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Schwer zufahren, oder OT gelaber!?

Themenstarteram 22. Oktober 2017 um 15:18

Ein heutiges Auto, mit PNRD (1,2,...) Getriebe, wenn man das Gas gibt und dauernd schnell fährt auf der Autobahn, schaltet der Wagen ja auch in die höheren Gänge und man muss wenig Gas geben. Wenn ein E.Auto kein Getriebe hat und man will 10 Stunden mit 130 Km/h fahren, ist das nicht sehr anstrengend für den Körper man muss das Gas dauernd durch treten???

Beste Antwort im Thema

Man muss ja nur 1 x aussteigen lassen. :)

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Zitat:

@PeterBH schrieb am 10. November 2017 um 10:07:04 Uhr:

 

Das war das OLG Hamm im Jahr 2008 (Az 4 Ss Owi 629/08). Braucht der Lkw länger als 45 sec ist das eine Behinderung für andere Verkehrsteilnehmer. Laut dem Gerichtsurteil darf die Differenzgeschwindigkeit nicht weniger als 10 km/h betragen.

Aber aufpassen, wenn jetzt jemand mit dem Smartphone die Zeit stoppen möchte. Kostet 100,- € und bringt einen Punkt.

Moin moin!

Dass sollte doch dann auch "irgendwo" in der StVO stehen? Woher soll ein Elefant oder ein Igel (Trabi-Fahrer bspw. ;-)) bspw. sonst wissen, das seine Spurtgeschwindigkeit nicht für ein Überholvorgang geeignet (erlaubt) ist. Bei einem Geparden sieht das naturgemäß etwas anders aus, wenn er ein Warzenschwein bspw. überfahren möchte.

Für PKW müssten ja dann auch bestimmte Limits gelten, die klar in der StVO definiert sein müssten (sind sie aber nicht). Wüsste jetzt auch nicht, das ich bei meinen vielen Fahrschulungen (in der BW bspw.), mit solchen Zeitfenstern und Limits "belehrt" wurde. Die StVO, "§ 5" gibt dazu nix her, gerade zu diesem Thema ein Gummiparagraph! Ab wann ist es eine Behinderung und wo nicht. Extreme Auslegungssache und wohl mit diesem Urteil erst "klarer" definiert.

Gerade die Elefanten haben da ein Problem "untereinander", da kann es Minuten dauern bis die erst mal Kopf an Kopf sind. Alle Protagonisten das Gaspedal dabei malträtieren. Die Bremse ist eigentlich bei denen überflüssig ;-)), gehetzt von ihren Disponenten, auch dazu genötigt.

Woher weiß ein Überholer ob er auch wirklich "immer" mindestens 10 Km/h schneller ist? Insbesondere wenn der zu Überholende gerade dabei ist selbst seine Geschwindigkeit zu erhöhen, ein schwieriges Unterfangen ;-))

Normal dürfte dies ein zu Überholender nicht, aber wer hält sich da schon strikt dran und der bringt dann erst den Überholer in die Verlegenheit länger für einen Überholvorgang zu brauchen, als geplant (zuvor gedacht). Weil der Eine sich nicht an eine Regel hält, wird der Andere u.U. auch zu einem Verkehrssünder.

Ähnliche Problematik, wenn man selbst den Sicherheitsabstand zum Vordermann einhält und sich dann einer "kurz" vor einem mit Gewalt dazwischen klemmt. Würde in so einem Moment "gemessen" hätte man keine Chance rechtzeitig wieder seinen eigenen Sicherheitsabstand herzustellen (höchstens mit einer Vollbremsung ;-)).

Mir schon mal so passiert ;-))

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Aber kurz: Jeder LKW-Fahrer dürfte sich darüber im Klaren sein. Zumal dies auch in den Medien öfters publiziert wurde.

Frag doch mal auf einem Parkplatz von einem Supermarkt, ob da "rechts vor links" gilt. (Selbst wenn ein Schild "Hier gilt die StVO" vorhanden ist!) 98% werden die falsche Antwort geben, bis ihnen die gegnerische Versicherung ihnen dies mal "erklärt", indem sie die Zahlung verweigert.

MfG

Moin,

toyotahelferlein, Du hast mit Deiner Stellungnahme grundsätzlich recht.

Ich gebe zu bedenken, dass es so einige Urteile unserer Gerichte gibt, die nicht immer

nachvollziehbar sind (für mich), vllt auch noch für viele andere.

Nur muss man dann auch berücksichtigen, dass es eigentlich nur ein bestimmter Fall ist, der

dort verhandelt wurde. Dies wird dann auch anderen Fällen gleich gestellt und passt nicht mehr.

Im übrigen gilt, wie überall, wo kein Kläger, da kein Richter. Im Straßenverkehr ist

zuweilen die Beweisführung recht schwierig und macht es nochmals schwieriger.

 

Ein schönes Wochenende (trotz des Wetters)

dudel

Zitat:

@Johnes schrieb am 11. November 2017 um 13:40:13 Uhr:

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Aber kurz: Jeder LKW-Fahrer dürfte sich darüber im Klaren sein. Zumal dies auch in den Medien öfters publiziert wurde.

Frag doch mal auf einem Parkplatz von einem Supermarkt, ob da "rechts vor links" gilt. (Selbst wenn ein Schild "Hier gilt die StVO" vorhanden ist!) 98% werden die falsche Antwort geben, bis ihnen die gegnerische Versicherung ihnen dies mal "erklärt", indem sie die Zahlung verweigert.

MfG

Trotzdem ist das mit dem Wissen oder eben Unwissen so eine Sache, wenn Gerichte erst klären müssen was Recht und Ordnung ist, ohne dass das zuvor schon aus der StVO eben "klar und deutlich" zu erkennen wäre.

Deswegen meine Beispiele! Dein Beispiel mit der Vorfahrtsregelung auf einem Kundenparkplatz wurde mir schon bei meiner ersten Fahrschulung beigebracht und sollte eigentlich deswegen "jedem" gelehrt worden sein, zumal man sich ja sehr oft auf solchen "öffentlichen" Plätzen bewegen wird. Die "rechts vor links" Regelung muss aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Auf einem Kundenparkplatz bspw. deutlich erkennbare "Fahrspuren" vorhanden sein. Ein Hinweisschild zur StVO-Regelung allein reicht da nicht aus.

Zitat:

@dudel27749 schrieb am 11. November 2017 um 14:12:56 Uhr:

Moin,

toyotahelferlein, Du hast mit Deiner Stellungnahme grundsätzlich recht.

Ich gebe zu bedenken, dass es so einige Urteile unserer Gerichte gibt, die nicht immer

nachvollziehbar sind (für mich), vllt auch noch für viele andere.

Nur muss man dann auch berücksichtigen, dass es eigentlich nur ein bestimmter Fall ist, der

dort verhandelt wurde. Dies wird dann auch anderen Fällen gleich gestellt und passt nicht mehr.

Im übrigen gilt, wie überall, wo kein Kläger, da kein Richter. Im Straßenverkehr ist

zuweilen die Beweisführung recht schwierig und macht es nochmals schwieriger.

 

Ein schönes Wochenende (trotz des Wetters)

dudel

Hallo! Sehe ich genau so. Leider gibt es einige "unklare" Regelungen (Gesetze), die irgend wann dann mal Hochrichterlich (vielleicht als Grundsatzurteil) geklärt wurden (werden müssen ;-)). Da ist für mein empfinden oft zuviel Interpretationsspielraum (manchmal ohne Not) und die Urteile fallen dann entsprechen auch mal total unterschiedlich aus.

Dir und allen hier im Forum noch ein weniger schmuddeliges Wochenende!

Hast wohl noch mal schnell gegoogelt! :D

Selbst wenn man glaubt der Parkplatz sei "öffentlich", ist dieser das oft nicht. Selbst, wenn er frei zugänglich ist, ist meist irgendwo angeschlagen, der Parkplatz ist nur für den Kunden des Ladens. Damit ist "öffentlich" wieder nicht wirklich gegeben und kann von den Gerichten wieder so oder so ausgelegt werden.

Viele Texte werden falsch vom Laien interpretiert. Ich kenne viele Leute die entsetzt waren, als man ihnen das noch mal erklärt hat.

MfG

Wer sich beim Überholen und in StVO-Exegese unsicher ist, sollte sich fragen was Mami in dieser Situation tun würde.

Dann macht man das selbe. :D

OT rulez

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