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Schwungrad am Briggs & Stratton OHV abziehen

Themenstarteram 29. August 2013 um 8:32

Guten Morgen!

Kann mir jemand einen Rat geben, wie ich bei einem B&S Motor (Typ: 289707, 12,5hp, Bj. ~1994) das verflixte Schrungrad ohne Abzieher abbekomme?!

Wir haben einen original B&S-Abzieher laut Teileliste gekauft und es damit versucht. Eine der Schrauben, welche in das Schwungrad gedreht werden, ist dabei zerrissen, die andere verbogen. Das Ding hängt einfach zu fest!!!

Vorgeschichte ist ein Pleuelabriss, bei dem sich das Schwungrad um 90° verdreht hat, dabei wurde natürlich der Schwungradkeil zertrennt und nun ist der Zündzeitpunkt "etwas" verstellt. Sprich, das Ding läuft nicht mehr.

Bei Youtube finden sich einige Videos, bei denen Leute einen Keil (Meißel, Brecheisen) zwischen Schwungrad und Block schieben und dann mit (Druckluft-)Hammer gegen die Kurbelwelle gehen. Bei unserem Modell ist da aber eh kein Platz zwischen dem Zahnkranz und Block. Ausserdem gefällt mir der Gedanke nicht, auf der Kurbelwelle rumzukloppen...

Vielen Dank im Voraus!

Gruß aus Kassel

Pierre

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29 Antworten
am 8. Juni 2013 um 12:56

Hallo,

ich habe einen CastleGarden TCP 102 Aufsitzmäher mit einem Briggs & Straton 12,5 PS Motor.

Da er nicht mehr anspringen will, hab ich mal angefangen mir den anzugucken und musste feststellen, dass sowohl das Ritzel am Anlasser als auch der Zahnkranz unterm Schwungrad völlig hinüber sind.

Das Ritzel am Anlasser dürfte kein Problem sein, das wird, wenn ich das richtig gesehen habe, nur von einem kleinen Spannring gehalten.

Der Zahnkranz macht mir mehr Sorgen. Dafür muss ich eine Schraube entfernen, die beim Versuch sie zu lösen, den kompletten Motor dreht. Meine Frage nun: Wie bekomme ich den Motor "festgestellt", so dass ich die Schraube lösen kann? Gibt es sonst noch was bei der Demontage zu beachten? Habe irgendwo gelesen, dass der Zahnkranz genietet ist. Bekommt man den halbwegs vernünftig ab oder nur mit roher Gewalt? ;-)

Danke schon mal für die Antworten und Tipps!

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Briggs & Stratton 12,5 PS - Zahnkranz unterm Schwungrad demontieren' überführt.]

Die Mutter mit einem Schlagschrauber oder durch gegenschlagen gegen eine Verlängerung des Steckschlüsselknebels lösen.

Kerzenstecker vorher abziehen !

Viel Spaß beim entfernen des "kleinen" Sicherungsringes am Anlasser.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Briggs & Stratton 12,5 PS - Zahnkranz unterm Schwungrad demontieren' überführt.]

am 10. Juni 2013 um 13:14

Danke schon mal für die Tipps. Werde die Woche Abends mich mal wieder dran begeben und dann Rückmeldung geben.

Dein freundlicher "Viel Spaß"-Wunsch klingt danach, als würde mir noch einiges Fluchen bevorstehen?! ;-)

 

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Briggs & Stratton 12,5 PS - Zahnkranz unterm Schwungrad demontieren' überführt.]

Stimmt.

Den Zahnkranz zu wechseln ist kein Problem. Die Nieten ausbohren und fertig.

Bei dem Rep. Satz dafür, sind Schrauben dabei.

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Briggs & Stratton 12,5 PS - Zahnkranz unterm Schwungrad demontieren' überführt.]

am 30. Juni 2013 um 13:17

So, bin in letzter Zeit leider nur wenig zum Schrauben gekommen. Mal ein kleiner Statusbericht:

Die Schraube, die die Schwungscheibe festhielt, ohne Schlagschrauber zu lösen war unmöglich oder zumindest nicht von mir zu bewerkstelligen. Zum Glück hat jemand in der Nachbarschaft so ein Teil. Damit war sie binnen Sekunden gelöst. Wer also sowas vor hat, sollte sich also lieber gleich um einen Schlagsschrauber kümmern.

Ich hatte mir vorher extra einen Abzieher für die Schwungscheibe besorgt (ca. 20€). Damit war es auch ohne Probleme machbar. Beim Zahnkranz habe ich die Nietenköpfe abgesägt, dann liess sich der Rest problemlos rausschlagen.

Das Entfernen des kleinen Sicherungsrings war nicht das große Thema. Ich habe mich zwar mal kurz gefragt, warum man eine solche Befestigungslösung wählt, aber nach vielleicht 5 Minuten war der Ring ab. Ich verzweifle gerade nur dabei, den wieder anzubringen. Selbst der alte, leicht verbogene Ring ist da nicht mehr draufzubekommen. Jemand ne hilfreiche Idee?

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Briggs & Stratton 12,5 PS - Zahnkranz unterm Schwungrad demontieren' überführt.]

am 30. Juni 2013 um 14:30

OK, vergesst die Frage... Kollege Holzhammermethode hat geholfen. Alten Ring aufbiegen, drüber und wieder zubiegen... Jetzt noch den Rest wieder zusammenschrauben, dann sollte alles wieder gehen.

Danke für die Tipps hier!

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Briggs & Stratton 12,5 PS - Zahnkranz unterm Schwungrad demontieren' überführt.]

Hallo

Wenn du den Abzieher noch nutzen kannst, nehme 2 neue Schrauben. Sitz vom Schwungrad mit etwas WD40 einsprühen und einwirken lassen. Abzieher gerade ansetzen und gleichmäßig zug auf die Schrauben geben. Mit einem Heißluftfön den Sitz vom Schwungrad erwärmen. Abzieher fester anziehen und mit einem Hammer, dem Abzieher einen festen Schlag von oben geben. Wenn es nicht das erste Mal geht , Abzieher fester anziehen. So mache ich es immer. Am besten es hält jemand das Schwungrad, sonst fliegt dir alles um die Ohren. Viel Glück.

MfG Fordcmax

Themenstarteram 29. August 2013 um 9:24

Danke, das hört sich gut an! Eingesprüht haben wir das Ganze gestern Abend, heute holen wir neue Schrauben, wir werden´s versuchen.

Jetzt muss ich kurz überlegen... die Ölwanne muss dazu nicht ab, oder? Weil der Stoß auf den Abzieher geht ja auf die Kurbelwelle und diese liegt unten auf der Wanne auf. Aber das verläuft sich sicherlich. Lässt du den Motor eingebaut?

Hallo, den Motor würde ich schon ausbauen, zerlegen nicht.

Wenn Du den aufschraubst baumelt Deine KW mit dem Polrad im oberen Lager beim Hantieren.

Ergibt mit Sicherheit mehr Schaden.

Eine aufwendigere Sache wäre es sich einen Polrad umgreifenden Ring aus Flacheisen zubauen, eine Art Spannschelle. Auf diese schweißt Du dann Deine Halterung für die Spindel. Unter die Schelle ein paar Klötzer schweißen, als Gegenhalt.

So könnte es ohne Schlagen gehen. Habs aufgemalt, vieleicht erkannt man was.

Img-20130829-091717
Themenstarteram 29. August 2013 um 10:41

Danke für die Skizze, wäre natürlich auch ne Möglichkeit.

Ich denke wir werden das jetzt erst mal nach fordcmax´ Variante versuchen und wenn das nicht hilft, kommt das Schweißgerät dran :-)

Mann hat uns das Teil schon Zeit und Geld gekostet. Im Nachhinein wäre ein gebrauchter Austauschmotor für 350,- augenscheinlich besser gewesen, allerdings hätten wir dann auch niemals dieses Meisterwerk der Technik so genau kennen gelernt...

Bin gespannt wie die Geschichte endet !

Ich hätte mit die 350 Euronen genommen Austauschmotor eingebaut und die Restliche Zeit im Biergarten verbracht.

Stimme ich Dir voll und ganz zu !

Zitat:

Original geschrieben von Roland110

Stimme ich Dir voll und ganz zu !

Und die Frau hätte in der Zeit den Motor testen können.:D:D:D

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