Sehr unzufrieden mit dem DSG DQ500 - wer ist bei mir?
Hallo VW-Fahrer mit DQ500,
ich habe mir letztes Jahr einen T6 150PS mit DSG, Frontkratzer neu gekauft. Ich weiß nicht ob ich ein Montagsauto erwischt habe aber seit Kilometerstand 2000 bin ich richtig unzufrieden mit dem Auto, hauptsächlich liegt es am Antrieb. Ich habe jetzt über 10000km und das Verhalten hat sich absolut nicht geändert.
Ich war bereits in 3 Werkstätten und alle merken was ich meine, aber stempeln das Verhalten als "Stand der Technik" ab. Einen Meister davon kenne ich sogar über 2 Ecken privat. Er meinte er würde mir wirklich gerne helfen, aber er kann jetzt die Teile von VW durchtauschen lassen, aber das wird nicht besser. Ich bin allerdings im Jahre 2019 einfach nicht mit dem "Stand der Technik" zufrieden.
Mein DSG hat folgende Eigenheiten die mich einfach stören:
1. Anfahren
Das Auto muss sehr dosiert angefahren werden. Gibt man zu wenig Gas fährt das Auto einfach ewig nicht los. Gibt man nur minimal zu viel Gas gibt es einen Ruck und das Auto spurtet los, sodass manchmal sogar die Räder durchdrehen. Ich gebe dabei auch nicht zu viel Gas, es ist nur minimal mehr als sonst.
2. Runterschalten
Beim Runterschalten stören mich zwei Eigenschaften ganz extrem.
a)Beim Heranbremsen an die Ampel merkt man wie das Auto vom 3. Gang in den 2. Gang schaltet und vom 2. Gang in den 1. Gang und zwar bei jedem Bremsvorgang. Es ist immer so ein Ruckler spürbar im Sitz und im Bremspetal. Es ist nicht besonders stark, aber doch fühlbar.
b) Das Runterschalten vom z.B. 7. Gang in den 5.Gang bei ca. 50% Gasstellung ist richtig unsanft. Das DSG haut den Gang ziemlich rein. Beim Handschalter würde ich viel länger die Kupplung schleifen lassen um diesen Ruck im Antriebsstrang zu vermeiden. Beim Kickdown, also 100% Gasstellung, macht es das DSG besser. Hier merkt wohl die Elektronik, dass ziemlich viel Leistung anliegt und lässt die Kupplung länger schleifen.
3. Stau
Im Stau macht das DSG öfters Schaltgeräusche. Man fährt an bis das DSG im 2 Gang ist und muss dann wieder bremsen. Wenn das DSG dann in den 1. Gang schaltet, klackt es. Auch in der Stadt beim abbiegen hat man sowas öfters. Ich erschrecke jedesmal, weil ich denke irgendwas ist jetzt kaputt.
Das DSG ist einfach immer präsent, da es mit irgendwelchen Ruckler oder Geräuschen immer auf sich Aufmerksam macht. Das kenne ich von unserem 3er BMW in der Arbeit den ich öfters fahre überhaupt nicht. In das Auto sitze ich einfach rein und fahre, die Automatik ist schnell vergessen.
Ein Bekannter hat einen T6 California 4M. Irgendwie fährt sich dieser Wagen komplett anders und hat auch diese Eigenheiten nicht. Laut allen 3 VW Mitarbeitern darf man den gedämmten und schwereren 4M California nicht mit meinem Trendline 2WD vergleichen.
Habe ich mal wieder ein Montagsauto erwischt oder sehe ich das Thema einfach viel zu eng?
Das komische ist allerdings, das ich so gut wie nichts über das Thema beim DQ500 finde.
Wie ist es bei euch, kann das Verhalten jemand bestätigen?
Vielen Dank,
Grüße
Leon
57 Antworten
Hat jedes DQ500 im Bus ... mal mehr mal weniger Macken. Kannst du detailiert im T5 Board nachlesen. Ich würde meine Energie nicht in den Austausch von Teilen stecken. Dass der eine von jeder Menge Macken spricht und für den anderen es ganz nomales Verhalten darstellt liegt am unterschiedlichen Vergleich.
Wenn alle vorher eine ZF HP8 mit BMW Abstimmung fahren würden würden sie nachher im Bus mit DSG verfallen. Mit einem Tausch wird es nicht unbedingt besser, jedes DSG entwickelt seine Macken im Alter, geht prinzipbedingt technisch auch nicht anders - es ist und bleibt ein Getriebe welches VW durch Eigenentwicklung und Fertigung beim Sparen hilft.
Allerdings harmonierte das DSG besser in einem von mir gefahrenen TSI 204PS Ocean wirklich besser als meiner und alle Diesel die ich gefahren bin.
Grüße Mig
Viel taugt das DSG offenkundig nicht!!!
Vox Auto Mobil: Problemfall Doppelkupplungsgetriebe 01.09,2019 Folge 35 (Kapitel 3 Ab Min 4:56)
Für mich ist das Schalt- und Fahrverhalten mit DSG Getrieben keine Option, habe das im T5 auch schon mehrfach "erfahren" können, bin froh einen Schalter genommen zu haben.
Das einzige DSG welches sich relativ unauffällig verhalten hat war seinerzeit im Passat R36. Saugmotor glaube ich ist für das DSG die bessere Kombination. Bei allen Turbomotoren ist mir das Ganze viel zu nervös.
Wenn das mit dem Ausverkauf der Schaltgetriebe so weiter geht ( nicht nur Bulli Modelle) dann werde ich in absehbarer Zeit kein Neufahrzeug mehr kaufen können, weils schlichtweg für meine Belange nichts adäquates mehr gibt.
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Zitat:
@dreyer-bande schrieb am 13. September 2019 um 08:51:35 Uhr:
Hallo,
DQ200 oder nicht?Gruß
Hannes
Ne im Bus ist das dq500
Zitat:
@leon_20v schrieb am 13. September 2019 um 21:51:38 Uhr:
Zitat:
@dreyer-bande schrieb am 13. September 2019 um 08:51:35 Uhr:
Hallo,
DQ200 oder nicht?Gruß
Hannes
Ne im Bus ist das dq500
Hallo,
das ist mir bekannt.
In dem Link von @FL.Maverick wurde vom DQ200 gesprochen.
Ich vermute das interessiert hier nicht?
Gruß
Hannes
Interessiert hier nicht, ist ein ganz anderes Getriebe mit bekannten Problemen durch trockene Kupplungen und kitzlige Mechatronik. Gab es nie im T.
Zitat:
@dreyer-bande schrieb am 13. September 2019 um 21:58:34 Uhr:
In dem Link von @FL.Maverick wurde vom DQ200 gesprochen.
Gruß
Hannes
Das sehe ich anders!
Zitat:
@FL.MAVERIK schrieb am 14. September 2019 um 04:19:10 Uhr:
Zitat:
@dreyer-bande schrieb am 13. September 2019 um 21:58:34 Uhr:
In dem Link von @FL.Maverick wurde vom DQ200 gesprochen.
Gruß
HannesDas sehe ich anders!
Hallo,
ich habe das auch nicht gesehen.
Der Mechatroniker der Firma Basegar spricht in Minute 6 von vielen Problemen mit dem DQ200.
…………..und das ist wie schon mehrfach erwähnt, hier nicht hinterfragt.
Gruß
Hannes
Zitat:
@Mig schrieb am 12. September 2019 um 18:50:53 Uhr:
Allerdings harmonierte das DSG besser in einem von mir gefahrenen TSI 204PS Ocean wirklich besser als meiner und alle Diesel die ich gefahren bin.
Grüße Mig
Das kann ich bestätigen. Im T6 TSI meiner Schwester schaltet das DSG viel besser, geradezu perfekt wie auch im A64G 2.0 TDIs meines Vaters. In meinem T6 110kw sind die Schaltvorgänge teilweise unangenehm spürbar.
Eventuell hilft es die Lernwerte zu löschen und eine Adaptionsfahrt zu machen?
Mit VCDS lässt sich das ja machen.
Du hast jetzt insgesamt 3 Posts nach meinem Link gepostet. Zwei davon sind in meinen Augen misverständlich, da mir nicht genau klar wird, was du genau sagen oder fragen willst und wen du teilweise ansprichst.
Eine weitere Person scheint ebenfalls nicht ganz verstanden zu haben, worum es dir genau geht. Und dann schreibst du noch in deinem letzten Post "Ich habe es nicht gesehen". Auch hier weiß ich wieder nicht, was du damit meinst.
Aber falls du damit meinst, dass du das Video nicht gesehen hast, dann behaupte doch nicht irgendwelche falschen Tatsachen. Und schön fänd ich es, wenn du dich präzise ausdrücken könntest.
Du hast auf ein Video verlinkt in dem der Mechatroniker von Problemen mit DSG-Getrieben spricht:
Speziell das DQ200 Getriebe macht Probleme.
Diese Aussage trifft er bei Min. 6 im Video.
Hast Du nur geguckt und nicht gehört?
Zu sehen war diese Aussage nämlich nicht.
Gruß
Hannes
Gegenfrage, ist die Aussage bei Minute 6 das einzige was du von dem Video mitbekommen hast, oder verweigerst du dich etwa mit Absicht die restlichen Minuten zur Kenntnis zu nehmen?
Mein Tip, mach es doch mal andersrum, somit wäre die ganze Diskusion um das DQ200 obsolet.
Zitat:
@FL.MAVERIK schrieb am 14. September 2019 um 18:33:01 Uhr:
Gegenfrage, ist die Aussage bei Minute 6 das einzige was du von dem Video mitbekommen hast, oder verweigerst du dich etwa mit Absicht die restlichen Minuten zur Kenntnis zu nehmen?Mein Tip, mach es doch mal andersrum, somit wäre die ganze Diskusion um das DQ200 obsolet.
Hat er DQ 200 gesagt oder hat er es nicht gesagt?
Falls er es gesagt hat, solltest Du hier nicht behaupten ich würde "falsche" Tatsachen behaupten.
Vom weiteren Bericht egal.
Es wurde ein Getriebe vom Passat repariert, das eine hohe Laufleistung hatte.
Defekte sollen auch bei Kupplungen und Getrieben mit manueller Schaltung vorkommen.
Also verstehe ich richtig, du suchst dir einen, wenn auch zugegebenermaßen markanten Punkt raus, reißt diesen aus dem Kontext und negierst en passant den Rest. Ich würde das falsche Tatsachen behaupten nennen.
Des Weiteren kommt es mir so vor, als wenn du dir mal eben die Deutungshoheit nimmst, indem du schreibst, dass der Rest des Berichtes irrelevant sei.