Schließzylinder vom Zündschloß geht nicht raus, stellung 1 ist bereits geschafft

Mercedes E-Klasse W124

hallo,

nachdem der schließzylinder vom zündschloß nicht mehr zu drehen ging, hab ich es mit dem ersatzschlüssel gerade nochmal hin bekommen.
nun muss der olle schließzylinder definitiv raus, ich werd nen teufel tun, den ersatzschlüssel abzuziehen, bevor der zylinder nicht draußen ist🙂

er geht bloß nicht raus, weiß jemand rat?
ich habe so ein u aus einem zwischen etwas über 1mm dicken, recht stabilem draht geformt und beide enden angespitzt. 16 cm lang und 2cm abstand zwischen den schenkeln. ich krieg das da gar nicht rein gesteckt bzw. nur ein kleines stück weit.

ich habe es mit 2 nägeln versucht, die 1mm dick sind. die krieg ich beide jeweils ziemlich genau 40mm tief versenkt, aber raus geht der schließzylinder trotzdem nicht🙁...müssten sich die nägel mit etwas gefummel noch tiefer als 40mm versenken lassen, bevor der zylinder raus geht?

gruß
karl

Beste Antwort im Thema

Hallo Karl,

also ich glaube, jetzt bleibt nur noch uebrig den Motor auszubauen und dann die Spritzwand rauszuflexen. Eigendlich muesstest du dann gut an die Lenksaeule rankommen. Die musst du dann auch ausbauen und schon hast du alles, was du brauchst, vor dir liegen.😉

Karl, ich will mich echt nicht mit dir streiten oder dich beleidigen. Aber das hat was von Don Quijote, du weisst, der der gegen die Windmuehlen kaempfte. Lehn dich mal zurueck, atme tief durch und les dir das ganze Thema mal komplett durch. .............Koennte es sein das du dich ziemlich verlaufen hast?🙄

Gruesse

Frank

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Hallo Karl, alles klar!!😁

Soweit ich mich erinnern kann, war in der Anleitung zum Ausbau des Zylinders der 190er auch aufgefuehrt. Allerdings war da irgendetwas anders.Ich glaube aber das war nur die Plastikverkleidung ums Schloss herum. Der Rest duerfte gleich sein.

Gruesse Frank

wenn Du noch etwas 1mm starkes am Bohrer vorbeibekommst, sollte man das na klar zuerst probieren.

vllt nen Angelhaken geradebiegen und versuchen mit dem Widerhaken hinter den Bohrer zu kommen - die gibt es ja in allen Größen.

Das mit dem Aufboren war ja nur dazu gedacht den Bohrer hinten so freizulegen, das man ihm z.B. mit einer spitzen Arterienklemme packen und rausziehen kann.

Zitat:

Original geschrieben von W124-250D-KWG



....vllt nen Angelhaken geradebiegen und versuchen mit dem Widerhaken hinter den Bohrer zu kommen - die gibt es ja in allen Größen.

Hallo,

dafür eigen sich am besten laubsägeblätter für Metall (die für Holz, tun's auch 😉 ).
Diese in die vorhandene Bohrung einführen ( auf Richtung der Zähnen achten ) und hat mann schon mehr als ein Widerhacken 🙂🙂🙂🙂

...Übrigens: damit lassen sich auch abgebrochenen Schlüssel aus dem Schloss wieder rausziehen 🙄

Gruß
danilu

hallo...

...der schließzylinder an sich ist meine ich durchweg identisch, egal ob 190d oder 560sel
mir geht es allerdings nicht (nur) um den schließzylinder selbst, sondern auch um das ganze drum herum.

in diesem "rohr" vom lenkrad zum zündschloß worüber auch die lenkradsperre läuft (ist doch so?) ist ein rundes loch, durch das besagter gnubbel guckt. wenn man den so weit abschleift, dass er über den innendurchmesser vom rohr nicht hinaus geht, konnte man da irgendwie irgendwas rausziehen, vielleicht war es der schließzylinder selbst, vielleicht auch noch einiges das mit drumherum ist - selbst wenn ich das komplette zündschloß oder was auch immer dann draußen hätte - das wird's aufm schrotti fürn appel undn ei geben - verglichen mit ausbohren.
-->so ists beim 190er - und beim 124er??

ich werde mal den thread von 3lcoupe suchen "baut mercedes wieder w124", da ist ein schönes bild, wo alles frei gelegt ist ums armaturenbrett herum, vielleicht erkenne ich dort mehr (ich komme erst am freitag wieder in die nähe meines autos).

weiß jemand, was für einen gnubbel ich meine??

es ist mir ehrlich ein rätsel, warum ich offensichtlich der erste bin, der beim 190er "meine" vorgehensweise angewandt hat anstatt das schloß auszobhren etc.
ich kann mir nicht vorstellen, dass da bei meinem 190er was "schief" gelaufen ist in der produktion und es der einzige 190er auf der ganzen welt ist, bei dem sich ein schließzylinder, der sich nicht mehr dreht, mit minimalem kostenaufwand wechseln lässt.

gruß
karl

p. s.: falls es jemand geben sollte, der mir nicht glauben will - ich erzähl hier keinen "scheiß". das sind informationen aus erster hand. tatsachen, die ich selbst vollbracht habe. - das wird noch 'ne geschäftsidee...wenn ihr demnächst reparaturangebote bei ebay für hakende zündschlößer bei 190ern seht - wisst ihr bescheid^^

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ich hab ein anderes gutes foto gefunden.

http://kleinanzeigen.ebay.de/.../16842152

ich meine diesen goldenen gnubbel. der geht abzuschleifen, wenn man hartnäckig genug dran arbeitet🙂
ich kann mir nicht vorstellen, dass gerade bei dem schloß, das ich vor ein paar jahren hatte, bei der materialmischung des gnubbels etwas schief gelaufen ist und der normalerweise noch viel viel viel schwieriger abzuschleifen geht...von hand würde man das nicht hinbekommen. aber wenn man mit einer sich schnell drehenden elektrischen schleifmaschine da "stundenlang" drauf hält, dann ist er irgendwann weit genug runter - und das komplette zündschloß lässt sich mit dem schließzylinder heraus ziehen!

womöglich muss ich nichtmal schleifen - nehme fast an, dass mein schloß schon weit genug gedreht ist, sodass der gnubbel sich runterdrücken lässt und man das zündschloß regulär ausbauen kann. die lenkradsperre ist ja auch nichtmehr drin.

das kann doch nur schief gehen...

gruß
karl

Hallo,

dieser "Gnubbel" arretiert nur das gesamte Schloß in der Lenksäule und läßt sich in Schlüsselstellung 1 reindrücken- da brauchst also gar nichts wegschleifen.
Mit dem Schließzylinder hat der aber nix zu tun; der geht davon auch nicht raus. Hast du dir denn inzwischen mal diesen Auslösedraht angefertigt und es damit nochmal versucht?

na also - ich nehm das gesamte schloß mitsamt schließzylinder raus und hol mir vom schrotti ein neues🙂

nein, bin erst freitag wieder bei meinem auto.

gruß
karl

edit: ein paar posts weiter vorne habe ich ein bild von meinem auslösedraht hochgeladen, mit dem ich das ganze letzte wochenende vorm zündschloß verbracht habe.

kann mir bitte jemand sagen, wie ich den wagen vorerst kurzschließen kann?
gern auch per pn. ich treibe damit kein schindluder! im prinzip reicht ja eine pinbelegung für den stecker, der hinten am zündschloß dran ist. den rest kriege ich selbst hin.
irgendwo am zündschloß ist glaube ich noch ein unterdruckschlauch, der evtl. ab müsste?

mmh...den gnubbel kann man blöderweise noch nicht reindrücken.
jetzt muss ich mich erstmal nach einer schleifmaschine umgucken, ich hab leider keine🙁

die verkabelung am rücken des zündschloßes sollte sich abziehen lassen, evtl. im gegensatz zum 126er, bei dem das nur ab einer bestimmten stellung des schlosses geht?

wie kriegt man die lenksäulenverkleidung ab? das ist etwas eng.
das ki muss garnicht raus im gegensatz zum 190er.

gruß
karl

Hallo Karl,
ich frag dich jetzt noch ein letztes mal:
Hast du WIRKLICH so einen Auslösedraht benutzt, von dem wir hier die ganze Zeit reden? Auf dem Foto siehts nämlich nicht so aus... und es ist wirklich wichtig, das dieser Draht die richtige Stärke hat und aus einem Stück besteht! Nur damit hast du die Chance, beide Seiten gleich tief einzudrücken und die Rastnasen gleichzeitig zu entriegeln. Mit zwei einzelnen (losen) Drähten kriegst du das nicht hin- diese Erfahrung habe ich leider auch schon gemacht; mit dem richtigen Draht hats danach bisher immer sofort funktioniert.

nein, das war mir nicht so klar. ich habe es mit 2 einzelnen drähten versucht.

ich bin das problem nun anders angegangen, ein draht bringt jetzt glaube ich nichts mehr.

ich hab in den ring, in dem die markierungen für die stellungen des zündschlosses sind, einen spalt geflext, ihn auseinander gebogen und abgezogen.
die untere feder (die eigentlich mit dem draht runter gedrückt wird) ist komplett RAUS. den rest vom noch drin steckenden ende des schlüssels habe ich ausgebohrt.
jetzt sind noch reste vom zylinder im zündschloß, die ich noch nicht raus bekommen habe.

ich kann jetzt ganz tief mit einem schraubenzieher (viel tiefer als mit dem zündschlüssel) in das schloß hinein gehen und den wagen starten, sodass er läuft und am laufen bleibt (steuerung für diesen unterdruckschlauch über das zündschloß funktioniert also). auch die entriegelung für die parkstellung der automatik funktioniert.

allerdings
-geht die lenkradsperre nicht raus
-der doch verriegelte stecker geht vom zündschloß nicht ab
-der gnubbel lässt sich nicht herunter drücken

weiß jemand rat?

gruß
karl

den stecker habe ich nun doch abbkeommen.

die lenkradsperre ist allerdings noch drin, wird aber raus gehen, sobald das zündschloß komplett draußen ist, da sie dort ja mit dran hängt.

jetzt muss ich noch die die lenksäulenverkleidung abbekommen, damit ich besser schleifen kann (mehr platz) - oder noch besser - den blöden gnubbel runtergedrückt bekommen - dann müsste ich garnichts mehr schleifen.

gruß
karl

ich habe alles raus bekommen.

ich verstehe nicht, warum ein hakendes zündschloß gewöhnlich als "totale arschkarte" beschrieben wird.
es ist keine SO große sache, das komplette schloß mit festem zylinder auszuwechseln.

gruß
karl

Zitat:

Original geschrieben von 200D


ich habe alles raus bekommen.

ich verstehe nicht, warum ein hakendes zündschloß gewöhnlich als "totale arschkarte" beschrieben wird.
es ist keine SO große sache, das komplette schloß mit festem zylinder auszuwechseln.

gruß
karl

Herzlichen Glueckwunsch! Koenntest du darueber eine kleine Abhandlung schreiben?! Ich denke das eine Alternative zum Aufbohren fuer viele interessant sein koennte.

Gruesse

Frank

Zitat:

Original geschrieben von 200D


ich habe alles raus bekommen.

ich verstehe nicht, warum ein hakendes zündschloß gewöhnlich als "totale arschkarte" beschrieben wird.
es ist keine SO große sache, das komplette schloß mit festem zylinder auszuwechseln.

gruß
karl

Nee;

aber es ist WESENTLICH einfacher, den Zylinder mit dem passenden Werkzeug in ca. 10 sekunden auszubauen... ;-)

Zitat:


Nee;
aber es ist WESENTLICH einfacher, den Zylinder mit dem passenden Werkzeug in ca. 10 sekunden auszubauen... ;-)

Wieso denn einfach, wenn es auch WESENTLICH komplizierter geht ? 😁   -hat was..... destruktives.

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