurch wird der Motor stärker angefettet um die Temperatur zu senken. Also alles ganz normal.

Damit die Kennlinie bei 90 Grad wieder 90 Grad am Steuergerät ergibt muß zu dem 3K3 parallel ein 75 Ohm in Serie dazugeschaltet werden.

Die PRINS VSI2 kann ich selber nicht manipulieren (nur die zugelassenen Werkstätten bekommen das Passwort) aber in

analoger Elektronik kenne ich mich aus und kann dem Steuergerät das nötige mitteilen damit es das tut was Ich möchte.

Ein Umschalten bei erst 40 Grad ist für mich diskussionslos. Bei 25 Grad gibt es keinerlei Einschränkungen. Es ruckelt nicht, es läuft Rund und der Motor fühlt sich wohl mit LPG.

Die 69 PS aus einem 1,2L Sauger sind für einen Roomster natürlich kein Brüller aber es reicht zum fahren wenn man nicht zu viel erwartet.

Hat schon jemand Anpassungen an einer PRINS VSI2 durchführen können ?

Ich würde gerne meine Anpassschaltung entfernen wenn ich das Steuergerät programmieren könnte.

Gruß

Dieter

Beste Antwort im Thema

Du hast keine Ahnung bzgl der Folgen und stellst das noch als heroisch dar. Ist es nicht - nur kurzsichtig.

Du kannst doch Leute, die mehr als 15 Jahre Erfahrung mit Lpg aufweisen, nicht so einen Kauderwelsch schreiben.

Nach 2 Monaten hat man natürlich kein Problem - nach 4 Jahren aber vielleicht schon.

Ich hab wahrscheinlich mehr Anlagen repariert als du Gasanlagenmarken aufzählen kannst.

Ich hab wahrscheinlich mehr Motoren zerlegt als du je gefahren bist.

Allein bin ich im Forum damit aber bei weitem nicht. Also lass uns mit dem Geschwafel bitte in Ruhe.

Mitleser - bitte nicht alles glauben oder blind nachmachen.

Somit bin ich dann mal raus.

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Mach das nicht, denn die Membranen im Verdampfer und in den Injektoren sind dann noch zu steif, dadurch unterliegen die einem erhöhten Verschleiß, der Schaden, der daraus entsteht, ist dann teurer, als die Kraftstoffeinsparung! Die 40° haben ihre Berechtigung!

Meine Prins war ursprünglich auf 30° eingestellt.

Ich habe den Umrüster aber gebeten, auf eine höhere Temperatur umzustellen, weil der Motor im Winter nach dem Umschalten manchmal ausging.

Themenstarteram 9. November 2015 um 19:10

Hallo zusammen

Danke für die Warnhinweise. Ich habe davon gelesen aber bisher keinerlei Bestätigungen gesehen.

Ich lasse es mal darauf ankommen. Ich fahre ja nicht wie verrückt von Kalt an darauf los sondern

ich pflege noch die Sitte des Warmfahrens. Vorher trete ich nicht wie wild auf dem Pin herum (meine Frau auch nicht).

So ab 60 Grad muß er dann aber schon mal etwas Drehmoment hergeben (1,2er HTP...welches Drehmoment ? hi)

und das Warmfahren kann er genau so gut auch ab 25 Grad erledigen.

Ich werde weiter berichten. Bisher habe ich 9250 Km mit der Änderung abgespult.

Bisher war nach 4 LPG-Tankfüllungen der Benzintank leer (auf Reserve) und mache den immer halbvoll.

Das kostet um 30 Euro. Die letzte Benzin-Teilbetankung war nur 25 Euro (17,37L) und der Roomster war noch nicht auf Reserve

aber hatte schon 8 LPG-Betankungen durchgehalten da ich zwischendurch die Änderung tätigte.

Nun habe ich schon 13x LPG aufgefüllt (das letzte mal war er nicht leer aber der Preis war unwiederstehlich mit 52,9 Cent/L).

Benzin ist geschätzt noch 12L drin. Benzinverbrauch während des Tests also 27-12 = 15L bei 5984 Km = 0,251 L/100 Km.

Letztens waren schon ein paar Frosttage aber dem Motor juckt das Umschalten nachweislich überhaupt nicht.

Mal sehen was so passiert.

Gruß,

Dieter

Du "errechnest" doch wohl deinen Benzinverbrauch nicht ernsthaft nur anhand von Teilbetankungen? Das kann gar nicht funktionieren. Das ist eine mehr als grobe Schätzung, die nicht wirklich was aussagt, da dir überhaupt nicht bekannt ist, wie viel tatsächlich noch im Tank ist.

Themenstarteram 9. November 2015 um 21:10

Zitat:

@andy1080 schrieb am 9. November 2015 um 19:40:58 Uhr:

Du "errechnest" doch wohl deinen Benzinverbrauch nicht ernsthaft nur anhand von Teilbetankungen? Das kann gar nicht funktionieren. Das ist eine mehr als grobe Schätzung, die nicht wirklich was aussagt, da dir überhaupt nicht bekannt ist, wie viel tatsächlich noch im Tank ist.

Ich hatte ja beschrieben das es eine Schätzung ist.

Diese ist um +- 1L Genau soweit meine Erfahrungen zeigen.

Dazu gehört es das man seine Fahrzeuge kennt.

Du kannst gerne vorbei kommen und das Benzinvolumen ablassen und nachmessen.

Ich weiß ganz genau wieviel Brennstoff und zu jeder Zeit in meinen Fahrzeugen ist.

Warum mache Ich wohl das LPG Experiment ?

Ich kann gerne volltanken aber dann ist die Kiste unheimlich schwer. Die Tankanzeige hatte Ich schon

vor längerer Zeit analysiert.

Gruß,

Dieter

Ich kann mich nur giantdidi anschließen. Unsere Anlage war auch auf 30° eingestellt und hat schon nach wenigen 100m umgestellt. Am Anfang hat mich das natürlich gefreut, aber dann ging der Motor schon im lauen Londonder Winter (5° morgens) mitten auf der Straße aus... natürlich immer mitten auf der ersten Ampelkreuzung, wo es dann unangenehm und gefährlich wird.

Wir haben dann auf 40° hochstellen lassen und haben das Problem nie wieder gehabt ;)

Themenstarteram 10. November 2015 um 19:49

Hallo zusammen.

Der Dampfdruck von Propan bei 20 Grad ist 8327 hPA, bei 40 Grad um 13500 hPA (aus einer Druckkurve entnommen).

Der Dampfdruck von Butan bei 20 Grad ist 2080 hPA, bei 40 Grad um 4000 hPA (aus einer Druckkurve entnommen).

Ein Gemisch aus Propan/Butan ist in DL im Winter 60/40 und hat über 6Bar bei 20 Grad.

Selbst bei einer Sommermischung 40/60 sehe ich kein Problem (um 5 Bar).

Die Drucküberwachung des Verdampfers löst ab 4 Bar aus. Wenn der Verdampfer unter 15 Grad abgekühlt wird macht es schnapp und es gibt kein Gas mehr.

Reines Butan ist also nicht empfehlenswert... selbst bei 40 Grad nicht.

Da der Verdampfer aber für einen 3-Zylinder stark überdimensioniert ist sehe ich keine Gefahr ihn ab 25 Grad zu betreiben.

Die 40 Grad sind nur eine Sicherheit um den Verdampfer nicht unterkühlen zu können wenn man ihn auslastet und das Druckventil sperrt.

Das kann bei dem 1,2L Winz-Motor schon bei 25 Grad nicht mehr auftreten. Der kleine Verdampfer kann auch einen 4 Zylinder mit 2L Hubraum

versorgen aber da gibt es eben Einschränkungen in der Gasversorgung bei niedrigen Temperaturen.

Ich sehe momentan keine Gefahr der Abschaltung und habe meine Konfiguration schon bei -2 Grad Außentemperatur ohne Fehler geprüft.

Mal sehen was das LPG-Experiment in der Zukunft so bringt, der Winter kommt. Ein Gasauto muss auf Gas fahren.

Das eine niedrigere Gastemperatur den Verdampfer oder die Ventile schädigt ist für mich technischer Unfug. Der Druckwächter schaltet bei Unterdruck einfach ab und deswegen steht die Kiste.

Es darf natürlich nicht Kondensieren sonst geht alles kaputt (Hydraulik-Schock) und eine Direkteinspritzung ist die bessere Wahl.

Gruß,

Dieter

Themenstarteram 13. November 2015 um 19:55

Hallo zusammen

Für Alle welche eine PRINS VSI2 auf weniger Benzin anpassen möchten.

Es geht hierbei nicht um den Umrüster, er hat alles richtig gemacht und möchte ich nicht diskreditieren.

Ich möchte aber eine Änderung und will nicht zum Umrüster der mit viel Überzeugung mich davon abhält.

Es ist Mein Fahrzeug und habe Ich Bar bezahlt und möchte eine Anpassung welche technisch vertretbar ist.

Hier die geringfügige Anpassung.

Mittlerweile habe ich es seit 10 TKm so. Fehler sind unbekannt und spart enorm am Brennstoff.

Gruß,

Dieter

Anpassung-prins-lpg

Hi,

sorry: Aber deine "enorme" Ersparnis kostet momentan viel Zeit und Nerven. Vielleicht hast du ja Spaß dran und so manche Hobbys kosten halt Geld. Und das wirst du noch spüren, wenn du so weiter machst. :confused::rolleyes:

Ich habe im Winter mind. 1l Startbenzin bei meinem Nubira (der wirklich kein Sparwunder ist, Strecken ab 7 km). Aber mittlerweile habe ich 140tkm völlig störungsfreie Gaskilometer hinter mir. Die Anlage wurde meines Erachtens tadellos eingebaut und eingestellt. Auch ich habe anfänglich mit dem Gedanken gespielt, da noch das eine oder andere Quäntchen rauszuquetschen. Hier im Forum habe ich allerdings die Warnungen ernst genommen und nichts an der zuverlässigen Grundeinstellung verändert. Mit deiner Fummelei kannst du dir das tolle Gaskonzept zerschießen. Das geht dann wieder zu Lasten des Renommés von LPG und du leistest dir und dem tollen Konzept einen Bärendienst.

Wenn du unbedingt noch ein paar Cent sparen willst: Du kannst den Ölwechsel getrost ausdehnen. Bei mir soll alle 15tkm das Öl gewechselt werden, ich mache es nur noch alle 30tkm und es sieht immer noch fast jungfräulich aus. Unter LPG gibt es keine sog. "chemische Ermüdung" des Öls. Falls du keine Probleme mit Garantie oder Kulanz hast, kannst du hier sparen (Zeit und Geld), ohne böse Folgewirkung. Ebenfalls kannst du an Zündkerzen sparen (obwohl ich mir da nicht sicher bin, ob das auch für dein Motor stimmt). Meine mehrpoligen Originalzündkerzen sehen bei dem vorgeschriebenen Wechselintervall immer noch sehr gut aus. Ich putze sie und setze sie wieder ein. Ich hatte noch nie eine MKL oder einen merklichen Zündaussetzer. Ich fahre auf 150tkm mit dem dritten Satz Kerzen (ohne Not gewechselt). Nächster beabsichtigter Wechseltermin steht bei mir mir dem Zahnriemenwechsel bei 190tkm an. Seit der letzten garantiebedingten Inspektion bei KM-Stand 45000 hat der Nubira keine Werkstatt mehr von innen gesehen.

Themenstarteram 14. November 2015 um 13:48

Hallo Eifelswob

Warum kostet es Deine Zeit und Nerven ? Du musst es ja nicht tun.

Spühren werde ich es wenn die Kiste nach 300 TKm und max 20 Jahren (normales Lebensalter eines Kfz)

in den Schrott wandert. Dann kaufe ich mir ein Neues und fahre weiter.

Der Roomster ist nicht verzinkt also wird er irgendwann durchrosten und nicht an zu wenig Benzin sterben.

Während dieser Zeit habe Ich aber 2100,- Euro an Zusatzbenzin eingespart und das ist schon mal eine Hausnummer.

Die Einsparung duch LPG anstatt Benzin wird ca 15000,- betragen (eventuell weniger wenn ab 2018 die Steuer angehoben wird).

Die Ölwechselintervalle werde ich nicht verlängern, es gibt keinen Grund dazu und auch die anderen Verschleißteile

müssen eben auch regelmäßig raus. Zahnriemen gibt es an dem 1.2 HTP nicht und erwarte maximal einen Totalschaden

wegen defekter Kette wenn sie schlecht gefertigt wurde (Thema bei TSI-Motoren aber bisher Unbekannt beim MPI ohne Turbo).

Zündkerzen sind letztens gewechselt worden wobei die Alten noch sehr gut aussahen.

Ich glaube eher das der Roomster durch andere Fehler des VW-Konzerns den Geist aufgibt als durch meine Anpassung.

Alleine durch die Einsparung (15000,- durch LPG + 2100,- durch weniger Benzin) kann ich mir auch schon vorher

ein neues Auto anschaffen. Ich habe mit LPG nur zu spät angefangen und werde den nächsten Benziner sofort

umrüsten lassen aber bis dahin vergehen noch ein paar Jahre.

Gruß,

Dieter

Nö, spüren wirst du es, wenn die Membrane des Verdampfers reisst oder "dreckiges" Gas Paraffin durch den zu kalten Verdampfer jagt, die Filter zusetzt und wenn es blöd geht auch noch die Injektoren.

Merkst du dann schon :)

Einige hier haben diese Erfahrung schon gemacht und lassen es bzw. machen es anders wie z.B. ich:

Ich habe einen elektrischen Vorheizer

http://www.ebay.de/itm/like/350613045461?ul_noapp=true&chn=ps&lpid=106

integriert und lasse den etwa 12-15 Minuten jeden Morgen über eine Zeitschaltuhr gesteuert laufen.

Somit starten und auf Gas fahren - nebenbei kommt auch gleich warme Luft aus den Düsen und der Motor hat keinen eiskalten Kaltstart.

Bedingt natürlich eine Steckdose am Parkplatz.

Wer keine hat, kann sich z.B. einen Ritter Latentwärmespeicher Tyb B zulegen.

Hi Astradieter!

Nach deinem letzten Beitrag stufe ich dich als beratungsresistent ein. Wenn du in Zukunft mal einen Tipp benötigst, ich bin jedenfalls raus .. .

Lustig diese Diskussion :) KME Diego/Nevo Gasanlagen haben eine Injektorvorwärmfunktion. (Spulen antakten vor dem eigentlichen umschalten) Damit klappte die Umschaltung bei 20° ohne irgendwelche Basteleien und Betriebsstörungen perfekt :) Injektoren sind warm und nehmen keinen Schaden.

Gruß

Ciwa

Nutzt nur nix, wenn der Verdampfer Schaden nimmt.

Und ein Prins Verdampfer ist um Längen empfindlicher als ein KME Verdampfer....und kostet das 3fache...

Bei nem KME Verdampfer würde ich das auch riskieren - ein Membransatz kostet grad mal 20-30 Euro.

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