Sehr viele Fehler nach wechselten Akku durch Werkstatt (W204)

Mercedes C-Klasse W204

Habe vorige Woche meine W204 1.8 CGI Turbo zum Werkstatt gebracht weil es etwas nicht gut war mit dem Carter Belüftung und Start Stop nicht gut funktionierte.

Die Garage hat ein neuer Akku montiert und innerhalb 15-20 km bemerkte ich dass der Wagen vibriert wenn ich Gas gebe. Habe gleich den OBD ausgelesen mit Carly und es gab 2 Fehler von der Klopfsensor. Nach wieder starten von der Wagen hatte ich auch die Motorleuchte an.

Habe alle Fehler gelöscht und bin wieder ein bisschen gefahren. Danach hatte ich noch mehr Fehler und ich Frage mir ab was los ist. Kann selbst ab Mittwoch zurück zum Werkstatt weil das ein Stunde fahren ist.

Habe die überstehende Fehler:

Von Motor ECU:
1) P032A25 Knock sensor 2 cylinder bank
1 has an electrical fault. There is a faulty
signal waveform. (Car Scanner pro gebt an das es Klopfsensor 3 ist aber glaube das der 1.8 Turbo nur 2 hat?

2) P032A2F Knock sensor 2 cylinder bank
1 has an electrical fault. There is an
erratic signal.

Von Fahrerseite SAM:
3) B181E2A : - The sensor for the engine
hood has a malfunction.There is no
signal change.

Von PTS - PARKTRONIC(N62):
4) U044700 C44700 - Implausible data were
received from the central gateway. -
STORED

Von WBS - Hazard warning switch:
5) B181E2A : - The sensor for the engine
hood has a malfunction.There is no
signal change.

Von PTS - Parking system(N62)
6) U044700 - Implausible data were
received from the central gateway. -
STORED

Was ist dann alles los? Habe so viel Pech mit der Wagen bis heute. Alles ist Garantie aber bin schon 6 Mal zurück zum Werkstatt gewesen. Wagen fährt normalerweise super aber so viel Probleme, das ist doch nicht normal?

Wohne übrigens in die Niederlande so habe es in mein besten Deutsch geschrieben. Ich hoffe dass sie das verstehen können :-)

21 Antworten

Ich rate trotzdem das Start Stop System nicht zu nutzen. Die Steuerkette wird es ihnen danken.

Zitat:

@CGIDRIVER schrieb am 7. Juni 2023 um 21:49:29 Uhr:


Ich rate trotzdem das Start Stop System nicht zu nutzen. Die Steuerkette wird es ihnen danken.

Ich wollte Start Stop so programmieren lassen das die "last state" hat.

Kette ist fast neu aber wollte die auch sparen. Wenn wir 100k weiter sind dann werde ich die im jeden Fall wieder tauschen lassen. Weiter sind die M271 EVO sehr zuverlässig glaube ich, so einmal in 100k ein neue Kette tut dann ein bisschen weh aber wenn ich weiter höflich problemlos fahren kann das ist das kein Problem

Was welchen Einfluss auf die Lebensdauer der Kette hat, das ist wie der Blick in die Glaskugel oder den Würfelbecher. Es gibt darüber Annahmen, aber belastbares kann man vergessen.

Naja. Man kann das schon eingermaßen vorhersagen. Die Lebensdauer wird bei solchen Bauteilen durch ein Lastkollektiv errechnet.

Den größten Einfluss im Lastkollektiv hat die sogenannte Trumkraft. Diese ist immer dann am höchsten, wenn die Drehzahl erhöht wird, da kinetische Energie von der Kette auf die Nockenwellen usw. übertragen wird. Und deswegen ist Kurzstrecke schlecht (viele Drehzahländerungen) und Start/Stop schlecht (extreme Drehzahländerungen).

Im Gegensatz z. B. zum Zahnriemen ergeben sich dann leider noch weitere Einflüsse, die das ganze undurchsichtiger machen. Das ist allem voran das Motoröl, welches die maximal mögliche Trumkraft ohne nennenswerten Verschleiß quasi begrenzt. Und in sofern hast du natürlich recht, das ganze wird irgendwann zum Glücksspiel.

Wenn man natürlich wie CGIDriver alle zwei Tage das Öl wechselt, kann man schon mit einer sehr hohen Lebensdauer der Kette rechnen. Aber ob man dann am Ende günstiger bei weg kommt, ist ne andere Frage.

Edit: Das hier ist im Grunde äquivalent dazu, wer sich da weiter einlesen möchte.
https://medias.schaeffler.de/de/load-carrying-capacity-and-life

Das ganze setzt natürlich ein ausreichend dimensioniertes Bauteil voraus. Daran scheitert es beim M271 schon mehr oder weniger ...

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Wenn du mal eine Nockenwelle von Hand drehen willst, dann merkst du, wie hoch die Kräfte sind. Da bleibt die Welle praktisch sofort stehen, wenn der Antrieb aussetzt. Deswegen nehme ich an, dass der Einfluss von Drehzahländerungen praktisch zu vernachlässigen ist. Diese Welle ist kein Schwungrad.

Es wäre mal interessant, wie weit die Ausgleichswellen zum Verschleiß beitragen. Es sind nämlich praktisch nur Motoren mit Ausgleichswellen betroffen.

Zusatz: als die Motoren ab Mitte der 80er Jahre auf Hydrostößel umgestellt wurden, sank, durch die erhöhte Reibleistung, die Motorleistung um rund 3KW und die Öltemperatur erhöhte sich. Erst später kamen Rollenstößel und solche reibmindernde Maßnahmen. Diese Nockenwellen waren praktisch nicht mehr ohne Hilfsmittel von Hand zu drehen. Ich habe damals schon mal die eine oder andere ZKD gewechselt und weiß das daher.

Ich wechsle nicht alle 2 Tage, sondern 2 mal jährlich, ca. alle 7500 km das Öl.
Wenn man nicht die teure Drecksbrühe von MB oder Castrol usw. einfüllt, sondern ein günstiges 5W40 mit MB Freigabe 229.5, komme ich samt Filter auf 25 bis 35 Euro pro wechsel. Wenn ich dann höre, das bei Mc.Oil über 70 Euro für einen Ölwechsel fällig werden, ist mir das die 20 min zusätzlich pro Jahr an Arbeitsaufwand wert, die ich natürlich selbst mache.
Von MB Preisen will ich da gar nicht erst anfangen.
Insofern denke ich, kann meine Vorgehensweise kein Fehler sein.Weiterer Vorteil, der Motor ist innen blitzblank sauber. Meine Steuerkettenrep. liegt jetzt ca. 70 000 km zurück, und mein Motor äuft bis zum heutigen Tage absolut problemlos. Ich klopfe auf Holz.

Zweimal Ölwechsel im Jahr ist absolut okay. Und wenn die Prrise so sind, ist das auch okay. Das kann man gut selber machen, es ist keine Raketenwissenschaft

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