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Schweißarbeiten nah am LPG-Tank

Themenstarteram 26. März 2016 um 0:50

Hi Leute,

bei meinem Mercedes w202 c240 T müssen für den TÜV zwei Durchrostungen am Boden geschweißt werden.

Eigentlich eine Kleinigkeit, denn ich kenne einen KFZ-Mechaniker, der das innerhalb von 5 Minuten erledigen kann.

Das eigentliche Problem ist aber folgendes:

 

Die beiden Löcher sind nebeneinander an der unteren Seite der Reserveradmulde und da liegt mein LPG-Tank drin! Schöner Mist...

 

Kann mir bitte jemand einen Tipp geben, wie man den Gastank für die Schweißarbeiten anhebt bzw. sichert, ohne ihn komplett ausbauen zu müssen? Mein Bekannter kennt sich nicht mit LPG aus.

LG

Beste Antwort im Thema

Um den Tank anheben zu können, musst die beiden Leitungen ohnehin demontieren. Die beiden Schrauben der Tankbefestigung auch und dann ist er auch schon lose. Warum dann nicht ganz herausnehmen???

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Um den Tank anheben zu können, musst die beiden Leitungen ohnehin demontieren. Die beiden Schrauben der Tankbefestigung auch und dann ist er auch schon lose. Warum dann nicht ganz herausnehmen???

Themenstarteram 26. März 2016 um 1:32

Danke für die Antwort. Die beiden Schrauben der Tankbefestigung konnte ich von unten sehen. Sie sind nicht das Problem.

Ich bin mir nur nicht sicher, wie es mit den Leitungen aussieht. Kriegt das ein "normaler" KFZ-Mechaniker hin, diese Leitungen vom Gastank abzukoppeln und dann wieder anzuschliessen?

Ich habe da keine Ahnung von, tut mir Leid.

... die beiden Leitungen sind kein Problem für einen Mechaniker.

Ist auch die einzige sinnvolle Lösung, den Tank kurz rauszunehmen.

Die Dichtheitsprüfung hinterher nicht vergessen...

Die Leitungen sollte man nicht über einer Grube öffnen da das restgas aus den Leitungen beim lösen austritt.

Da das Gas schwerer als Luft ist und sich in der Grube absetzt.

Hast Du zuviel Hollywood-Filme gesehen?

Wie wird denn bei der normalen Hausgasversorgung ein Abgang angeschweißt?

Nämlich dann, wenn die Gasleitung unter vollem Druck steht.

Warum?

Weil Gas nicht brennt, nur ein Gas-Luft-Gemisch.

In dem Moment, wo Du die Leitungen abschraubst, kommt Luft rein und Du erzeugst ein brennfähiges/explosives Gemisch.

Der Tank hat einen garantierten Berstdruck und ein Überdruckventil, da passiert garnichts.

Lass die Finger von der Gasanlage und schweiß einfach so.

So wie bei J. Bond, der in Gasflaschen schießt und alles explodiert geht nur mit Sprengstoff.

Themenstarteram 26. März 2016 um 16:06

Das ist mal interessant. Das heißt also, dass man ohne Probleme am Tank schweißen kann, natürlich wenn er dicht ist.

Ich würde denn als Vorsichtsmaßnahme den Tank auf Dichtigkeit überprüfen lassen und danach schweißen.

Ist das ok?

Hat Dein Kumpel einen Schweißerpass? Da lernt man, was man tun muss zur Absicherung.

Man kann z.B. ein weiteres Blech als Schutz nehmen, welches man dazwichen klemmt, damit die Flamme oder besser die Hitze nicht in Kontakt mit dem Tank kommt. Wenn das alles sehr eng ist, naja, muss man sehen, ob der Platz zum arbeiten ausreicht.

Der LPG Tank ist da nicht einmal so schlimm, eh das Gas sich entzündet, braucht es schon ne Menge Hitze... Viel schlimmer ist der eigentliche Benzin Tank, welcher kaum gesichert ist.

Bei allen Schweißarbeiten am Auto, immer einen Feuerlöscher bereit halten! Man weiß nie, was passiert.

Mir ist auch schon mal mein Auto leicht angebrannt, weil eine Schweißperle unten in ein Unterboden- Unterfahrschutz hinein fiel. Dort sammelt sich nach vielen km alter Rus, Öltropfen und Ablagerungen. Dies fing nun zu brennen an. Mit meinem kleinen Pulverlöscher hab ich diese Flammen sofort erstickt. Undenkbar, was sonst passiert wäre...

So wichtig sind die Arbeitsschutzbestimmungen. Zum Glück hab ich mich im Hobbybereich dran gehalten, und einen einsatzbereiten Löscher in der Garage gehabt.

Themenstarteram 27. März 2016 um 0:35

Ja Danke für den Tipp. Mein Kumpel ist im Schweißen ausgebildet, der wird es schon wissen.

Er kennt sich nur nicht so gut mit LPG aus.

Im Fernsehen haben sie das mal nachgestellt:

Gasflaschen mit Gewehr beschossen, da ist das Gas einfach rausgeströmt.

Dann ein Auto mit Gastank abgebrannt.

Als der Druck zu hoch wurde, ist das Gas rausgeströmt und abgefackelt.

Explosionen gibt es wirklich nur in Hollywood.

Und richtig, viel gefährlicher ist der Benzintank.

Deswegen startest Du ja mit Benzin und nicht mit Gas.

Weil Gas schlechter zündet, braucht eine viel höhere Entzündungstemperatur.

am 27. März 2016 um 12:02

-also wenn ich an der Stelle schweißen müßte würde ich den Gastank so drin liegen lassen wie er ist.

Das Problem sehe ich eher im raustrennen des rostigen Bleches, das sollte ja vorher rausgeschnitten werden. Da sollte man schon sehr vorsichtig sein das man den Gastank nicht "anschlitzt", am besten was zwischenlegen wenn es geht.

Verschweißen würde ich sowas per Punktschweißung von außen auf das intakte Blech der Reserveradmulde. Also nicht ganz rumher schweißen sondern nur an ein paar Stellen punkten. Dann das Blech rostschutzbehandeln und danach mit Karosseriedichtmasse die Blechkanten, oder je nach größe des einzuschweißenen Bleches das ganze Blech abschmieren.

Eine Alternative wäre es das Blech einzukleben/aufzukleben, machen zur Zeit auch immer mehr. Hält angeblich auch sehr gut.

Kleben hält nicht nur angeblich gut.

Heutzutage werden viele Teile geklebt.

Man muss nur den richtigen Kleber haben

Wenn man auf Nummer Sicher gehen will, kann man sich auch vom nächsten Getränkefritzen eine Co2-Buddel holen und die Reserveradmulde damit begasen. Macht man zB auch bei Schwellerreparaturen, wenn man nicht weiß, ob da jemand schon konserviert hat und einen Fahrzeugbrand vermeiden will.

 

mfg

am 27. März 2016 um 12:30

ja, dann wäre es ja kein Problem.

Muß man nur noch einen Kleber finden der da am geeignetsten wäre.

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