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Schwere Nötigung im Straßenverkehr danach Unfall

Themenstarteram 3. Juni 2020 um 20:33

Vor einigen Wochen bin ich auf einen gewerblich aktiven Autofahrer getroffen, der vor mir sehr langsam fuhr. Als es 3 Spurig wurde wollte er danach die Spur plötzlich wechseln und schnitt mich, ich hupte. Nach dieser Aktion war ich vor ihm - er beschleunigte & fuhr gefährlich dicht auf, überholte mich mit stark überhöhter Geschwindigkeit und schlug mit der Faust auf mein Auto. Ich hielt an weil ich dachte, er habe mein Auto mit seinem berührt und wollte nach Schäden schauen. Nichts zu sehen - er fuhr dort einfach schon weiter und baute an der nächsten Ampel (vielleicht 200 Meter weiter) einen Unfall. Sollte ich vielleicht eine Zeugenaussage machen, wo ich von der Aggressivität des Autofahrers spreche? Bei dem anderen Auto handelte es sich um ein Auto, das Personen transportiert.

Beste Antwort im Thema

Wenn sich das wirklich so zugetragen hat solltest du dich als Zeugin zur Verfügung stellen.

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"Also, wo ist mein Denkfehler?"

Such mal auf der ersten Seite:

"Ich habe einen lauten Knall wahrgenommen der von meinem Auto kam. Vielleicht war es auch nicht die Faust sondern irgendetwas anderes - Schäden gibts aber nicht am Auto - der Knall kam aber definitiv, als er neben mir fuhr bzw. mich überholte."

Zitat:

@PeterBH schrieb am 6. Juni 2020 um 13:12:23 Uhr:

"Also, wo ist mein Denkfehler?"

Such mal auf der ersten Seite:

"Ich habe einen lauten Knall wahrgenommen der von meinem Auto kam. Vielleicht war es auch nicht die Faust sondern irgendetwas anderes - Schäden gibts aber nicht am Auto - der Knall kam aber definitiv, als er neben mir fuhr bzw. mich überholte."

Danke

Eingangspost:“ Nach dieser Aktion war ich vor ihm - er beschleunigte & fuhr gefährlich dicht auf, überholte mich mit stark überhöhter Geschwindigkeit und schlug mit der Faust auf mein Auto.“

Na ja, letztlich egal

Zitat:

@ZiKla schrieb am 6. Juni 2020 um 06:39:49 Uhr:

Er hatte möglicherweise einfach einen extrem schlechten Tag.

Also dürfen Leute, die einen schlechten Tag, oder eine schlechte Kindheit hatten sich alles erlauben... :rolleyes:

Hi!

Zitat:

@MvM schrieb am 6. Juni 2020 um 14:15:56 Uhr:

Zitat:

@ZiKla schrieb am 6. Juni 2020 um 06:39:49 Uhr:

Er hatte möglicherweise einfach einen extrem schlechten Tag.

Also dürfen Leute, die einen schlechten Tag, oder eine schlechte Kindheit hatten sich alles erlauben... :rolleyes:

Umkehrschlüsse sind gefährlich, da sie so gut wie immer falsch sind.

Wie so oft im Straßenverkehr sehe ich persönlich anhand der mir vorliegenden informationen hier so etwas wie eine "Zwei Deppen, ein Gedanke" - Situation.

Nun kann man natürlich Vergeltung, Genugtuung, eine MPU oder den lebenslangen Entzug der Fahrerlaubnis fordern, klar.

Oder man kann eine realitätsnahe Haltung einnehmen und die Sache als "der hat eben einen schlechten Tag" abhaken. Zumal er ja ohnehin einen Unfall gebaut hat, der ihn mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zum Nachdenken anregen wird.

Ist jedem selbst überlassen.

ich für meinen Teil sehe so etwas eher entspannt, insbes. wenn ich zu dem Schluß komme, selbst auch nicht ganz unschuldig an der unangenehmen Situation zu sein. So etwas passiert halt und ggf. einem Familienvater die Existenz zu vernichten, weil ich mich in meinem Recht eingeschränkt gefühlt und er einen schlechten Tag hatte, ist für mich persönlich übertrieben.

Übrigens: in meinen wilden Zeiten wurde ich öfter mal angezeigt. Es kam niemals etwas dabei heraus.

Die Zeit für den Besuch bei der Polizei könnte man somit besser im Biergarten verbringen und sich die Mädels ansehen.

ZK

Sollte man nicht genau deshalb die Leute anschwärzen? Es ist eben vorsätzlich.

Warum sollte man Profi-Autofahrer nicht "anschwärzen"?

Ein Berufs-Fahrer hat natürlich eine höhere Gefahr, geblitzt zu werden. Und man wird berücksichtigen, dass der Führerschein eine berufliche Grundlage ist. Doch, wenn ich ein z. B. ein Schwerverbrechen begehe, komme ich ins Gefängnis - wo man auch gewisse Einschränkungen bei der Berufsausübung hat.

Dieser Logik nach darf man also niemand einsperren, weil er seinen Beruf dann nicht mehr ausüben kann.

Zitat:

@abgasaccount schrieb am 7. Juni 2020 um 16:46:16 Uhr:

Wenn er Taxifahrer ist, würde ich ihn nicht anschwärzen. Ist ja schließlich sein Job, womit er sein Holz verdient, die er zu Kohle machen muss, um es in Asche zu verwandeln.

Es gibt selten Taxifahrer, die nicht rasen. Auch mal mit 90 in der Ortschaft. Das ist völlig normal bei denen. Schuld ist ja der Kunde, der sofort am Zielort sein will. Hab auch schon den einen oder anderen Unfall beobachtet (aber nicht, wie dieser geschah). Da stimmt es schon, dass die meisten rasen und bei rot noch drüberwollen. Finde es daher nicht fair, diese Leute anzuschwärzen.

So was haben wir vielleicht auch mal in unserer Jugend auch mal gemacht, oder? Also mal Hand aufs Herz.

Geil, ich bin Arzt, kann mich ja keiner anschwärzen wenn ich Pfusch mache, muss ja alles schnell gehen, Schuld ist ja der Patient, der will gesund werden. :)

Themenstarteram 7. Juni 2020 um 20:23

Ich fahre einen e Golf (Elektro). Der Taxifahrer fuhr einen Toyota Hybrid. Fehlzündungen? Ist klar! :D

Ich habe nochmal die Situation versucht aufzuzeichnen, bei der es zum Knall kam. Er war zu dieser Situation erst hinter mir (weil ich ihn ja nicht reingelassen hatte) und auf der Kreuzung überholte er dann. Er fuhr sehr sehr dicht auf und passierte mein Fahrzeug mit sehr sehr wenig Abstand. Auf der Zeichnung ist das Taxi markiert. Die Autos mit weniger Deckkraft zeigen seinen Fahrtweg.

Auto

Was heißt, ich habe ihn nicht rein gelassen? Hast du beschleunigt und/ oder ihn abgedrängt, um das zu verhindern? Wer hat denn nun wen genötigt? Sorry, schwer genötigt!

Themenstarteram 8. Juni 2020 um 0:02

Zitat:

@hjluecke schrieb am 7. Juni 2020 um 23:12:39 Uhr:

Was heißt, ich habe ihn nicht rein gelassen? Hast du beschleunigt und/ oder ihn abgedrängt, um das zu verhindern? Wer hat denn nun wen genötigt? Sorry, schwer genötigt!

lol. Schau mal meinen Beitrag davor, dort ist es erklärt. Die Spuren waren nicht gerade und er ist geradeaus gefahren, als ich neben ihm war. Hätte ich nicht gehubt und wer er nicht doch noch auf seiner Spur geblieben, wäre es zum Unfall gekommen.

Wenn du das Verhalten von ihm jetzt rechtfertigen willst, zweifel ich an deinem menschenverstand. Mit 72 Jahren sollte doch Lebenserfahrung da sein?

Zitat:

@MilkaSchokolade schrieb am 8. Juni 2020 um 00:02:27 Uhr:

Zitat:

@hjluecke schrieb am 7. Juni 2020 um 23:12:39 Uhr:

Was heißt, ich habe ihn nicht rein gelassen? Hast du beschleunigt und/ oder ihn abgedrängt, um das zu verhindern? Wer hat denn nun wen genötigt? Sorry, schwer genötigt!

lol. Schau mal meinen Beitrag davor, dort ist es erklärt. Die Spuren waren nicht gerade und er ist geradeaus gefahren, als ich neben ihm war. Hätte ich nicht gehubt und wer er nicht doch noch auf seiner Spur geblieben, wäre es zum Unfall gekommen.

Wenn du das Verhalten von ihm jetzt rechtfertigen willst, zweifel ich an deinem menschenverstand. Mit 72 Jahren sollte doch Lebenserfahrung da sein?

An meinen Menschenverstand brauchst du nicht zu Zweifeln. Außerdem habe ich auch eine Menge Erfahrung im Verhalten im Straßenverkehr. Allein die Vielzahl der gerade leistungsstarken Fahrzeuge, und die damit gefahrenen Kilometer, beweisen das. Ich gehe davon aus, dass du da nur ein Bruchteil davon weißt.

Im Übrigen habe ich nicht geschrieben, dass ich das Verhalten des Anderen rechtfertige. Es war nur eine Frage.

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