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Schmal ausfallende 255/30 19 auf 9J Felge

Themenstarteram 28. Mai 2020 um 16:59

Servus!

Sorry erstmal, falls ich irgendwas in der SuFu übersehen habe! Bin leider nur auf nicht mehr zeitgemäße oder nicht meinen Kriterien entsprechende Beiträge gestoßen.

Und zwar suche ich einen möglichst schmal ausfallenden Reifen für eine 9J x 19 Felge mit den Maßen 255/30 19.

Habe auch schon bei Hankook, Falken und Dunlop angefragt, jedoch nur seitens Falken eine Antwort bekommen. Brauche die Reifen aber so schnell wie möglich :/

Im Auge habe ich folgende Reifen:

Falken Azensis FK510 (lt. Falken hat er eine Lauffläche von 235 und eine Breite von 260)

Hankook Ventus S1 EVO 2 (noch keine Antwort)

Hankook Ventus V12 EVO 2 (lt. Hankook anscheinend eine Lauffläche von 229 und eine Breite von 276 (?))

Dunlop Sport Maxx (wobei ich gelesen hab, dass die aktuellen Reifen breit ausfallen)

Kennt sich da einer von euch besser aus? Brauche halt einen möglichst schmalen. Gibt's da noch bessere Auswahlmöglichkeiten?

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 28. Mai 2020 um 19:25

Zitat:

@Genie21 schrieb am 28. Mai 2020 um 19:00:57 Uhr:

255 ist die Reifenbreite. 30 meint 30% von 255 und definiert die Höhe. 19 sind Zoll und der Felgendurchmesser.

Was du fahren darfst steht in den Papieren.

Wie da ein Reifen „schmal“ ausfallen soll ist mir nicht gängig.

Dass Reifenhersteller nicht antworten ist, weil die sich vor lachen biegen bei der Anfrage oder vor lauter Angst sofort den „delete“ Knopf drücken. Das wird nix, wenn einer solche Fragen stellt.

Unglaublich, wie arrogant man antworten kann, obwohl man keine Ahnung hat.

Auch bei den Reifen mit gleichen Maßen (in diesem Fall 255/30/19) gibt es Toleranzen bezüglich der Maße, abhängig vom Hersteller. Ein 255er Reifen von Hankook kann z.B. schmaler sein als ein 245er Reifen von Bridgestone oder sowas.

Und wie bereits erwähnt, hat der Falken FK510 als 255er Reifen laut Falken-Mitarbeiter eine Lauffläche von 235mm (!) und eine tatsächliche Breite von 259mm.

Ein Hankook V12 EVO2 hat dagegen laut Mitarbeiter eine Lauffläche von 229mm und eine tatsächliche Breite von 276mm.

Und beide Reifen werden als 255/30/19 gelistet.

Bitte, bevor du nächstes mal so unverschämt antwortest, informieren!

 

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Themenstarteram 29. Mai 2020 um 0:33

Zitat:

@Habuda schrieb am 29. Mai 2020 um 00:27:40 Uhr:

Du musst ein Holzstück oder etwas Anderes unter das zu prüfende Rad legen und erst dann aufbocken auf der anderen Seite. Das so ist nicht die maximale Einfederung deines E46. (hier https://www.vwcorrado.de/forum/showthread.php?t=142475 z.B. auch im ersten Link ein E46 zu sehen)

Mal kurz berechnet:

9x2,54/2-3,9 = 7,53 cm steht die Felge von der Nabe weg. Beim E46 Coupé hab ich für VA und HA so ca. 7,3 cm im Kopf als Maximalwert. Aber natürlich gibt es nicht nur bei den Reifen sondern auch beim Auto noch Toleranzen. Also ja, "Glücksache".

Und btw: Musst die Felgen dann eintragen lassen, das ist bekannt, oder?

Gab es ja nicht Serie auf dem E46 ;)

Ja, wird auf ne Einzelabnahme hinauslaufen soweit ich weiß.

Das mit dem Holzbock kenne ich, reicht das aber nicht, wenn der Wagen so hoch gebockt wird? Das Rad dreht sich ja teilweise mit.

Werde das mit dem Holzbock am Wochenende mal machen.

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Mit Wagenheber wird das nichts.

Wagen mit Bühne anheben und diagonal (z.B. vorne links und hinten rechts) jeweils einen Holzblock unterlegen.

Dann ablassen, bis die Stützwirkung der Bühne nachlässt.

Nur in dieser Verschränkung siehst Du, was zu tun ist.

Zusätzlich:

Wenn sich der Prüfer an die Vorgaben hält, muss sowohl Radabdeckung als auch Freigängigkeit bis zum 1,04-fachen der Nennbreite gegeben sein.

Ein schmal bauender Reifen hilft Dir genau null.

Themenstarteram 29. Mai 2020 um 8:23

Zitat:

@WolfgangN-63 schrieb am 29. Mai 2020 um 07:58:14 Uhr:

Mit Wagenheber wird das nichts.

Wagen mit Bühne anheben und diagonal (z.B. vorne links und hinten rechts) jeweils einen Holzblock unterlegen.

Dann ablassen, bis die Stützwirkung der Bühne nachlässt.

Nur in dieser Verschränkung siehst Du, was zu tun ist.

Zusätzlich:

Wenn sich der Prüfer an die Vorgaben hält, muss sowohl Radabdeckung als auch Freigängigkeit bis zum 1,04-fachen der Nennbreite gegeben sein.

Ein schmal bauender Reifen hilft Dir genau null.

Okay, werde das mir der Hebebühne wiederholen.

Habe einen Prüfer der da bisschen lockerer ist, ihm gehts darum dass da einfach nichts schleift.

Glaube auch, dass die meisten (nicht allzu strengen) TÜV-Prüfer so ticken, oder irre ich mich da?

Hast du schon mal einen Federwegsbegrenzer in Betracht gezogen, wenn es an den letzten Millimetern beim einfedern hakt.

Federwegsbegrenzer oder je nach Fahrzeug gibt es unterschiedliche Serienfederwegsbegrenzer für unterschiedliche Fahrwerksvarianten. Auf ausreichend Federweg muss man aber achten, damit man nicht aus der Kurve hoppelt.

 

Ich bin zum Testen mit einem Rad auf eine dicke Holbohle gefahren und diagonal mit dem anderen Rad auf eine Auffahrrampe. Ich konnte das Fahrzeug hin- und herkippen und trotzdem federte es noch etwas mehr ein, als sich jemand in den Kofferraum gesetzt hat.

Der Prüfer legte weniger unter mit der Begründung, dass ihm dabei mal ein Golf 2 verzogen ist und danach die Türen nicht mehr vernünftig geschlossen haben.

 

Ich müsste Michelin in der Größe auf einer 9,5" Felge haben. Bei Bedarf kann ich heute Abend Mal einen Zollstock dran halten.

Bei einer Frage nach möglichst schmal ausfallenden Reifen sträuben sich mir schon die Haare.

Wer so etwas sucht, hat von Anfang an schon etwas falsch gemacht!

Der Bauraum im Radkasten reicht da wohl nicht mehr aus.

Hier einmal ein Auszug aus der VdTÜV Richtlinie Kraftfahrwesen 751:

Richtwert für Mindestabstandsmaße:

2 mm von Rad zu Bremse (der Verschleißzustand der Bremsbeläge und die mögliche Anbringung von Auswuchtgewichten ist zu berücksichtigen)

4 mm von Rad zu Spurstangen, Spurstangengelenken, Lenkern, Stabilisatoren, Federbeinen, Federn und Dämpfern

6 mm von Rad oder Reifen zu allen Bauteilen

Die Formulierung in Radgutachten "das 1,04fache der Reifennennbreite" ist mir hinlänglich bekannt.

Ich weiß zwar, was gemeint ist, es geht aber an der Realität völlig vorbei und ist irreführend.

Die Reifennennbreite ist die erste Zahl die auf der Reifenflanke zu den Reifendimensionen steht.

Das ist eine Lachnummer!

Man muss die tatsächliche Reifenbreite von Flanke zu Flanke auf einer bestimmten Felgenbreite mit deren möglichen Toleranzen betrachten.

Bei 255/30 R 19 auf Felgenkontur 9J haben wir diese Situation:

MinimumMittelwertMaximum
250mm260mm270mm

Die weiter oben erwähnte Reifenbreite von 276mm ist gemäß ETRTO-Norm überhaupt nicht möglich. Das könnte aber ein Schreibfehler seitens des Herstellers gewesen sein.

Grundsätzlich ist es falsch, einen schmalen Reifen wählen zu wollen, um eine Änderungsabnahme zu bestehen.

Es wird bei der Änderungsabnahme ja nur der aktuelle Zustand geprüft. Da sollte eigentlich festgestellt werden, ob auch ein breiter ausfallender Reifen gleicher Dimensionen noch zulässig wäre.

Das passiert allerdings nicht! Die KFZ-Prüfstellen versagen hier!

Leider habe ich noch bei keiner meiner Änderungsabnahmen erlebt, dass die Reifenbreite mit einer Messkluppe bestimmt worden wäre.

Ich besitze solche Werkzeuge, eins mechanisch für die Forstwirtschaft und eins digital für das Baugewerbe.

KFZ-Prüfstellen scheinen weder die Toleranzen von Reifen auf Felgenbreiten zu verstehen, noch sind sie dazu in der Lage,

eine Rad-/Reifenkombination richtig zu bewerten. Das ist sehr schade!

Zur Laufflächenbreite:

Das ist zunächst einmal der Teil des Reifens, der beim Fahren Staub ansetzt.

Gemäß ETRTO gibt es dafür lediglich einen Referenzwert, an dem sich Reifenhersteller orientieren können.

Feste Maße und Toleranzen dazu gibt es nicht!

Beim Querschnitt 255/30 ist der Referenzwert 242mm.

Zu Reifendimensionen von Neureifen:

Sie ändern sich in den ersten ca. 300km Einlaufzeit, während der sie in Breite und Durchmesser wachsen können.

Gruß

bcar2016

Zitat:

@rdbacca schrieb am 29. Mai 2020 um 08:23:27 Uhr:

Okay, werde das mir der Hebebühne wiederholen.

Habe einen Prüfer der da bisschen lockerer ist, ihm gehts darum dass da einfach nichts schleift.

Glaube auch, dass die meisten (nicht allzu strengen) TÜV-Prüfer so ticken, oder irre ich mich da?

Es geht nicht um einen Prüfer, der "da ein bisschen lockerer ist".

Es geht um das Erreichen einer ordnungsgemäßen Abnahme für einen Reifen einer gewissen Größe.

Sonst müsste Dir der abnehmende Prüfer Reifenhersteller und Typ in die Abnahme diktieren.

Das ist aber nicht (mehr) zulässig und würde sobald dieser Reifen nicht mehr lieferbar wäre zu einer neuen Abnahme führen.

Ein lockerer Prüfer kann Dir höchstens eine Gefälligkeitsabnahme machen. Die ist aber das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist.

@bcar2016

Das mit der Messkluppe habe ich tatsächlich schon einmal erlebt.

Das Ergebnis (232 mm Gesamtbreite bei 215/60 R16 auf einer 7x16) war damals zwar unproblematisch, aber erschütternd.

Zitat:

@WolfgangN-63 schrieb am 30. Mai 2020 um 09:51:16 Uhr:

@bcar2016

Das mit der Messkluppe habe ich tatsächlich schon einmal erlebt.

Das Ergebnis (232 mm Gesamtbreite bei 215/60 R16 auf einer 7x16) war damals zwar unproblematisch, aber erschütternd.

Hallo WolfgangN-63,

es hat mich sehr gefreut, zu lesen, dass es KFZ-Ingenieure bei Prüfstellen gibt, die Reifenbreiten mit einer Messkluppe prüfen. Mein TÜV Rheinland macht so etwas leider nicht!

Ging es bei Dir ggf. um den TÜV Hessen, der bekanntermaßen angehalten ist, Änderungsabnahmen möglichst exakt durchzuführen?

Aber warum warst Du erschüttert beim Messwert 232mm Reifenbreite von Querschnitt 215/60 auf Felgenkontur 7J? Das liegt doch im Normbereich von 226±9mm. Da waren doch sogar noch 3mm Luft nach oben.

Dennoch hoffe ich, dass der TE etwas für sein Problem hier mitnehmen konnte.

Gruß

bcar2016

Nein, das war damals noch der TÜV in Bayern - genau genommen in Aschaffenburg.

Die Normwerte kannte ich damals noch nicht, Danke!

Platz war in den Radhäusern eh genug. Der Prüfer hat nur aus Eigeninteresse gemessen, weil er von der bulligen Optik überrascht war.

Habe doch 255/35/19 Michelin Pilot Sport 4.

Lauffläche nach Zollstock knapp 230mm. Lässt sich sehr schlecht per Kamera festhalten.

2020-05-31_18h42m24s_AH.jpg
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