Serviceintervall

Kawasaki Z 1000

Hallo liebe Ztler.
Meine kleine hat mittlerweile 44tkm auf der Uhr.
Leider kann ich die serviceintervalle nicht finden.
Könntet ihr mir bitte sagen wann sie laut Kawa wieder dran ist?
Z1000 baujahr 2004
Danke im Voraus
Mfg

Beste Antwort im Thema

Im Rahmen einer Inspektion ist die Bremsflüssigkeit in der Regel in ca. 15 Minuten gewechselt.

Ausnahmen sind Fahzeuge, wo das ABS mit Computer/Testgerät so prgrammiert werden muss, dass die Flüssigkeit gewechselt werden kann und Fahzeuge mit integralem Bremssystem, wo der Aufwand dadurch etwas höher ist, dass mehre Zangen (unter Umständen) mehrmals "behandelt" werden müssen.

Wenn bei einer Vertragswerkstatt, die ich kenne, die Bremsflüssigkeit gewechselt wird, ist das ein Kostenaufwand von ca. 25 Euro incl. Material.

Viele Grüße,

Arne

45 weitere Antworten
45 Antworten

Rob Mae willst dich nun blamieren? Lese dir einfach alles noch einmal genau durch. Wenn du mich zitierst und fragst, was ich wohl mit wir meinte, meintest du natürlich den Te. Das kann nicht anders sein. Hätte ich wissen müssen ich dummerle. (Ironie)

Grüße

Forster

Ich komme mir hier langsam vor wie im Kindergarten. 😠

Was kostet ein Bremsflüssigkeitswechsel?

Zitat:

@Schapy20 schrieb am 4. Februar 2015 um 05:35:25 Uhr:


Was kostet ein Bremsflüssigkeitswechsel?

Kommt auf die werkstatt an und was die pro Stunde arbeitslohn nimmt. Aber grob gesagt kann man 50 € + Material rechnen.

Grüße

Forster

Ähnliche Themen

Im Rahmen einer Inspektion ist die Bremsflüssigkeit in der Regel in ca. 15 Minuten gewechselt.

Ausnahmen sind Fahzeuge, wo das ABS mit Computer/Testgerät so prgrammiert werden muss, dass die Flüssigkeit gewechselt werden kann und Fahzeuge mit integralem Bremssystem, wo der Aufwand dadurch etwas höher ist, dass mehre Zangen (unter Umständen) mehrmals "behandelt" werden müssen.

Wenn bei einer Vertragswerkstatt, die ich kenne, die Bremsflüssigkeit gewechselt wird, ist das ein Kostenaufwand von ca. 25 Euro incl. Material.

Viele Grüße,

Arne

Also bei einem Mopped mit normaler Bremse, ohne irgendwelchen Schnickifatz, ist nun wirklich kein großer Akt.

Das ist selbst bei einer BMW mit ABS und zwei zu entlüftenden Bremskreisen kein großer Akt.
Bei jedem Motorrad, das bei mir neu reinkommt, wird die Bremsflüssigkeit gewechselt, scheißegal, wie die aussieht. Meist werden auch noch die Bremssättel komplett zerlegt, einschließlich Entfernen der Dichtringe und gründlichster Reinigung der Bremszylinder.

Vielleicht hilft es, darüber nachzudenken, dass der Siedepunkt von DOT 4 bei einem Wasseranteil von 3,5 % von 230 auf 155 Grad sinkt. Und wer mit einem schweren Tourenmotorrad an einem Nachmittag hintereinander den Roselend, den Iseran, den Galibier, den Vars und den Bonette überquert hat, der weiß, weshalb man sich auf seine Bremsanlage zu 100% verlassen können muss und lässt Intervall-Experimente bleiben.

Ich finde es auch ein wenig strange, wenn ein Hobbybastler beharrlich versucht, einen Kfz-Meister mit 30-jähriger Berufserfahrung im Bereich Motorrad, zu belehren und bin mehr als nur dankbar, dass Arne uns trotzdem mit seinem großen Erfahrungsschatz immer wieder hilft, ohne den Profi rauszukehren, denn auch ich kenne diese Kawasaki - Vertragswerkstatt und bin ihr immer wieder zu Dank verpflichtet.

Insofern kann man nur hoffen, dass Fragende hier wissen, wessen Aussagen sie vertrauen können und welche man besser nicht ernst nimmt.

Zitat:

@moppedsammler schrieb am 4. Februar 2015 um 14:42:19 Uhr:


Insofern kann man nur hoffen, dass Fragende hier wissen, wessen Aussagen sie vertrauen können und welche man besser nicht ernst nimmt.

Danke !

GreetS Rob

Moppedsammler : hast du meine Beiträge gelesen und wenn ja verstanden? Soll es hier nun weiter gehen mit der Sache, das geht Perdu nicht? Wie konnte der Mitsubishi 9 Jahre mit der gleichen bremsflüssigkeit gefahren werden und das im Bergland?
Ich schreibe es dir aber noch einmal, weil du es ja scheinbar nicht verstehst und wieder hier bist nur um zu Flamen.

Ist die zeit zwischen der Kontrolle der Flüssigkeit kleiner als 2 Jahre, konkreter sogar kleiner als 1 Jahr, dann kann man es auch anders handhaben, als zwangsweise zu wechseln. Denn diese Zeitspanne kann man mit der entsprechenden toleranzgrenze überblicken und entsprechend entscheiden. Sonst sollte man auf neue bremsflüssigkeit auch verzichten, denn diese könnte ja auch schon in einem Jahr nicht mehr bremstauglich sein...
Also lieber Herr Moppedsammler, vielleicht sollte man seinen Tipp an den Te geben, aber andere User nicht bezweifeln und dieses sogar preisgeben. Der TE kann dann dem einen hobbyschrauber oder dem anderen hobbyschrauber Vertrauen. Und seine eigene Meinung bilden. Oder man bringt Fakten oder Beweise. Wenn man die nicht hat sagt man, wie man es selbst handelt und gut ist.

Grüße

Forster

Zitat:

@030565 schrieb am 3. Februar 2015 um 18:16:07 Uhr:


Miss mal in einem "funktionierendem System" den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit.
Der hat schon nach einem Jahr um ca. 20 Grad nachgelassen.
Ich habe damit seit 30 Jahren Erfahrung (beruflich)

Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch und sie zieht Feuchtigkeit sogar durch die Bremsschläuche an.

Viele Grüße,

Arne

Bremsflüssigkeit nimmt von der Umgebung Feuchtigkeit auf, das ist klar, aber

das hieße im Umkehrschluss deiner Aussage, das die Bremsschläuche nicht Wasserdicht sind.Kaum zu glauben.

Zitat:

@Forster007 schrieb am 4. Februar 2015 um 16:19:37 Uhr:


Moppedsammler : hast du meine Beiträge gelesen

Nein. Nicht wirklich, denn ich kenne die "Qualität" Deiner Beiträge bereits.

Du bist doch der carport - Bastler, oder ?

Deshalb habe ich auch bei diesem Beitrag von Dir an der Zitat-Ende Stelle aufgehört zu lesen.

Sorry.

Zitat:

@Fast-and-slow schrieb am 4. Februar 2015 um 16:31:39 Uhr:


Bremsflüssigkeit nimmt von der Umgebung Feuchtigkeit auf, das ist klar, aber
das hieße im Umkehrschluss deiner Aussage, das die Bremsschläuche nicht Wasserdicht sind.Kaum zu glauben.

Es ist tatsächlich so das Standardgummischläuche so 'porös' sind das die Bremsflüssigkeit Feuchtigkeit aufnehmen kann. (heisst nicht das sie 'undicht' sind sondern nur wie eine Membrane Wasser durchlassen)

Bei den Stahlflexbremsschläuchen mit Tefloninnenrohr ist das angeblich nicht so !
Da beim Behälter ein Entlüftungsloch vorhanden ist, kommt dort auch Feuchtigkeit ins System.

GreetS Rob

Zitat:

@Fast-and-slow schrieb am 4. Februar 2015 um 16:31:39 Uhr:



das die Bremsschläuche nicht Wasserdicht sind.Kaum zu glauben.

Erstens kannst Du das bedenkenlos glauben, was Arne schreibt und zweitens kann man es auch z.B.

hier

nachlesen.

Von "nicht wasserdicht" war ja keine Rede. Diffusion ist eben was Anderes.

Zitat:

@Forster007 schrieb am 3. Februar 2015 um 18:20:16 Uhr:


Und genau das wurde beim Mitsubishi gemacht! und interessanterweise halt 9 Jahre, bis der Mitsubishi verkauft wurde, nicht gewechselt. Ich will damit auf keinen Fall sagen, dass man nun getrost diese 9 Jahre drin lassen kann ohne diese Anzuschauen.
Aber ich damit sagen, dass zwei Jahre, wenn man sein System selbst wartet oder relativ häufig, durch die gefahrene Kilometerleistung, zur Inspektion ist, nicht stur nach 2 Jahren diese Wechseln muss.
Wenn jemand aber nur 2 Jahre Inspektionen hat, dann sieht das anders aus. Aus deinem besagten Gründen. Da sollte man dann den Wechsel mit der Zeit vornehmen.
Aber das muss jeder auf sein Verhalten abpassen. Daher passt die Aussage halt nicht immer. Und mehr wollte ich auch nicht sagen.

Grüße

Forster

Ich glaube auch, das in der Richtung zuviel Hekmek gemacht wird.

Ich habe auch schon Autos gefahren von denen ich mit Sicherheit behaupten kann das 12 Jahre Lang kein Bremsölwechsel stattfand, und ich keinerlei Probleme mit der Bremsanlage hatte, auch bei den TÜV-Terminen.

Da es sich bei der Bremsanlage um ein geschlossenes, hydraulisches System handelt kann Feuchtigkeit eigentlich nur durch den geöffneten Ausgleichbehälter bezw. durch eindringende Umgebungsluft in das System gelangen.

Sonstige Verunreinigungen wohl nur durch Abrieb der Bremskolben oder Korrosion in den Stahlleitungen.

Prinzipiell würde die Bremse theoretisch sogar mit reinem Wasser funktionieren , solange sie kalt ist und keine unerwünschte Reibungshitze erzeugt.
Das sogenannte Bremsfading tritt ja ein, wenn der Siedepunkt überschritten ist, und die Flüssigkeit verdampft.
Ich persönlich bin auch davon überzeugt, das Millionen von Fahrzeugen weltweit täglich auf den Strassen fahren die 10 Jahre und älter sind, und an denen nie ein Tropfen Bremsöl gewechselt wurde.

Bis in die 1980er Jahre hat da quasi kein Heini drüber diskutiert.

Wer sein Bremsöl alle zwei Jahre wechsel möchte, soll es der Sicherheit zu Liebe tun, das ist sehr löblich.
Wobei ich auch glaube, das die Werkstattverbände einen zwei -jährlichen Wechsel wohl mal zwingend durchsetzen werden.Das spült dann ordentlich Geld in die Kassen, da sind die immer sehr kreativ.

Ich tue es nicht, so lange ich nicht muss.....

Von mir ein abschliessendes Wort zur Bremsflüssigkeit:

Ohne Diskussion, da sind wir uns alle einig: Eine Bremse MUSS funktionieren.

Ich lebe in einer Gegend, die nicht fern der Alpen ist, auch der Schwarzwald ist vor der Haustüre.
Da geht es halt öfter auch mal bergab und auch bei weniger engagierter Fahrweise sollte man sich auf die Bremse verlassen können.
An einen Ölwechel denken die meisten Leute, das aber auch die Bremsflüssigkeit gewechselt gehört (oben gibt es genug Gründe dafür), wird leider zu oft vergessen.
Den Kostenfaktor habe ich genannt, das ist für einen Motorradfahrer zu verkraften 😉

Unbenommen gibt es Fälle, wo eine nicht mehr ganz optimale Bremsflüssigkeit vom Fahrer oder Prüfer nicht bemerkt wird, aber wenn dann die Bremse mal wirklich benötigt wird, ist es einfach angenehmer, wenn sie richtig funktioniert. 😉

Ich bin bei Leibe kein Moralapostel, bei mir ist bei meiner Fahrerei oftmal fünfe gerade, aber beim Thema Bremsflüssigkeit bin ich ein sturer Hund.
Im Zweifel gegen den Angeklagten und Flüssigkeit raus ! 😁

Das sage ich nicht wegen meinem Umsatz oder Ertrag, da ist wenig genug dran verdient. Lieber führe ich in der Zeit einen Ölwechwel durch, dann habe ich in der gleichen Zeit mehr Ertrag.

Mir geht es dabei TATSÄCHLICH um die Sicherheit meiner Kunden UND meiner Mitmenschen.

In diesem Sinne, viele Grüße,

Arne

Deine Antwort
Ähnliche Themen