sind Opel und Ford kein deutsche Autos

hi,

ich hatte eben ein Diskussion mit ein Freund der behauptet das Opel zwar ein deutsches Unternehmen ist , die Motoren aber Ameriknisch und von daher wären die nicht so beliebt wie der echte Deutsche VW z.B..
Und Ford wäre sowieso Amerikanisch sagt er😠. Ich bin aber der Meinung das sowohl Opel ein Deuscher ist als auchh Ford.

lg

Beste Antwort im Thema

Hallo

Wo arbeitet den dieser Mechaniker, wenn man fragen darf, und konnte er auch erklären warum Opel und Ford nicht zu empfehlen ist ?

Das ist nämlich das typische dumme Gerede wenn es um Opel und Ford geht, aber wenn man dann fragt warum, kommt meist nur heise Luft.

Der Auto Doktor

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Zitat:

Original geschrieben von Feivel88


(...)
Wieso soll hier die Konzernmutter eine Rolle spielen? Fakt ist doch, dass die Adam Opel AG ein eingetragenes DEUTSCHES Unternehmen ist mit Sitz in Rüsselsheim. Eine selbstständige (lt HR) "Zweigniederlassung", wie man sie im falle eines Ausländischen Unternehmens kennzeichnen müsste seitens GM gibt es nicht

Deshalb habe ich ja geschrieben, und zitiere mich ausnahmsweise mal selbst:

Zitat:

Zitat v. Fliegentod vom 10.08.2011; 10:15 Uhr

"...Allerdings wird in unterschiedlichen Threads immer wieder von den gleichen Verdächtigen die abstruse Behauptung aufgestellt, dass Opel kein dt. Hersteller sei, weil ja der Eigentümer (GM) amerikanisch sei! Meist einzig mit dem Ziel, Opel dadurch in ein schlechtes Licht zu rücken und hier andere User zu provozieren!..."

Und Du hast gerade auf eine abstruse Behauptung eines der üblich verdächtigen (der auf meiner I-Liste steht) geantwortet...!

😛😛

Zitat:

Original geschrieben von -MK-

Die wirtschaftliche und finanzielle Verantwortung liegt bei GM in Detroit und eben von diesem Hauptsitz aus wird auch Opel geleitet. Deutsche Rechtsformen oder Handelsregistereinträge spielen dabei absolut keine Rolle.Zwei Fragen:

1. Wenn morgen ein Ausländer 55% der Siemens-Aktien kaufen würde, läge die wirtschaftliche und finanzielle Verantwortung für Siemens im Ausland. Wäre Siemens für Dich dann noch ein deutsches Unternehmen?

2. Du schreibst, daß Opel von Detroit aus geleitet wird. Was glaubst Du, was die Herren Stracke und Reilly den lieben langen Tag so machen? Und bevor Du jetzt mit Argumenten wie "die können doch gar nix selber" kommst, bedenke, daß Vorstände und Aufsichtsräte auch gewisse Verpflichtungen gegenüber der AG haben und daher von den Eignern zu einem Großteil unabhängig sind.

Der Eindruck von einer GM-Filiale ist falsch.

Gruß cone-A

Sagen wirs halt mal so.. um uns nicht auf Unternehmensformen und Zugehörigkeiten zu versteifen, denn das kann man immer so oder so ausgelegen.... auch wenn Opel eine "Tochterfirma" von General Motors ist,

bleibt es immer noch ein DEUTSCHER Automobilhersteller. Das ist fakt....

Zitat:

Original geschrieben von stefan.gts


Hallo ! OPEL ist ein DEUTSCHES Unternehmen, mit einem AMERIKANISCHEN Eigentümer. Wo ist jetzt eigentlich das Problem 😕

Als damals Mercedes Chrysler gekauft hatte, wurde aus Chrysler deswegen doch kein Deutsches Unternehmen oder ???

Oder ist Chrysler jetzt etwa ein Italienisches Unternehmen, weil Fiat Chrysler gekauft hat ???

Ganz Deiner Meinung. Deswegen ist und bleibt Volkswagen ja auch ein deutsches Unternehmen und ein deutscher Konzern, auch wenn uns hier der Insektenvernichter immer weiß machen möchte, das VW ein österreichisches Unternehmen sei, weil Herr Piech ein paar Aktien von VW besitzt.

Das ist glaube ich das einzige Problem. Andernorts nimmt man einfach Fliegenspray oder diese Fliegenbänder und das Problem ist gelöst. Das geht hier leider nicht😁

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Zitat:

Original geschrieben von cone-A



Zwei Fragen:

1. Wenn morgen ein Ausländer 55% der Siemens-Aktien kaufen würde, läge die wirtschaftliche und finanzielle Verantwortung für Siemens im Ausland. Wäre Siemens für Dich dann noch ein deutsches Unternehmen?

Wenn dem so wäre, dann wäre die VW-AG ja doch ein österreichisches Unternehemen, denn F. Piech ist Österreicher und besitzt über 50 % der VW Stammaktien!😁

😕😕

Nein nein, wir falten diese Diskussion aus und verschönern sie noch etwas..

Dieser Ansicht nach..

Sind.. Seat, Skoda, Bentley, Lamborghini und Bugatti auch deutsche Unternehmen geworden..

Zitat:

Original geschrieben von Fliegentod


Wenn dem so wäre, dann wäre die VW-AG ja doch ein österreichisches Unternehemen, denn F. Piech ist Österreicher und besitzt über 50 % der VW Stammaktien!😁

Aber er besitzt nicht über 50% aller Stamm und Vorzugsaktien! Und Vorzugsaktionäre sind ebenfalls Anteilseigner.

Und GM hält 100% aller Opel Aktien. Ist Opel also doch ein amerikanisches Unternehmen?😕

Du musst Dich schon für eine Argumentationslinie entscheiden. Bei VW hü und bei Opel hott, das geht nicht!

Zitat:

Original geschrieben von Maxjonimus



Zitat:

Original geschrieben von Fliegentod


Wenn dem so wäre, dann wäre die VW-AG ja doch ein österreichisches Unternehemen, denn F. Piech ist Österreicher und besitzt über 50 % der VW Stammaktien!😁
Aber er besitzt nicht über 50% aller Stamm und Vorzugsaktien! Und Vorzugsaktionäre sind ebenfalls Anteilseigner.

Und GM hält 100% aller Opel Aktien. Ist Opel also doch ein amerikanisches Unternehmen?😕

Du musst Dich schon für eine Argumentationslinie entscheiden. Bei VW hü und bei Opel hott, das geht nicht!

Fliegentod hat doch nur die Argumentation von MK kritisch hinterfragen wollen.

Letztlich ist die Frage doch absolut akademisch. Ein 'deutsches' Unternehmen, das seine Produkte zu großem Teil im Ausland produziert, ist sicher nicht 'besser' als ein zB angelsächsischer Arbeitgeber, der hierzulande mehrere tausend Menschen direkt und indirekt beschäftigt und Steuern zahlt.

Das Ganze ist doch ein Streit um des Kaisers Bart und dient mE in erster Linie der wechselseitigen Diskreditierung von Unternehmen durch Fanboys.

Zitat:

Original geschrieben von Feivel88


Nein nein, wir falten diese Diskussion aus und verschönern sie noch etwas..

Dieser Ansicht nach..

Sind.. Seat, Skoda, Bentley, Lamborghini und Bugatti auch deutsche Unternehmen geworden..

Bugatti wurde ohnehin 1909 im Elsass gegründet, was damals zum dt. Kaiserreich gehörte. Also urdeutsches Unternehmen 😉 (OK, Gründer hatte Migrationshintergrund 😉)!

Zitat:

Original geschrieben von scorsa76



Bugatti wurde ohnehin 1909 im Elsass gegründet, was damals zum dt. Kaiserreich gehörte. Also urdeutsches Unternehmen 😉 (OK, Gründer hatte Migrationshintergrund 😉)!

Nach dieser Logik ist wiederum Chevrolet ein schweizer Unternehmen.

Jungs, je länger man darüber nachdenkt, desto perverser wird es. 😁

Gruß cone-A

Zitat:

Original geschrieben von Ireton


Das Ganze ist doch ein Streit um des Kaisers Bart und dient mE in erster Linie der wechselseitigen Diskreditierung von Unternehmen durch Fanboys.

Sicherlich, deswegen führt ja Insektenvernichter wieder und wieder diese Diskussion, um VW zu diskreditieren.

Für mich sind Opel und Volkswagen deutsche Unternehmen, Seat ist spanisch und Bentley britisch.

Des Kaisers Bart trifft es ganz gut, ja.
Vor allem wenn die Thesenersteller ihren Krempel supergünstig beim Ali auf 3..2..1 oder sonstwo im Ausland her beziehen. Ich wüsste nicht, warum mich die Herkunft einer "Marke" interessieren sollte.

Beim Haartrockner oder dem häuslichen Toaster macht das ja auch keiner, aber hier wird sich über Pupskram tagelang aufgehalten, nur weil das Ding vier Räder und ein Steuer hat.

Entweder man hat Vertrauen, man mag ein Auto und will es fahren, oder man lässt es bleiben. Wenn ich auf jeden Mechaniker aus "dem Bekanntenkreis" hören würde, dann dürfte ich einschließlich Mercedes usw. wohl nicht mal mehr Fahrrad fahren.
Schön, dass wir sonst keine Probleme in D haben 🙂 Ich hab mir einen koreanischen SUV für den Urlaub nächsten September geholt, gepflegt, robust, zuverlässig, Vorbesitzer war ein Tierarzt Baujahr 1953 und hat alles beim Markenbetrieb machen lassen. Wieso sollte ich 35% mehr Gebrauchtpreis nur für einen Namen bezahlen, und dann hat der Besitzer an jedem Mist gespart, weil er geil geil geil eine Kiste fahren musste, die ihm zwei Nummern zu groß war, um "dazuzugehören" ...?

Ich lasse mich dann gerne dafür beschimpfen. Das ist nur der gelebte Offenbarungseid von dummen Leuten. Soviel dazu.

cheerio

Zitat:

Original geschrieben von -MK-



Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose


Volkswagen, Opel und Ford Deutschland sind deutsche Unternehmen....und das kann man nun mal nicht von der Hand weisen.

The Moose

Naja, darüber kann man streiten:

Opel ist zu 100 % eine Tochter des GM-Konzerns mit Hauptsitz in Detroit, USA.

Bei Ford sieht es ähnlich aus, mit dem Unterschied, dass die Ford Werke nicht aus einem deutschen Unternehmen hervorgegangen sind oder einen deutschen Markennamen tragen.

Der VW Konzern dagegen hat seinen Hauptsitz in Wolfsburg, Deutschland.

Ford und Opel werden von Detroit aus geleitet, VW von Wolfsburg aus. Nun kann sich jeder selber überlegen, wie deutsch Detroit und wie ausländisch Wolfsburg ist. Im Endeffekt zählt nur der Hauptsitz des Konzerns, sonst nichts (auch nicht die Anteilverhältnisse der Mutter).

Hmmm..

dass ein Unternehmen immer vom Mutterkonzern aus geleitet wird, muss nicht die Regel sein. Es kommt darauf an, was fuer eine Strategie der Konzern verfolgt und welche Kompetenzen dem Tochterunternehmen uebertragen wird.

Von daher ist die Frage aus welchem Land ein Unternehmen stammt einzig und allein abhaengig vom Eintrag in das jeweilige Handelsregister.

Und um Dir gleich mal ein Beispiel dafuer zu geben, dass Deine "Konzernaussage" nicht tragfaehig ist, befasse Dich mal mit dem gressten Hersteller von Sicherheitskomponenten fuer Automobile (Autoliv).

Autoliv hat seinen unternehmerischen Hauptsitz in Stockholm, ist aber in Delaware/USA eingesellschaftet. Aus genau diesem Grund ist Autoliv KEIN schwedisches Unternehmen, obwohl der KONZERNHAUPTSITZ in Stockholm angesiedelt ist.

Genau aus diesem Grund beheimaten die Niederlande den zweitgroessten luft-u. Raumfahrtkonzern der Welt (EADS N.V.) und IKEA ist auch ein hollaendisches Unternehmen....egal wie sehr die Marketingabteilung den Leuten das schwedische Lebensgefuehl verkauft.

Ford und Opel sind sicherlich dazu befugt eigene Entscheidungen zu treffen (abhaengig von der Kompetenzuebertragung).

Volkswagen in Wolfsburg wird auch nicht gegen den Strom seiner Main shareholder anschwimmen.
wenn also jemand im Emirat Dubai hustet, hat es auch einen Einfluss auf Volkswagen.......

Die Toyota Deutschland GmbH in Koeln ist z.B. auch ein deutsches Unternehmen und gehoert zur Toyota Motor Corporation. In Deutschland war man einzig und allein fuer die Formel 1 Geschaefte von Toyota zustaendig und hatte da auch das Sagen. Natuerlich kann man im fernen Japan jederzeit STOP sagen (was ja auch so eingetreten ist).

Gruesse

The Moose

Zitat:

Original geschrieben von Feivel88


Nein nein, wir falten diese Diskussion aus und verschönern sie noch etwas..

Dieser Ansicht nach..

Sind.. Seat, Skoda, Bentley, Lamborghini und Bugatti auch deutsche Unternehmen geworden..

Vollkommen richtig. Alle genannten Marken sind im Besitz von einem deutschen Konzern und werden finanziell und wirtschaftlich von diesem geleitet.

Alles andere ist Kindergarten, da es einige Fanboys einfach nicht war haben möchten, dass Opel zu 100 % im Besitz eines amerikanischen Konzerns ist.

Zitat:

Original geschrieben von -MK-



Zitat:

Original geschrieben von Feivel88


Nein nein, wir falten diese Diskussion aus und verschönern sie noch etwas..

Dieser Ansicht nach..

Sind.. Seat, Skoda, Bentley, Lamborghini und Bugatti auch deutsche Unternehmen geworden..

Vollkommen richtig. Alle genannten Marken sind im Besitz von einem deutschen Konzern und werden finanziell und wirtschaftlich von diesem geleitet.

Alles andere ist Kindergarten, da es einige Fanboys einfach nicht war haben möchten, dass Opel zu 100 % im Besitz eines amerikanischen Konzerns ist.

Wobei sich schon die Relevanz dieser Frage stellt:

Skoda schafft Arbeitsplätze und zahlt Steuern (überwiegend) in Tschechien, bezieht Geräteteile und Technik jedoch auch aus Deutschland und Japan.
Seat schafft Arbeitsplätze und zahlt Steuern in Spanien, etc..
Bentley etc.

Angesichts der starken Verflechtungen der internationalen Autoindustrie sind diese nationalen Zuschreibungen kaum noch aufrecht zu erhalten. Am ehesten trifft es vielleicht noch auf Familienunternehmen wie BMW oder PSA zu, dass es sich um 'nationale' Firmen handelt, aber auch hier ist es sehr schwer, von rein französischen oder deutschen Unternehmen zu sprechen. Selbst wenn man sich darauf einigte, dass Opel ein amerikanisches Unternehmen ist, wäre das nur ein ziemlich belangloses Etikett, da es die hiesige Wirtschaft, der hiesige Arbeitsmarkt und der deutsche Fiskus sind, die von der Existenz Opels profitieren.

Ich bin selbst eher ein Freund von VW und würde mir einen Opel nicht anschaffen, weil mir die Optik nicht gefällt (die ist nun mal Geschmacksache), aber selbst mir fällt doch auf, dass in den Opelforen immer wieder VW-Fans auf mehr oder weniger subtile Weise Stimmung gegen die Rüsselsheimer machen. Weshalb? Opel ist eine traditionsreiche und innovative Marke und hat diese unablässigen Angriffe mE nicht verdient.

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