Sind die Reihensechszylinder am aussterben bedroht
Hab letztens in der Auto Bíld gelesen das die Reihensechszylinder langsam aussterben.( Aus Platzverhältnise)
Will jetzt etwa BMW V6 Motren bauen
Ich finde das die V6 nicht genug Power leisten wie ein reihenschszylinder
OK die V6 hören sich meistens Ruhiger an.
41 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von JerryCLK
A propos falsche Aussagen:
Das Optimum vom Massenausgleich her sind immer noch die Boxermotoren einer kleinen Stuttgarter Automobilmanufaktur ... und keine Reihenmotoren und keine V-schiessmichtot's ...
Ehre wem Ehre gebührt. 🙂
Du hast Recht, aber nur wenn es sich um B6 oder B12 handelt. Ein B8 oder B4 ist auch nicht laufruhig. Aber da Du ja die Porsche Bs meinst stimmts schon...
@dr.bmw
der 280cdi und der 320 cdi sind beide r6 motoren (der 280er ist eine leistungsschwächere version des 320er und dient als ersatz für den 270cdi 5-zylinder)
die neue 6zylinder dieselgeneration von mb wird ein v6 werden, der dann auch in der c-klasse platz finden wird...
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zu den bmw-r6
..ich denke daß sich, alleine schon aus marketinggründen, ein umstieg auf v6-motoren ausschließen lässt...
gruß
patronn-citron
Zitat:
Original geschrieben von Dr. BMW
2005 Modelle mit R6
BMW natürlich
Ford Falcon (Australien)
Jeep Wrangler + Grand Cherokee 4.0
Lexus Modelle
Ssangyong Modelle
Toyota Landcruiser 100 4.2TD und weiter Modelle (nur für japanischen Markt) mit 2,5 + 3,0l Hubraum
TVR Modelle
Volvo
Mercedes im 280 + 320CDI ??? (Tippfehler in meiner Zeitschrift???)
Meines Wissens sind die Ssangyong ausgediente Mercedes-Motoren. Nicht gerade wahrscheinlich, daß Ssangyong bei R6 bleibt.
Jeep wird wohl auch nicht ewig beim R6 bleiben. Warum einen neuen R6 entwickeln, wenn das Konzernregal von alten und neuen V6 überquillt? Das macht wirtschaftlich einfach keinen Sinn.
Gruß
Der wohl größte Vorteil eines V6 neben dem geringeren Platzbedarf sind die Kosten. So lassen sich mit relativ geringem Aufwand V- Motorenfamilien kreiren, die vom V6 über V8, V10 bis zum V12 reichen (Audi, MB (ohne V10), Ford, etc.).
Andererseits sagt BMW, daß R6 billiger zu produzieren und leichter weiterzuentwickeln weil einfacher konstruiert sind. (keine Ausgleichswellen etc.)
Jeder Hersteller hat seine Argumente, und so lange das so bleibt, wird keine Bauform aussterben.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von JerryCLK
A propos falsche Aussagen:
Das Optimum vom Massenausgleich her sind immer noch die Boxermotoren einer kleinen Stuttgarter Automobilmanufaktur ... und keine Reihenmotoren und keine V-schiessmichtot's ...
Ehre wem Ehre gebührt. 🙂
die krone dürfte wohl auch nicht porsche gehören, sondern sollte wohl eher nach japan weiter gereicht werden. da das non plus ultra wohl der Wankel Motor sein dürfte oder irre ich da ???
Zitat:
Original geschrieben von Bleifußindianer
Ein R6 soll fast so groß sein wie ein V12 (hab ich nur gelesen...), wird aber typischerweise in kleinere Autos eingebaut. Daher lassen sich die Platzprobleme nicht einfach auf V8 und V12 übertragen.
Wenn man kleineren Autos einen zu großen Motorraum spendiert, nörgen die Kunden irgendwann an der Raumausnutzung herum. Beim Bruder hat zum Z3 gesagt: "Die hätten besser nen kleineren Motor genommen und dafür den Fußraum größer gemacht."
Gruß
ja das problem läßt sich in dem falle aber auch nicht auf BMW übertragen da hier eigentlich noch genug spielraum ist !!! wenn ich mir z.B. angucke wieviel platz der motor bei meinem 5er noch nach vorn hat und mir dann angucke wieviel platz er noch beim opel omega (is ja der gleiche motor) hat dann sind das welten
Zitat:
Original geschrieben von Iceman9
die krone dürfte wohl auch nicht porsche gehören, sondern sollte wohl eher nach japan weiter gereicht werden. da das non plus ultra wohl der Wankel Motor sein dürfte oder irre ich da ???
Ehrlich gesagt, keine Ahnung...
Der Kreiskolbenmotor kreist ja auch nicht wirklich rund, sondern taumelt um eine Exzenterwelle, siehe Bild.
Ob der jetzt ruhiger läuft als ein Boxer weiss ich nicht.
Wegen Sprit- und Ölverbrauch ist der Wankel aber keine Alternative.
Der billige V6 hat den großen Nachteil der verbrauchsintensiven Ausgleichswelle.
Bleiben bei Licht betrachtet Boxer und Reihe als optimale Konzepte.
Und Porsche und BMW werden wohl dafür sorgen, dass es die noch lange gibt... 🙄
Das größte Problem beim Wankel dürfte wohl die Brennraumgeometrie sein. Die ist vom Optimum doch noch ein Stück entfernt.
also nun muß ich auch mal meine meinung loswerden:
1. v6-motoren lassen sich ganz bestimmt nicht günstiger entwickeln bzw. herstellen als r6. ein v6-motor benötigt z.b. 2 ventilköpfe und demnach auch 2mal so viele nockenwellen wie ein r6.
recht hast du aber, wenn du sagst, daß viele teile eines v8 mit denen eines v6 übereinstimmen. nur wie gesagt läßt sich dadurch nicht der v6 "günstiger machen" sondern eher der v8, da es sich beim v6 um das volumenmodell handelt und dies um ein vielfaches mehr verkauft wird. da aber v6, v8 und v12 verschiedene zylinderwinkel haben sollten, ist die gleichteilestrategie auch nicht so bedeutend. ob ich jetzt die gleichen kolben in r6 und v8 einbaue oder alt bei v6 und v8 macht nicht wirklich einen unterschied.
2. wenn wir von der schlechten motoraumausnutzung von r6 motoren im vergleich zu v6 motoren sprechen, so müssen wir immer auch bedenke, welche anderen motorformen eingebaut werden. konkret gilt für bmw, mercedes und co: wenn v6 oder r6, dann auch immer entweder r4 oder v8 ocer gar v12 (je nach fahrzeugklsse)
in baureihen mit angebotenen v12 motoren wird es keine probleme geben.
ein durschnittlicher v8 ist in der regel nicht viel mehr als 10cm kürzer als ein r6. bei einem r4 motor wird sich die differenz wohl auf rund 15 bis 20cm belaufen (maximal).
also was machen, wenn tatsächlich so "strenge" normen kommen? im schlimmsten fall wird bmw den vorbau um ~5cm verlängern müssen und vielleicht was vom innenraum abknabbern. und das ist dabei das worst-case-szenario... also keine sorge.
zum thema konkurrenz wie audi mit ihren "tollen" w12 motoren:
der w12 ist eine notlösung und wohl eine der größten kompromißmotoren überhaupt. warum? audi baut seine motoren VOR der vorderachse ein, da sie nur so kostengünstig den vorderradantrieb realisieren können. das führt dazu, daß bei einem v6-audi nicht nur der motor vor der vorderachse liegt, sondern auch das getriebe und das differential sehr weit vorne liegen müssen. extrem wird das bei den dieseln, da diesel-motoren eh schwerer sind als benziner. resultat: die gewichtsverteilung bei audi ist soweit vom idealen wert 50:50 entfernt, das glaubt man nicht, daß die überhaupt noch fahren...(ich weiß, ich übertreibe ein wenig) bei vielen audis lasten mehr als 60% des gewichts auf der vorderachse.
allgemein gilt für audi, die motoren dürfen kaum länger als 55cm sein. ein r6 würde bei audi nie hineinpassen, aber bei bmw. wer hat nun also mehr pülatz zur verfügung bzw ist flexibler? audi kann nicht einfach die vorderachse weiter nach hinten verschieben und ein längerer vorbei ist auch nicht möglich. bmw hingegen besitzt ohnehin schon den längsten radstand der großen drei, die könnten sowohl radstand als auch vorbei einfacher anpassen.
somit wird wohl audi deutlich mehr probleme mit den bevorstehenden normen und gesetzen haben werden als bmw...
wohlgemerkt, wenn überhaupt einer richtig probleme bekommen sollte...
@ 9852147
Du hast mit deinen Aussagen zum Thema Motorenposition in den Audi völlig Recht. Ich wundere mich auch immer wieder, dass die Audi trotz dieser ungünstigen Gewichtsverteilung noch recht gut zu fahren sind. Die Entwiklung der W Motoren ist in der Tat kein gewolltes Feature, sondern ein Muss um die Motorlänge beim 12 Zylinder zu minimieren und VOR die Voderachse zu verbauen.
Auch bei den Kosten mit den R und V Motoren würde ich Dir prinzipiell Recht geben, wobei man jedoch zwischen Entwicklungs- und Produktionskosten differenzieren sollte.
Zitat:
Original geschrieben von 9852147
der w12 ist eine notlösung und wohl eine der größten kompromißmotoren überhaupt.
Wer mal eine Aufnahme von der Wärmeverteilung des Kühlwassers im Kopf sieht, beschleicht einen das kalte Grauen.
Auch wenn es ein wenig OT ist: Die holländische Sportwagenmanufaktur Spyker baut den W12 in seine Sportwagen, die bis jetzt nur mit Audi V8 angeboten wurden. Schlecht zu fahren soll er ja nicht sein.
sicherlich muß man zw. produktions- u. entwicklungskosten differenzieren. unterm strich wird aber nie ein v6 von einem v8 profitieren, sondern wenn überhaupt, dann immer der v8 vom v6. außerdem stelen die entwicklungskosten teilweise enorme fixkostenblöcke (mit all ihren nachteilen) dar. so manch einer (vw mit phaeton) würde sich wohl über höhre produktionskosten freuen, wenn se die wahl hätten ;-)