Schwimmergehäuse!! Kawasaki ZXR H1

Kawasaki

Hi leute,

meine Gummidichtungen im Schwimmergehäuse sind glaub etwas undicht,nun wollte ich fragen wo ich solche Günstig herbekomme,("ohne das ich mir gleich so einen teuren Vergaserkit kaufen muss"😉 oder wie ich das wieder dicht bekomme, gibts da auch so Tricks????.

Danke für ein paar antworten.Gruss

18 Antworten

Wegen der Laufleistung würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen.
Ich habe schon nen zerlegten H1-Motor mit deutlich über 80k gesehen... das Ding hatte noch ordentliche Hohnspuren, NWs waren tip-top, Kompression 11-12Bar und vollen Speed auf der Bahn.
Dass einige schon über 100k drauf haben, ist auch kein Geheimnis.
Daher: einfach nur fahren, gut behandeln und regelmäßig warten.

Zitat:

Original geschrieben von tec-doc


Eine gute H1 ist zunehmend richtig gutes Geld wert, nur so nebenbei gesagt... mit 200Euro geht da nix und mir blutet das Herz, wenn eine H1 einfach (am Ende noch mutwillig) verbrannt wird. 😰 😰
Die Kisten sind quasi jetzt schon Legenden und haben echtes Potential.

Zitat:

Original geschrieben von tec-doc



Zitat:

Bevor das versammelte Forum aber auf mich eindrischt, denn für die Perfektionisten ist das nix...haste ne PN😁

Feigling 😁 😉
*Spaaaaasss*
*duck*

Ich habe jetzt auch nicht explizit von einer "ZXR 750 H1" gesprochen, ich weiß ja kaum was das ist, denn eine "Kawasaki H1" ist für mich eben noch immer eine H1 500 Mach III.

Egal...
doc Du weißt ja, was für Gurken ich teilweise durch meine Werke treibe und da sind schon mal so 150 (CB 400 N) , 250 (XJ 750 F, GT 550) 300 (XTZ 750 Superténéré) oder aktuell 'ne CBR 600 (immerhin 400) Euro - Teile dabei, da gibt man schnell das Doppelte für die Wiederinbetriebnahme aus.
Das ist sonst ungefähr so wie es der Wüstensohn formulierte: "Ich verstehe Euch Ungläubigen nicht, die ihr den teuersten Schmuck an die ältesten Weiber hängt, wir verhüllen die und hängen den Schmuck an die jungen Hübschen..."

Ich habe in dem ablaufenden Jahr wenigstens 20 Vergaser gerichtet, davon hat genau einer neue Schwimmerkammerdichtungen bekommen (Mikuni GT 750) und die musste die Liebste mit dem Nagelscherchen aus Dichtpapier ausnibbeln, weil die so sauteuer sind.

Zum Teil waren die einfach noch in Ordnung, z.T. habe ich sie dünn mit diesem Allerweltsmittel bestrichen und siehe da, sie waren dicht. Damit bekommt man auch mal eine widerspenstige Membran an ihren Platz oder sogar eine außen leicht eingerissene wieder weitgehend dicht.

Den Tipp hab ich übrigens vom twinspark...

Feigling ?
naja... kann schon sein, lieber wäre mir - sagen wir mal: (noch) lernfähig

Oke...  und was wäre dieses Allerweltsmittel?
Dichtmittel dafür gibts ja viele.... lass mich bitte nicht dumm sterben. 🙂

Papierdichtung ist einfach - Deckel auf Stempelkissen, auf Dichtpapier drücken, Löcher mit Locheisen, Innenrand mit Skalpell genau schneiden, aussen 2mm stehen lassen, einsetzen, Deckel leicht druff und mit dem Skalpell schön rundum schneiden - fertig. Schneidet man sich das aus einer entsprechend dünnen NBR oderr FKM Platte... ist ein für allemal Ruh, hebt ewig und gleicht Frasstellen super aus.

Hier (Gleihin CVK36) ist es aber eine geformte O-ringdichtung - da kann man mit Siligasket rumbaatzen (geht auch dünn bei Papier... is aber nicht so ideal) oder Endlosnitrilbutadienkautschukdichtschnur mit passender Stärke ablängen, mit Cyanacrylat die Enden verpappen und das Teil dann mit einem Hauch Siligasket (weil es sonst nie in Form bleibt) in die Dichtfuge einlegen.
Ganz ohne O-ring nur mit Siligasket gibts natürlich auch einen Trick - das Siligasket in eine 10ml Einwegspritze ziehen und damit dann mit Gefühl gleichmäßig eine "Schnur" in die Fuge des Deckels ziehen (der Durchmesser der Spritzenöffnung - ohne Kanüle versteht sich - ergibt genau die richtige Stärke und mit Gefühl wirds richtig schön rund). Nicht sofort montieren, sondern das Siligasket auf dem Deckel durchtrocknen lassen - dort haftet es dann rel. fest an, dichtet zum Gehäuse optimal und hält idR mehrfache Demontage aus (auch gut bei arg zerfessenen Dichtflächen, gleicht mehr aus als jeder O-ring).
Siligasket von Kent ist eh so ein Teufelszeug... funzt ebenfalls bei Membranen und für die abenteuerlichsten Anwendungen gut.

Oder man kauft sich eben für nen Eiermann ne neue Dichtung - dürfte ohne Not die einfachste Lösung sein. 🙂

Was man in eine 400 Euro Kiste investiert... ja mei, da hat jeder seine eigene Philosophie, nachdem aber die Arbeit ja eh der größte Batzen ist und zumindest beim Ziel "Neuaufbau" sich der Fahrzeugwert multipliziert... habe ich pers. in so einem Fall dann auch kein Problem mit 800 Euro Teileaufwand und wenig Kompromissen. 1200 gibts ja schon für jeden halbfaulen Eimer mit TÜV wenn er noch fährt.
Jeder Jeck is eben anders... 🙂

Ein Danke nochmal, an den moppedsammler,weiss das zu schätzen, und hat mir sehr geholfen, hat mich beeindruckt und mein wissen etwas erweitert.
Danke.............

Gruss

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